Archive for März, 2007

Mit bookya können Studenten an ihren Unis leicht ihre Bücher verkaufen

verscherbeln, verhökern, abstossen. Ich bin ein menschlicher Thesaurus. Anyway, zurück zur Story:

ist eine schlichte aber nichtsdestotrotz gute Idee. Anstatt nicht mehr benötigte (Lehr-)Bücher über die schwarzen Bretter an der Uni versuchen an den Mann zu bringen, kann man es effizienter über diese Seite machen. Neben dem geringeren Aufwand kommen noch andere Vorteile hinzu: sucht zum Beispiel ein anderer Student das Buch, das man selbst verkaufen will und hat er dies auf Bookya eingegeben, wird er automatisch informiert, dass das Buch jemand verkaufen will. Schneller geht’s nicht.

Bookya sagen über sich selbst:

Bookya ist ein neuer virtueller Marktplatz für Bücher. Die Besonderheit von Bookya ist, dass es nicht nur einen bundesweiten Marktplatz gibt. Bei Bookya gibt es viele lokale Marktplätze, die sich an den Hochschulen der Städte in Deutschland orientieren.

So kann, zum Beispiel, ein Student der TU München seine Bücher auf Bookya unter “TU München” einstellen und so können Studenten, idealer weise von der gleichen Hochschule, den Verkäufer kontaktieren.

Vorteil ist, dass man auf diese Weise ein Buch kaufen kann, ohne dass Transportkosten entstehen, vorausgesetzt, es wird ein Übergabetermin vereinbart. Weiterer Vorteil ist, dass der potentielle Käufer den Zustand des Buches überprüfen kann und unter Umständen mit dem Verkäufer über den Preis verhandeln kann.

Klasse Idee. Wenn die Seite unter Studenten richtig bekannt wird, könnte das ein sehr nützlicher Service werden. Noch steht man am Anfang.

Übrigens, das ist etwas, das auch zB Studivz hätte inkorporieren können, wenn man sich dort nicht ausschließlich auf Unsinn spezialisiert hätte.

(via momb )

Tag:[tag]bookya[/tag]

BitTorrent wird voraussichtlich noch dieses Jahr werbefinanziertes TV-Netzwerk starten

Wie torrentfreak berichtet, wird BitTorrent Inc. voraussichtlich noch dieses Jahr ein kostenfreies, werbefinanziertes Internet-TV-Netzwerk gründen.

On a discussion panel at the OMMA Expo, Eric Patterson, BitTorrent’s general manager of consumer services, said:

“We see us moving to an advertising-supported model at the end of the year so people can consume TV shows in the same way they consume programs on television.”

Eine logische Entwicklung. Denn der aktuelle Versuch DRM-verseuchte Filme und Serienepisoden auf der BitTorrent-Seite -neben illegalen kostenfreien Suchergebnissen, die man ebenfalls auf der Seite findet- zu verkaufen, ist schlicht zum Scheitern verurteilt.

Inwiefern die teilnehmenden Sender akzeptieren werden, dass das Internet ein globales Medium ist, wird sich zeigen. Wenn man sieht, dass zum Beispiel der US-PayTV-Sender Showtime Internetuser außerhalb der USA nicht einmal auf die eigene Seite lässt (und auf den SL-Satz gehe ich jetzt nicht weiter ein..), wird die erste Inkarnation eines BitTorrent-TV-Netzwerkes höchstwahrscheinlich mit IP-Filtern kommen, die Jeden außerhalb des jeweiligen Landes ausfiltern. Für Medienkonzerne können die Schritte bekanntlich nicht klein genug sein.

BitTorrent ist die aktuell effizienteste Form der Verbreitung von großen Dateien und ist weltweit das von den meisten Usern genutzte P2P-Netzwerk.

Tags:[tag]BitTorrent[/tag]

Bookmarklet für einfaches Erstellen gefilterter Feeds

Mit dem One Pipe-Bookmarklet für Firefox kann man auf einfachste Weise auf Stichworte gefilterte Feeds der aktuell geöffneten Seite erstellen. Vorausgesetzt natürlich die Seite bietet einen Feed an.

Das Ganze geht folgendermaßen:

  1. Zunächst zieht man den Link zum One Pipe-Bookmarklet auf die Lesezeichenleiste im Browser (wie hier beschrieben).
  2. Will man jetzt einen Feed filtern und abonnieren, geht man auf die entsprechende Seite und klickt auf das Bookmarklet.
  3. Es öffnet sich ein Eingabefeld, auf dem man die entsprechenden Stichwörter, die einen interessieren, eingibt.
  4. Anschließend werden die von der Seite angebotenen Feeds angezeigt (bei Blogs in der Regel die Feeds für Einträge und Kommentare). Man wählt den gewünschten Feed aus.
  5. Es öffnet sich eine grazr-Seite, auf der die neue Feedadresse und die Feedeinträge zur Kontrolle angezeigt werden.
  6. Fertig. Falls das Ergebnis überzeugt, kann man den so erstellten Feed im eigenen Feedreader des Vertrauens abonnieren.

 

Das Bookmarklet heißt übrigens One Pipe weil es im Hintergrund mit Yahoo! Pipes arbeitet.

(via lifehacker)

Tag:[tag]Yahoo Pipes, rss[/tag]

das Ende einer Ära, my fellow sportsracers

Gut, das wäre jetzt ein wenig übertrieben. Aber Ze Frank, in (nicht nur) meinen Augen schlicht der bis dato beste uh Videopodcaster (oder wie auch immer man das nennt), beendete gestern seine “The Show With Ze Frank” nach einem furiosen Jahr. Das war ganz großes Kino und hiermit sage ich ‘Danke!’, auch wenn ihn das wohl nie erreicht. :)

Die letzte Show findet man hier.

Wer Ze Frank nicht kennt, dem empfehle ich als Einstieg die ‘popular shows’ in der linken Sidebar hier mal anzuklicken.

Tja, this was Ze Frank thinking, so you didn’t had to.

[Bin gespannt, was als nächstes von ihm kommen wird.]

Yahoo! Pipes für Onlinevideos

Über Yahoo! Pipes, den Mashupüberdienst, hatte ich hier bereits berichtet. Mittlerweile enstehen mehr und mehr Mashup-Pipes, manche mehr manche weniger nützlich. Auf NewTeeVee hat Tausendsassa Janko Röttgers (btw was ist denn mit mixburnrip.de passiert? unschön) 10 Pipes für Onlinevideo zusammengetragen.

Meine Top 3:

  1. Last.Fm Recent Tracks Youtube: So eine Art Last.tv, sucht diese Pipe die Youtube-Videos der letzten 10 gespielten Tracks, die auf Last.fm gescrobbelt (sprich protokolliert) wurden.
  2. Videos for Hype Machine and elbo.ws popular tracks: Sucht Youtube-Videos der aktuell populären Tracks auf Hypemachine und elbo.ws. Sehr groß.
  3. Multi-Site Video search: Nach raren Videos auf mehreren Seiten gleichzeitig suchen: Metacafe, Google Video, YouTube, Yahoo! Video, Dailymotion, Break, Grouper. (sozusagen ein selbstgebasteltes blinx in einfach.)

 

Die übrigen Pipes auf NewTeeVee.

Tags:[tag]Yahoo Pipes, youtube[/tag]

Autotwit - automatisch twittern

Die Twittermania geht um in der deutschen Blogwelt. Beziehungsweise übt man sich mehr oder weniger mal wieder in Metadiskursen diesbezüglich. Etwas, das sonst ja eher selten in der deutschen Blogwelt anzutreffen ist (go figure).

Damit man in Ruhe weiter über das Bloggen oder das Twittern bloggen kann, ohne etwas zu schreiben, das Bezug auf etwas außerhalb dieses selbstreferentiellen Dunstkreises nehmen würde, kann man jetzt nebenbei automatisch twittern lassen.

Die vielen Vorteile sind nicht zu unterschätzen:

# Make you wealthy
# Improve your appearance
# Help you to be more well-liked by your family or friends
# Make you live longer
# Attract members of the opposite sex
# Update Twitter automatically

Autotwit - Damit Sie auch morgen noch kraftvoll twittern können. Oder so.

(via momb)

P.S.: Bevor das hier falsch verstanden wird: Ich finde, dass es sehr wohl sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Twitter (wie zum Beispiel hier schön beschrieben ) gibt (im Gegensatz zu hunderten anderen Seiten). Kein Grund, sich nicht über Twitter lustig zu machen.

Tag:[tag]twitter[/tag]

Instant Messaging mit Mobiltelefon via Mabber

Bemerkt, wie ich das unsägliche Wort ‘Handy’ in der Überschrift vermieden habe?

Mabber, ein Service, über den man sich ohne zusätzlichen Client in IM-Dienste wie ICQ, AIM usw. einloggen kann, hat Ende Februar seine Seite gerelauncht, und damit auch eine Mobile-Version für Deutschland an den Start gebracht. Über Mabber wurde hier schon einmal im Rahmen eines Vergleichs verschiedener IM-Clients berichtet.

Die Version für Mobiltelefone klingt sehr interessant. IM statt SMS könnte für Vielsmsschreiber tatsächlich eine Kostenersparnis mit sich bringen. Immerhin sind SMS immer noch völlig überteuert und mit einer entsprechenden Volumenflatrate müsste der Versand von SMS aufgrund geringer zu versendender Dateigrößen (da nur Text) in der Tat etwas bringen. Und durch eine zeitunabhängige Kostenstruktur könnte man permanent online sein. Mabber selbst behaupten bezüglich der Kosten etwas von weniger als 1 Cent pro Message. Hmm, nun, das hängt von Tarif und tatsächlichem SMSnutzungsverhalten ab. Gibt es irgendwo Zahlen dazu? Sprich wie groß ist eine zu versendende vergleichbare Datei mit 160 Zeichen? Das müsste man mit den angebotenen Tarifen vergleichen.

Ich würde ja gern eine Volumeflatrate mit meinem Mobilfunkvertrag verwenden, aber spätestens als ich den Tarifdschungel gesehen hab, habe ich entnervt abgewinkt. Da muss man schon viel Geduld und Nerven mitbringen für. Gibt es dafür irgendwo Übersichten? Hab bei den offensichtlichen Stellen (Heise mobil und onlinekosten.de) nichts gefunden.

Update: Mabber berichtet auf einer Unterseite etwas genauer über Kosten und Dateigrößen:

# Nachrichten über mabber zu senden ist meist viel günstiger als SMS zu schreiben.
# Ein Kilobyte Textnachricht kostet zwischen 0,9 und 2 Cent, je nach Netzbetreiber und Vertrag.
# Mit einem Kilobyte kannst du ca. so viel Text senden wie mit 7 SMS.
# Mit dem Handy Chatten kann also viel günstiger sein als das Schreiben von SMS.

Auf einer Unterseite behaupten, die Nachrichten kosten weniger als 1 Cent und auf einer anderen behaupten sie kosten zwischen 0,9 und 2 Cent ist im ersten Fall zumindest..großzügig ausgelegt.

(via socialmash)

Tags:[tag]mabber[/tag]

last.tv -Mashup von last.fm mit youtube

Last.tv ist ein einfacher Mashup aus dem Musiktrackingdienst last.fm und youtube. Man gibt einfach den (eigenen) last.fm-Usernamen ein und schwupps sieht man youtube-Clips von den Musikern, deren Musik man sonst lauscht (lustigerweise war der erste Clip bei mir ein Interview mit Hans Zimmer).

Ich hatte die Seite schon einmal vor geraumer Zeit angesurft, da funktionierte sie aber irgendwie nicht. Schön, dass ich durch Nicorola nach mal daran erinnert wurde, sie zu testen.

Tags: [tag]youtube, last.fm[/tag]

Drei (+1) einfache Wege den eigenen Rechner als Fileserver zu verwenden

Im Folgenden stelle ich einige Möglichkeiten vor, wie man auf einfache Weise einzelne Dateien oder Ordner auf dem Rechner für Bekannte oder das gesamte Internet zum Download freigeben kann. Es gibt wesentlich mehr Möglichkeiten als die hier vorgestellten. Die Ausgewählten sind aber effizient und (subjektiv) die Einfachsten in der Handhabung.

Izimi

Webware stellt mit Izimi ein Programm vor, mit dem man auf einfache Art Dateien auf dem eigenen Rechner für das Internet freischalten kann. Man muss also Dateien nicht mehr erst irgendwo hochladen, um sie mit Anderen zu teilen. Izimi erlaubt es, die Dateien zu taggen und ihnen eine Beschreibung anzuhängen. Izimi hat einige Schwachstellen: Freigeschaltete Dateien können von Jedem runtergeladen werden, solange der Client aktiv ist und der Rechner online. Es gibt aktuell keine Zugangsbeschränkungen (Dateifreigabe nur für Freunde oder Familie zB ist nicht möglich). Für filesharing privater Sachen ist es demnach aktuell nicht geeignet, da es auf der Izimi-Seite zusätzlich eine Suchfunktion gibt, mit der man den Bestand der per Izimi freigegebenen Dateien durchsuchen kann.

Zapr

Zapr ist ähnlich wie Izimi aufgebaut. Zapr existiert aber bereits etwas länger und ist wesentlich ausgereifter. Dateien werden ebenfalls recht einfach über einen Softwareclient freigegeben. Wie bei Izimi bekommt man einen Weblink, über den die Datei oder der Ordner vom Rechner heruntergeladen werden kann. Ebenso kann man auch mit Zapr der Datei eine Beschreibung anhängen. Im Gegensatz zu Izimi gibt es keine zaprweite Suche nach Dateien. Man ist also bereits so relativ sicher, was das Austauschen privater Dateien angeht (aufgrund einer 16stelligen zufälligen Zeichenfolge in der Link-URL). Benutzt der Empfänger auch Zapr, kann man die Datei auch direkt nur für ihn freigeben. Auch Gruppenfreigaben sind möglich. Ich nutze Zapr seit einiger Zeit hin und wieder und bin sehr zufrieden mit der einfachen Handhabung und der Tatsache, dass Empfänger kein zusätzliches Programm benötigt. Will man schnell eine oder mehrere Dateien zum Download freigeben, ohne diese irgendwo hochzuladen und ohne die Empfänger erst mit der Installation eines Programms zu belästigen, ist Zapr in meinen Augen die erste Wahl.

Pando

Pando, das laut deren Webseite mittlerweile von 4 Millionen Usern genutzt wird, basiert auf einem eigenen BitTorrent-ähnlichen Protokoll. Eine mit Pando freigegebene Datei oder Ordner wird auf einen Pandoserver hochgeladen und dort bei kostenfreien Accounts für 14 Tage gehostet. Die Lokalisierung und der Download funktioniert über kleine .pando Dateien, welche wie torrent-Dateien nur die Info beinhalten, wo die jeweilige Datei sich befindet. Der Empfänger lädt die Datei anschließend nicht nur vom ursprünglichen Sender runter sondern außerdem von einem Pandoserver. Je mehr Nutzer die Datei bereits auf dem Rechner haben, desto schneller wird idR der Download für den Einzelnen. Die Geschwindigkeiten bei Pando sind dementsprechend meist geradezu unverschämt hoch. Pando empfiehlt sich besonders für große Dateien. Bei kostenfreien Accounts wird die Datei 14 Tage gehostet, danach ist sie nur noch über den Rechner des Senders oder anderer Empfänger erhältlich. Die 14-tägige Verfügbarkeit auch wenn der Ursprungsrecher nicht online ist, ist ein großer Vorteil von Pando. Nachteil von Pando: Empfänger benötigt das Pando-Programm. Nicht zu unterschätzen ist auch die RSS-Fähigkeit von Pando.

Allpeers

Allpeers gehört streng genommen nicht unbedingt in diese Liste. Das Firefox Add-On ist lediglich dazu geeignet, Dateien für Bekannte freizugeben. Eine Option, Dateien für das Web, also ohne Beschränkung, freizugeben, gibt es nicht. Wer das nicht benötigt, aber oft mit Bekannten über das Internet private Dateien austauscht, für den lohnt sich das ebenfalls auf BitTorrent basierende Allpeers aber allemal. Man kann per drag and drop nicht nur bequem Dateien und Ordner freigeben, sondern auch sehr einfach als Empfänger ganze Gruppen oder einzelne Personen auswählen. Zusätzlich zu Beschreibungen/Messages, die man den freizugebenden Dateien anhängen kann, gibt es noch eine einfach gehaltene Chatfunktion. Ich nutze Allpeers hauptsächlich zusammen mit einem befreundeten Londoner Musiker zum gegenseitigen Austausch von Sounds und der Diskussion über diese uä. Allpeers lohnt sich für alle Menschen, zu deren Arbeit ein regelmäßiger Dateiaustausch über das Netz gehört.

Fazit

Will man auf dem eigenen Rechner befindliche Dateien oder Ordner der weiten Welt zur Verfügung stellen, kann man Izimi benutzen. Wer etwas differenzierter nur Bekannten Dateien zukommen lassen will, dem empfehle ich Zapr. Auch ohne Zugangsbeschränkung sind die Dateien relativ(!) sicher vor fremdem Zugriff. Man sollte aber nicht vergessen, dass sie prinzipiell durch Aufrufen der URL von Jedem runtergeladen werden können. Wenn die Empfänger auch Zapr benutzen, kann man damit die gewünschte Nutzung der Dateien besser absichern.
Wer große Dateien verteilen will, dem empfiehlt sich Pando. Pandos Hauptnachteil ist die Tatsache, dass auch der Empfänger das Programm benötigt um die Datei laden zu können. Das Gleiche gilt für das Firefox-Add-on Allpeers. Wer regelmäßig Dateien unterschiedlichen Personenkreisen zur Verfügung stellt und diese Personenkreise exakt definieren will, ist auch mit Allpeers gut beraten. Besonders für eine andauernde Zusammenarbeit über das Internet bietet sich Allpeers mit seiner zusätzlichen Chatfunktion an. Voraussetzung ist allerdings, dass die beteiligten Personen Firefox nutzen und zur Installation von Allpeers bereit sind.

Tags:[tag]Izimi, Zapr, Pando, Allpeers[/tag]

Foxytunes Planet - Ein Musikseiten-Mashup sie alle zu binden

Foxytunes zählt zu den beliebtesten Add-Ons für Firefox. Mit Foxytunes kann man über Firefox seinen Musikplayer steuern, in der Statuszeile werden zusätzlich Infos zum aktuellen Musikstück angezeigt. Praktisch für jeden surfenden Musikfreund, der die Kontrolle über seine Musik behalten will ohne den Browser verlassen zu müssen.

Die Leute hinter Foxytunes starten nun zusätzlich noch einen Webdienst, Foxytunes Planet. Hierbei handelt es sich um eine Seite, die die vielen verschiedenen Seiten im Netz, auf denen man Relevantes zu seinem Lieblingsmusiker oder -genre finden kann auf einer Seite zusammenführt. Die Ergebnisse von den Seiten werden dabei als Widgets integriert und übersichtlich aufgereiht. Aktuell werden folgende Dienste einbezogen: Wikipedia für Artistbios und Genrebeschreibungen, Last.fm für die Anzeige ähnlicher Künstler, Flickr für Photos und Youtube für Videos, verschiedene Stores (zB itunes) und weitere. Am wichtigsten dürfte aber das Hypemachinewidget sein. Damit hat man sofort die Möglichkeit, MP3s, welche auf Blogs gepostet und auf Hypemachine aggregiert wurden, anzuhören (über den Webplayer von Hypemachine). Sehr bequem und praktisch.

Nach anfänglicher Skepsis ob der Nützlichkeit des Services bin ich mittlerweile begeistert. Höre ich zum ersten Mal von einem Künstler, gehe ich auf Foxytunes Planet und bekomme dort jegliche online verfügbare Information bequem auf einer Seite serviert. Ich kann mir direkt deren Musik anhören und ähnliche Künstler erforschen usw. Zusätzlich können die Wigets wie auf Startseiten wie Netvibes und Pageflakes hin und her geschoben und entfernt und hinzugefügt werden wie es den persönlichen Präferenzen entspricht. Eine simple (und mittlerweile fast gängige) Möglichkeit einen Dienst zu personalisieren.
Die Integration in das Add-On wird die Seite zusätzlich pushen und ihr einen nicht zu unterschätzenden Mehrnutzen geben (Mehr Informationen über die aktuell laufende Musik nur einen Klick entfernt).

Foxytunes Planet lebt natürlich auch stark von Hypemachine und der unmittelbaren Verfügbarkeit von Musik dadurch. Es bleibt abzuwarten, wie lang es Hypemachine aufgrund der rechtlichen Grauzone (das sind nicht immer Promosongs, die man dort findet) überhaupt noch geben wird, und ob ein Einbinden in andere Dienste wie eben Foxytunes Planet und die damit zunehmende Popularität nicht zu einem zeitigeren Ende führen wird.

Aktuell befindet sich Foxytunes Planet in private beta.

 

 

 

Tags:[tag]Foxytunes Planet[/tag]

« Vorherige SeiteNächste Seite »