Archive for März, 2007

Yin und Yan der Techwelt - Techcrunch acquiriert FuckedCompany

UPDATE: Warghs.

PS: Apparently Mike’s post was an early April Fool’s joke which I fell for. Oh well. What I said still stands, ironically, whether or not Mike is joking. Have a nice day (no joke).

sagt Dave Winer . Da hab ich gar nicht dran gedacht. Schön angeschmiert wurde ich, und jetzt nehme ich mir vor, nicht mehr Samstags abends zu posten (Besonders nicht wenn es der 31.3. ist). Labt Euch am Beweis meiner kindlichen Naivität. Ich brauch nen Drink. Ich bin raus.
(Auf die Überschrift bin ich trotzdem bisschen stolz.)

 

Techcrunch, mit allein über 340.000 Feed-Abonnenten größtes Techblog weltweit, haben vor ungefähr 2 Stunden bekanntgegeben, dass sie FuckedCompany erworben haben. Während sich Techcrunch auf (vielversprechende) junge Startups spezialisiert hat, diese vorstellt und sozusagen die Erfolgsmeldungen verkündet, hat FuckedCompany bereits zu New Economy Zeiten die schlechten Nachrichten über ungünstige Unternehmensentwicklungen verbreitet. Das deutsche Pendant zu FuckedCompany war Dotcomtod.com (mehr zu dessen Geschichte hier), dessen Nachfolger heute BooCompany ist.

Michael Arrington, Gründer von Techcrunch, schreibt:

Since FC focuses on the negative news coming out of startups, and TechCrunch tends to focus on the positive, this combination may seem odd. But the sites are in fact extremely complimentary. For example, the audiences are about equal in size and have very little overlap. So from day one we will double our reach and traffic.

Hmmm. Überschneidungen bei der Leserschaft dürfte es schon geben. Nur wenige interessieren sich nur für Erfolgs- oder nur Misserfolgsmeldungen.

Und das Negative hätte auch auf TC gecovert werden können. Deadpool, anyone? Aber nun ja, FuckedCompany ist auf jeden Fall eine bekannte Marke.

Arrington sagt noch das über den aktuellen Stand in Techland:

The market moves in cycles, and its clear that we are at the tail end of the current boom (disregard recent statements I’ve made to the contrary). Thousands of startups launched in the last year and a half, and well over a billion dollars was invested in them. Even in good times, 90% of startups fail. But recent events make me believe that even a 10% success rate might be optimistic going forward.

Er nennt dann einige Gründe für seine Einstellung, die man hier nachlesen kann.

Ich muss ihm zustimmen, dass die Innovation im Web nachgelassen hat (was aber nach der Hochzeit der letzten 2 Jahre nicht verwundert, und neues Innovatives gibt es auch jetzt noch zur Genüge im Web). Dass es zu einem Crash wie seinerzeit kommt, sehe ich nicht (hat er ja auch nicht gesagt). Die meisten Startups sind sowieso nicht an der Börse. Und über geringere benötigte Investitionssummen heutzutage und deren Gründe wurde genug geschrieben (Open Source, virales Marketing aka Blogs, yaddayadda). Die Fallhöhe ist also nicht annähernd so hoch wie damals. (Was nicht heißt, dass es nicht auch heutzutage SuperGAUs gibt, ich sach nur studivz.)

 

 

(Und wie bin ich auf den Eintrag so zeitig aufmerksam geworden? Ich hatte noch Twitteroo offen, und hab die Nachricht von Techcrunch auf twitter gesehen als ich es schliessen wollte. Denn eigentlich lese ich Samstag Abends keine Blogs mehr..unnützes Twitter)

Foxy Tunes Planet jetzt in public beta

FoxyTunesPlanet, der Musikseitenübermashup von den Machern der Firefoxerweiterung FoxyTunes ist seit 27.3. in Public Beta. Ich habe über FoxyTunesPlanet bereits hier berichtet (für die Skeptischen auch mit Screenshots). Damals schrieb ich unter anderem:

Nach anfänglicher Skepsis ob der Nützlichkeit des Services bin ich mittlerweile begeistert. Höre ich zum ersten Mal von einem Künstler, gehe ich auf Foxytunes Planet und bekomme dort jegliche online verfügbare Information bequem auf einer Seite serviert. Ich kann mir direkt deren Musik anhören und ähnliche Künstler erforschen usw.

Für Jeden, der sich online über Musik informiert, ist dieser Dienst ein Segen.

Tags:[tag]Foxytunes Planet[/tag]

Tailrank startet mit Spinn3r anzapfbaren Weblogspider

Tailrank, ein Memetracker ähnlich dem grandiosen Techmeme, wird laut Techcrunch heute Nacht einen neuen Dienst namens Spinn3r starten. Mit Spinn3r steht neben einem albernen Namen auch etwas sehr Interessantes zur Verfügung: Tailrank öffnet hiermit sein Backend und man kann gegen Bezahlung per API auf deren Weblogindex zugreifen und sich damit z.B. sein eigenen Memetracker bauen.

Need to Index the Blogosphere?

Why write your own spider when you can just use ours?

In order to build Tailrank, we needed to create a spam resistant and high performance spider to index the blogosphere. This involved spam prevention, language categorization, complex trust ranking, realtime Pingomatic support, etc. Needless to say, building a high quality spider is a difficult task.
How does it work?

Simple. You focus on building your application and we just give you access to our weblog index. Developers within your company just need to call our API every few minutes.

Den interessanten Punkt habe ich hervorgehoben. Angenommen die Technik von Tailrank ist gut genug, könnte man damit auf einfachste Weise auf einen Index deutscher Blogs zugreifen, welcher permanent aktualisiert und um Spamblogs bereinigt ist(!).

Das dürfte interessant für Rivva, den ersten Versuch eines deutschen Memetrackers werden (ich hatte hier darüber berichtet). Ich sehe da mehrere Möglichkeiten für die Zukunft: Zum Einen könnte Rivva schneller reifen, wenn Frank Westphal, der Macher hinter Rivva, auf diesen Dienst zugreift. Gleichzeitig könnte aber damit auch rasch mehr Konkurrenz für Rivva auftauchen, als zunächst erwartet.

Wie auch immer, für uns als User auf jeden Fall erfreulich.

Tags:[tag]Tailrank, Techmeme, Spinn3r, Rivva[/tag]

Wipeer - ohne Router oder Access Point PCs direkt per Wlan verbinden

Wipeer ist ein kleines nützliches Programm, mit dem 2 oder mehr PCs (aktuell Windows only) sich ohne zusätzlichen AccessPoint oder Router per Wlan verbinden können. Filesharing ist damit ebenso möglich wie Chatten. Installation und Einrichtung geht recht einfach von der Hand und das Ganze sollte innerhalb weniger Minuten laufen und funktionieren.

Das Programm bietet sich zum Beispiel in (sehr, ich will fast sagen klitze-) kleinen Unternehmen an, die kein eigenes internes Netzwerk haben (oder in losen digitalbohemischen virtuellen Unternehmen, die solche Infrastrukturen von haus ja auch nicht haben).
Datentransfer über Wipeer hat einige Vorteile: Zum einen ist der Transfer schneller, da bekanntlich das A in ADSL als Abkürzung für ‘asymmetric’ für zermürbend langsame Uploadgeschwindigkeiten sorgt. Zum anderen gelangen die Daten nicht erst über den Umweg Internet an den Rechner 3 Meter weiter, was ein Sicherheitsproblem sein könnte. That being said, auf der Wipeer-Seite habe ich keine Aussagen zur Sicherheit der mit Wipeer erzeugten Netzwerke gefunden. Kann also dazu keine Aussage machen. Wobei die geringe Verbreitung da wohl Einen aktuell auf der sicheren Seite vermuten lassen kann.

Desweiteren kann Wipeer nützlich sein, wenn man zwischen Rechnern schnell mal Daten austauschen will aber keine Internetverbindung vorhanden ist. Schneller und bequemer als mühseliges USB-Stick-Hinundhergewusel ist es allemal.

Meine Meinung: überaus praktisch! Vorausgesetzt, die Beteiligten haben das Programm bereits auf ihrem Rechner..

Wipeer ist kostenlos und aktuell für Windows XP zu haben. An Versionen für Linux und Mac wird gearbeitet.

(via lifehacker)

Tags:[tag]Wlan[/tag]

Instant Messaging Clients vergleichen

Auf compareim.com kann man alle möglichen Instant Messaging Clients vergleichen.

Vor geraumer Zeit hatte ich hier auch einmal die bekanntesten Multi-IM-Clients verglichen. In dem Artikel damals hatte ich allerdings irgendwie vergessen zu erwähnen, dass ich die Softwarelösungen nur unter Windows betrachtet habe. Das sollte ich dort vielleicht mal noch anführen. Der Artikel ist schließlich immer noch der am meisten Gelesene auf neunetz.com. Ich verglich dort neben Softwareclients auch webbasierte Multi-Instant-Messaging-Dienste.

(compareim.com via Basic thinking)

Tags:[tag]instantmessaging[/tag]

Feeds remixen - Mumpitzpostings filter ich mir weg

Bäh, Informationoverkill!

Hier beschwert sich jemand (unter Anderem) über Robert Basics Postingfrequenz und Rene von Nerdcore fragt dort, ob er seinen Lesern zur Zeit zu viele Postings in kurzer Zeit zumutet.

Nicht immer, aber manchmal, wenn man sich als Leser von dem einen oder anderen Beitrag in einem Blog belästigt fühlt, den Rest des Blogs aber nicht missen mag, ergibt es Sinn, diesen Feed selbst zu remixen (Und ja, Freunde des legeren Sprachgebrauchs: ergibt, ergibt, ergibt).
Während sich das bei Nerdcore schwierig gestalten würde, kann man leicht bei Basicthinking den Großteil der Offtopicpostings ausfiltern, wenn man das möchte.

Abhilfe

Es gibt mittlerweile einige Dienste, die sich hierfür anbieten. Mit diesen Diensten kann man Feeds auf verschiedene Weisen bearbeiten, filtern oder mit anderen mischen und anschließend wieder ausgeben um sie im Reader zu abonnieren. Über Yahoo! Pipes habe ich hier bereits einmal geschrieben (Janko Röttgers hat über die Pipes auch einen lesenswerten Artikel für die neue De:bug verfasst). Einigen mag dieser äußerst mächtige Dienst zum Bearbeiten von Feeds aber vielleicht zu kompliziert sein. Für solche gibt es auch noch einfachere Dienste. Feedrinse zum Beispiel.

Feedrinse an einem Beispiel

Im Folgenden zeige ich am Beispiel vom BasicThinking-Feed den Einsatz von Feedrinse .

Nachdem man sich einen Account zugelegt hat, importiert man sich den oder die zu filternden Feeds.
Jetzt kann man bei jedem Feed unzählige Filter vergeben. Wörter, die in einem Posting,Tag oder Titel vertreten sein sollen oder Wörter die in besagten Bestandteilen nicht vertreten sein sollen. Man kann hier unzählige Filterkombinationen recht einfach aneinanderreihen. Beim Basicthinkingfeed habe ich zum Beispiel unter anderem folgende Wörter rausgefiltert: night,video und Musik. Weiterhin habe ich die tags ‘Fun’ und ‘humor’ ausgefiltert. Alle Einträge, auf die diese Merkmale zutreffen, erscheinen im gefilterten Feed nicht mehr. Merkt man später, dass doch noch etwas durchrutscht, kann man die Filter später jederzeit anpassen und gegebenenfalls weitere hinzufügen.
Nachdem man mit den Filtern bei den einzelnen Feeds zufrieden ist, speichert man diese ab. Nun erzeugt man aus diesen Feeds sogenannte Channels. Channels sind nichts anderes als von Feedrinse ausgegebene Feeds, welche man dann im Feedreader seines Vertrauens abonnieren kann wie jeden anderen normalen Feed auch. Man kann einen Channel aus einem oder aus bis zu 500 Feeds zusammenstellen. Auch auf Channels kann man noch einmal Filter anwenden.

Anfangs lies ich beide Feeds, den gefilterten und den ungefilterten Basicthinking, nebeneinander her laufen in meinem Newsreader Netvibes und habe sie verglichen. Schnell ist mir da aufgefallen, das es nicht ganz perfekt lief: Das zunächst gefilterte Wort Fun führte zB dazu, dass Posts mit dem Wort ‘Funktion’ aussortiert wurden. Es werden also auch Wortteile ausgefiltert. Da Robert meist Fun als Tag setzt, hab ich dann Fun als Tag ausgefiltert. Anschließend habe ich ruhigen Gewissens den ungefilterten Feed gelöscht.

Nachteile von Feedrinse

Feedrinse ist sehr simpel gehalten und hat im Vergleich zu Yahoo! Pipes einige Einschränkungen. Soweit ich sehen kann, werden keine doppelten Posts aussortiert zum Beispiel. Man kann auch zwar bis zu 500 Feeds eingeben und filtern, aber nur 5 Channels, sprich Feeds, ausgeben. Man kann aber nichtsdestotrotz mit den relativ simplen Tools von Feedrinse eine Menge anstellen.

Basic filtered

Der gefilterte BasicThinking-Feed wäre hier . Wobei ich anmerken muss, hier auch noch Postings mit den Wörtern ’schnackeln’ und ‘bisserl’ rausgefiltert zu haben, weil mir deren exzessiver Gebrauch auf den Keks ging. :D
Für Vollständigkeitsfanatiker also nicht geeignet.

Weitere Remixdienste mit ähnlichen Funktionen

Feedshake: Auf den ersten Blick gleiche Features. Habe ich noch nicht getestet. Es scheint keine Beschränkungen bei der Anzahl der ein- und ausgegebenen Feeds zu geben.

Feedblendr: Aktuell gibt es bei Feedblendr lediglich die Möglichkeit, mehrere Feeds zu einem zusammenzuführen. Account erstellen ist nicht nötig, mit allen Vorteilen (schneller und unkomplizierter) und Nachteilen (später ist der Feed nicht mehr anpassbar) die damit kommen. Eignet sich für Egofeeds aus Technorati- und Googleblogsearchfeeds zum Beispiel.

und wie gesagt: Yahoo! Pipes für alles Denkbare und Undenkbare.

Happy remixing!

In eigener Sache: Alles rund um OpenID

Gastautor Carsten Pötter wird künftig (in der Regel) einmal pro Woche auf neunetz.com über alles Interessante rund um OpenID berichten. Carsten schreibt seit geraumer Zeit auf seinem eigenen Blog not so relevant neben Netreleases und generellen Techthemen auch vermehrt über interressante Entwicklungen rund um OpenID.

Was ist OpenID? Wikipedia bezeichnet es als

ein dezentrales System zur Identifizierung

und

Die Idee ist, dass Benutzer mit einem Benutzerkonto bei einem OpenID-Server sich mit diesem auf beliebigen OpenID-unterstützenden Webseiten anmelden können, ohne dass sie für jede Webseite ein eigenes Benutzerkonto und Passwort benötigen. Dabei wird das Konzept der URL-basierten Identität umgesetzt.

OpenID wird zunehmend wichtig. Angesichts der Tatsache, dass ich sicherlich nicht der Einzige bin, der bereits vor geraumer Zeit die Schallmauer mit über 100 Logins auf verschiedenen Seiten ächzend durchbrochen hat, wird klar, dass eine zentrale Anlaufstelle für eine Onlineidentität nötig wird (ich trau mich gar nicht heute noch mal nachzuzählen). Nimmt man nun die Tatsachen hinzu, dass OpenID dieses Jahr als Unterstützer bereits Microsoft, AOL und Digg gewinnen konnten (ich hatte hier darüber berichtet), wird noch klarer, dass OpenID in einem sehr wichtigen Bereich des Internets künftig eine tragende, wenn nicht die Rolle spielen wird.

Zum Beispiel bin ich davon überzeugt, dass in absehbarer Zeit Aktivitäten wie Kommentieren nur noch über OpenIDs möglich sein wird. Anders werden besonders die großen Blogs den Spamwellen nicht mehr standhalten können. Und ich persönlich logge mich lieber über OpenID ein zum kommentieren als an Captchas zu verzweifeln.

Ha! Gerade sehe ich, dass lustigerweise auch Robert heute über OpenID berichtet. Er weist auf einen Artikel auf neun12.de hin, wo man bereits jetzt nur noch per OpenID kommentieren kann (vorher musste man sich dort registrieren, glaube ich). Und auf ein Wordpress-Plugin zur Integration von OpenID, das ich mir auch schon mal angesehen hatte (was mir erst auffiel als ich die Hervorhebungen auf der Seite sah, die ich einst mittels diigo gemacht hatte, ich werde alt).

Interessant wird auch das Aufkommen von Spam-OpenID-Accounts werden. OpenID-Provider werden nach außen hin danach bewertet werden, wieviele Spamaccounts sie bei sich nicht verhindern konnten zB (Je schwerer es für Bots ist einen Account einzurichten, desto höher wird der OpenID-Provider bewertet werden).

Man sieht, das Spannungsfeld hier ist weit und äußerst spannend. Soviel wollte ich hier jetzt eigentlich auch gar nicht schreiben..

Tag:[tag]OpenID[/tag]

Adical-Werbeformen bekannt geworden

Im Handelsblatt gibt es einen Artikel zu Adical, dem neuen Werbenetzwerk von Spreeblick und Herrn Lobo. Darin ist zum ersten Mal ein wenig detaillierter etwas zu den neuen Werbeformen zu erfahren, die man bei Adical ausprobieren will. Werbebanner scheinen dort künftig ein Eigenleben zu entwickeln (Eh, the banners were created by Man. They evolved. They rebelled. There are many copies. And they have a plan. Gah!). Am interessantesten (neben der Preispolitik und kommentierbaren(!) Bannern) finde ich Folgendes:

Und: Unternehmen, die selbst Blogs betreiben, können die jeweils jüngsten Schlagzeilen von Artikeln per RSS-Feed an die Blogs des Adical-Netzes schicken in der Hoffnung, dass die Leser dann auch das Unternehmens-Blog lesen.

Vom Werbenden selbst aktualisierte Werbung, finde ich sehr gut. Die ursprüngliche Idee stammt, wenn ich mich recht entsinne, vom guten, alten Gabe Rivera, dem Macher hinter dem aktuell besten Memetracker Techmeme (und Co.), der das dort zum ersten Mal angewendet hat.

Der ganze Artikel hier. Bestimmt interessant für den einen oder anderen Blogger.

(via dem Artikelautor himself)

Tag:[tag]Adical[/tag]

The Daily Show über Viacoms Google-Klage

Sehr groß: The Daily Show with Jon Stewart, erklärt warum der Besitzer (Viacom) ihres Arbeitgebers (ComedyCentral) Youtube verklagt:

Und ursprünglich war dieser Ausschnitt auch auf Youtube zu finden, was ich noch großartiger fand. Natürlicherweise ist er dort nicht mehr zu finden.

The Daily Show kann man in der Regel mit einem Tag Verspätung auf comedycentral.de anschauen. Legal und mit viel Werbung drumherum.

(zunächst auf NewTeeVee gesehen, vergessen rechtzeitig zu posten, jetzt noch mal beim popkulturjunkie entdeckt)

Tag:[tag]youtube[/tag]

mit tyve deutsches TV kostenfrei per Internet schauen

Mit tyve kann man deutsche TV-Sender kostenfrei über das Internet empfangen. Die aktuell auf diese Weise empfangbaren Sender sind laut Website ARD, ZDF, RTL, PRO 7, SAT 1, das mir unbekannte DMAX, arte, n-tv und MTV.

Tyve benutzt zur Übertragung ein nicht näher benanntes p2p-Protokoll. Es nutzt also ähnlich wie Joost die Uploadkapazitäten der User um die Datenmenge zu bewältigen. Auf den Screenshots sieht Tyve auch wie ein einfach gestricktes Joostaus.

Um tyve nutzen zu können, muss man ein kleines Programm installieren, welches zur Zeit windowsonly ist. An Versionen für Mac OS X und Linux wird gearbeitet.
Weiterhin ist auf der Seite zu erfahren:

Die tyve Software zeichnet sich durch ihre einfache und intuitive Bedienung aus. Es gibt zwei Ansichten, den Vollbildmodus und den Fenstermodus, wobei in beiden Fällen ein Onscreenmenü die Bedienung erleichtert.

Nützliche Funktionen

Mit der tyve Software können Sie jetzt schon auf einen sogenannten Elekronischen Programm-Führer (EPG) zurückgreifen und werden zudem auch immer über das aktuelle Programm durch das Onscreenmenü informiert.

Screenshots findet man auf der tyveseite selbst.

Da ein Betatestaccount bis jetzt noch nicht zu mir durchgedrungen ist, kann ich über die Qualität nichts sagen. Irgendjemand anwesend, der tyve schon getestet hat? Würde mich sehr interessieren.

Mit Joost am Horizont, einem auf Streaming basierenden BitTorrent-Internet-TV-Netzwerk in Planung und nun tyve scheint 2007 tatsächlich das Jahr zu werden, in dem das Fernsehen endgültig im Internet ankommt. Spannend das Ganze!

P.S.: Und einen kostenfreien onlinetvrecorder für deutsches Fernsehen gibt es ja nun auch schon eine Weile.

(via handelskraft)

Tags:[tag]tyve, Joost[/tag]

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