Barcamp Schmarcamp

Ein paar Anmerkungen zum BarcampBerlin2 :

Doll war’s.

mehr:

- Unglaublich wie schnell so ein Wochenende vergeht.

- Eine Menge sehr netter Leute getroffen und kennengelernt. Leider nicht ganz so viele, wie ich gehofft hatte. Einige habe ich einfach nicht entdecken können. Unter Anderem weil:

- Aufgrund der Größe des Barcamps war leider keine Vorstellungsrunde möglich. Das machte es mir als Barcampneuling, als Barcampjungfrau quasi, nicht gerade leichter. Denn Vielen bin ich noch nie im firstlife begegnet und man bedenke auch:

- Jacken und Tragegurte von (Laptop-)Taschen sind die natürlichen Feinde der Namensschilder.

- Das Programm war knüppelvoll und jeder war beschäftigt. Auch am Sonntag waren die Slots mit einem Mal voll. Den Enthusiasmus, den Johannes gesehen hat, hab ich so auch gesehen und empfunden. Es war interessant zu sehen, wie jeder von Session zu Session wuselte ohne sich eine Pause zu gönnen. Ging mir auch so.

- Es gibt immer noch Leute, die nicht begriffen haben, was für eine Revolution Facebooks Öffnung ist (und OpenSocial wohl in baldiger Zukunft sein wird). Dieses endlosscheinende Potential. Ich frage mich, wie jemand, der ein so ausgeprägtes Unvermögen zeigt, nach vorn schauen zu können, es überhaupt schafft, beim Gehen einen Schritt vor den Anderen zu setzen. Remarkable.

- Sachen erfährt man: Es gibt einen relativ bekannten deutschen Blogger (ich nenne keine Namen), der keinen DSL-Anschluss hat und immer noch mit ISDN kämpfen muss. Grüße ins Steinzeitalter auch von hier! :D

- Der indische(?) Opera-Mitarbeiter, der völlig umgeworfen war von der Tatsache, dass alle englisch sprachen, auch wenn er der Einzige bei der Session war, der kein Deutsch verstand.

- Am Sonntag zur Plogbarcampabschlussfeier im Oberholz bis zum Rauswurf gesessen. Auch nicht schlecht.

- Eher schlecht: Auch in Berlin fährt irgendwann keine Bahn mehr, wenn nicht Wochenende ist. Schnitzelheimfahrt aus Taxifahrt, kurze Strecke mit einer letzten Bahn, Frustbigmac, Taxifahrt.

ein paar Bilder von mir von der pl0gbar-Sauße am Sonntag im Oberholz:

IMG 1094

IMG 1097

(Hätte gern mehr Fotos hochgeladen, aber mein Fotodienst Zooomr spinnt rum und ich habe keine Lust mehr)

- Bilder von Anderen findet man auf flickr (Ach, sind wir da jetzt wieder unterwegs, werte Blogger?)

- und auf ipernity

weitere Links:

- medienlese haben ein ein paar Interviews mit Barcampbesuchern geführt (Disclaimer: auch mit mir, außerdem schreibe ich auch für Geld für imgriff , das wie medienlese zu Blogwerk gehört)

- auf dem Prägnanz-Internettagebuch wird ein Berlintagebuch geführt: Teil 2 und 3 (Der Verwirrung- und Neugierdestimulierunghalber lasse ich Teil 1 weg)

- bei den Blogpiloten finden sich u.A. hier einige Videos, von denen ich aber aus Zeitmangel noch keins gesehen habe

etc. etc.

-Die Pl0gbarhocker sind noch in Berlin und tumblebloggen und twittern über die Web2Expo

About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann und lebt in Berlin. Marcel Weiß ist seit 2007 als Analyst zu Themen der Internetwirtschaft aktiv. Er ist ein Autor bei Exciting Commerce, schreibt Artikel für verschiedene Publikationen und ist unter anderem ein Coautor von im Springer Vieweg Verlag verlegten "Erfolgreich publizieren im Zeitalter des E-Books". Er unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
Marcel Weiß auf Twitter und auf App.net folgen und auf Facebook abonnieren.
Mehr Möglichkeiten zur Vernetzung finden sich hier.

  • http://blog.wiwo.de/gruenderraum s.matthes

    Barcamp war deutlich netter als die Web 2.0 Expo. Gut, dass ich da noch zufällig reingeraten bin…