A cold, calculated business rule: Don’t be evil

by Marcel Weiß on 20. Mai 2008

in Allgemein

Jeff Jarvis bricht Umair Haques Weitsicht runter:

Let’s repeat that and dub it Haque’s Law: As interaction explodes, the costs of evil are starting to outweigh the benefits.

That, ladies and gentlemen, is what Google is really talking about when it promises not to be evil. It is not a campaign pledge (”Yes, we cannot be evil!”) or a geeky Bible lesson about good and bad (open unto others as they would open unto you) but a cold, calculated business rule:

When the people can talk with, about, and around you, screwing them is no longer a valid business strategy.

Ausdrucken, rot anstreichen und an die Wand im Büro tackern. Dort, wo man es jeden Tag sieht.

Fundamental.

Das Lustige: Mit dem Absinken bestimmter Transaktionskosten durch die ‘exploding interactions’ etc. bewegen wir uns mit dem Internet in Richtung der eigentlich absurd weltfremden neoklassischen Wirtschaftstheorie. Vollkommene Märkte zum Beispiel. Ich rieche hier mindestens ein Dutzend Doktorarbeiten für die nächsten Jahre :D

P.S.: Die Wohlfahrtssteigerung, die mit dem Internet kommen wird, hat noch nicht mal richtig angefangen (weil bis jetzt erst wenige Prozent der Bevölkerung die Möglichkeiten nutzen). Die öffentliche Diskurse -exploding interactions-, mit denen sich Internetunternehmen wie Google jetzt bereits auseinandersetzen, sind in der Stärke noch nicht ansatzweise im Offlinebereich angekommen -in Deutschland schon gar nicht. Davon abgesehen hat auch der Tech/Webindustrie-spezifische Diskurs in den USA als Vorreiter seinen Peak an Reichweite und Einfluss noch lang nicht erreicht.

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Martin Mai 20, 2008 bei 02:52

ich vertehe den Beitag nicht. Was besagt:
When the people can talk with, about, and around you, screwing them is no longer a valid business strategy. Ich verstehe das Englische, aber der Sinn bleibt mir verschloßen. (Die Botschaft hör ich wohl, jedoch mir fehlt der Sinn.)

Martin

Wolf Mai 20, 2008 bei 09:31

Heißt letztlich nur, dass jede “Missetat” veröffentlicht wird und dem Unternehmen letztlich einem Bumerang gleich an den Kopf knallt.

Marcel Weiß Mai 20, 2008 bei 14:24

Ja, was Wolf schreibt.

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