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	<title>Kommentare zu: Nachtrag zu Spock</title>
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	<description>Ein Blog über die neuen Möglichkeiten im Netz.</description>
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		<title>Von: Datensch&#252;tzer, wetzt eure Messer - yasni kommt &#187; Beitrag &#187; zweinull.cc</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/08/16/nachtrag-zu-spock/comment-page-1/#comment-11090</link>
		<dc:creator>Datensch&#252;tzer, wetzt eure Messer - yasni kommt &#187; Beitrag &#187; zweinull.cc</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 06:47:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hei&#223; her ging es vor einigen Wochen, als die US-Personensuchmaschine Spock ihren Betrieb aufnahm. Viele deutsche Onlinemedien sahen Spock und &#228;hnliche Anbieter (mein pers&#246;nlicher Favorit und schon l&#228;nger im Netz: Wink) den Datenschutz mit F&#252;&#223;en treten. Bald werden Kritiker neues Futter bekommen, denn mit yasni steht mittlerweile auch eine deutsche Personensuchmaschine in den Startl&#246;chern. Der von der Frankfurter yasni GmbH betriebene Dienst befindet sich zur Zeit noch in der geschlossenen Alpha-Phase. Die Beta-Version, zu der man sich bereits auf der Website anmelden kann, soll innerhalb der n&#228;chsten Wochen gestartet werden. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hei&#223; her ging es vor einigen Wochen, als die US-Personensuchmaschine Spock ihren Betrieb aufnahm. Viele deutsche Onlinemedien sahen Spock und &#228;hnliche Anbieter (mein pers&#246;nlicher Favorit und schon l&#228;nger im Netz: Wink) den Datenschutz mit F&#252;&#223;en treten. Bald werden Kritiker neues Futter bekommen, denn mit yasni steht mittlerweile auch eine deutsche Personensuchmaschine in den Startl&#246;chern. Der von der Frankfurter yasni GmbH betriebene Dienst befindet sich zur Zeit noch in der geschlossenen Alpha-Phase. Die Beta-Version, zu der man sich bereits auf der Website anmelden kann, soll innerhalb der n&#228;chsten Wochen gestartet werden. [...]</p>
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		<title>Von: Marcel Weiß</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/08/16/nachtrag-zu-spock/comment-page-1/#comment-10968</link>
		<dc:creator>Marcel Weiß</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 17:33:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das stimmt. wie sich der wikiartige Zusatz und das Voten auf Spock besonders bei sonst unbekannten Personen entwickeln werden, d&#252;rfte interessant sein zu beobachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das stimmt. wie sich der wikiartige Zusatz und das Voten auf Spock besonders bei sonst unbekannten Personen entwickeln werden, d&#252;rfte interessant sein zu beobachten.</p>
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		<title>Von: Peter Bihr</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/08/16/nachtrag-zu-spock/comment-page-1/#comment-10967</link>
		<dc:creator>Peter Bihr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 17:13:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ha, da muss ich mich nochmal zur&#252;ckmelden ;)

Dass man als Michael M&#252;ller sicher ist (oder auch nur sicherer) wollte ich keineswegs andeuten. Aber zumindest gibt es ein h&#246;heres Level an St&#246;rger&#228;usch, sozusagen, w&#228;hrend die Informationen bei Spock von vorneherein vorgefiltert sind. Was Spock zudem ja noch unterscheidet von Google ist, dass man Personenprofile wie in einem Wiki ver&#228;ndern kann - ob falsch oder richtig spielt dabei ja zun&#228;chst keine Rolle - es ist schon eine andere Qualit&#228;t von Information, wenn sowohl (relativ) umfassend Informationen aggregiert werden und dann noch zus&#228;tzlich von Benutzern Infos erg&#228;nzt werden. 

Aber klar, zu hoffen, niemand findet die Infos im Netz ist nat&#252;rlich zu kurz gedacht und auch schlichtweg verantwortungslos. Genau deshalb packt ja praktisch jeder Journalist einen entsprechenden Hinweis in den Artikel, dass man selbst aufpassen muss: Zur Sensibilisierung. Vielleicht tut Spock uns damit ja einen Gefallen ;-)

Danke f&#252;r&#039;s Feedback!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ha, da muss ich mich nochmal zur&#252;ckmelden <img src='http://www.neunetz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dass man als Michael M&#252;ller sicher ist (oder auch nur sicherer) wollte ich keineswegs andeuten. Aber zumindest gibt es ein h&#246;heres Level an St&#246;rger&#228;usch, sozusagen, w&#228;hrend die Informationen bei Spock von vorneherein vorgefiltert sind. Was Spock zudem ja noch unterscheidet von Google ist, dass man Personenprofile wie in einem Wiki ver&#228;ndern kann &#8211; ob falsch oder richtig spielt dabei ja zun&#228;chst keine Rolle &#8211; es ist schon eine andere Qualit&#228;t von Information, wenn sowohl (relativ) umfassend Informationen aggregiert werden und dann noch zus&#228;tzlich von Benutzern Infos erg&#228;nzt werden. </p>
<p>Aber klar, zu hoffen, niemand findet die Infos im Netz ist nat&#252;rlich zu kurz gedacht und auch schlichtweg verantwortungslos. Genau deshalb packt ja praktisch jeder Journalist einen entsprechenden Hinweis in den Artikel, dass man selbst aufpassen muss: Zur Sensibilisierung. Vielleicht tut Spock uns damit ja einen Gefallen <img src='http://www.neunetz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke f&#252;r&#8217;s Feedback!</p>
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		<title>Von: Marcel Weiß</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/08/16/nachtrag-zu-spock/comment-page-1/#comment-10966</link>
		<dc:creator>Marcel Weiß</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 15:57:54 +0000</pubDate>
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		<description>Also zun&#228;chst halte ich das Argument, dass man als Michael M&#252;ller in der Googlewelt relativ sicher ist, f&#252;r v&#246;llig irrelevant. Zum Einen ist die Frage inwiefern das &#252;berhaupt auf eine signifkante Zahl an Menschen zutrifft (etwa verfeinerte Suche mittels geografischer oder hobby- oder branchenspezifischer Eingrenzung kann das zunichte machen), zum Anderen ist das f&#252;r die Diskussion v&#246;llig egal. Denn dieser vermeintliche &#039;Schutz&#039; trifft eben nicht auf Menschen mit ausgefalleneren Namen zu. Und dieser Schutz, diese Annahme man k&#246;nne etwas im Netz ver&#246;ffentlichen und darauf &#039;hoffen&#039;, dass es nicht von den &#039;Falschen&#039; gefunden wird. Sorry, aber das ist ein naiver Irrtum von Techniknovizen. Wie ich oben im Artikel schrieb: &#214;ffentlichkeit ist &#214;ffentlichkeit. Punkt, Aus, Basta. :)

Mit Spock ist es au&#223;erdem am Ende wie mit Blogs, Zeitungen oder der Wikipedia: Was dort steht kann stimmen, muss aber nicht. Wenn das im Bewusstsein der Nutzer ankommt, relativiert sich das dann auch wieder. Es stellt sich doch auch niemand hin und ruft &quot;und der Datenschutz?&quot; wenn falsche Infos zu mir in der Googlesuche auftauchen. 

Es gibt da zwar einen qualitativen Unterschied aufgrund der impizierten Qualit&#228;t seitens Spock, aber dieser Unterschied wurde meines Erachtens besonders in den Printartikeln viel zu hoch eingesch&#228;tzt (vielleicht aufgrund von technischer Unwissenheit, wie ich es bei der SZ vermute).
Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass die Tatsache, dass Spock in erster Linie erstmal nur als Aggregator arbeitet, der die Daten &#039;schlicht&#039; etwas anders auswertet als etwa Google, aufgrund der Sensationsminderung kaum kommuniziert wird.

Dein Artikel in der taz war da schon noch einer der besseren , aber trotzdem in meinen Augen etwas zu sehr in eine Richtung eingef&#228;rbt. Au&#223;erdem implizierte das Zitat mit der Privatsph&#228;re, dass man da vorher nicht so sehr aufpassen musste. Was schlicht falsch ist. Frag dazu mal Dariani. 

Freue mich aber sehr, dass Du Dich hier zu Wort meldest. :) 

Btw. &#220;brigens w&#252;rde ich sogar fast soweit gehen, dass etwas wie Spock daf&#252;r sorgt, dass die Leute etwas vorsichtiger werden was das Ver&#246;ffentlichen im Netz angeht. Denn es legt offen und zeigt ihnen, was sowieso schon da ist und was damit geht. Stichwort: Sensibilisierung.

bottom line: halb so wild</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zun&#228;chst halte ich das Argument, dass man als Michael M&#252;ller in der Googlewelt relativ sicher ist, f&#252;r v&#246;llig irrelevant. Zum Einen ist die Frage inwiefern das &#252;berhaupt auf eine signifkante Zahl an Menschen zutrifft (etwa verfeinerte Suche mittels geografischer oder hobby- oder branchenspezifischer Eingrenzung kann das zunichte machen), zum Anderen ist das f&#252;r die Diskussion v&#246;llig egal. Denn dieser vermeintliche &#8216;Schutz&#8217; trifft eben nicht auf Menschen mit ausgefalleneren Namen zu. Und dieser Schutz, diese Annahme man k&#246;nne etwas im Netz ver&#246;ffentlichen und darauf &#8216;hoffen&#8217;, dass es nicht von den &#8216;Falschen&#8217; gefunden wird. Sorry, aber das ist ein naiver Irrtum von Techniknovizen. Wie ich oben im Artikel schrieb: &#214;ffentlichkeit ist &#214;ffentlichkeit. Punkt, Aus, Basta. <img src='http://www.neunetz.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mit Spock ist es au&#223;erdem am Ende wie mit Blogs, Zeitungen oder der Wikipedia: Was dort steht kann stimmen, muss aber nicht. Wenn das im Bewusstsein der Nutzer ankommt, relativiert sich das dann auch wieder. Es stellt sich doch auch niemand hin und ruft &#8220;und der Datenschutz?&#8221; wenn falsche Infos zu mir in der Googlesuche auftauchen. </p>
<p>Es gibt da zwar einen qualitativen Unterschied aufgrund der impizierten Qualit&#228;t seitens Spock, aber dieser Unterschied wurde meines Erachtens besonders in den Printartikeln viel zu hoch eingesch&#228;tzt (vielleicht aufgrund von technischer Unwissenheit, wie ich es bei der SZ vermute).<br />
Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass die Tatsache, dass Spock in erster Linie erstmal nur als Aggregator arbeitet, der die Daten &#8217;schlicht&#8217; etwas anders auswertet als etwa Google, aufgrund der Sensationsminderung kaum kommuniziert wird.</p>
<p>Dein Artikel in der taz war da schon noch einer der besseren , aber trotzdem in meinen Augen etwas zu sehr in eine Richtung eingef&#228;rbt. Au&#223;erdem implizierte das Zitat mit der Privatsph&#228;re, dass man da vorher nicht so sehr aufpassen musste. Was schlicht falsch ist. Frag dazu mal Dariani. </p>
<p>Freue mich aber sehr, dass Du Dich hier zu Wort meldest. <img src='http://www.neunetz.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Btw. &#220;brigens w&#252;rde ich sogar fast soweit gehen, dass etwas wie Spock daf&#252;r sorgt, dass die Leute etwas vorsichtiger werden was das Ver&#246;ffentlichen im Netz angeht. Denn es legt offen und zeigt ihnen, was sowieso schon da ist und was damit geht. Stichwort: Sensibilisierung.</p>
<p>bottom line: halb so wild</p>
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		<title>Von: Peter Bihr</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/08/16/nachtrag-zu-spock/comment-page-1/#comment-10965</link>
		<dc:creator>Peter Bihr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 15:29:01 +0000</pubDate>
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		<description>Marcel, danke f&#252;r Dein Feedback auf den Artikel. 

In einigen Punkten gebe ich Dir Recht: So braucht man um Spock mit Sicherheit keine Hysterie zu entfachen und auch die Zeitachse-Problematik l&#246;st Spock nicht. 

Aber bei der Art, wie Spock Daten aggregiert, sehe ich doch einen wichtigen Unterschied zu einer einfachen Google-Suche nach einem Namen. Wenn jemand mit einem weit verbreiteten Namen per Google gesucht wird, so tauchen jede Menge Informationen auf. Nur sehr, sehr ambitionierte Personalchefs werden bei einem Michael M&#252;ller alle Querverweise &#252;berpr&#252;fen. Und genau hier greift die Besonderheit von Spock: Es sammelt nicht nur die Informationen zu einem bestimmten Namen, sondern zu einer Person. (In der Theorie zumindest.) Ob die so gefundenen Informationen tats&#228;chlich der Wahrheit entsprechen oder nicht, ist zun&#228;chst gar nicht entscheidend. Sie werden auf jeden Fall zun&#228;chst mit der Person in Verbindung gebracht - das w&#252;rde in dieser Form bei einer einfachen Google-Suche in der Regel nicht geschehen.

Ein Hinweis darauf, wie man die eigene Privatsph&#228;re sch&#252;tzen kann, den w&#252;rde ich allerdings auch in Zukunft nur ungern aus einem solchen Artikel raus lassen. (Die Ausnahme w&#228;re, wenn der Artikel in einem Fachblatt erscheinen w&#252;rde.) So ein Hinweis tut nicht weh und geh&#246;rt meiner Ansicht nach in jeden Artikel, der sich mit dem Thema besch&#228;ftigt.

Oder &#252;bersehe ich etwas Wichtiges?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marcel, danke f&#252;r Dein Feedback auf den Artikel. </p>
<p>In einigen Punkten gebe ich Dir Recht: So braucht man um Spock mit Sicherheit keine Hysterie zu entfachen und auch die Zeitachse-Problematik l&#246;st Spock nicht. </p>
<p>Aber bei der Art, wie Spock Daten aggregiert, sehe ich doch einen wichtigen Unterschied zu einer einfachen Google-Suche nach einem Namen. Wenn jemand mit einem weit verbreiteten Namen per Google gesucht wird, so tauchen jede Menge Informationen auf. Nur sehr, sehr ambitionierte Personalchefs werden bei einem Michael M&#252;ller alle Querverweise &#252;berpr&#252;fen. Und genau hier greift die Besonderheit von Spock: Es sammelt nicht nur die Informationen zu einem bestimmten Namen, sondern zu einer Person. (In der Theorie zumindest.) Ob die so gefundenen Informationen tats&#228;chlich der Wahrheit entsprechen oder nicht, ist zun&#228;chst gar nicht entscheidend. Sie werden auf jeden Fall zun&#228;chst mit der Person in Verbindung gebracht &#8211; das w&#252;rde in dieser Form bei einer einfachen Google-Suche in der Regel nicht geschehen.</p>
<p>Ein Hinweis darauf, wie man die eigene Privatsph&#228;re sch&#252;tzen kann, den w&#252;rde ich allerdings auch in Zukunft nur ungern aus einem solchen Artikel raus lassen. (Die Ausnahme w&#228;re, wenn der Artikel in einem Fachblatt erscheinen w&#252;rde.) So ein Hinweis tut nicht weh und geh&#246;rt meiner Ansicht nach in jeden Artikel, der sich mit dem Thema besch&#228;ftigt.</p>
<p>Oder &#252;bersehe ich etwas Wichtiges?</p>
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