Lesenswerte Artikel - 30. June 2009

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  • Parallele Twittersuche-Tabs . Für die Realtime-Keyword-Nerds unter uns.

    tags: twitter, tools, search, weekly

  • tags: twitter, TED, socialmedia, Iran, shirky, weekly

    • Which services have caused the greatest impact? Blogs? Facebook? Twitter?
      It’s Twitter. One thing that Evan (Williams) and Biz (Stone) did absolutely right is that they made Twitter so simple and so open that it’s easier to integrate and harder to control than any other tool. At the time, I’m sure it wasn’t conceived as anything other than a smart engineering choice. But it’s had global consequences. Twitter is shareable and open and participatory in a way that Facebook’s model prevents. So far, despite a massive effort, the authorities have found no way to shut it down, and now there are literally thousands of people aorund the world who’ve made it their business to help keep it open.

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Lesenswerte Artikel - 23. June 2009

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tags: podcasting, weekly

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    Lesenswerte Artikel - 16. June 2009

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    Piratenpartei: Trotz statt Wählerstimmen

    Zu meinem Artikel zum Namen der Piratenpartei hat sich eine doch recht rege Diskussion entwickelt. Auch um die Reblog-Funktion von Disqus mal zu testen, reblogge ich hier meinen letzten Kommentar zum Thema, das mir wirklich am Herzen liegt. Es ist eine Antwort auf ein den Kommentar eines Mitglieds der Piratenpartei:

    Warum ich mich über den Namen “Piratenpartei” ärgere und nicht über CDU/CSU/SPD/FDP: Die letzteren werden von ihren Namen nicht abgehalten, ihre Ziele zu erreichen. Da ich die Ziele der Piratenpartei teilweise teile, ärgert es mich, dass der Name sie massiv zurückhalten wird.

    Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich halte diese Diskussion für albern. Nicht ich oder die anderen Blogger und Kommentatoren, die auf das Kontraproduktive des Namens verweisen, sind die Gegner hier: Es sind diejenigen wie der SZ-Autor, die den Diskurs bestimmen und Euch [die Piratenpartei] mit solchen Artikeln jede reelle Chance nehmen.

    Ist es albern, sich auf den Namen zu beschränken und die Inhalte auszublenden? Ja. Willkommen in der deutschen Internet-Debatte.

    Genauso albern ist es aber, aus Trotz einen Namen beizubehalten, der Euch [der Piratenpartei] reell Wählerstimmen und jede Chance auf Diskurshoheit nimmt.

    Originally posted as a comment by marcel weiss on neunetz.com using Disqus.

    Lesenswerte Artikel - 9. June 2009

    Die Piratenpartei und ihr dämlicher Name

    Es kommt, wie es kommen musste. Ein Artikel in der SZ, einer Publikation, bei der die Autoren bei Internet-Themen schon immer merkbefreit waren, über die Piratenpartei nach den ersten Wahlerfolgen zur Europawahl:

    Die Symbolfigur dieser Partei ist der Pirat, ihr Banner zeigt das schwarze Segel. Tatsächlich verbindet diese Partei mehr mit der Piraterie, als ihr selbst lieb sein mag. Nicht nur dass ihr Bewusstsein fehlt, etwas Verbotenes zu schützen und zu befördern. Mehr noch, sie inszeniert den Aufstand der Besitzlosen gegen Reichtum und Macht. Das Internet ist ihre karibische See. Darauf kreuzen die mit teurer Fracht beladenen Lastschiffe, die der spanischen Krone gehören - aber der Pirat, ein notorischer Verlierer, der sich in einen Gewinner zu verwandeln trachtet, erkennt die herrschenden Eigentumsverhältnisse nicht an. Er will sie, in einzelnen Portionen wenigstens, zu seinen Gunsten verändern. 

    Das ist erst der Anfang. Den Namen wörtlich nehmen ist so einfach, wie erbärmlich. Aber eben einfacher kann die neue Partei es den Diskursgegnern nicht machen. 

    Ich wünschte, die deutsche Piratenpartei würde sich in “Internetpartei” oder meinetwegen “Digitalpartei” oder etwas ähnlich Unverfängliches umbenennen. Es wäre weitaus schwerer, solchen polemischen Nonsense zu verfassen, wenn sich die Partei nicht freiwillig nach Verbrechern benannt hätte. 

    Ich fürchte allerdings leider, dass sich bei “den Piraten” jetzt eine Trotz-Haltung einstellen wird, bei der man erst recht für das Beibehalten des Namens ist und sich damit vor allem in’s eigene Fleisch schneidet.

    Schade, dabei geht es um nichts geringeres als unsere Zukunft als Gesellschaft.

    Und wir brauchen eine Partei, die sich damit ernsthaft befasst und für die gesamte Gesellschaft gegen Einzelinteressen und für ein ausgewogenes Gesamtergebnis antritt.

    Aber dafür muss sie sich der Bedeutung ihrer Aufgabe bewusst sein. Wer sich selbst Pirat nennt, dem ist das nicht bewusst. Dem ist seine eigene Trotzhaltung, seine Wahrnehmung als Außenseiter, wichtiger als das, was er vorgibt, erreichen zu wollen.

     

    Der Artikel auf sueddeutsche.de: 

    Wahlerfolg der Piratenpartei - Aller Welt Feind - Kultur - sueddeutsche.de

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