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	<title>Kommentare zu: Filesharing-Debatte: Gesch&#228;ftsmodellfragen statt &#8216;Diebstahl&#8217;-Argument</title>
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	<description>Wirtschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 17:56:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Nochmal Diebstahl</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-236074</link>
		<dc:creator>Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Nochmal Diebstahl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 16:41:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aus dem angels&#228;chsischen Sprachraum zeigt, dass die Debatte nicht einzig zwischen Sascha Lobo und Marcel Weiss l&#228;uft, sondern von grundlegender Bedeutung ist. Es geht um eine Auseinandersetzung zwischen Matt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aus dem angels&#228;chsischen Sprachraum zeigt, dass die Debatte nicht einzig zwischen Sascha Lobo und Marcel Weiss l&#228;uft, sondern von grundlegender Bedeutung ist. Es geht um eine Auseinandersetzung zwischen Matt [...]</p>
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		<title>Von: Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Filesharing oder Filestehling?</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-235890</link>
		<dc:creator>Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Filesharing oder Filestehling?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 13:21:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einen Beitrag zu der Filesharing-Debatte gesendet, die in den vergangenen Tagen auch hier und hier gef&#252;hrt wurde. Er nennt sie einen &#8220;Kulturkampf unter Bloggern&#8221;, bescheinigt Sascha [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einen Beitrag zu der Filesharing-Debatte gesendet, die in den vergangenen Tagen auch hier und hier gef&#252;hrt wurde. Er nennt sie einen &#8220;Kulturkampf unter Bloggern&#8221;, bescheinigt Sascha [...]</p>
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		<title>Von: Lauscher</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233479</link>
		<dc:creator>Lauscher</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 20:44:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;&lt;br&gt;Ich stimme Dir zu, dass der Ansatz der Musikindustrie ein falscher ist. Wenn die Vertreter eben dieser Branche es raus h&#228;tten, g&#228;be es schon heute viel mehr und g&#252;nstiger digital herunterzuladene Musik. Mit einem vern&#252;nftigen Mechanismus der es verhindert, dass ich diese Musik weitergebe. Ohne mich als Nutzer in der Nutzung des Titels einzuschr&#228;nken. Schwierig ist das aber schon. ;-)&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nicht schwierig, sondern ein technisches Ding der Unm&#246;glichkeit. Denn entweder m&#252;sste es genau eine einheitliche Abspielplatform geben und nur ein Format f&#252;r die Daten. So k&#246;nnte man dann irgendwie garantieren, dass alle Ger&#228;te und Kopien der Abspielprogramme des Benutzers sich untereinander kennen und ein Werk auf seinen Besitzer festgelegt werden kann, der es dann nur unter diesen Ger&#228;ten und Softwarekopien verteilen darf.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Oder eine zentrale Stelle w&#228;re n&#246;tig, die bei jeder Kopie entscheidet und dann meldet, ob diese Zul&#228;ssig ist oder nicht. Vom Datenschutz her indiskutabel.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine kursierende Idee ist noch das digitale Wasserzeichen. Aber mal davon abgesehen, dass die Technik geheim gehalten wird, d&#252;rfte sie genau da an ihre Grenzen sto&#223;en, wo z. B. ich diese ziehe, um f&#252;r digitale Musik zu bezahlen: Ich m&#246;chte sie dann auch unverf&#228;lscht haben. Ohne Qualit&#228;tsverlusst (h&#246;rbar oder nicht) zur CD, ohne Zwangspausen bei einem Live-Album. Damit fallen mp3, ogg etc. schon weg und es bleiben nur Lossless-Formate wie das freie flac oder Apples AAC. Und ich will auch keine zus&#228;tzlichen Frequenzen (wie bei Wasserzeichen ben&#246;tigt) im Vergleich zur CD.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die digitale Kopie eine Tatsache ist, mit der wir uns arrangieren m&#252;ssen. Und nat&#252;rlich kann ein Musiker weiterhin &lt;b&gt;ausschlie&#223;lich oder haupts&#228;chlich&lt;/b&gt; mit dem Verkauf von nicht (mehr) knapper Musik auf knappen Tontr&#228;gern Geld verdienen wollen. Aber aufgrund der Entwicklungen muss er eben auch damit rechnen, mit diesem Modell im digitalen Zeitalter zu scheitern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich stimme Dir zu, dass der Ansatz der Musikindustrie ein falscher ist. Wenn die Vertreter eben dieser Branche es raus h&#228;tten, g&#228;be es schon heute viel mehr und g&#252;nstiger digital herunterzuladene Musik. Mit einem vern&#252;nftigen Mechanismus der es verhindert, dass ich diese Musik weitergebe. Ohne mich als Nutzer in der Nutzung des Titels einzuschr&#228;nken. Schwierig ist das aber schon. ;-)</p></blockquote>
<p>Nicht schwierig, sondern ein technisches Ding der Unm&#246;glichkeit. Denn entweder m&#252;sste es genau eine einheitliche Abspielplatform geben und nur ein Format f&#252;r die Daten. So k&#246;nnte man dann irgendwie garantieren, dass alle Ger&#228;te und Kopien der Abspielprogramme des Benutzers sich untereinander kennen und ein Werk auf seinen Besitzer festgelegt werden kann, der es dann nur unter diesen Ger&#228;ten und Softwarekopien verteilen darf.</p>
<p>Oder eine zentrale Stelle w&#228;re n&#246;tig, die bei jeder Kopie entscheidet und dann meldet, ob diese Zul&#228;ssig ist oder nicht. Vom Datenschutz her indiskutabel.</p>
<p>Eine kursierende Idee ist noch das digitale Wasserzeichen. Aber mal davon abgesehen, dass die Technik geheim gehalten wird, d&#252;rfte sie genau da an ihre Grenzen sto&#223;en, wo z. B. ich diese ziehe, um f&#252;r digitale Musik zu bezahlen: Ich m&#246;chte sie dann auch unverf&#228;lscht haben. Ohne Qualit&#228;tsverlusst (h&#246;rbar oder nicht) zur CD, ohne Zwangspausen bei einem Live-Album. Damit fallen mp3, ogg etc. schon weg und es bleiben nur Lossless-Formate wie das freie flac oder Apples AAC. Und ich will auch keine zus&#228;tzlichen Frequenzen (wie bei Wasserzeichen ben&#246;tigt) im Vergleich zur CD.</p>
<p>Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die digitale Kopie eine Tatsache ist, mit der wir uns arrangieren m&#252;ssen. Und nat&#252;rlich kann ein Musiker weiterhin <b>ausschlie&#223;lich oder haupts&#228;chlich</b> mit dem Verkauf von nicht (mehr) knapper Musik auf knappen Tontr&#228;gern Geld verdienen wollen. Aber aufgrund der Entwicklungen muss er eben auch damit rechnen, mit diesem Modell im digitalen Zeitalter zu scheitern.</p>
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	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233261</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 00:57:10 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Eine Schallplatte kann ich nur einmal weiterverkaufen.&quot; - Ich schon, mein K&#228;ufer ebenfalls, usw. Da kommt ganz sch&#246;n was zusammen. Und das Digitalisieren der Musik (bei anschlie&#223;endem Weiterverkauf des Tontr&#228;gers) ist nur dank Lobbyarbeit eine &#039;Straftat&#039;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;g&#228;be es schon heute viel mehr und g&#252;nstiger digital herunterzuladene Musik&quot; - Aber vermutlich noch genausoviele verwaiste Werke (dank pleitegegangener Plattenfirmen oder so), deren Neuauflage oder Ins-Netz-stellen ungesetzlich bzw. in der Grauzone w&#228;re.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eine Schallplatte kann ich nur einmal weiterverkaufen.&#8221; &#8211; Ich schon, mein K&#228;ufer ebenfalls, usw. Da kommt ganz sch&#246;n was zusammen. Und das Digitalisieren der Musik (bei anschlie&#223;endem Weiterverkauf des Tontr&#228;gers) ist nur dank Lobbyarbeit eine &#39;Straftat&#39;.</p>
<p>&#8220;g&#228;be es schon heute viel mehr und g&#252;nstiger digital herunterzuladene Musik&#8221; &#8211; Aber vermutlich noch genausoviele verwaiste Werke (dank pleitegegangener Plattenfirmen oder so), deren Neuauflage oder Ins-Netz-stellen ungesetzlich bzw. in der Grauzone w&#228;re.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dennis Arntjen</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233259</link>
		<dc:creator>Dennis Arntjen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 13:18:36 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Schallplatte kann ich nur einmal weiterverkaufen. Ich habe danach die Musik nicht mehr und nur derjenige der die Platte gekauft hat kann die Musik dann h&#246;ren. Das sieht ja wohl bei der Vervielf&#228;ltigung und kostenlosen Weitergabe von Musikst&#252;cken anders aus...&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich stimme Dir zu, dass der Ansatz der Musikindustrie ein falscher ist. Wenn die Vertreter eben dieser Branche es raus h&#228;tten, g&#228;be es schon heute viel mehr und g&#252;nstiger digital herunterzuladene Musik. Mit einem vern&#252;nftigen Mechanismus der es verhindert, dass ich diese Musik weitergebe. Ohne mich als Nutzer in der Nutzung des Titels einzuschr&#228;nken. Schwierig ist das aber schon. ;-)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zu den Musiksendungen:&lt;br&gt;1. Wird dort &#252;ber Lizenzkosten mitverdient&lt;br&gt;2. W&#228;re das die freie Entscheidung des mit dem Vertrieb der Musik beauftragten Unternehmens, wenn es diese kostenlos verteilen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schallplatte kann ich nur einmal weiterverkaufen. Ich habe danach die Musik nicht mehr und nur derjenige der die Platte gekauft hat kann die Musik dann h&#246;ren. Das sieht ja wohl bei der Vervielf&#228;ltigung und kostenlosen Weitergabe von Musikst&#252;cken anders aus&#8230;</p>
<p>Ich stimme Dir zu, dass der Ansatz der Musikindustrie ein falscher ist. Wenn die Vertreter eben dieser Branche es raus h&#228;tten, g&#228;be es schon heute viel mehr und g&#252;nstiger digital herunterzuladene Musik. Mit einem vern&#252;nftigen Mechanismus der es verhindert, dass ich diese Musik weitergebe. Ohne mich als Nutzer in der Nutzung des Titels einzuschr&#228;nken. Schwierig ist das aber schon. ;-)</p>
<p>Zu den Musiksendungen:<br />1. Wird dort &#252;ber Lizenzkosten mitverdient<br />2. W&#228;re das die freie Entscheidung des mit dem Vertrieb der Musik beauftragten Unternehmens, wenn es diese kostenlos verteilen w&#252;rde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233225</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 23:35:13 +0000</pubDate>
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		<description>Wieviel Gewinn wohl der Musikindustrie j&#228;hrlich &#039;entgeht&#039;, weil manche Leute Schallplatten vom Flohmarkt heimschleppen? Musiksendungen sind vermutlich auch nur deshalb noch legal, weil manche H&#246;rer auf den Geschmack kommen und sich mit Chartsplatzierungen eindecken.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lange Rede, kurzer Sinn: die haben das Recht zur Lobbyarbeit, aber die Leute, die ihnen zuh&#246;ren, sollten nicht den Eindruck davontragen, dass die H&#246;rkultur darunter leidet, weil niemand mehr bereit ist, Geld f&#252;r Hypeschrott und veraltete Tr&#228;germedien auszugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieviel Gewinn wohl der Musikindustrie j&#228;hrlich &#39;entgeht&#39;, weil manche Leute Schallplatten vom Flohmarkt heimschleppen? Musiksendungen sind vermutlich auch nur deshalb noch legal, weil manche H&#246;rer auf den Geschmack kommen und sich mit Chartsplatzierungen eindecken.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: die haben das Recht zur Lobbyarbeit, aber die Leute, die ihnen zuh&#246;ren, sollten nicht den Eindruck davontragen, dass die H&#246;rkultur darunter leidet, weil niemand mehr bereit ist, Geld f&#252;r Hypeschrott und veraltete Tr&#228;germedien auszugeben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis Arntjen</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233204</link>
		<dc:creator>Dennis Arntjen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 07:05:35 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Lobo argumentiert, dass nur dann noch Kultur entsteht, wenn die G&#252;ter direkt verkauft werden k&#246;nnen. Ja, das impliziert, dass es nur ein erfolgreiches Gesch&#228;ftsmodell geben kann.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wo?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich lese:&lt;br&gt;&quot;Freilich gilt meine Argumentation nur, wenn man – wie ich – glaubt, dass ein Musikst&#252;ck ein Kulturprodukt ist, das man als K&#252;nstler verkaufen k&#246;nnen sollte.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Und da steht &quot;k&#246;nnen&quot;... Nicht &quot;m&#252;ssen&quot;. K&#246;nnen impliziert freie Entscheidung f&#252;r ein ganz eigenes Modell Geld zu verdienen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Lobo argumentiert, dass nur dann noch Kultur entsteht, wenn die G&#252;ter direkt verkauft werden k&#246;nnen. Ja, das impliziert, dass es nur ein erfolgreiches Gesch&#228;ftsmodell geben kann.&#8221;</p>
<p>Wo?</p>
<p>Ich lese:<br />&#8220;Freilich gilt meine Argumentation nur, wenn man – wie ich – glaubt, dass ein Musikst&#252;ck ein Kulturprodukt ist, das man als K&#252;nstler verkaufen k&#246;nnen sollte.&#8221;</p>
<p>Und da steht &#8220;k&#246;nnen&#8221;&#8230; Nicht &#8220;m&#252;ssen&#8221;. K&#246;nnen impliziert freie Entscheidung f&#252;r ein ganz eigenes Modell Geld zu verdienen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis Arntjen</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233203</link>
		<dc:creator>Dennis Arntjen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 05:10:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die zentrale Frage f&#252;r mich ist aber, warum der K&#252;nstler im Immaterialg&#252;terrecht so viel mehr Rechte hat, &#252;ber sein Produkt zu bestimmen, als dies im dinglichen Recht der Fall ist. Dort ist nach dem Verkauf grunds&#228;tzlich kein Einfluss mehr m&#246;glich. Der Bildhauer kann nicht verlangen, dass seine B&#252;ste nicht &#246;ffentlich ausgestellt werden oder z.B. nur im Zusammenhang mit anderen seiner B&#252;sten stehen darf (&quot;Album&quot;).&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;Gutes Argument. Dar&#252;ber habe ich noch gar nicht nachgedacht.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Schlechtes Argument. Man merkt, dass Du dar&#252;ber noch nicht nachgedacht hast,&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nat&#252;rlich kann ein K&#252;nstler theoretisch an die entgeltliche oder unentgeltliche &#220;berlassung eines von ihm erzeugten materiellen oder immateriellen Gutes Bedingungen kn&#252;pfen. Wer sollte ihm das verbieten? Wenn mir als K&#228;ufer oder beschenktem das nicht gef&#228;llt, dann lasse ich es eben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die zentrale Frage f&#252;r mich ist aber, warum der K&#252;nstler im Immaterialg&#252;terrecht so viel mehr Rechte hat, &#252;ber sein Produkt zu bestimmen, als dies im dinglichen Recht der Fall ist. Dort ist nach dem Verkauf grunds&#228;tzlich kein Einfluss mehr m&#246;glich. Der Bildhauer kann nicht verlangen, dass seine B&#252;ste nicht &#246;ffentlich ausgestellt werden oder z.B. nur im Zusammenhang mit anderen seiner B&#252;sten stehen darf (&#8220;Album&#8221;).&#8221;</p>
<p>&#8220;Gutes Argument. Dar&#252;ber habe ich noch gar nicht nachgedacht.&#8221;</p>
<p>Schlechtes Argument. Man merkt, dass Du dar&#252;ber noch nicht nachgedacht hast,</p>
<p>Nat&#252;rlich kann ein K&#252;nstler theoretisch an die entgeltliche oder unentgeltliche &#220;berlassung eines von ihm erzeugten materiellen oder immateriellen Gutes Bedingungen kn&#252;pfen. Wer sollte ihm das verbieten? Wenn mir als K&#228;ufer oder beschenktem das nicht gef&#228;llt, dann lasse ich es eben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233196</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 03:50:27 +0000</pubDate>
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		<description>Selbst wenn man irgendwie &#252;berpr&#252;fen k&#246;nnte, wann jemand welches Musikst&#252;ck seiner Sammlung auflegt (bzw. anklickt)... Es wird durch die Lobbyarbeit der Musikindustriellen festgelegt, wann eine Nutzung illegal ist, und das ist ungerecht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Normaldenkende Menschen, die Musik m&#246;gen, w&#252;rden vermutlich nicht auf die Idee kommen, dass z.B. der Dudelfunk im B&#252;ro geldwert ist. Oder dass sogar - was wohl von Spieleherstellern versucht wird - der Wiederverkauf der Tr&#228;germedien verboten wird.&lt;br&gt;&lt;br&gt;(&#039;Gebrauchte&#039; MP3s weiterzuverkaufen, ist vermutlich bereits jetzt illegal.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn man irgendwie &#252;berpr&#252;fen k&#246;nnte, wann jemand welches Musikst&#252;ck seiner Sammlung auflegt (bzw. anklickt)&#8230; Es wird durch die Lobbyarbeit der Musikindustriellen festgelegt, wann eine Nutzung illegal ist, und das ist ungerecht.</p>
<p>Normaldenkende Menschen, die Musik m&#246;gen, w&#252;rden vermutlich nicht auf die Idee kommen, dass z.B. der Dudelfunk im B&#252;ro geldwert ist. Oder dass sogar &#8211; was wohl von Spieleherstellern versucht wird &#8211; der Wiederverkauf der Tr&#228;germedien verboten wird.</p>
<p>(&#39;Gebrauchte&#39; MP3s weiterzuverkaufen, ist vermutlich bereits jetzt illegal.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sven Drieling</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233181</link>
		<dc:creator>Sven Drieling</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 21:34:27 +0000</pubDate>
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		<description>Bei Computersoftware war es schon immer so, dass man mit den Kauf nicht Besitzer der Software geworden ist, sondern nur das Recht erworben hat die Software zu benutzen. Der Verlust f&#252;r den Produzenten entsteht also nicht beim Kopieren der Software, sondern erst wenn jemand die Software benutzt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;1000 Musikst&#252;cke, die ungespielt auf der Festplatte liegen bereichern einen nicht. Die Bereicherung (Freude, Motivation, Erinnerungen) gibt es erst beim H&#246;ren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Problem ist also IMO nicht das illegale Kopieren, sondern die illegale Benutzung (ersteres l&#228;sst sich allerdings leichter nachweisen). &lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich w&#228;re daher f&#252;r illegaler Benutzung als Begriff/Straftat, sofern f&#252;r die Benutzung vom Produzenten ein bestimmter Betrag erw&#252;nscht ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Computersoftware war es schon immer so, dass man mit den Kauf nicht Besitzer der Software geworden ist, sondern nur das Recht erworben hat die Software zu benutzen. Der Verlust f&#252;r den Produzenten entsteht also nicht beim Kopieren der Software, sondern erst wenn jemand die Software benutzt.</p>
<p>1000 Musikst&#252;cke, die ungespielt auf der Festplatte liegen bereichern einen nicht. Die Bereicherung (Freude, Motivation, Erinnerungen) gibt es erst beim H&#246;ren.</p>
<p>Problem ist also IMO nicht das illegale Kopieren, sondern die illegale Benutzung (ersteres l&#228;sst sich allerdings leichter nachweisen). </p>
<p>Ich w&#228;re daher f&#252;r illegaler Benutzung als Begriff/Straftat, sofern f&#252;r die Benutzung vom Produzenten ein bestimmter Betrag erw&#252;nscht ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Weiss</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233172</link>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 20:09:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neunetz.com/?p=1816#comment-233172</guid>
		<description>Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Weiss</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233171</link>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 18:10:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neunetz.com/?p=1816#comment-233171</guid>
		<description>Danke, ich gebe mir M&#252;he.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, ich gebe mir M&#252;he.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ein Mensch</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233167</link>
		<dc:creator>Ein Mensch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:43:17 +0000</pubDate>
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		<description>Marcel, deine gedankliche Klarheit begeistert mich. Danke.&lt;br&gt;&lt;br&gt;@maximilian: Ich w&#252;rde gerne jeden deiner Punkte einzeln widerlegen wollen, aber daf&#252;r fehlt mir die Zeit. Die zentrale Frage f&#252;r mich ist aber, warum der K&#252;nstler im Immaterialg&#252;terrecht so viel mehr Rechte hat, &#252;ber sein Produkt zu bestimmen, als dies im dinglichen Recht der Fall ist. Dort ist nach dem Verkauf grunds&#228;tzlich kein Einfluss mehr m&#246;glich. Der Bildhauer kann nicht verlangen, dass seine B&#252;ste nicht &#246;ffentlich ausgestellt werden oder z.B. nur im Zusammenhang mit anderen seiner B&#252;sten stehen darf (&quot;Album&quot;).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Als Gesch&#228;ftsmodell den Besitz ohne Arbeit zu mehren haben sich die dinglich Besitzenden die Vermietung ausgedacht. Als Gegenst&#252;ck in der immateriellen Welt kann man vielleicht die Lizensierung ansehen, oder den Verkauf eines &quot;Zugangs&quot;, z.B. ein TV-Abonnement.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was die Einkommensverluste durch Piraterie angeht, gilt das zumindest in der Musikbranche objektiv nicht. Jedenfalls verdienen die K&#252;nstler - ja selbst die Musikindustrie (ausser den Labels) - da so viel wie noch nie:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/do-music-artists-do-better-in-a-world-with-illegal-file-sharing/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/d...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Den Werbeeffekt gibt es &#252;brigens nicht nur in der Musikbranche, sondern auch bei Autoren. Auch da gibt es Autoren, die ihre B&#252;cher digital verschenken und an den Papierexemplaren gut verdienen, da diese durch die digitale Version eine enorme Bekanntheit haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marcel, deine gedankliche Klarheit begeistert mich. Danke.</p>
<p>@maximilian: Ich w&#252;rde gerne jeden deiner Punkte einzeln widerlegen wollen, aber daf&#252;r fehlt mir die Zeit. Die zentrale Frage f&#252;r mich ist aber, warum der K&#252;nstler im Immaterialg&#252;terrecht so viel mehr Rechte hat, &#252;ber sein Produkt zu bestimmen, als dies im dinglichen Recht der Fall ist. Dort ist nach dem Verkauf grunds&#228;tzlich kein Einfluss mehr m&#246;glich. Der Bildhauer kann nicht verlangen, dass seine B&#252;ste nicht &#246;ffentlich ausgestellt werden oder z.B. nur im Zusammenhang mit anderen seiner B&#252;sten stehen darf (&#8220;Album&#8221;).</p>
<p>Als Gesch&#228;ftsmodell den Besitz ohne Arbeit zu mehren haben sich die dinglich Besitzenden die Vermietung ausgedacht. Als Gegenst&#252;ck in der immateriellen Welt kann man vielleicht die Lizensierung ansehen, oder den Verkauf eines &#8220;Zugangs&#8221;, z.B. ein TV-Abonnement.</p>
<p>Was die Einkommensverluste durch Piraterie angeht, gilt das zumindest in der Musikbranche objektiv nicht. Jedenfalls verdienen die K&#252;nstler &#8211; ja selbst die Musikindustrie (ausser den Labels) &#8211; da so viel wie noch nie:</p>
<p><a href="http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/do-music-artists-do-better-in-a-world-with-illegal-file-sharing/" rel="nofollow"></a><a href="http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/d.." rel="nofollow"></a><a href='http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/d'>http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/d</a>...</p>
<p>Den Werbeeffekt gibt es &#252;brigens nicht nur in der Musikbranche, sondern auch bei Autoren. Auch da gibt es Autoren, die ihre B&#252;cher digital verschenken und an den Papierexemplaren gut verdienen, da diese durch die digitale Version eine enorme Bekanntheit haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eyeroll</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233165</link>
		<dc:creator>eyeroll</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 15:12:01 +0000</pubDate>
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		<description>nicht jeder musiker m&#246;chte live auftreten m&#252;ssen, oder merchandising betreiben, um von seiner (offensichtlich respektierten) arbeit leben zu k&#246;nnen. &lt;br&gt;einmal einen track ver&#246;ffentlicht zu haben, heisst nicht zwangsl&#228;ufig, ein musiker zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nicht jeder musiker m&#246;chte live auftreten m&#252;ssen, oder merchandising betreiben, um von seiner (offensichtlich respektierten) arbeit leben zu k&#246;nnen. <br />einmal einen track ver&#246;ffentlicht zu haben, heisst nicht zwangsl&#228;ufig, ein musiker zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: martinlindner</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233159</link>
		<dc:creator>martinlindner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:48:55 +0000</pubDate>
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		<description>Lobo macht ja eigentlich zwei sehr einfache Punkte, &#252;ber die man IMHO schon eigens reden kann &amp; soll:&lt;br&gt;&lt;br&gt;(1) &quot;Der K&#252;nstler muss von seinem Werk Leben k&#246;nnen, zumindest theoretisch bei einem gewissen Mindesterfolg, und zwar auch ohne T-Shirts zu verkaufen.&quot; Das ist die Pr&#228;misse. Wobei sich nat&#252;rlich fragt, was genau hier &quot;Werk&quot; bedeutet und was &quot;K&#252;nstler&quot;, was hier &quot;produzieren&quot; hei&#223;t, wie es sich mit Nachfrage, Angebot und Konkurrenz verh&#228;lt, usw. Das war ja auf dem &quot;Kunst- und Kulturmarkt&quot; immer schon sehr unklar, und die &quot;Kreativen&quot; als &quot;Urheber&quot; haben ja noch nie mehr als ein paar Kr&#252;mel vom Kuchen abbekommen. Man m&#252;sste also eher fragen: In welchen historischen Ausnahmesituationen war es so, dass eine signifikante Anzahl von &quot;K&#252;nstlern&quot; das Gef&#252;hl haben konnten, angemessen f&#252;r ihr &quot;Werk&quot; bezahlt zu werden? &lt;br&gt;&lt;br&gt;(2) Seit die alten, immer schon widerspr&#252;chlichen Begriffe rund um das Bezahlen f&#252;r immaterielle Kulturg&#252;ter nicht mehr greifen, gibt es ja tats&#228;chlich keine befriedigende Sprache, keine emphatischen Begriffe mehr, um sich als &quot;Kulturschaffender&quot; erstens die Welt-wie-sie-ist und zweitens die Welt-wie-sie-sein-soll so herzurichten, dass man klar Stellung beziehen und handeln kann. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Fehler Lobos ist halt, dass er nicht versucht, die Situation von Grund auf neu zu beschreiben, sondern st&#228;ndig auf die alten erzb&#252;rgerlichen Eigentumsbegriffe zur&#252;ckgreifen will, die ja noch nie f&#252;r die armen hungerleidenden K&#252;nstler und Intellektuellen da waren, sondern f&#252;r privilegierte Eigent&#252;mer b&#252;rgerlich-materieller Werte. Das ist die urspr&#252;ngliche Boheme-Lebensl&#252;ge -- die Boheme war ja immer die komplement&#228;re Seite des Besitzb&#252;rgertums, aber wollte das oft nicht wahrhaben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lobo hat schon recht damit, dass hier eine semantische Leerstelle ist. Die wird auch f&#252;r mich nicht geschlossen durch solche komplexen Er&#246;rterungen wie die oben. Ich w&#228;re sehr gespannt darauf, wenn Lobo wirklich versuchen w&#252;rde, die Sache von Grund auf neu durchzubuchstabieren, sprachlich kreativ, wie er eigentlich ist: Was ist das f&#252;r ein Beruf oder Gesch&#228;ft, wenn jemand Zeichengebilde herstellt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lobo macht ja eigentlich zwei sehr einfache Punkte, &#252;ber die man IMHO schon eigens reden kann &#038; soll:</p>
<p>(1) &#8220;Der K&#252;nstler muss von seinem Werk Leben k&#246;nnen, zumindest theoretisch bei einem gewissen Mindesterfolg, und zwar auch ohne T-Shirts zu verkaufen.&#8221; Das ist die Pr&#228;misse. Wobei sich nat&#252;rlich fragt, was genau hier &#8220;Werk&#8221; bedeutet und was &#8220;K&#252;nstler&#8221;, was hier &#8220;produzieren&#8221; hei&#223;t, wie es sich mit Nachfrage, Angebot und Konkurrenz verh&#228;lt, usw. Das war ja auf dem &#8220;Kunst- und Kulturmarkt&#8221; immer schon sehr unklar, und die &#8220;Kreativen&#8221; als &#8220;Urheber&#8221; haben ja noch nie mehr als ein paar Kr&#252;mel vom Kuchen abbekommen. Man m&#252;sste also eher fragen: In welchen historischen Ausnahmesituationen war es so, dass eine signifikante Anzahl von &#8220;K&#252;nstlern&#8221; das Gef&#252;hl haben konnten, angemessen f&#252;r ihr &#8220;Werk&#8221; bezahlt zu werden? </p>
<p>(2) Seit die alten, immer schon widerspr&#252;chlichen Begriffe rund um das Bezahlen f&#252;r immaterielle Kulturg&#252;ter nicht mehr greifen, gibt es ja tats&#228;chlich keine befriedigende Sprache, keine emphatischen Begriffe mehr, um sich als &#8220;Kulturschaffender&#8221; erstens die Welt-wie-sie-ist und zweitens die Welt-wie-sie-sein-soll so herzurichten, dass man klar Stellung beziehen und handeln kann. </p>
<p>Der Fehler Lobos ist halt, dass er nicht versucht, die Situation von Grund auf neu zu beschreiben, sondern st&#228;ndig auf die alten erzb&#252;rgerlichen Eigentumsbegriffe zur&#252;ckgreifen will, die ja noch nie f&#252;r die armen hungerleidenden K&#252;nstler und Intellektuellen da waren, sondern f&#252;r privilegierte Eigent&#252;mer b&#252;rgerlich-materieller Werte. Das ist die urspr&#252;ngliche Boheme-Lebensl&#252;ge &#8212; die Boheme war ja immer die komplement&#228;re Seite des Besitzb&#252;rgertums, aber wollte das oft nicht wahrhaben.</p>
<p>Lobo hat schon recht damit, dass hier eine semantische Leerstelle ist. Die wird auch f&#252;r mich nicht geschlossen durch solche komplexen Er&#246;rterungen wie die oben. Ich w&#228;re sehr gespannt darauf, wenn Lobo wirklich versuchen w&#252;rde, die Sache von Grund auf neu durchzubuchstabieren, sprachlich kreativ, wie er eigentlich ist: Was ist das f&#252;r ein Beruf oder Gesch&#228;ft, wenn jemand Zeichengebilde herstellt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maximilian</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233143</link>
		<dc:creator>Maximilian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:10:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neunetz.com/?p=1816#comment-233143</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;&quot;Das ist schon eine bemerkenswerte Umkehrung der Realit&#228;t.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Du begr&#252;ndest nirgends konkret, warum Lobos Zitat eine &quot;Umkehrung&quot; sei, auch im nachfolgenden Absatz nicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;der Begriff des Diebstahls nicht die Realit&#228;t widerspiegelt, sondern einseitig und verf&#228;lschend ist.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Warum gehst du in deinem gesamten Text nicht auf dem Begriff &quot;Erschleichung&quot; ein, den Lobo nannte, sondern hackst weiter auf &quot;Diebstahl&quot; rum? Dass dieser Begriff &quot;die Realit&#228;t widerspiegelt&quot;, behauptet ja niemand, auch Lobo nicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Tats&#228;chlich ist f&#252;r viele Urheber, K&#252;nstler oder andere Kulturschaffende, Unbekanntheit eine gr&#246;&#223;ere Gefahr als ‘Piraterie’&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die von dir genannten Links belegen diese Hypothese nicht, denn da geht es um Einzelf&#228;lle, keinesfalls um die Mehrheit.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Die Annahme hinter dem Diebstahl-Argument ist, dass niemand Geld verdienen kann, wenn seine Inhalte unautorisiert in P2P-Netzen zirkulieren.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lobo verwendet nirgends ein &quot;Diebstahl-Argument&quot;, und er sagt auch nicht, dass &quot;niemand&quot; Geld verdienen kann wenn es P2P gibt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Man kann sogar mit der Umarmung der digitalen M&#246;glichkeiten sehr gut Geld verdienen. (siehe f&#252;r Theorie diesen Artikel, den ich in meiner Zeit bei netzwertig geschrieben habe, und diesen f&#252;r praktische Beispiele)&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diese Beispiele sind in der Mehrheit keinesfalls f&#252;r viele oder gar alle Urheber eine M&#246;glichkeit, Geld zu verdienen. Ber&#252;hmte Filme oder Bands k&#246;nnen durch Merchandising vielleicht Geld verdienen. Aber f&#252;r 99% des Rests funktioniert das nicht. Musiker k&#246;nnen Konzerte geben. Aber Autoren k&#246;nnen in den allermeisten F&#228;llen nicht mit bezahlten &quot;Lesereisen&quot; auf Tournee gehen, das funktioniert h&#246;chstens bei Stars wie Stephenie Meyer. Die Finanzierung &#252;ber Spenden funktioniert nur in wenigen Ausnahmef&#228;llen. Und Publicity-Aktionen k&#246;nnen bei bestimmten Inhalten (bei sehr vielen anderen nicht) funktionieren, aber auch da nicht dauer- und massenhaft, denn solche Aktionen verlieren sofort an Interesse wenn sie ausgelutscht sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nein, keines dieser Konzepte hat auch nur ann&#228;hernd das Potential das Urheberrecht zu ersetzen, wie du es offenbar (aber erstaunlicherweise nicht explizit) forderst. Erg&#228;nzen nat&#252;rlich schon.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Die Grenzkosten f&#252;r eine weitere digitale Einheit (Song, Film etc.) betr&#228;gt Null. Der Preis wird sich an die Grenzkosten &#252;ber die n&#228;chsten Jahre aufgrund der Online-Konkurrenzsituation angleichen&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diese Hypothese ist nicht haltbar. Warum sollte die &quot;Online-Konkurrenzsitutaion&quot; dazu f&#252;hren? Spielst du auf illegales Filesharing an? Warum sollten die Anbieter deshalb ihre immateriellen G&#252;ter verschenken? Das w&#252;rde ihnen nichts n&#252;tzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;(die ersten Anf&#228;nge sieht man heute auf dem Amazon-MP3-Shop, auf dem immer mehr MP3s manchmal tempor&#228;r, manchmal anhaltend kostenfrei angeboten werden).&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das ist jetzt deine h&#246;chstsubjektibe Einsch&#228;tzung. Meine subjektive Einsch&#228;tzung ist, dass die Preise vielmehr konstant bleiben. Fr&#252;her kostete bei iTunes alles 99 Cent, heute vieles &#252;ber 1 Euro. Das f&#228;ngt so ungef&#228;hr die Inflation auf, vermute ich. Genaues kann ich nicht sagen, doch deine Behauptung, Musik w&#252;rde immer billiger, ist nicht haltbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Dass bereits heute Filesharing die G&#252;ter zu einem Preis von Null verf&#252;gbar macht, liegt darin begr&#252;ndet, dass die ehemals reinen Konsumenten die Aufgabe der Distribution ohne zus&#228;tzliche Kosten selbst &#252;bernehmen k&#246;nnen.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Richtig, das hei&#223;t aber noch lange nicht dass dadurch das Urheberrecht in irgendeiner Hinsicht &#252;berfl&#252;ssig w&#252;rde.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Sie ben&#246;tigen kein Unternehmen, das dies f&#252;r sie &#252;bernimmt. Das ist nat&#252;rlich ein Rechtsbruch. Und das ist nat&#252;rlich auch &#228;rgerlich f&#252;r die Unternehmen, die auf die Distribution ihr Gesch&#228;ftsmodell aufbauen.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es ist erschreckend wie du die Realit&#228;t verzerrst. Die Urheber, um die es nicht zuletzt geht, verschweigst du v&#246;llig. Stattdessen erw&#228;hnst du nur die ach-so-b&#246;sen Unternehmen. Das ist mehr als dreist. Frag die mal ob die Urheber ob sie damit einverstanden sind, das Urheberrecht abzuschaffen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Aber das Problem dabei ist nicht der Rechtsbruch, auf den sich alle orientieren. Dieser kommt eher aus dem Zusammenprall einer neuen Situation und einem Recht, das auf diese Situation nicht vorbereitet ist. Das Problem ist, dass sowohl die Plattenlabel als auch Personen wie Sascha Lobo glauben, dass Unternehmen f&#252;r eine Leistung Geld verlangen k&#246;nnen, f&#252;r dessen Ausf&#252;hrung sie eigentlich gar nicht mehr ben&#246;tigt werden.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Selbstverst&#228;ndlich _k&#246;nnen_ sie das, wenn der Urheber es will! Ein Hersteller der X produziert, kann X selbst verkaufen, muss das aber nicht. Es ist seine Entscheidung. Willst du ihm diese Entscheidung absprechen? Wenn nein, solltest du das gleiche auch nicht bei den Urhebern tun.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Nur wenn man das alles ignoriert, kann man Sascha Lobos Sicht einnehmen.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Falsch. Dass Urheber auch auf Plattenlabel verzichten k&#246;nnen (wenn sie wollen), bestritt Lobo nie.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Lobos Denkfehler wird im folgenden Absatz sichtbar:&lt;br&gt;[...]&lt;br&gt;Dahinter steckt die Pr&#228;misse, dass es nur eine Form von Gesch&#228;ftsmodell geben kann: Das direkte Verkaufen des Kulturprodukts.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das ist falsch. Das &quot;nur eine&quot; hast du herbeiphantasiert. Jeder der seine Musik nicht verkaufen will, sondern denkt, anders damit Geld verdienen zu k&#246;nnen, kann das tun. Das bestreitet Lobo nirgends.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Es gibt viele verschiedene Gesch&#228;ftsmodelle im Internet. Besonders Querfinanzierung und dabei Mischkalkulationen, also die strategische Verkn&#252;pfung verschiedener Produkte, bei den einige unter Kosten abgegeben werden, bestimmen das Internet.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Worauf spielst du hier an? Wenn ich an diese Querfinanzierung denke, dann Fallen mir Webzeitungen ein. Sie verdienen meist nur durch Werbung Geld, weil im Netz ungerner f&#252;r Nachrichten Geld ausgegeben wird als offline und weil die Konkurrenz fast ausnahmslos ebenfalls kostenlos ist. Durch Werbung verdient man leider nicht gerade viel Geld. Nur Webzeitungen mit &#228;u&#223;erst vielen Besuchern k&#246;nnen sich so selbst finanzieren. Das sind zum Beispiel SpOn und Bild.de. Sie haben auch die meisten Besucher Deutschlands. Die meisten anderen Webzeitungen dagegen werden durch ihre Print-Pendants querfinanziert. So eine Querfinanzierung ist nur mit viel gutem Willen als &quot;Gesch&#228;ftsmodell&quot; zu bezeichnen. Die Papierzeitungen sind &#252;brigens auch von Urheberrecht abh&#228;ngig, stell dir vor.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Marktwirtschaft funktioniert immer &#252;ber knappe G&#252;ter.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das ist schlicht und einfach Bl&#246;dsinn. Immaterielle G&#252;ter sind oft nicht &quot;knapp&quot;, und dennoch k&#246;nnen sie verkauft werden. Der Preis ergibt sich aus dem, was der Anbieter zu nehmen bereit ist, und dem, was der Nachfrager zu geben bereit ist. Lizenzen, Konzessionen usw. beschr&#228;nken sich bei Weitem nicht nur auf das Urheberrecht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Der Vermieter von Sauerstoffflaschen am Strand verkauft nicht Luft an die Hobby-Taucher. Genau so wenig haben die Plattenlabel Musik verkauft.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Selbstverst&#228;ndlich haben sie Musik verkauft. Was denn sonst? Tontr&#228;ger? Der bespielte Tontr&#228;ger ist nicht das gleiche wie ein unbespielter.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wer Kultur f&#246;rdern und erhalten will, muss sich &#252;berlegen, wie er Anreize f&#252;r die Erschaffung selbiger erzeugen kann. Dazu geh&#246;rt nicht zwangsl&#228;ufig, die Distribution weiterhin kostenpflichtig zu halten&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Stimmt. Aber das spricht in keiner Hinsicht gegen das Urheberrecht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Will Sascha Lobo damit sagen, dass all die Richter und Rechtsprofessoren wie Prof. Hoeren,&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;All die&quot;? Ja wo sind sie denn alle? Sind es wirklich so viele wie du da suggerierst? Das w&#228;re mir neu.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;die gegen die Bezeichnung des Diebstahls geistigen Eigentums anreden, in Wirklichkeit nur ihre eigene Filesharing-T&#228;tigkeit absichern wollen?&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Keine Ahnung. Du zumindest bist ein hervorragendes Beispiel daf&#252;r: Du versucht ausf&#252;hrlich davon zu &#252;berzeugen, dass das Erschleichen urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke ja eigentlich nichts Schlimmes und ganz OK sei. Das schreibst du zwar nirgends ausdr&#252;cklich, aber du scheinst diese Ansicht zu vertreten. Oder irre ich mich?&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wie so oft f&#252;hrt auch hier die Vernetzung durch das Internet unter Umst&#228;nden dazu, dass alle Beteiligten Nutzen dazu gewinnen, ohne dass Geld den Besitzer wechseln muss.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was f&#252;r eine zynische Behauptung. Die Ums&#228;tze mit Musik sind in den vergangen zehn Jahren massiv zur&#252;ckgegangen. Wer behauptet, das l&#228;ge nicht an Filesharing &amp; Co., das sich genau in diesem Zeitraum zusammen mit dem Internet verbreitete, leidet an schweren Wahrnehmungsst&#246;rungen. Dass Filesharing sogar gut f&#252;r den Urheber sei, ist unhaltbarer Quatsch. Das kann man wohl nur glauben wenn man die Realit&#228;t bis zur Unkenntlichkeit verzerrt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Das ist ein nett gemeinter Aufruf. Aber die wirtschaftliche Realit&#228;t sieht so aus, dass der Verkauf einer digitalen, autonomen Einheit (unabh&#228;ngig des Inhalts) in der Regel schlicht kein tragf&#228;higes Gesch&#228;ftsmodell mehr ist.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;In dieser Pauschalit&#228;t stimmt das nicht. Und der Erfolg eines Gesch&#228;ftsmodells berechtigt dich schon gar nicht zum Schwarzkopieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zum Schluss: Der ganze Text klingt stark danach, aber ich will sicher gehen: Forderst du die Abschaffung des Urheberrechts?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Das ist schon eine bemerkenswerte Umkehrung der Realit&#228;t.&#8221;</p></blockquote>
<p>Du begr&#252;ndest nirgends konkret, warum Lobos Zitat eine &#8220;Umkehrung&#8221; sei, auch im nachfolgenden Absatz nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;der Begriff des Diebstahls nicht die Realit&#228;t widerspiegelt, sondern einseitig und verf&#228;lschend ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Warum gehst du in deinem gesamten Text nicht auf dem Begriff &#8220;Erschleichung&#8221; ein, den Lobo nannte, sondern hackst weiter auf &#8220;Diebstahl&#8221; rum? Dass dieser Begriff &#8220;die Realit&#228;t widerspiegelt&#8221;, behauptet ja niemand, auch Lobo nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Tats&#228;chlich ist f&#252;r viele Urheber, K&#252;nstler oder andere Kulturschaffende, Unbekanntheit eine gr&#246;&#223;ere Gefahr als ‘Piraterie’&#8221;</p></blockquote>
<p>Die von dir genannten Links belegen diese Hypothese nicht, denn da geht es um Einzelf&#228;lle, keinesfalls um die Mehrheit.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Annahme hinter dem Diebstahl-Argument ist, dass niemand Geld verdienen kann, wenn seine Inhalte unautorisiert in P2P-Netzen zirkulieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Lobo verwendet nirgends ein &#8220;Diebstahl-Argument&#8221;, und er sagt auch nicht, dass &#8220;niemand&#8221; Geld verdienen kann wenn es P2P gibt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Man kann sogar mit der Umarmung der digitalen M&#246;glichkeiten sehr gut Geld verdienen. (siehe f&#252;r Theorie diesen Artikel, den ich in meiner Zeit bei netzwertig geschrieben habe, und diesen f&#252;r praktische Beispiele)&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Beispiele sind in der Mehrheit keinesfalls f&#252;r viele oder gar alle Urheber eine M&#246;glichkeit, Geld zu verdienen. Ber&#252;hmte Filme oder Bands k&#246;nnen durch Merchandising vielleicht Geld verdienen. Aber f&#252;r 99% des Rests funktioniert das nicht. Musiker k&#246;nnen Konzerte geben. Aber Autoren k&#246;nnen in den allermeisten F&#228;llen nicht mit bezahlten &#8220;Lesereisen&#8221; auf Tournee gehen, das funktioniert h&#246;chstens bei Stars wie Stephenie Meyer. Die Finanzierung &#252;ber Spenden funktioniert nur in wenigen Ausnahmef&#228;llen. Und Publicity-Aktionen k&#246;nnen bei bestimmten Inhalten (bei sehr vielen anderen nicht) funktionieren, aber auch da nicht dauer- und massenhaft, denn solche Aktionen verlieren sofort an Interesse wenn sie ausgelutscht sind.</p>
<p>Nein, keines dieser Konzepte hat auch nur ann&#228;hernd das Potential das Urheberrecht zu ersetzen, wie du es offenbar (aber erstaunlicherweise nicht explizit) forderst. Erg&#228;nzen nat&#252;rlich schon.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Grenzkosten f&#252;r eine weitere digitale Einheit (Song, Film etc.) betr&#228;gt Null. Der Preis wird sich an die Grenzkosten &#252;ber die n&#228;chsten Jahre aufgrund der Online-Konkurrenzsituation angleichen&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Hypothese ist nicht haltbar. Warum sollte die &#8220;Online-Konkurrenzsitutaion&#8221; dazu f&#252;hren? Spielst du auf illegales Filesharing an? Warum sollten die Anbieter deshalb ihre immateriellen G&#252;ter verschenken? Das w&#252;rde ihnen nichts n&#252;tzen.</p>
<p>
<blockquote>&#8220;(die ersten Anf&#228;nge sieht man heute auf dem Amazon-MP3-Shop, auf dem immer mehr MP3s manchmal tempor&#228;r, manchmal anhaltend kostenfrei angeboten werden).&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist jetzt deine h&#246;chstsubjektibe Einsch&#228;tzung. Meine subjektive Einsch&#228;tzung ist, dass die Preise vielmehr konstant bleiben. Fr&#252;her kostete bei iTunes alles 99 Cent, heute vieles &#252;ber 1 Euro. Das f&#228;ngt so ungef&#228;hr die Inflation auf, vermute ich. Genaues kann ich nicht sagen, doch deine Behauptung, Musik w&#252;rde immer billiger, ist nicht haltbar.</p>
<blockquote><p>&#8220;Dass bereits heute Filesharing die G&#252;ter zu einem Preis von Null verf&#252;gbar macht, liegt darin begr&#252;ndet, dass die ehemals reinen Konsumenten die Aufgabe der Distribution ohne zus&#228;tzliche Kosten selbst &#252;bernehmen k&#246;nnen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Richtig, das hei&#223;t aber noch lange nicht dass dadurch das Urheberrecht in irgendeiner Hinsicht &#252;berfl&#252;ssig w&#252;rde.</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie ben&#246;tigen kein Unternehmen, das dies f&#252;r sie &#252;bernimmt. Das ist nat&#252;rlich ein Rechtsbruch. Und das ist nat&#252;rlich auch &#228;rgerlich f&#252;r die Unternehmen, die auf die Distribution ihr Gesch&#228;ftsmodell aufbauen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist erschreckend wie du die Realit&#228;t verzerrst. Die Urheber, um die es nicht zuletzt geht, verschweigst du v&#246;llig. Stattdessen erw&#228;hnst du nur die ach-so-b&#246;sen Unternehmen. Das ist mehr als dreist. Frag die mal ob die Urheber ob sie damit einverstanden sind, das Urheberrecht abzuschaffen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aber das Problem dabei ist nicht der Rechtsbruch, auf den sich alle orientieren. Dieser kommt eher aus dem Zusammenprall einer neuen Situation und einem Recht, das auf diese Situation nicht vorbereitet ist. Das Problem ist, dass sowohl die Plattenlabel als auch Personen wie Sascha Lobo glauben, dass Unternehmen f&#252;r eine Leistung Geld verlangen k&#246;nnen, f&#252;r dessen Ausf&#252;hrung sie eigentlich gar nicht mehr ben&#246;tigt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Selbstverst&#228;ndlich _k&#246;nnen_ sie das, wenn der Urheber es will! Ein Hersteller der X produziert, kann X selbst verkaufen, muss das aber nicht. Es ist seine Entscheidung. Willst du ihm diese Entscheidung absprechen? Wenn nein, solltest du das gleiche auch nicht bei den Urhebern tun.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nur wenn man das alles ignoriert, kann man Sascha Lobos Sicht einnehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Falsch. Dass Urheber auch auf Plattenlabel verzichten k&#246;nnen (wenn sie wollen), bestritt Lobo nie.</p>
<blockquote><p>&#8220;Lobos Denkfehler wird im folgenden Absatz sichtbar:<br />[...]<br />Dahinter steckt die Pr&#228;misse, dass es nur eine Form von Gesch&#228;ftsmodell geben kann: Das direkte Verkaufen des Kulturprodukts.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist falsch. Das &#8220;nur eine&#8221; hast du herbeiphantasiert. Jeder der seine Musik nicht verkaufen will, sondern denkt, anders damit Geld verdienen zu k&#246;nnen, kann das tun. Das bestreitet Lobo nirgends.</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt viele verschiedene Gesch&#228;ftsmodelle im Internet. Besonders Querfinanzierung und dabei Mischkalkulationen, also die strategische Verkn&#252;pfung verschiedener Produkte, bei den einige unter Kosten abgegeben werden, bestimmen das Internet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Worauf spielst du hier an? Wenn ich an diese Querfinanzierung denke, dann Fallen mir Webzeitungen ein. Sie verdienen meist nur durch Werbung Geld, weil im Netz ungerner f&#252;r Nachrichten Geld ausgegeben wird als offline und weil die Konkurrenz fast ausnahmslos ebenfalls kostenlos ist. Durch Werbung verdient man leider nicht gerade viel Geld. Nur Webzeitungen mit &#228;u&#223;erst vielen Besuchern k&#246;nnen sich so selbst finanzieren. Das sind zum Beispiel SpOn und Bild.de. Sie haben auch die meisten Besucher Deutschlands. Die meisten anderen Webzeitungen dagegen werden durch ihre Print-Pendants querfinanziert. So eine Querfinanzierung ist nur mit viel gutem Willen als &#8220;Gesch&#228;ftsmodell&#8221; zu bezeichnen. Die Papierzeitungen sind &#252;brigens auch von Urheberrecht abh&#228;ngig, stell dir vor.</p>
<blockquote><p>&#8220;Marktwirtschaft funktioniert immer &#252;ber knappe G&#252;ter.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist schlicht und einfach Bl&#246;dsinn. Immaterielle G&#252;ter sind oft nicht &#8220;knapp&#8221;, und dennoch k&#246;nnen sie verkauft werden. Der Preis ergibt sich aus dem, was der Anbieter zu nehmen bereit ist, und dem, was der Nachfrager zu geben bereit ist. Lizenzen, Konzessionen usw. beschr&#228;nken sich bei Weitem nicht nur auf das Urheberrecht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Vermieter von Sauerstoffflaschen am Strand verkauft nicht Luft an die Hobby-Taucher. Genau so wenig haben die Plattenlabel Musik verkauft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Selbstverst&#228;ndlich haben sie Musik verkauft. Was denn sonst? Tontr&#228;ger? Der bespielte Tontr&#228;ger ist nicht das gleiche wie ein unbespielter.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer Kultur f&#246;rdern und erhalten will, muss sich &#252;berlegen, wie er Anreize f&#252;r die Erschaffung selbiger erzeugen kann. Dazu geh&#246;rt nicht zwangsl&#228;ufig, die Distribution weiterhin kostenpflichtig zu halten&#8221;</p></blockquote>
<p>Stimmt. Aber das spricht in keiner Hinsicht gegen das Urheberrecht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Will Sascha Lobo damit sagen, dass all die Richter und Rechtsprofessoren wie Prof. Hoeren,&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;All die&#8221;? Ja wo sind sie denn alle? Sind es wirklich so viele wie du da suggerierst? Das w&#228;re mir neu.</p>
<blockquote><p>&#8220;die gegen die Bezeichnung des Diebstahls geistigen Eigentums anreden, in Wirklichkeit nur ihre eigene Filesharing-T&#228;tigkeit absichern wollen?&#8221;</p></blockquote>
<p>Keine Ahnung. Du zumindest bist ein hervorragendes Beispiel daf&#252;r: Du versucht ausf&#252;hrlich davon zu &#252;berzeugen, dass das Erschleichen urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke ja eigentlich nichts Schlimmes und ganz OK sei. Das schreibst du zwar nirgends ausdr&#252;cklich, aber du scheinst diese Ansicht zu vertreten. Oder irre ich mich?</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie so oft f&#252;hrt auch hier die Vernetzung durch das Internet unter Umst&#228;nden dazu, dass alle Beteiligten Nutzen dazu gewinnen, ohne dass Geld den Besitzer wechseln muss.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was f&#252;r eine zynische Behauptung. Die Ums&#228;tze mit Musik sind in den vergangen zehn Jahren massiv zur&#252;ckgegangen. Wer behauptet, das l&#228;ge nicht an Filesharing &#038; Co., das sich genau in diesem Zeitraum zusammen mit dem Internet verbreitete, leidet an schweren Wahrnehmungsst&#246;rungen. Dass Filesharing sogar gut f&#252;r den Urheber sei, ist unhaltbarer Quatsch. Das kann man wohl nur glauben wenn man die Realit&#228;t bis zur Unkenntlichkeit verzerrt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das ist ein nett gemeinter Aufruf. Aber die wirtschaftliche Realit&#228;t sieht so aus, dass der Verkauf einer digitalen, autonomen Einheit (unabh&#228;ngig des Inhalts) in der Regel schlicht kein tragf&#228;higes Gesch&#228;ftsmodell mehr ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>In dieser Pauschalit&#228;t stimmt das nicht. Und der Erfolg eines Gesch&#228;ftsmodells berechtigt dich schon gar nicht zum Schwarzkopieren.</p>
<p>Zum Schluss: Der ganze Text klingt stark danach, aber ich will sicher gehen: Forderst du die Abschaffung des Urheberrechts?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grieser Chris</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233123</link>
		<dc:creator>Grieser Chris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 02:43:52 +0000</pubDate>
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		<description>Sekundiere Benne.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bietest du die theoretischen Texte vielleicht irgendwann zusammengefasst und aufbereitet einmal als eBook (oder auch gern Printbuch) an? Daf&#252;r w&#252;rde ich sogar zahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sekundiere Benne.</p>
<p>Bietest du die theoretischen Texte vielleicht irgendwann zusammengefasst und aufbereitet einmal als eBook (oder auch gern Printbuch) an? Daf&#252;r w&#252;rde ich sogar zahlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233120</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 00:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>Also wenn man das hier so liest... kommt mir einfach nur vor wie eine pers&#246;nliche Fehde. &lt;br&gt;Peinlich und albern sowas. Da fand ich den Artikel von Herrn Lobo jedenfalls informativer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn man das hier so liest&#8230; kommt mir einfach nur vor wie eine pers&#246;nliche Fehde. <br />Peinlich und albern sowas. Da fand ich den Artikel von Herrn Lobo jedenfalls informativer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233119</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 00:00:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, ich kommentiere mir schon so lange Zeit die Finger wund, was diesen Themenkomplex betrifft. Wenn es dich tr&#246;stet, Marcell: ich werde nicht m&#252;de gegen halbgaren und loboesquen Scheinsinn anzukommentieren. Okay, ich habe kein Blog mit Impressum, das mag mein Vorteil sein. Aber daf&#252;r haben deine Eintr&#228;ge Gewicht. Also bitte mache weiter so. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich kommentiere mir schon so lange Zeit die Finger wund, was diesen Themenkomplex betrifft. Wenn es dich tr&#246;stet, Marcell: ich werde nicht m&#252;de gegen halbgaren und loboesquen Scheinsinn anzukommentieren. Okay, ich habe kein Blog mit Impressum, das mag mein Vorteil sein. Aber daf&#252;r haben deine Eintr&#228;ge Gewicht. Also bitte mache weiter so. Danke.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benne</title>
		<link>http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/#comment-233117</link>
		<dc:creator>Benne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 22:38:37 +0000</pubDate>
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		<description>An dieser Stelle mal schnell ein Lob an Herrn Sascha Lobo und dich. Absolut interessante Diskussion, wenn sie weiterhin auf einem guten, sachlichem Niveau bleibt, und nicht in pers&#246;nliche Anfeindungen &#252;bergeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle mal schnell ein Lob an Herrn Sascha Lobo und dich. Absolut interessante Diskussion, wenn sie weiterhin auf einem guten, sachlichem Niveau bleibt, und nicht in pers&#246;nliche Anfeindungen &#252;bergeht.</p>
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	</item>
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