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	<title>Kommentare zu: Sprachfehler: &#8216;Diebstahl geistigen Eigentums&#8217; und &#8216;Kostenloskultur&#8217;</title>
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	<description>Wirtschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter.</description>
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		<title>Von: Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Wer soll das bezahlen?</title>
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		<dc:creator>Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Wer soll das bezahlen?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:58:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weiterlesen zum Thema noch ein Tipp: Marcel Weiss hat auf neunetz.com ein paar sehr interessante Texte zu der Frage der vermeintlichen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weiterlesen zum Thema noch ein Tipp: Marcel Weiss hat auf neunetz.com ein paar sehr interessante Texte zu der Frage der vermeintlichen [...]</p>
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		<title>Von: Christian Schmidt</title>
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		<dc:creator>Christian Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 03:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die Interpretation ist mir zu garstig. Die Begriffe sind einfach zu verstehen und verdeutlichen den Knackpunkt. Beim &quot;Diebstahl geistigen Eigentums&quot; ist es schlicht irref&#252;hrend, vom Verkauf gebrauchter MP3s zu reden und zu glauben, man h&#228;tte den Begriff jetzt ganz toll entkr&#228;ftet. &quot;Diebstahl geistigen Eigentums&quot; hei&#223;t schlicht und einfach, dass Leute geistige Leistungen kostenlos in Anspruch nehmen, die von ihren Sch&#246;pfern bzw. deren Auftraggebern aber kostenpflichtig verteilt werden. Und das ist schlicht und einfach das, was diskutiert werden muss. Zu streiten, dass &quot;Diebstahl&quot; der falsche Ausdruck ist, &#228;ndert &#252;berhaupt nichts, denn es geht schlie&#223;lich nicht in erster Linie um Juristisches, sondern um Moralisches. (Wie gro&#223; der Unterschied da zwischen den Begriffen ist, erkennt man ganz gut an der Verwendung des Wortes &quot;Betrug&quot;.)&lt;br&gt;Und auch die &quot;Kostenloskultur&quot; erscheint mir jetzt nicht als b&#246;ser Kampfbegriff. Mag ja sch&#246;n sein, dass es viele Leute gibt, die diejenigen finanziell unterst&#252;tzen, die sie m&#246;gen. Aber wenn in Umfragen die H&#228;lfte der Leute sagt, dass Onlineinhalte kostenlos und werbefrei sein sollten (laut einer Heise-Nachricht im letzten Dezember), wo liegt dann der Fehler zu sagen, dass diese Leute zu einer Kostenloskultur geh&#246;ren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Man verstehe mich nicht falsch: Ich bin ein absoluter Fan des Internets und finde auch, dass die Printmedien und die Musikbranche vieles falsch angehen. Aber das Problem ist schlicht, dass die Antwort auf die Finanzierungsfragen einfach noch nicht gefunden ist, weder von den alten noch von den neuen Medien. Einzelbeispiele von Blogs, die sich selbst am Leben erhalten (und sei es auch nur, weil der Betreiber pl&#246;tzlich als Experte lauter teuer bezahlte Workshops in Firmen abhalten kann), sind noch lange kein Beweis f&#252;r die dauerhafte Tragf&#228;higkeit gewisser Gesch&#228;ftsmodelle. (Man halte sich mal vor Augen, dass selbst das Bildblog EINE Vollzeitstelle bezahlen konnte, wogegen selbst kleine Tageszeitungen mehr Leute ern&#228;hren.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Interpretation ist mir zu garstig. Die Begriffe sind einfach zu verstehen und verdeutlichen den Knackpunkt. Beim &#8220;Diebstahl geistigen Eigentums&#8221; ist es schlicht irref&#252;hrend, vom Verkauf gebrauchter MP3s zu reden und zu glauben, man h&#228;tte den Begriff jetzt ganz toll entkr&#228;ftet. &#8220;Diebstahl geistigen Eigentums&#8221; hei&#223;t schlicht und einfach, dass Leute geistige Leistungen kostenlos in Anspruch nehmen, die von ihren Sch&#246;pfern bzw. deren Auftraggebern aber kostenpflichtig verteilt werden. Und das ist schlicht und einfach das, was diskutiert werden muss. Zu streiten, dass &#8220;Diebstahl&#8221; der falsche Ausdruck ist, &#228;ndert &#252;berhaupt nichts, denn es geht schlie&#223;lich nicht in erster Linie um Juristisches, sondern um Moralisches. (Wie gro&#223; der Unterschied da zwischen den Begriffen ist, erkennt man ganz gut an der Verwendung des Wortes &#8220;Betrug&#8221;.)<br />Und auch die &#8220;Kostenloskultur&#8221; erscheint mir jetzt nicht als b&#246;ser Kampfbegriff. Mag ja sch&#246;n sein, dass es viele Leute gibt, die diejenigen finanziell unterst&#252;tzen, die sie m&#246;gen. Aber wenn in Umfragen die H&#228;lfte der Leute sagt, dass Onlineinhalte kostenlos und werbefrei sein sollten (laut einer Heise-Nachricht im letzten Dezember), wo liegt dann der Fehler zu sagen, dass diese Leute zu einer Kostenloskultur geh&#246;ren.</p>
<p>Man verstehe mich nicht falsch: Ich bin ein absoluter Fan des Internets und finde auch, dass die Printmedien und die Musikbranche vieles falsch angehen. Aber das Problem ist schlicht, dass die Antwort auf die Finanzierungsfragen einfach noch nicht gefunden ist, weder von den alten noch von den neuen Medien. Einzelbeispiele von Blogs, die sich selbst am Leben erhalten (und sei es auch nur, weil der Betreiber pl&#246;tzlich als Experte lauter teuer bezahlte Workshops in Firmen abhalten kann), sind noch lange kein Beweis f&#252;r die dauerhafte Tragf&#228;higkeit gewisser Gesch&#228;ftsmodelle. (Man halte sich mal vor Augen, dass selbst das Bildblog EINE Vollzeitstelle bezahlen konnte, wogegen selbst kleine Tageszeitungen mehr Leute ern&#228;hren.)</p>
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		<title>Von: Marcel Weiss</title>
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		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:18:14 +0000</pubDate>
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		<description>Dar&#252;ber habe ich unz&#228;hlige Male ausf&#252;hrlich geschrieben. Als ich noch f&#252;r netzwertig geschrieben habe, habe ich vor &#252;ber einem Jahr dem Thema einen l&#228;ngeren Artikel gewidmet, vielleicht hilft dieser:&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-der-generation-kostenlos/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-d...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eventuell schreibe ich zu dem Thema auch noch einmal einen gesonderten Artikel hier. Aber wohl nicht in n&#228;chster Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dar&#252;ber habe ich unz&#228;hlige Male ausf&#252;hrlich geschrieben. Als ich noch f&#252;r netzwertig geschrieben habe, habe ich vor &#252;ber einem Jahr dem Thema einen l&#228;ngeren Artikel gewidmet, vielleicht hilft dieser:<br /><a href="http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-der-generation-kostenlos/" rel="nofollow"></a><a href="http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-d.." rel="nofollow"></a><a href='http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-d'>http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-d</a>...</p>
<p>Eventuell schreibe ich zu dem Thema auch noch einmal einen gesonderten Artikel hier. Aber wohl nicht in n&#228;chster Zeit.</p>
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		<title>Von: Siggiziege</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/06/29/sprachfehler-diebstahl-geistigen-eigentums-und-kostenloskultur/#comment-232856</link>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:06:50 +0000</pubDate>
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		<description>Trotz der vielen W&#246;rter wird nicht klar, was genau an der Wortwahl der Betroffenen m&#246;glicherweise nicht korrekt ist. Unter &quot;Bezahlkultur&quot; der Verlage verstehe ich n&#228;mlich die Art und Weise wie Verlage etwas bezahlen, z.b. Geh&#228;lter ihrer Mitarbeiter. Das hat dann nat&#252;rlich nichts damit zu tun, ob sie einen Fuss auf/in den Online Markt bekommen. Der Grund, wieso &quot;Umsonstkultur&quot; nicht treffend ist, m&#252;sste bitte noch einmal erl&#228;utert werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der vielen W&#246;rter wird nicht klar, was genau an der Wortwahl der Betroffenen m&#246;glicherweise nicht korrekt ist. Unter &#8220;Bezahlkultur&#8221; der Verlage verstehe ich n&#228;mlich die Art und Weise wie Verlage etwas bezahlen, z.b. Geh&#228;lter ihrer Mitarbeiter. Das hat dann nat&#252;rlich nichts damit zu tun, ob sie einen Fuss auf/in den Online Markt bekommen. Der Grund, wieso &#8220;Umsonstkultur&#8221; nicht treffend ist, m&#252;sste bitte noch einmal erl&#228;utert werden!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mein-spessart-media</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/06/29/sprachfehler-diebstahl-geistigen-eigentums-und-kostenloskultur/#comment-232852</link>
		<dc:creator>mein-spessart-media</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:20:56 +0000</pubDate>
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		<description>Alleine f&#252;r diesen Beitrag melde ich mich jetzt bei Flattr an, damit ich daf&#252;r etwas bezahlen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alleine f&#252;r diesen Beitrag melde ich mich jetzt bei Flattr an, damit ich daf&#252;r etwas bezahlen kann.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sprachfehler: ‘Diebstahl geistigen Eigentums’ und ‘Kostenloskultur’ &#187; business model innovation design</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/06/29/sprachfehler-diebstahl-geistigen-eigentums-und-kostenloskultur/#comment-232853</link>
		<dc:creator>Sprachfehler: ‘Diebstahl geistigen Eigentums’ und ‘Kostenloskultur’ &#187; business model innovation design</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:56:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] arbeitet, d&#252;rfte daf&#252;r oft den Wald vor lauter B&#228;umen nicht mehr sehen.via neunetz.comOmin&#246;se Begriffe und mi&#223;br&#228;uchliche, aber bewusste (Falsch-)verwendung &#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] arbeitet, d&uuml;rfte daf&uuml;r oft den Wald vor lauter B&auml;umen nicht mehr sehen.via neunetz.comOmin&ouml;se Begriffe und mi&szlig;br&auml;uchliche, aber bewusste (Falsch-)verwendung &#8230; [...]</p>
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