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Wenn Werbung auf Facebook effektiver ist als auf Google

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Buchautor Jeff Matthews kommt zu dem Schluss, dass Werbung auf Facebook effektiver sein kann als auf Google:

So, while Google is a company I’ve admired from Day One for many of the reasons Wall Street distained it early on (including a management team totally focused on the long run, paying almost no attention to quarterly earnings), Facebook will, absolutely, hurt Google.  
In fact, it already has, if my own experience advertising a similar product using both Google AdWords and Facebook is any indication.
The product advertised is “Secrets in Plain Sight: Business and Investing Secrets of Warren Buffett” (eBooks on Investing, 2011).  My publisher advertised the earlier, print version on Google, and the more recent e-book on Facebook.  
And while both Google’s and Facebook’s platforms are similar in form, ease of use and detailed statistical reports, Facebook created demand I could monitor on Amazon.com in near-real-time, while Google’s impact was hard to see and impossible to value.  In short, Facebook worked far better than Google AdWords.

Facebook ist in Matthews’ Augen effektiver, weil es dem Werbekunden erlaubt, genau die Person herauszusuchen, die man bewerben will:

But the magic of Facebook’s targeting doesn’t stop with countries or education.  If I wanted to, I could advertise to all 10,141,480 Facebook users with birthdays that happen in a week or less.

Think about that.

And if you really want your head to spin, think about this: according to a friend in retailing, the average Facebook woman updates her relationship status to “Engaged” within two hours of the guy actually proposing…so Facebook sells that relationship status information to retailers who have bridal registries.

As my pal told me, “We’ve been looking for this for fifty years.”

Das ist insofern interessant, als dass üblicherweise vermutet wird, dass Facebooks Werbemittel denen von Google unterlegen sind. Das stimmt auch in einigen Bereichen. Wenn ich zum Beispiel einen Kauf plane und Informationen auf Google zu möglichen Produkten suche, dann ist Googles AdWords genau der Weg, um mich zu erreichen. (Google verdient sein Geld nicht mit Suchen nach Nachrichtenartikeln, wie mancher Presseverleger glaubt, sondern mit transaktionalen Suchen.)

Aber in vielen Bereichen ist wiederrum Facebook Google überlegen, weil es auf andere Informationen zurückgreifen kann. Beide dürften sich recht gut ergänzen.

Interessant ist das auch vor dem Hintergrund des anstehenden Börsengangs von Facebook und der bevorstehenden Diskussion, ob wir jetzt nicht doch endlich in einer Blase sind. Der Facebook-IPO wird die üblichen Untergangspropheten noch sehr viel stärker beschäftigen als der Groupon-IPO letztes Jahr.

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  • About Marcel Weiß

    Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
    Er ist Diplom-Kaufmann und lebt in Berlin. Marcel Weiß ist seit 2007 als Analyst zu Themen der Internetwirtschaft aktiv. Er ist einer der Autoren bei Exciting Commerce. Artikel vom ihm erscheinen unter anderem in Publikationen wie "Musikmarkt" und "Der Freitag". Texte von ihm sind erschienen unter anderem in "Medienwandel kompakt 2008-2010" und im beim Springer Vieweg Verlag verlegten "Erfolgreich publizieren im Zeitalter des E-Books". Er unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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      ein kurzer gedanke: google arbeitet mit suchenden users, während facebook seine user eher belästigt. nur weil ich heirate, suche ich noch kein hochzeitskleid. suche ich aber nach “hochzeitskleid” dann bin ich explizit auf der suche. spricht eher für google. klar kann facebook detaillierter differenzieren, aber zu google gehen die leute, wenn sie etwas wollen. passiv vs aktiv.