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	<title>Kommentare zu: Ist Facebooks neues Werbemodell der Alptraum aller Datensch&#252;tzer?</title>
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	<description>Ein Blog über die neuen Möglichkeiten im Netz.</description>
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		<title>Von: Andreas Goeldi</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/10/30/ist-facebooks-neues-werbemodell-der-alptraum-aller-datenschuetzer/comment-page-1/#comment-183678</link>
		<dc:creator>Andreas Goeldi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 02:39:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass der Wert dieser Facebook-Profile f&#252;r Werbetargetting extrem &#252;bersch&#228;tzt wird. Erstens sind viele Profile sehr unvollst&#228;ndig, und zweitens beziehen sie sich nur auf wenige Lebensbereiche (da steht nichts &#252;ber bevorzugte Automarken, Lieblingsessen, Kosmetikprodukte, Versicherungen, Unterhaltungselektronik, Krankheiten, Telekommunikationsbed&#252;rfnisse, ... -- und das sind die wichtigsten werbetreibenden Branchen).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Google weiss dank Gmail und meiner Suchhistory schon lange sehr viel mehr &#252;ber mich und insbesondere meine Konsuminteressen. Und wenn man anschaut, wie schlecht die Werbeselektion bei Gmail auch nach bald drei Jahren immer noch ist, w&#228;re es mehr als &#252;berraschend, wenn Facebook wirklich eine bessere Filterung hinkriegt. Die ganze Aufregung darum ist genauso irrational wie die Firmenbewertung von $15 Milliarden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zudem: Die Chance ist gross, dass diese offensichtliche (und auch noch gross gehypte) Verletzung der Privatsph&#228;re bei den Benutzern gar nicht gut ankommt und Facebooks Wachstum bremsen wird. Schon die Einf&#252;hrung des harmlosen &quot;Newsfeeds&quot; hat vor einigen Monaten zu einer User-Revolte gef&#252;hrt, weil sich viele in ihrer Privacy gest&#246;rt f&#252;hlten. Was wird erst bei diesem Big-Brother-Szenario mit Komplize Microsoft passieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass der Wert dieser Facebook-Profile f&#252;r Werbetargetting extrem &#252;bersch&#228;tzt wird. Erstens sind viele Profile sehr unvollst&#228;ndig, und zweitens beziehen sie sich nur auf wenige Lebensbereiche (da steht nichts &#252;ber bevorzugte Automarken, Lieblingsessen, Kosmetikprodukte, Versicherungen, Unterhaltungselektronik, Krankheiten, Telekommunikationsbed&#252;rfnisse, &#8230; &#8212; und das sind die wichtigsten werbetreibenden Branchen).</p>
<p>Google weiss dank Gmail und meiner Suchhistory schon lange sehr viel mehr &#252;ber mich und insbesondere meine Konsuminteressen. Und wenn man anschaut, wie schlecht die Werbeselektion bei Gmail auch nach bald drei Jahren immer noch ist, w&#228;re es mehr als &#252;berraschend, wenn Facebook wirklich eine bessere Filterung hinkriegt. Die ganze Aufregung darum ist genauso irrational wie die Firmenbewertung von $15 Milliarden.</p>
<p>Zudem: Die Chance ist gross, dass diese offensichtliche (und auch noch gross gehypte) Verletzung der Privatsph&#228;re bei den Benutzern gar nicht gut ankommt und Facebooks Wachstum bremsen wird. Schon die Einf&#252;hrung des harmlosen &#8220;Newsfeeds&#8221; hat vor einigen Monaten zu einer User-Revolte gef&#252;hrt, weil sich viele in ihrer Privacy gest&#246;rt f&#252;hlten. Was wird erst bei diesem Big-Brother-Szenario mit Komplize Microsoft passieren?</p>
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		<title>Von: Marcel Weiß</title>
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		<dc:creator>Marcel Weiß</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 09:04:41 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube nicht, dass Google f&#252;r seine Gmailwerbung oder die Adsensewerbung auf Webseiten Deine Suchhistory einfach mit einbezieht. Das w&#228;re selbst f&#252;r Google ein starker Brocken. Gibt es daf&#252;r irgendwo Artikel dar&#252;ber oder hast Du das jetzt nur angenommen?

Was das Potential des Werbemodells angeht: Die Informationen in einem SocialNetwork-Profil sind wesentlich komprimierter und strukturierter als bei Emails. Auch bei einem Archiv von 3 Jahren Emailkommunikation. Nat&#252;rlich sind nicht alle Profile gepflegt und gut gef&#252;llt, aber dieser Prozentsatz d&#252;rfte bei Facebooks Stickieness wesentlich geringer sein als bei anderen SNs. Hinzukommt das Facebooks Plattform (im Idealfall) die Profile noch aufschlussreicher macht (auch wenn das teilweise schwerer f&#252;rs Datamining ist).
Ich glaube auch, dass Google die Informationen aus Gmail nicht aggregiert und datamined sondern schlicht von der angezeigten Email auf den Kontext schlie&#223;t. Die Email also wie eine Webseite behandelt f&#252;r seine Werbung. Falls das nicht stimmt, kann mich gern jemand berichtigten, verfolge das nicht aktiv.

Mit der Verletzung der Privatsph&#228;re bin ich ganz bei Dir, was man ja im Artikel auch sieht. Erstaunlich auch wieder was f&#252;r eine untergeordnete oder gar keine Rolle dieser Aspekt in den USA spielt. 
Ob die Nutzer so verr&#252;ckt spielen wie beim Newsfeed damals, wage ich aber auch nochmal zu bezweifeln. Beim Feed damals war der Unterschied offensichtlich und f&#252;r jeden zu sehen. Die einzige &#196;nderung f&#252;r viele Nutzer jetzt wird aber lediglich eine Mitteilung &#252;ber das Tracking sein. Der massive Eingriff in die Privatsph&#228;re ist hier aber wesentlich abstrakter und f&#252;r technisch nicht Versierte wesentlich schlechter zu verstehen als eine Zusammenfassung der Aktivit&#228;ten auf der Startseite. 
Ich denke -hoffe- aber auch, dass je nachdem wie stark die Reaktionen ausfallen, Facebook ein OptOut anbieten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, dass Google f&#252;r seine Gmailwerbung oder die Adsensewerbung auf Webseiten Deine Suchhistory einfach mit einbezieht. Das w&#228;re selbst f&#252;r Google ein starker Brocken. Gibt es daf&#252;r irgendwo Artikel dar&#252;ber oder hast Du das jetzt nur angenommen?</p>
<p>Was das Potential des Werbemodells angeht: Die Informationen in einem SocialNetwork-Profil sind wesentlich komprimierter und strukturierter als bei Emails. Auch bei einem Archiv von 3 Jahren Emailkommunikation. Nat&#252;rlich sind nicht alle Profile gepflegt und gut gef&#252;llt, aber dieser Prozentsatz d&#252;rfte bei Facebooks Stickieness wesentlich geringer sein als bei anderen SNs. Hinzukommt das Facebooks Plattform (im Idealfall) die Profile noch aufschlussreicher macht (auch wenn das teilweise schwerer f&#252;rs Datamining ist).<br />
Ich glaube auch, dass Google die Informationen aus Gmail nicht aggregiert und datamined sondern schlicht von der angezeigten Email auf den Kontext schlie&#223;t. Die Email also wie eine Webseite behandelt f&#252;r seine Werbung. Falls das nicht stimmt, kann mich gern jemand berichtigten, verfolge das nicht aktiv.</p>
<p>Mit der Verletzung der Privatsph&#228;re bin ich ganz bei Dir, was man ja im Artikel auch sieht. Erstaunlich auch wieder was f&#252;r eine untergeordnete oder gar keine Rolle dieser Aspekt in den USA spielt.<br />
Ob die Nutzer so verr&#252;ckt spielen wie beim Newsfeed damals, wage ich aber auch nochmal zu bezweifeln. Beim Feed damals war der Unterschied offensichtlich und f&#252;r jeden zu sehen. Die einzige &#196;nderung f&#252;r viele Nutzer jetzt wird aber lediglich eine Mitteilung &#252;ber das Tracking sein. Der massive Eingriff in die Privatsph&#228;re ist hier aber wesentlich abstrakter und f&#252;r technisch nicht Versierte wesentlich schlechter zu verstehen als eine Zusammenfassung der Aktivit&#228;ten auf der Startseite.<br />
Ich denke -hoffe- aber auch, dass je nachdem wie stark die Reaktionen ausfallen, Facebook ein OptOut anbieten wird.</p>
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		<title>Von: Andreas Goeldi</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2007/10/30/ist-facebooks-neues-werbemodell-der-alptraum-aller-datenschuetzer/comment-page-1/#comment-11247</link>
		<dc:creator>Andreas Goeldi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 22:35:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass der Wert dieser Facebook-Profile f&#252;r Werbetargetting extrem &#252;bersch&#228;tzt wird. Erstens sind viele Profile sehr unvollst&#228;ndig, und zweitens beziehen sie sich nur auf wenige Lebensbereiche (da steht nichts &#252;ber bevorzugte Automarken, Lieblingsessen, Kosmetikprodukte, Versicherungen, Unterhaltungselektronik, Krankheiten, Telekommunikationsbed&#252;rfnisse, ... -- und das sind die wichtigsten werbetreibenden Branchen).

Google weiss dank Gmail und meiner Suchhistory schon lange sehr viel mehr &#252;ber mich und insbesondere meine Konsuminteressen. Und wenn man anschaut, wie schlecht die Werbeselektion bei Gmail auch nach bald drei Jahren immer noch ist, w&#228;re es mehr als &#252;berraschend, wenn Facebook wirklich eine bessere Filterung hinkriegt. Die ganze Aufregung darum ist genauso irrational wie die Firmenbewertung von $15 Milliarden.

Zudem: Die Chance ist gross, dass diese offensichtliche (und auch noch gross gehypte) Verletzung der Privatsph&#228;re bei den Benutzern gar nicht gut ankommt und Facebooks Wachstum bremsen wird. Schon die Einf&#252;hrung des harmlosen &quot;Newsfeeds&quot; hat vor einigen Monaten zu einer User-Revolte gef&#252;hrt, weil sich viele in ihrer Privacy gest&#246;rt f&#252;hlten. Was wird erst bei diesem Big-Brother-Szenario mit Komplize Microsoft passieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass der Wert dieser Facebook-Profile f&#252;r Werbetargetting extrem &#252;bersch&#228;tzt wird. Erstens sind viele Profile sehr unvollst&#228;ndig, und zweitens beziehen sie sich nur auf wenige Lebensbereiche (da steht nichts &#252;ber bevorzugte Automarken, Lieblingsessen, Kosmetikprodukte, Versicherungen, Unterhaltungselektronik, Krankheiten, Telekommunikationsbed&#252;rfnisse, &#8230; &#8212; und das sind die wichtigsten werbetreibenden Branchen).</p>
<p>Google weiss dank Gmail und meiner Suchhistory schon lange sehr viel mehr &#252;ber mich und insbesondere meine Konsuminteressen. Und wenn man anschaut, wie schlecht die Werbeselektion bei Gmail auch nach bald drei Jahren immer noch ist, w&#228;re es mehr als &#252;berraschend, wenn Facebook wirklich eine bessere Filterung hinkriegt. Die ganze Aufregung darum ist genauso irrational wie die Firmenbewertung von $15 Milliarden.</p>
<p>Zudem: Die Chance ist gross, dass diese offensichtliche (und auch noch gross gehypte) Verletzung der Privatsph&#228;re bei den Benutzern gar nicht gut ankommt und Facebooks Wachstum bremsen wird. Schon die Einf&#252;hrung des harmlosen &#8220;Newsfeeds&#8221; hat vor einigen Monaten zu einer User-Revolte gef&#252;hrt, weil sich viele in ihrer Privacy gest&#246;rt f&#252;hlten. Was wird erst bei diesem Big-Brother-Szenario mit Komplize Microsoft passieren?</p>
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