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Apple ist feminin

Louis C.K. über Apple und den nächsten Steve Jobs:

The next Steve Jobs will totally be a chick, because girls are No. 2–and No. 2 always wins in America. Apple was a No. 2 company for years, and Apple embodies a lot of what have been defined as feminine traits: an emphasis on intuitive design, intellect, a strong sense of creativity, and that striving to always make the greatest version of something. Traditionally, men are more like Microsoft, where they’ll just make a fake version of what that chick made, then beat the shit out of her and try to intimidate everybody into using their product.

Ich denke seit einiger Zeit darüber nach, warum es nicht nur Beobachtern (Journalisten, Bloggern, Analysten) sondern auch den konkurrierenden Unternehmen so schwer fällt, Apples Erfolg einordnen zu können. Louis C.K. liefert die bisher beste Erklärung. Diejenigen, die die Branche bisher dominierten, standen auf Specs, harte Zahlen und Features, egal wie sinnvoll sie sind. Hauptsache, sie sind drin.

Apple geht einen Weg, den viele nicht nachvollziehen können. Sie können dann auch den Erfolg nicht nachvollziehen. Und behaupten dann oft, dass alles auf Apples Marketing reduzierbar ist. Das Problem ist, dass deswegen keine Erkenntnissfindung stattfindet. Dass keine notwendige Betrachtung angestellt wird, was Apple besser macht als andere. (Das geht sogar so weit, dass Marktanteile von Apple und Unternehmen, die etwas ähnlich wie Apple machen, aus Studien ausgeblendet werden, was zu völlig verzerrten Wahrnehmungen führt.)

Das ist gut für Apple: Ihre Konkurrenten versuchen torkelnderweise Schritt zu halten – und konzentrieren sich auf die falschen Merkmale, wie etwa Rechenpower in einer Zeit, in der genau das immer unbedeutender wird.

Und deswegen ist es ein Problem für die Branche.

(via Daring Fireball)

(Disclosure.)

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  • About Marcel Weiß

    Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
    Er ist Diplom-Kaufmann und lebt in Berlin. Marcel Weiß ist seit 2007 als Analyst zu Themen der Internetwirtschaft aktiv. Er ist einer der Autoren bei Exciting Commerce. Artikel vom ihm erscheinen unter anderem in Publikationen wie "Musikmarkt" und "Der Freitag". Texte von ihm sind erschienen unter anderem in "Medienwandel kompakt 2008-2010" und im beim Springer Vieweg Verlag verlegten "Erfolgreich publizieren im Zeitalter des E-Books". Er unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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    • http://twitter.com/ihbrune Henning

      Ich frage mich woher die Aussage kommt Frauen (wenn man 'Chick' mal so übersetzen will) kämen auf den 2. Platz (von was auch immer).

    • Sebastian

      Schöner Artikel!

      Habe allerdings einen Typo gefunden, vielleicht magst du den ja korrigieren:
      “was zu völlig verzehrten Wahrnehmungen führt.)”

      Du meintest sicher “verzerrt”?

    • http://www.neunetz.com/ Marcel Weiss

      Patriarchat?

    • http://www.neunetz.com/ Marcel Weiss

      Danke! Korrigier ich.