neunetzcast #1: Ich bin ein sehr abstrakter Mensch

Ein neuer Tech-Podcast:

Mit Markus ‚kosmar‘ Angermeier (Blog, Twitter, Google+) habe ich heute die erste Folge, die Pilotepisode quasi, des neuen neunetz.com-Podcasts aufgenommen. In erste Linie sollen in dem Podcast die jüngsten News und das größere Internetbild diskutiert werden.

In der ersten Ausgabe ist uns das, glaube ich, recht gut gelungen.

Wie ich auch am Anfang des Podcasts ausführe, habe ich geplant, den Podcast ungefähr alle zwei Wochen aufzunehmen. Geplant ist weiterhin, das mit einem kleinen, festen Kreis von Gesprächspartnern zu machen (was es für alle hoffentlich terminlich flexibel gestaltet).

Formal werden es in der Regel immer Zweiergespräche sein, weil ich dieses Format für den Hörer angenehmer finde als als ein größerer Zwischenrufkontest.

Shownotes zur ersten Episode:

Wir reden ausführlich über Google und dessen Strategie bei Google+. Außerdem: Alte Email-Adressen, Google Wave, WordPress Facebook, Filter Bubble, Googlereader-Clients, Amen, Foursquare, Herausforderungen für ortsbasierte Dienste, Oink, Das Timing von Plazes, Facebookphone, Androidapps und Kontodaten, Spotify und die Labels, und mehr.

Dauer: 1 Stunde, 38 Minuten.

Link zur MP3-Datei: neunetzcast #1: Ich bin ein sehr abstrakter Mensch

Hier schon einmal der Link zum Podcast-Feed. iTunes und weiteres folgt demnächst.

Links:

About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann, lebt in Berlin und ist seit 2007 als Analyst der Internetwirtschaft aktiv. Er arbeitet als (Senior) Strategy Analyst bei Exciting Commerce, schreibt für verschiedene Publikationen, unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
Marcel Weiß auf Twitter und auf Facebook abonnieren. (Mehr)

  • Simon

    Super Idee, bin sehr gespannt und werde mir gleich die erste Folge anhören ;)

  • Prima Sache, viel Erfolg mit der Reihe!

  • angermeier, sonst gerne wieder!

  • Zu der WordPress Geschichte… dezentrale Netze und so…

    Ein erster Ausflug in Richtung „Dezentrale Netze durch WordPress“ gab es schon vor einigen Jahren mit dem DiSo-Projekt, welches leider (wie vieles andere was mit OpenWeb zu tun hat) auch an der Komplexität gescheitert ist.

    Einen weiteren versuch hab ich vor ein paar Monaten mit „OStatus for WordPress“ gestartet… Das Problem: Ich habe viel zu wenig Zeit um es weiter voran zu treiben und es ergeben sich eine paar konzeptionelle Probleme:

    * Wie bildet man beispielsweise das „Befreunden“ ab
    * Wie und wo bildet man den Steam ab

    Ich glaube mittlerweile aber auch dass das Thema: „Distributed/Selfhosted Networks“ eine Totgeburt ist. Um mal Carsten Pötter zu zitieren: „Nur mal so: Jeder kann einen Mail Server betreiben, jeder kann OpenID
    Provider werden. Frage: Wie viele Leute betreiben einen eigenen Mail
    Server und wie viele Leute sind ihr eigener OpenID Provider? Genau.“

    Spannend wird dann, wenn Google, Facebook und Twitter dezentral werden. Einem Twitter User auf Facebook folgen und einem Google+-Post via Twitter kommentieren.

  • Hoppla. Wird geändert.

  • Ja, das mit der Totgeburt sehe ich ähnlich wie du und Carsten. Der Vergleich mit Email ist besonders schön. (Da wollte ich auch schon länger noch etwas dazu schreiben.)

  • …was mich dagegen wahnsinnig nervt sind die zerissenen Diskussionen. Statt decentral, distributed oder federated social networks zu bauen, sollte man sicher eher Gedanken dazu machen, wie man verteilte Diskussionen wieder zusammenführt. Blogposts, Bilder und Videos werden über diverse Plattformen geshared und überall kann ein Dialog entstehen, der leider aber nur im „kleinen“ (nur auf dem Blog, nur bei Facebook, nur bei Google+, …) statt findet, von denen der Autor oft nicht einmal erfährt.

  • Ja, verstehe auch nicht, warum Google nicht mehr in die Richtung macht, in die z.B. Disqus geht.

    2011/11/25 Disqus <>

  • Will Norris (Google Mitarbeiter) versucht ja schon Google+ zum Disqus zu verbiegen, aber irgendwie ist das auch nur ne Notlösung… wo bleiben Facebook und Twitter-Kommentare. Disqus macht das schon recht gut in dem sie versuchen Twitter und Facebook zu integrieren aber das ist allerhöchstens ein netter Anfang…

  • wordpress statt facebook in den shownotes link 5 ;)

  • Freudscher Vertipper.

  • antischokke

    super sache! nur marcel ist irgendwie zu weit weg vom mirko, das hallt so'n bisschen.

  • Danke! Ich werde künftig darauf achten, nicht zu weit vom Mikrofon entfernt zu sprechen.

  • mochte dem abstrakten @openid-106141:disqus gerne zuhören. daher: ORRR, LASS IHN AUSREDEN.

  • Pingback: Linkwertig: Ujam, Handelsblatt, Big Tent, Podcast » netzwertig.com()

  • 343max

    Wann folgt denn endlich der iTunes Feed?

  • ist jetzt da: http://itunes.apple.com/de/pod… 

    allerdings passt das alles noch nicht richtig. Name und Sprache sind falsch. Naja.

  • Höre den Podcast gerade jetzt erst. Die Diskussion mit WordPress als Social Network ist interessant. Ich hatte in meinem Blog auch schon mal darüber geschrieben – hab aber selbst lange nicht mehr darüber nachgedacht. http://www.kultur2punkt0.de/20