Archive for April, 2007

Joost Beta-Einladungen

Altbekanntes Spiel: Ich habe mal wieder 3 Betaeinladungen zu vergeben für Joost, die kommende Internet-TV-Sensation die Couchpotatoes glücklich machen und Internetprovider in den Wahnsinn treiben wird.

Die ersten 3 Kommentierer gewinnen.

(Allen Anderen sei gesagt, dass es wohl nur noch eine Frage von Wochen ist bis Joost live geht. Es gibt also keinen Grund für Heulkrämpfe, falls man wieder zu langsam ist.)

UPDATE: Alle Einladungen vergeben.

OpenID Provider und Datenschutz: Teil 2

Nachdem wir uns letzte Woche die beiden deutschen OpenID Provider Xlogon und Meinguter.name in Bezug auf Datenschutz etwas näher angesehen haben, sind heute die beiden US Provider myOpenID und claimID an der Reihe.

Achtung! Wer den Artikel von letzter Woche nur in seinem Feed Reader gelesen hat, sollte noch einmal einen Blick darauf werfen. Mir ist da ein peinlicher Fehler unterlaufen und ich habe den Artikel deshalb noch einmal ergänzt bzw. zusammen gestrichen. Ich hoffe mal, dass ich diesen Artikel heute ohne Fehler schaffen werde.

myOpenID

Die Nutzungsbedingungen von myOpenID entsprechen in vielen Punkten denen von Xlogon. Das betrifft sowohl die Änderung der Nutzungsbedingungen (inkl. Benachrichtigung der Nutzer bei erheblichen Änderungen) als auch der Sorgfaltspflicht der Nutzer (unter Nutzernamen und OpenID verbreitete Inhalte gehen zu Lasten der Nutzer). myOpenID weist zwar darauf hin, welche Inhalte man nicht haben möchte, stellt aber klar, dass diese selbst nicht kontrolliert werden und man evtl. auch auf anstößige Inhalte stoßen kann.

Die Weitergabe von Namen und Kontaktinformationen an Dritte wird ausgeschlossen. Es erfolgt ebenso keine Überwachung und Weitergabe von Inhalten (Ausnahme wie eigentlich überall: Strafverfolgungsbehörden).

Bei Xlogon bin ich ja bereits auf die Beendigung des Nutzungsverhältnisses eingegangen. Bei myOpenID werden ebenfalls die Inhalte gelöscht; der Nutzername bleibt jedoch bestehen. Die Begründung ist auch sehr einleuchtend: Man will vermeiden, dass jemand anderes den gleichen Nutzernamen verwenden kann, den ich bei meinem alten myOpenID Account benutzt habe. Für andere Personen ist nämlich nicht erkennbar, dass ich selbst nicht mehr hinter dieser OpenID stehe, was unter Umständen zu bösen Überraschungen führen könnte.

claimID

claimID verfährt bei Änderung der Nutzungsbedingungen genauso wie Xlogon und myOpenID. Im Gegensatz zu allen anderen bislang genannten Providern darf claimID nur privat genutzt werden. Nutzer dürfen keine Services an Dritte aufgrund von mit claimID erstellter Daten verkaufen; Spam wird ausdrücklich verboten.

claimID verkauft oder verleiht keine persönlichen Daten der Nutzer an Dritte. Ausnahmen werden bei einer Übernahme der Firma und bei Strafverfolgungsbehörden gemacht. Desweiteren behält man sich vor, im Rahmen von Studien bei claimID selbst (die Betreiber haben Informationswissenschaften studiert) anonymisierte Daten von Nutzern zu verwenden. Alle von Nutzern eingestellte Daten unterliegen einer Creative Commons Attribution Share-Alike Lizenz.

Bei Beendigung des Nutzungsverhältnisses werden die Accounts gelöscht.

Fazit

Anhand der Nutzungsbedingungen lassen sich keine wirklich gravierenden Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Providern festmachen. Meinguter.name fällt da sogar etwas aus dem Rahmen. Eins sollte auch klar sein: Strafverfolgungsbehörden haben in beiden Ländern Zugriff auf die Daten.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den USA und Deutschland besteht darin, dass es in den USA kein bundesweites Datenschutzgesetz gibt. Es gibt in den einzelnen Bundesstaaten aber wohl verschiedene Ansätze in dieser Richtung. Interessant scheint mir auch, dass es ausgerechnet aus der Wirtschaft Bestrebungen gibt, einen einheitlichen Datenschutz zu schaffen. Microsoft ist hier sogar Vorreiter. Auch haben sich viele US Firmen verpflichtet, die strengeren Datenschutzbestimmungen der EU zu beachten; solche Firmen sind in der Safe Harbor List des US Handelsministeriums aufgeführt.

Ruft man sich jetzt Stichworte wie Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner ins Gedächtnis zurück, bin ich mir nicht sicher, ob es noch wesentliche Unterschiede zwischen beiden Ländern gibt. Also immer schön die Nutzungsbedingungen lesen.

FoxTorrent- BitTorrent für Firefox

BitTorrent, das weiß jedes Kind, ist das am besten skalierende P2P-Protokoll das wo gibt, oder so. Das Tolle an BitTorrent ist neben seiner Effizienz aber auch, dass zum Beispiel RSS unterstützt wird. Das heißt neu verfügbare Dateien (*hust*TV-Shows*hust*) werden im Idealfall automatisch vom Client runtergeladen.

Red Swoosh haben nun mit Foxtorrent gestern das erste voll funktionsfähige BitTorrent-Addon für Firefox releast. Damit können Firefoxnutzer was Operanutzer schon länger können: Dateien über BitTorrent mit dem Browser downloaden. Neben der Browserintegration ist ein weiterer interessanter Aspekt, dass Foxtorrent bei hohen Übertragungsraten Streaming erlaubt. Heißt, man kann ein Video, das noch runtergeladen wird, bereits anschauen. Nachteil ist, dass die einzelnen Teile einer Datei nicht mehr entsprechend der Verfügbarkeit im Torrentschwarm runtergeladen werden, sondern der Reihenfolge nach. Das hat negative Auswirkungen auf die Geschwindigkeit, was am Ende sich selbst in den Schwanz beist indem es im worst case streamen nicht ermöglicht.

Im Zusammenhang mit Firefox’ generellen Arbeitsspeicherhunger (Tipps für Abhilfe hier), ist auch folgende Aussage auf der Foxtorrentseite ganz interessant:

Foxtorrent uses less than 8 MB of RAM

Auch wenn ich das nicht recht glauben will. Man wird sehen. Der ausführliche Artikel auf p2p-Blog scheint meine Skepsis zu bestätigen:

The windows version of Foxtorrent has some major memory leaks that require regular restarts.

Scheint, da gibt es noch Einiges zu tun für die Entwickler.

Es gibt noch weitere Projekte, BitTorrent auf den Firefox zu bringen. Auf Torrentfreak kann man unter anderem über Firestorm und Bitfox sich informieren. Beide befinden sich noch in einem frühen Stadium.

Foxtorrent und die anderen Addons werden in Funktionsumfang und Nützlichkeit so schnell nicht an standaloneclients herankommen. utorrent unter Windows ist einfach nahezu unschlagbar. Browserintegration hilft der allgemeinen Verbreitung von BitTorrent (das auch so schon gut unterwegs ist) aber ungemein. Kein weiteres Programm zu benötigen, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Und irgendwann, in einer fernen Zukunft, werden Torrentdownloads so einfach runterladbar sein wie normale Downloads. Eine schöne Vorstellung.

In diesem Zusammenhang auch interessant: die Torrent Search Bar oder die Torrent Finder Toolbar.

deutsche Artikel über Foxtorrent:

auf netzwelt
auf gulli

englische Artikel über Foxtorrent:

auf Torrentfreak
auf p2pblog

Tags:[tag]Foxtorrent, Firefox, BitTorrent[/tag]

gespreeblickt

Hallo Spreeblickmeute!

Gestern wurde diese kleine, schnieke Blog hier auf Spreeblick verlinkt . Seitdem schneien für hiesige Verhältnisse viele neue Besucher aus allen Richtungen hier rein. Und denen, Euch, hat mein Artikel über interessante Seiten zum Musikentdecken so sehr gefallen, dass man’s auf del.icio.us bookmarkte (denglisch galore!). Kurzfristig war der Artikel sogar auf del.icio.us/popular und von dort aus auch auf popurls. Vom eher englischlastigen Aggregator popurls kam sogar noch mal ein ganzer Haufen Besucher (Auch vom Aggregator reddiggulo.us , das ich gar nicht kannte und lustigerweise wie ridiculous klingt hehe). weird.

Anyway. Für die absoluten Neunetz-Beginner unter Euch dachte ich mir, ich veranstalte mal ein kleines Showcase, ein Schaulaufen interessanter Neunetz-Artikel, ein Überblick über bisher Verpasstes:

und vieles mehr, usw, usf.

neue Musik online finden

Plattenladen 2.0 - Früher wühlte man sich im Plattenladen um die Ecke durch ganze Stapel an Platten, die der Verkäufer anschließend seufzend wieder einsortierten durfte. Immer ging man dann mit sich leicht versifft anfühlenden Fingern und oft mit einer oder zwei Hand voll lebenverändernden Scheiben wieder aus dem Laden (Und ab und an fragte man sich dann auch zuhause angesichts der kruden Kaufentscheidungen, ob man im Laden irgendwelche verbotenen Stoffe eingeatmet hatte).

Die Möglichkeiten, neue Musik zu entdecken haben sich in den letzten Jahren geradezu potenziert. Plattenläden haben immer noch einen gewissen Charme, können hier aber nur bedingt mithalten. Ich bin selbst ein Musikfreak vor dem Herrn. Habe Hunderte Vinylscheiben neben mir, die ebenso friedlich vor sich hinstauben wie die vielen Stapeln an CDs. Auf meiner Festplatte häufen sich Gigabytes an MP3s neben OGGs. Und, klar, ich bin immer auf der Suche nach neuer, großartiger Musik bei deren ersten Mal Hören ich gedanklich auf die Knie geh vor Ergriffenheit. Und Boy, ist das Web mit seiner stetig wachsenden Zahl an Diensten bei dieser Suche eine Hilfe. Ich stelle im Folgenden die in meinen Augen besten Dienste hierfür vor.

Aggregatoren und Musiksuchmachinen

Fangen wir gleich mit einer der besten Seiten an: Hypemachine ist ein Aggregator der beliebtesten englischsprachigen Musikblogs. Man kann nach Künstlern oder Tracks suchen. Kann sich die im Musikbloguniversum gerade angesagten Stücke anhören (Tip: Flashplayer verwenden und einfach laufen lassen) und, mindestens ebenso wichtig, mit den Links zu den Blogposts sich Hintergrundwissen zu allem aneignen, was gerade musiktechnisch angesagt ist. Seit neuestem gibt es auch das Hype Radio, das live, sprich aktuell gepostete Musik, abspielt, sogar mit kurzen, smoothen Übergängen zwischen den Songs. Dafür ohne next-Button.

Elbows ist wie Hypemachine ein Musikblogaggregator:

Elbows is a collection of great music blog posts and is meant to provide you a snapshot of what’s going on in this new genre of blogging.

Die Authentic MEGA SUPER MAMMOTH MP3 Blog List dagegen bietet ganz oldschool eine händig geführte Liste von über 1200 englischen Musikblogs. Zum Teil mit Beschreibungen, welche Genres beackert werden. Tipp: Seite mit Browserfunktion ‘Seite durchsuchen’ nach bevorzugten Keywords durchsuchen.

Zu last.fm muss man eigentlich fast nichts mehr sagen. Jeder, der sich ab und an im Netz bewegt, dürfte von dem Dienst gehört haben. Ich bezeichne ihn mal als Musikprotokollierdienst, der anhand der eigenen Musik Vorschläge zu anderer Musik machen kann und dem Nutzer andere User mit ähnlichem Musikgeschmack zeigt.

MOG ist eine amerikanische Seite, die nach dem Vorbild von last.fm aufgebaut ist, das Soziale aber mehr in den Vordergrund stellt und mittlerweile auch mit der Einbindung von Youtube-Musikvideos und Anderem eigene Wege geht (ich hatte hier darüber berichtet).

FoxyTunes Planet ist ein Musikseitenmashup von den Machern der FoxyTunes-Firefoxerweiterung, der unter einer schicken Oberfläche so unterschiedliche Seiten vereint wie youtube , last.fm und die Hypemachine . Ich habe hier bereits einmal ausführlich über FoxyTunes Planet geschrieben .

Eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so schick umgesetzte Allinone-Lösung bietet auchmusotik. MusicPortl geht ebenfalls in diese Richtung. Es aggregiert flickr, amazon (für Releases), Wikipedia, YouTube, Last.FM, und Technorati.

GrooWe ist ebenfalls ein ähnliches Projekt, allerdings auf Wikibasis. Heißt, das Meiste was bei FoxyTunes Planet und musotik automatisch von anderen Seiten zusammengestellt wird, wird hier von Musikenthusiasten manuell zusammengewikit.

Spotback ist war eine Newsseite, die neue Nachrichten auf Algorithmusbasis und dem Bewertungsverhalten des Benutzers anzeigt und immer weiter anpasst (heute konzentriert man sich mehr auf ein Ratingwidget für jede Seite). Mit der Kategorie music auf der Newsseite wird das Prinzip auf Musikblogs angewandt. Ich schrieb hier bereits einmal darüber.

Qloud ist eine Art last.fm auf Basis der lokalen itunes-Daten:

Qloud takes all of the music information inside user’s iTunes and makes it available to all users through a browser-based, AJAX interface. Qloud then allows users to browse through everyone’s iTunes and play it all, on an unlimited, on-demand basis, all for free.

Eine ähnliche Seite ist iLike. Und Goombah. Alle 3 scheinen zu einem Großteil von itunes abzuhängen. Mystrands arbeitet neben itunes auch mit dem WindowsMediaPlayer. Im Vergleich zu last.fm und MOG fallen die 4 Seiten in meinen Augen etwas ab mit ihren Einschränkungen.

Der All Music Guide ist das umfassendste Musiklexikon, das mir bekannt ist. Auf All Music findet man Biographien und Diskographien von nahezu allen Musikern. Der Umfang ist geradezu unheimlich. Von der Relevanz kann man sagen ist All Music für Musik was imdb für Filme ist: Ein unerlässliches Nachschlagewerk. All Music wird dabei meines Wissens ausschließlich redaktionell erstellt (imdb ist User generated Content).

Neben dem All Music Guide ist Discogs die umfangreichste im Netz zu findende Datenbank in Sachen Musik. Während AMG zusätzlich zu Diskographien mit Künstlerbiographien und Albenreviews aufwartet, beschränkt sich Discogs auf die namensgebenden (und dafür größtenteils vollständigen) Diskographien und Userbewertungen (und -kommentare). Discogs wird von den Nutzern befüllt und eignet sich hervorragend um sich über die Querverbindungen von Musiker zu Musiker zu hangeln.

Bei Finetune dreht sich alles um Playlists. Jeder User kann eine Playlist aus bis zu 45 Songs zusammenstellen. Diese Playlists können als Widgets dann auf anderen Seiten wie myspace eingestellt werden. Viele User haben Dutzende von Playlists angelegt, die man als eine Art digitale Form von Mixtapes verstehen kann. Finetune bietet zum Anhören dieser Playlists auch einen stylischen Desktopplayer auf Apollo -Basis an.

Onlinecharts (kind of)

Auf Starfrosch kann man Netlabelreleases verlinken, die dann digg ähnlich von den anderen Usern bewertet werden können. Großartig an Starfrosch und meines Erachtens leicht unterschätzbar ist die Tatsache, dass alle Tags per RSS-Feed abonniert werden. Diese Tagfeeds mit enclosured MP3s können in jeden Podcatcher bequem abonniert werden. Man kann aus verschiedenen Genres, Lizenzen und Blogs(Crews) auswählen. Zusätzlich kann man nach Netlabels wählen und abonnieren, selbst wenn diese das gar nicht anbieten. Nützlich und bequem, auch wenn man vielleicht das eine oder andere Release verpasst.

CC Hits ist eine ähnliche Seite. Scheint aber weniger Nutzer zu haben.

weitere, zum Teil eher diggähnliche, Seiten:iJigg, chartu, boomp3

freie Musik

Mittlerweile entstehen immer mehr Seiten auf denen man mit Creative Commons lizenzierte Musik hosten und downloaden kann. Während einige der anderen hier vorgestellten Seiten leider zum Teil am Rande der Legalität operieren (müssen), ist man mit diesen Diensten auf der sicheren Seite:

Jamendo führte bei Redaktionsschluß (chortlechortle) 3086(!) frei downloadbare Alben. Die Alben kann man wahlweise per emule oder BitTorrent runterladen. Ich empfehle das schnellere BitTorrent. Auf Jamendo findet man erstaunlich hochwertige Musik. Um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, am besten mal Jamendo Spiral ausprobieren. Ich hatte hier bereits einmal über Jamendo Spiral geschrieben.

opsound hostet ebenfalls ne Menge freier Musik. Nur die Oberfläche ist leider etwas spartanisch minimal gehalten.

Owl:

Owl is music search simplified.

  1. Open a song from your personal library
  2. Find your favorite part of the song and click “Search”
  3. Browse and enjoy hundreds of songs similar to yours!

Owl bietet Filter auf die Ergebnisse an: nach Lizenzen, Quellen, Genre und Jahr. Durchsucht unter anderem auch Jamendo.

musicip ist eine Suchmaschine für freie Musik mit grafischer widgetähnlicher Darstellung und einer internen Matchingtechnologie, die ähnliche Tracks findet. Bietet auch eigenen Softwareplayer mit dieser Technik an.

musopen hostet freie Aufnahmen von klassischer Musik. Wenn ich die Lizenz richtig verstanden habe, darf man die Aufnahmen sogar samplen.

Netlabels

Seiten, die im Netlabeldschungel helfen:

Phlow Netlabel Catalogue

Netlabel Board

Netlabelliste mit Genreangaben bei wundertunes

last not least die Internet Archive Netlabels Abteilung

neben myspace musikorientierte Social Networks

imeem will, ganz social, Musikfans, Musiker, Videoregisseure und Fotografen auf einer Seite vereinen. Interessant besonders für Contentersteller ist die Tatsache, dass sie ihre Statistiken einsehen können. Etwas auf das ich schon lange bei nahezu allen Socialirgendwas-Seiten warte.

bebo und virb dürften aber die größeren Communities haben. Während ich bei der Featurevielfalt für Contentbereitsteller von rerverbnation denke (hoffe), dass das in der Zukunft auch noch sehr groß und wichtig werden wird.

(ungewöhnliche) Webradios

Musicovery ist ein Webradio, das auf einer Art Landkarte der Musiklandschaft den Hörer mit der gerade laufenden verwandte Musik erkundschaften lässt. Man kann am Anfang einen Punkt zwischen 4 Dimensionen (Energetic, Positive, Calm und Dark) wählen und auch die Entstehungszeit der Musik eingrenzen. Genres an- und abwählen kann man auch. Ein sehr einzigartiger Weg neue Musik kennenzulernen. Am besten selbst ausprobieren!

pandora. Klar, pandora, darf nicht fehlen. Dieses großartige Onlineradio basiert auf dem Music Genome Project, das versucht soviel Songs wie möglich zu kategorisieren. Dabei werden jedem Song mehrere Stichworte vergeben (Tatsächlich werden Hobbymusiker bezahlt, die den ganzen Tag nix anderes machen als Musik anzuhören und zu betaggen). Man kann Songs überspringen und Thumps up oder down geben. Je länger man das macht, desto genauer werden die Ergebnisse logischerweise. Für verschiedene Gefühlslagen lassen sich verschiedene Stationen anlegen. Pandora darf aktuell nur innerhalb der USA verwendet werden, bei der Registrierung muss man (s)eine US-Postleitzahl eingeben. Pandora ist neben der Hypemachine meine absolute Lieblingsseite, was Musik angeht. Hmm, sozusagen ein Qualitätssandwich im heutigen Artikel.

noch mehr?

Weitere interessante Seiten bitte in den Kommentaren posten. Ich werde die dann kritisch beäugen und gegebenenfalls adden hinzufügen. (Gegebenenfalls, denn ich hab hier der Übersicht zu liebe schon eine Menge eher nicht ganz so raffinierte Seiten weggelassen.)

 

It’s all about the music, stupid.

2 Möglichkeiten mobile Webnutzung zu verbessern

RSS-Feeds, email, usw.

Zum bequemeren mobilen Zugriff auf abonnierte RSS-Feeds oder emails, bringt der Onlinefeedreader Netvibes ein nützliches Feature mit. Einfach am PC einen Tab anlegen mit dem Namen ‘mobile’. In diesem Tab dann alles anlegen auf was man unterwegs zugreifen will. Gmail zum Beispiel. Die Lieblingsfeeds. Andere Netvibeswidgets wie das Wetter zum Beispiel. Einzige Einschränkung: nicht alle Netvibeswidgets sind kompatibel mit dem Mobilmodus.

Mit dem Mobiltelefon surft man nun http://m.netvibes.com an. Dort loggt man sich mit seinem Netvibesbenutzernamen und Passwort ein. Anschließend bekommt man eine für Mobiltelefone optimierte Anzeige des eigenen ‘mobile’-Tabs. Für jeden der sowieso Netvibes nutzt, kaum Aufwand. Für alle Anderen dürfte allein das hier Anreiz sein, sich dort vielleicht anzumelden. Denn einfacher wird’s fast nicht.

Screenshots hier (wer meinen Linkblog abonniert hat, kennt den Artikel wahrscheinlich bereits).

Surfen

Mowser macht Webseiten für Mobiltelefone mit Webbrowsern fit, die eher suboptimal nichtmobilfreundliche Webseiten darstellen. Mowser haut zB große Grafiken von den Seiten und gibt einen RSS-Button an wenn es einen Feed findet. Man kann dann direkt den Feed lesen. Die Darstellung ist nicht immer perfekt: Bei neunetz.com zB wird zuerst die Sidebar angezeigt, die man erst wegscrollen muss um zum eigentlichen Content zu gelangen. Nichtsdestotrotz: nützliche Sache!

 

Tags:[tag]Netvibes, Mowser[/tag]

Video: RSS für Dummies

Gibt ja immer noch Leute, die RSS nicht nutzen und/oder gar nicht wissen was das ist. Seiten händig aufrufen. Brrrr.

In diesem Video wird RSS auf einfachste Weise erklärt:

Wer also jemand kennt, der RSS scheut wie der Teufel das Weihwasser aber zumindest Englisch versteht: zeigt den Unwissenden dieses Video.

Directlink zum Video

von commoncraft

Twittertools

Die Leute von Twitterment vereinen gleich zwei Twittertools unter einem Dach: zum einen eine Twittersuche und ein Vergleichs..uh..tool, mit dem man 2 Begriffe auf ihre Twitterhäufigkeit vergleichen kann.

Als ich die Suche gerade ausprobieren wollte, versagt sie mir allerdings den Dienst. Wahrscheinlich ein wenig überlastet.

Eine weiter Twittersuche gibt’s bei twittermap. Und die funktioniert ganz hervorragend.

Tags:[tag]twitter[/tag]

Das samwersche ökonomische Perpetuum mobile

Erleben auch Sie mit wie die Familie Samwer versucht, sich ihr eigenes ökonomisches Perpetuum mobile zu bauen:

Der European Founders Fund (EFF) der Brüder Alexander, Oliver und Marc Samwer ist als Investor in das neue “Was machst Du?”-Internetportal frazr.de eingestiegen. Damit dürfte der Erfolg von frazr.de vorprogrammiert sein: Die drei Brüder, die eBay Deutschland und Jamba! aus der Taufe gehoben und groß gemacht haben, gelten als Erfolgsgaranten. Die von den Samwer-Brüdern gegründeten Unternehmen erwirtschaften heute zusammen mehr als 1 Mrd. Euro Jahresumsatz. Bislang hat sich jedes EFF-Investment, darunter
StudiVZ.de und Lokalisten.de, als eine Erfolgsstory entpuppt.

Pressemitteilung des Grauens

Die Twitterklonkrieger bekommen also Unterstützung vom Imperatordreigestirn. Wenn man so will. Das, Nomen est Omen, glaubt, bereits die eigene Beteiligung ist ein Erfolgsgarant. boocompany, übernehmen Sie.

(via Indiskretion Ehrensache)

[und on a sidenote: Die dort gehören ja wohl mal ordentlich zu hohen Geldstrafen verdonnert. Hier is was los.]

Schnelldurchlauf (2): Firefox Karten-Addons, Firefox Memorytipps, Designblogs, cssshowcase, Tutorials für alles

Firefox maps-Addons: Auf mapzlibrarian jibbet eine Übersicht über kartenbezogene Firefox Add-ons. Wahlweise einzeln von der mozilla-Seite oder im schnuckeligen Gesamtpaket von ebenjenem zusammengestellt. Neunetz.com-Liebling: gdirections. Adresse auf Webseite markieren, Rechtsklick und gdirections auswählen. Et voila wahlweise die Adresse auf der Karte angezeigt oder Anfahrt von einer der in den Settings eingegebenen Startadressen. sweet.

Firefox’ Arbeitsspeicherhunger verringern: Einige Tipps den scheinbar unstillbaren Memoryhunger von Firefox einzudämmen. Unter anderem Zügelung bei Add-ons (schuldig!), Downloadhistory löschen ebenso wie eine Anleitung um beim Minimieren von FF automatisch Arbeitsspeicher freizugeben usw. (via lifehacker)

Design Blogs: Design-Feed listet eine beachtliche Anzahl an englischsprachigen Design-Blogs auf. Ein paar wahre Perlen dabei.

Design-Feed is a design feed aggregator. We hand-pick the most interesting design related RSS feeds and present them in an easy-to-browse format. This means you can get all the latest design news in one place, rather than trawling through hundreds of sites a day. Every post aggregated is also searchable by keyword.

Nochmal Design, dann is gut: csscollection ist eine Art Showcase für , klar, css.

Tutorials galore! sutree nennt sich selbst Knowledgecommunity, sammelt kostenlose Videotutorials aus dem gesamten Netz und wirft mit diesen geradezu um sich. (via momb)

Tags:[tag]Schnelldurchlauf, Firefox, Design, Tutorials [/tag]

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