Google macht Google Analytics opt-out

googleanalyticsGoogle hat mit der Veröffentlichung eines Browser-Addons Google Analytics für Internet-Nutzer opt-out gemacht. Mit diesem Addon können sich Nutzer nun dafür entscheiden, dass Google Analytics keine Daten mehr von ihnen speichert:

First, we’re announcing the availability of the Google Analytics Opt-out Browser Add-on. The opt-out provides users with a choice of whether information about website visits is collected by Google Analytics. The add-on stops data from being sent from your computer when you visit websites that use Google Analytics Javascript (ga.js) to track usage.

Meines Wissens nach ist Google der erste Anbieter eines Websiteanalyse-Tools, der diese Funktion einführt.

Das Addon ist für Internet Explorer (7 und 8), Google Chrome (4.x und höher) und Mozilla Firefox (3.5 und höher) verfügbar.

About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann, lebt in Berlin und ist seit 2007 als Analyst der Internetwirtschaft aktiv. Er arbeitet als (Senior) Strategy Analyst bei Exciting Commerce, schreibt für verschiedene Publikationen, unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
Marcel Weiß auf Twitter und auf Facebook abonnieren. (Mehr)

  • Pingback: Durchanalysiert: Googles neues Analytics-Plugin « Googlereport – Google-Experte Lars Reppesgaard()

  • Es wird immer schwerer, sich mit der Aussage „Google ist böse“ nicht lächerlich zu machen. Oh, hallo Verleger!

  • Nur dass diese Browser-Erweiterung leider ein schlechter Scherz ist, weil sie sich kinderleicht aushebeln lässt und Google trotzdem jeden Seitenaufruf mitprotokollieren kann.
    @Markus: Die Gegenposition ist genauso lächerlich.

  • Es ist meines Erachtens nach die bestmögliche umsetzbare Lösung. Welche Lösung ließe sich denn nicht aushebeln?

  • Warum kein Plug-in, das den Zugriff auf google-analytics.com/ga.js blockiert? Oder wenigstens ein zusätzlicher HTTP-Header, der schon die Anfrage auf das Skript umbiegt und Dummy-Code zurückgibt, statt nachträglich was herumzudoktern. Ein Plug-in (+ActiveX für den IE) würde außerdem mit allen Browsern funktionieren. Mag sein, dass sich das auch manipulieren ließe, aber es wäre vermutlich schwieriger.
    So ist das offensichtlich eine Alibi-Veranstaltung. Jeder, der Analytics nicht mag, wird es sowieso per AdBlock/NoScript etc. blocken. Greenwashing für den Datenschutz.
    Sinnvoller finde ich die Geschichte mit der IP-Adresse, aber das müsste Default sein und beruht natürlich auf Treu und Glauben.

  • OK, da ist was dran. Der Entwickler von AdBlockPlus äußert ähnliche Kritik: http://adblockplus.org/blog/the-wrong-way-to-de