Archive for August, 2007

Kostenlose Navigationssoftware für Mobiltelefone

Das Örtliche bietet seit Juni diesen Jahres eine kostenlose Navigationssoftwarean.

Wie Onlinekosten.de berichtet, werden jetzt weitere Modelle unterstützt. Außerdem erläutert Onlinekosten.de das Vorgehen des Programms näher:

Kostenlos ist das Ö-Navi so lange, bis ein Navigationsauftrag abgeschickt wird. Die benötigten Daten zur Routenberechnung werden per GPRS oder UMTS heruntergeladen und variieren je nach Route in der Menge. Für die Kosten der Datenübertragung muss der Nutzer zahlen - wenn er einen Datentarif gebucht hat, fallen die Kosten weniger schwer ins Gewicht. Das Projekt finanziert sich durch einen Werbebanner, der oberhalb der Routenanweisungen platziert ist.

Mangels kompatiblen Mobiltelefons (und GPS-Empfänger) kann ich es nicht testen. Deshalb auf eigene Gefahr.

Hier kann man testen, ob sein Mobiltelefon unterstützt wird und die Navigationssoftware runterladen.

Facebook bereitet Implementierung von Freundeslisten vor

facebook-logoNeulich saß ich da und grübelte, ob ich eine Freundesanfrage eines mir Fremden auf facebook akzeptiere. Weder kannte ich ihn aus dem first life noch aus dem Web. Als ich so vor mich hingrübelte und anfing mir Sorgen um die Entstehung von Sorgenfalten auf meiner Stirn zu machen, wurde mir auf einmal etwas bewusst, dass ich auch vorher so im Grunde schon wusste -nur eben noch nicht völlig in jeder Konsequenz mir klar geworden war-: Die offene Plattform von facebook, f8, hat etwas geschafft, das noch kein anderes Social Network geschafft hat: Wenn ich will, kann ich auf facebook nahezu jede Faser meines Seins abbilden.

Und selbst wenn ich das nicht will und auch nicht tue: Wer mich auf facebook addet, kann über mein Profil mehr über mich erfahren als auf meinen Profilen auf myspace, Studivz oder Xing. Und das nicht nur weil einige der anderen Profile verwaist sind, sondern weil man da eben gar nicht die Möglichkeit hat, in die eigene Profilseite auf bequeme Art soviele Informationen reinzupacken.

Und was verändert sich beispielsweise schon, wenn man Jemand auf myspace added? Der Geaddete kann einem dann private Nachrichten schicken und die Fotos einsehen, wenn man die geschützt hat. Das war’s. Vom Fehlen eines Newsfeeds mal ganz abgesehen.

Also: Die Hemmschwelle dürfte in der Regel auf Facebook höher liegen als auf anderen Social Networks.

Also dachte ich mir, hmm, es wäre doch toll, wenn man seine Freunde in Gruppen einteilen könnte. So könnte ich Kollegen und Geschäftspartnern ein anderes Profil zeigen als Bekannten, die ich durchs Web kenne. Und letzteren könnte ich wiederrum noch ein paar Sachen vorenthalten, die nur für meine engsten Freunde bestimmt sind. Privacy galore sozusagen.

Zusätzlich zur Unterscheidung zwischen geaddeten und nicht geaddeten Personen ist es zur Zeit bereits möglich einer händich geführten Liste von geaddeten Personen nur ein begrenztes Profil zu zeigen. Das ist aber umständlich und aufwendig. Wenn auch immerhin schonmal mehr als man beispielsweise beim facebookklon Studivz (und den meisten anderen SNs) bekommt: Dort heißt es nur ‘entweder alles zeigen oder nix’.

Da facebook sich mittlerweile zum Schweizer Taschenmesser unter den Social Networks entwickelt, reicht der Status quo in Bezug auf Privatsphäre aber schlicht nicht mehr aus.

Und es scheint, genau das hat man bei facebook auch erkannt.

Wie Inside Facebook berichtet, sind erste Anzeichen einer anstehenden Implementierung dieser Funktion aufgetaucht:

I just received a tip from top application developer Trey Philips that Facebook has added two new undocumented functions to its API Test Console this evening that appear to reference an as-yet-unreleased feature called “Friend Lists.”

The two new API methods are:

* friends.getLists
* friends.getListsMembers

Es dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein, bis die Funktion offiziell eingeführt wird.

Inside Facebook schreibt weiter, ähnlich meinen Gedankengang, dass damit eine sehr viel einfachere Verwaltung der Privatsphäre auf Facebook möglich wird.

In meinen Augen wird diese Funktion, wenn sie implementiert ist, die Nützlichkeit von Facebook nochmal sehr viel weiter steigern. Und die künftige Position von Facebook, als dem Social Network sie alle zu binden, nur weiter untermauern.

Interessantes Nebendetail: Inside Facebook verweist auch auf die mit dieser Neuerung höchstwahrscheinlich obsolet werdende Facebook-App ‘Top Friends’. ‘Top Friends’ ist mit 13 Millionen Nutzern die verbreiteste Facebook-App ist. Es dürfte durchaus Spannungen mit sich bringen, wenn Neuerungen bei Facebook die Zukunft von Applikationen auf der Plattform unsicherer machen.

Was ich nicht glaube, ist, dass Facebook hier absichtlich mit einer Applikation konkurrieren will. Das wäre langfristig für die Entwicklung der Plattform kein gutes Signal. Und wenn das Facebook-Team um Zuckerberg in den letzten Monaten eins gezeigt hat, dann dass sie langfristig denken und orientiert sind.

Fazit

Die Implementierung von Freundeslisten wird ein weiterer logischer Schritt des Social Networks sein, das jedem Einzelnen seiner Mitbewerber technisch miles ahead ist. Es gibt zur Zeit kein Angebot in diesem Bereich, das auch nur annähernd so rund ist. Bemerkenswert.

Oder wie es A VC in Bezug auf eine andere Facebookaktivität ausdrückte :

It seems that they are doing most things right these days, but most importantly, when they see something is wrong, they fix it. And that’s how you build a great company.

 


Die Freundesanfrage befindet sich übrigens immer noch in der Warteschleife. Falls Derjenige neunetz-Leser ist, könnte er sich bitte kurz melden? :)

[tags]facebook[/tags]

In eigener Sache: 9to5

Die Pfiffigen unter Euch werden es bereits an der Überschrift erraten haben: Diese Woche werde ich ab Donnerstag auf der 9to5 weilen. Bereits Morgen nachmittag werde ich dafür mich auf den Weg nach Berlin machen. Es wird hier für den Rest der Woche also eher ruhig.

Vielleicht werde ich ein paar kurze Gedanken zum Geschehen auf dem 9to5 posten. Vielleicht werde ich auch mit meinem Iriver ein paar Audioaufnahmen machen und online stellen (Wir nennen es podcasting). Mal schauen.

Auf jeden Fall freue ich mich drauf, ein paar Blogger und vielleicht auch neunetz.com-Leser kennenzulernen. Für etwaige Treffen kann man mich gern kurz anmailen (Marcel |at| neunetz.com) oder sich in den Kommentaren melden. Zur allgemeinen Erkennung und Huldigung: Mein zartes Gesicht ziert unter Anderem die about-Seite.

See ya in Berlin.

[tags]9to5[/tags]

Xing, Fellowweb und portable Social Networks

fellowweb-logoFellowweb, ein neues Karriere-Netzwerk, das sich als “eine Art ‘Xing für Jugendliche’” positionieren will (naja), hat ein Tool entwickelt mit dem man seine Daten von Xing crawlen und nach Fellowweb übertragen konnte. Bis Xing dem einen Riegel vorschub.

Jetzt ist Fellowweb sauer, weil man doch soviel Zeit in die Entwicklung des Tools gesteckt habe.

Eine recht gute Zusammenfassung des ganzen Dramas findet man auf zweinull.cc.

Lediglich einigen der Schlussfolgerungen von Martin auf zweinull.cc möchte ich widersprechen:

Mit dem Schritt wird keinesfalls die Freiheit der Xing-Nutzer eingeschränkt - sondern einzig und allein die Freiheit der Fellowweb-User.

Hm? Meine Freiheit als Xing-Nutzer sollte doch auch darin bestehen, meine Daten notfalls mitnehmen zu können, wenn ich das möchte. This data is mine, innit.

Und dass Unternehmen sich nicht unbedingt als Wohltäter für Wettbewerber betätigen, ist wirklich weder verwunderlich noch verwerflich.

Das Vorgehen ist nicht verwunderlich, richtig. Verwerflich auch nicht, aber -in Hinblick auf die Nutzer und ihre Freiheit- zumindest fragwürdig.

Web2.0-Unternehmen bauen ihr Geschäftsmodell auf genau zwei Säulen auf: Dem User Generated Content und die Infrastruktur drumherum, die so für diesen anbieten. Als Web2.0-Unternehmen bekommt man mehr Vertrauen von seinen Nutzern/Konsumenten entgegengebracht als in vielen anderen Branchen. Außerdem bauen diese Nutzer selbst -als Nebeneffekt quasi- eine Säule für das Unternehmen auf.

Auf dieser Grundlage zu sagen, man tue alles für seine Nutzer, gibt ihnen aber gleichzeitig nicht die Möglichkeit ihre Daten mitzunehmen, ist letztlich nur eins: Heuchelei. Aufgrund der besonderen Beziehung zwischen Nutzer und Webunternehmen sogar äußerst widerwärtige Heuchelei.

An Xing

So sehr das Vorgehen von Xing, besonders aus Wettbewerbsgründen, nachvollziehbar ist. Es zeigt meines Erachtens recht offensichtlich den Standpunkt von Xing auf: Es ist uns egal ob es unseren Nutzern hilft oder nicht, aber wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen, unsere Seite mit ihren(!) Daten zu verlassen.

Sweet.

An Fellowweb

Zunächst einmal: Xing hat diese Nutzung ihrer Seite nicht explizit erlaubt. Darauf zu hoffen, dass Xing dagegen nicht schnell vorgehen würde, wäre naiv gewesen. Gelinde ausgedrückt. Allerdings glaube ich hier, wie auch Martin von zweinull.cc, eher an einen PR-Coup seitens Fellowweb. Die Aufmerksamkeit haben sie ja jetzt.

Auch muss sich Fellowweb die Frage gefallen lassen, welche Exportfunktionen sie denn ihren Usern anbieten. Informationen dazu habe ich keine gefunden. Wird hier etwa mit zwei Mass gemessen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt..

Die Lösung zum bequemen Wechseln zwischen Social Networks

Wird man wohl letztlich ohne Unternehmen wie Xing, Fellowweb oder Facebook finden müssen. Denn auch Facebook hat sich bis jetzt nur in eine Richtung geöffnet, und zwar hinein in die Facebookwelt. Hinaus gibt es bislang nur eine Handvoll Feeds und ein minimales Widget.

Die Lösung wird wohl langfristig (Das kann durchaus Dekaden bedeuten!) das Konzept der portable Social Networks sein. Also eine standardisierte Form der Ausgabe von sozialen Interaktionen. So wie etwa RSS ein Standard (neben Atom) für die Ausgabe und Verbreitung von Content ist.

Besser noch: dezentrale, im Idealfall selbst gehostete, Netzwerkknoten, auf denen man seine Social-Network-Aktivitäten verwaltet. Die Verknüpfung zwischen den Knoten quer durch das Internet ist dann vergleichbar mit der heutigen Vernetzung von Blogs. Nur eben auf weitaus mehr Dimensionen ausgeweitet, um soziale Interaktion abbilden zu können. Das Entscheidende dabei: Es ist, wenn vollständig umgesetzt, dann eben gleichgültig wo der Bekanntenkreis beispielsweise seine Fotos hostet. Die Verbindungen werden unabhängig vom Host, da standardisiert, herstellbar.

In der englischsprachigen Tech-Blogosphere scheint die Geduld mit den SocialNetwork-Anbietern nach der einseitigen Facebooköffnung endgültig zu erodieren. Eine der andauernden Diskussionen diesen Sommer in der US-Techwelt sind eben jene portable Social Networks und deren mögliche Umsetzung.

Ein deutsches Projekt in dieser Richtung gibt es auch schon. Der von blogger.de und Blogscout her bekannte Dirk Olbertz hat mit Noserub ein vielversprechenden Start hingelegt.

 

[tags]Fellowweb, Xing, Facebook, portable Social Networks[/tags]

Feedbuddy jetzt auch als Facebook-App

Hatte ich letztens noch über Feedbuddy geschrieben:

Einer dieser Webdienste, die förmlich schreien ‘Ich würde mich auch gut auf Facebook machen!’

Und siehe da, wo ich recht hab hab ich recht: et voilà Feedbuddy auf Facebook. Im Grunde wie die Standalone-Version, nur dass eben die Facebook-Profile der Feedbuddies verlinkt sind.

Das Einzige, was mich etwas stört und was wohl viele, die keinen Feedbuddyaccount haben, abschrecken wird: Man muss selbst wenn man Feedbuddy nur über Facebook nutzen will, sich bei Feedbuddy registrieren. Halte ich für eine unnötige Barriere. Eine zusätzliche Registrierung ist auf Facebook nicht notwendig.

(via Kommentar)

[tags]Facebook, Feedbuddy[/tags]

10 Seiten mit freier Musik

last 100 haben 10 Seiten zusammengestellt, auf denen man freie Musik runterladen kann.

Sind ein paar dabei, die ich damals in meinem Artikel über Musik im Netz nicht erwähnt hatte. Lesenswert!

Übersicht über BitTorrent

BitTorrent erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Selbst im früher mal traditionell starken edonkey-Land Deutschland hat sich BitTorrent vor geraumer Zeit an die Traffic-Spitze gesetzt.

Das verwundert nicht. Ist BitTorrent doch das zur Zeit effizienteste p2p-Protokoll. Höhere Downloadraten wird man im Schnitt nirgendwo sonst finden. Und mit einem Client wie utorrent für Windows bekommt man ein Programm, das so klein ist, dass man auf den Gedanken kommt, es verschwünde hätte es eine Programmzeile weniger.

BitTorrent bringt gegenüber anderen P2P-Netzen weitere Vorteile mit. So kann man quasi für jede Suche auf einer Torrentsuchmachine einen RSS-Feed abonnieren. Es gibt sogar eine Seite, über welche man bequem RSS-Feeds zu Torrents von Serien abonnieren kann. Das Internet wird damit zum vollautomatischen Videorekorder. Leider ist das (noch?) illegal. Deshalb fehlt hier natürlich ein Link zu dieser Seite. Aber das zeigt bereits, welche Möglichkeiten BitTorrent bietet. (Siehe zum Beispiel auch mein Review zum BitTorrent-Socialnetwork Tioti)

Für alle Fragen rund um BitTorrent habe ich im Folgenden eine Linkübersicht zusammengestellt, die in meinen Augen keine Wünsche offenlässt (vorausgesetzt man ist des Englischen mächtig).

Linkübersicht zu BitTorrent

Für Beginner

Für Fortgeschrittene

Rivvanews und Interviews mit Frank Westphal

rivva-logoEin Interview mit Rivva-Schöpfer Frank Westphal findet man auf förderland. Schon ein paar Tage älter aber mit sehr viel mehr Hintergrundinfos ebenfalls: in Audio bei den Vier Supernasen , wie immer in grausamer Audioqualität aber unterhaltsam.

Rivva, treue neunetzcom-Leser wissen das, mag ich sehr. Die Seite, die ähnlich wie GoogleNews, die Onlineneuigkeiten zusammenfasst, nur eben auf Blogs bezogen, gehört zu den ersten Seiten, die ich täglich ansurfe. Die Entwicklung an Rivva geht stetig voran, wie Frank im Rivva-Blog beschreibt.

Neues im Rivva

Besonders toll unter den Neuerungen finde ich die Timeline in der Artikelansicht, die anzeigt wer wann etwas zu einem Thema geschrieben hat:

rivva-mit timeline

 

Auch andere Kleinigkeiten bei Rivva (die es schon länger gibt) sagen sehr zu: so sieht man rechterhand in der Artikelansicht beispielsweise weitere verlinkte Artikel des jeweiligen Blogs hier am Beispiel von Neunetz.com:

rivva-mehrvonnn

 

Beyond Techmeme

Damit und mit weiteren Neuerungen geht Frank mit Rivva mittlerweile weiter als sein großes Vorbild, die US-Seite Techmeme. (Einwurf: Rivva ist eigentlich im Grunde von der Themenauswahl mehr wie der Techmeme-Vorgänger Memeorandum, bevor die gesamte dort stattgefundene Blogaggregation aufgeteilt wurde. Heute findet man Techblogs auf Techmeme und Politblogs und deren Diskussion auf Memeorandum. Früher waren die wichtigsten Diskussionen der gesamten US-Blogosphäre auf letzterem zu finden.)

Mit einer URL-Suchfunktion und weiteren noch im Anflug befindlichen nützlichen Funktionen wird Rivva bald zur bevorzugten Einstiegsseite nicht nur für die tägliche Newsinfusion und das Verfolgen der Verlinkungsentwicklung von Nachrichten für Blog- und Newsjunkies, sondern auch für Bloganfänger auf ihrer ersten Entdeckungsreise durchs Dickicht (was hätte ich mir eine solche Seite damals gewünscht, als ich anfing wie ein kleines Baby durch den deutschen Blogdschungel zu tappen).

Wenn er so weiter macht, wird Frank Westphal bald in deutschen Geekkreisen so verehrt wie Techmeme-Erfinder Gabe Riviera in den USA.

[tags]Rivva[/tags]

Nachtrag zu Spock

Nachtrag zu vorgestern: Netzpolitik.org hat noch etwas zu Spock und dem Datenschutz geschrieben.

Dort verlinkt man auch einen Artikel in der taz, in dem so Grandioses festgestellt wird, wie etwa:

 

 

Wem die eigene Privatsphäre wichtig ist, sollte in Zukunft etwas genauer überlegen, welche Informationen er über sich ins Netz stellt - beziehungsweise welche er öffentlich zugänglich macht.

Ach nee. Und das war vorher nicht so. Man musste vorher nicht darauf achten, was Google zum eigenen Namen beispielsweise auf den ersten Seiten ausspuckt -oder auch auf den hinteren Reihen, wenn man hartnäckige Schnüffler fürchtet? Oder im Studivz-Profil unter Interessen besser nicht ‘Saufen bis der Notarzt kommt’ schreiben, weil die fitteren Personalchefs solche Stellen ansurfen?

Öffentlichkeit ist Öffentlichkeit.

Jeder muss sich klarmachen, wie viel über ihn bereits im Internet steht. Wir bündeln diese Informationen nur.

wird Spock-Mitgründer Jaideep Singh nochmal in der taz zitiert. Die möglicherweise falschen Informationen, die von anderen Personen über Einen ins Netz gestellt werden, existieren im Zweifelsfall auch ohne Spock. Und sind mittels Google, Yahoo und Technorati auch auffindbar.

Spock macht das Auffinden von personenbezogenen Informationen ‘lediglich’ auch und besonders für weniger medienkompetente Menschen (wie etwa deutsche Journalisten*) einfacher.

Ich sage nicht dass alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Schließlich deckt die Bündelung der Informationen, wie sie Spock durchführt bzw. versucht durchzuführen, durchaus Probleme auf. Diese Probleme (wie etwa eine fehlende Gewichtung von Daten entlang der Zeitachse) existierten aber auch schon vor Spock. Punkt. Deshalb geht mir diese Hysterie rund um Spock tierisch auf die Nüsse.

Abschließend verweise ich nochmal auf den Zwarwald, der grandios nachlegt und Spock mit einem Eintopf aus Internetdaten vergleicht.

*scnr

[tags]Spock[/tags]

Spock - die Personensuchmachine und ihre deutsche Berichterstattung

spock-logoIch mag die Idee von Spock, der auf Personen spezialisierten Suchmaschine. Und ich finde die Datenschutzhysterie in Bezug auf Spock etwas übertrieben. Schließlich fungiert Spock zuforderst erstmal als Aggregator. Fügt also erstmal Daten zusammen, anstatt neue zu schaffen (auch wenn Letzteres zusätzlich ebenfalls möglich ist). Missbrauch von Onlineidentitäten gibt und gab es auch schon vor Spock. Ob das alles besser oder schlechter mit Spock wird, wird sich erst noch zeigen müssen.

Zu Spock gibt es mittlerweile in Deutschland einige Reaktionen:

[tags]Spock[/tags]

Nächste Seite »