MediaMaster – die eigene Musiksammlung online speichern und streamen

Mit MediaMaster kann der geneigte Musikconnaisseur seine Musiksammlung auf deren Server hochladen und von dort streamen. Das bedeutet, man hat seine liebsten Musikstücke immer parat wo eine Internetverbindung besteht. Eine Beschränkung, wieviel man hochladen darf, gibt es aktuell nicht, wird aber sicher früher als später eingeführt.

Das Hochladen der Musik funktioniert dabei einfach per Drag&Drop. Sehr simpel und idiotensicher. Auch das Interface ist einfach gehalten. Sind die Tracks hochgeladen kann man Playlists erstellen und editieren. Automatisch erstellte Playlists wie ‚recently played‘ und ‚recently added‘ gibt es ebenfalls.

Gestreamt wird mit 64kb/s. Das ist nicht sonderlich viel, ist aber gerade so noch anhörenswert. Es ist nur streamen möglich. Ein Downloaden ist aus den offensichtlichen Gründen nicht möglich.

unterstützte Formate

DRM wird nicht unterstützt, aber Konsumenten von Welt lassen DRM sowieso nicht auf ihre Festplatte(n). Unschöner dagegen, dass lediglich MP3, AAC und WMA als Formate akzeptiert werden. Mit FLAC, OGG, WAV und anderen Formaten ist man zur Zeit noch aufgeschmissen. Aber wenigstens lädt man die Files nicht erst mühsam hoch und erfährt dann, dass das sinnlos war. Als ich OGG-Files hochladen wollte, startete der Uploadvorgang gar nicht erst.

Widget

Wie immer heutzutage gibt es auch ein Widget zum Dessert. Man kann damit seine eigene Musiksammlung auf andere Seiten draufpappen und streamen. Nette Sache, die nur einen Haken hat: Es gibt anscheinend keine Unterscheidung zwischen öffentlich und privat. Das heißt über das Widget ist die gesamte hochgeladene Musik erreich- und streambar für Jeden, hat man das Widget erstmal publiziert. Das schreit förmlich nach Copyrightklage. Ist das doch schließlich effektiv mit Onlinebroadcasting vergleichbar und damit für die Musik als solche genauso gefährlich wie weiland Teufelsgeschichten wie das Radio. Ich meine, wo kommen wir denn da auch hin! Teufelszeug!

Ich schweife ab. Hier mein Widget als Beispiel:

Chicken das ich bin, habe ich nur zwei Alben hochgeladen, die beide eh frei verfügbar sind.

(Eine weitere Möglichkeit, das Widget zu nutzen: Kleine Labels könnten es nutzen, die eigene Musik zum Streaming in den Foren und Blogs dieser Welt einzustellen. Simpler bekommt man diese Möglichkeit nicht.
Geht aber besser,simpler, mit mehr Möglichkeiten mit reverbnation (danke, Carsten! ).)

 

 

weitere Artikel:
MediaMaster auf Webware
MediaMaster auf Lifehacker

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About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann, lebt in Berlin und ist seit 2007 als Analyst der Internetwirtschaft aktiv. Er arbeitet als (Senior) Strategy Analyst bei Exciting Commerce, schreibt für verschiedene Publikationen, unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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  • Marcel Weiß

    Und ‚the best of duke ellington‘ ist natürlich nicht vom duke. Keine Ahnung, was MediaMaster da für einen Hickhack bei den Albumcovern gemacht hat. Beta halt…

  • „Eine weitere Möglichkeit, das Widget zu nutzen: Kleine Labels könnten es nutzen, die eigene Musik zum Streaming in den Foren und Blogs dieser Welt einzustellen. Simpler bekommt man diese Möglichkeit nicht.“

    Da möchte ich widersprechen. ;) Die TunePaks von ReverbNation kannst Du sogar in die E-Mail Signatur packen. Naja, ist dann ein Link, der diese öffnet. Trotzdem sehr effektiv.

  • Marcel Weiß

    Kannte ich noch gar nicht, Unverschämtheit. Hab mir die Seite grad mal angeschaut. Sehr interessant!

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  • Also so ganz aktuell ist der Beitrag ja nicht mehr:
    Öffentlich streamen kann man inzwischen nur noch die Playlists, anonsten gibts nur eine 30 Sekunden Hörprobe.
    Inzwischen werden auch weiter Formate wie Ogg-Vorbis und Flac unterstützt.
    Und das Streaming erfolgt im Allgemeinen in Originalqualität. Nur manchmal, scheinbar wenn der Server Probleme hat mit dem Traffic klar zu kommen, geht die Streamqualität runter. (In solchen Fällen stoppt dann WinAmp immer die Wiedergabe, aber ich nehme sowieso Foobar…)

    Jedenfalls cool dass der Dienst auch für uns in Deutschland so problemlos benutzbar ist… Ich glaube wenn die erstmal aus der Beta-Phase draußen sind werden sie es sich gut überlegen den Dienst hierzulande anzubieten (die rechtliche Lage… selbst für Youtube war das da ein gewisses Hemmnis)

  • Ja, der Artikel ist nun ziemlich genau ein Jahr alt und nicht mehr sonderlich aktuell. :)