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AdWeek verlangt das Weiterverbreiten eines Artikels, um ihn zu Ende lesen zu können

Interessanter Ansatz von AdWeek.

Ich halte nicht viel von Strategien, die auf erzwungene Shares setzen. Aber von allen Ansätzen in dieser Richtung ist das noch der natürlichste. Wer einen Artikel liest und ihn zu Ende lesen will, hält ihn zumindest potentiell für interessant. Da ist das Sharing nicht mehr weit.

Man sollte auf verschiedene Dinge bei solchen Ansätzen achten:

  • Nicht bei jedem Artikel machen.
  • Möglichst erst im hinteren Drittel des Artikels mit der Sharingpflicht kommen.

Besser ist natürlich immer, auf solche Methoden zu verzichten und auf natürliche Viralität zu setzen..

(Nebeneffekt, der nicht unbedingt positiv für den Publisher ist: Man sieht anhand der Sharingzahlen, wie viele Personen vor einem den Artikel zu Ende gelesen haben.)

Siehe auch diesen Artikel vom letzten Jahr: ‘Like-gate’: User müssen Facebookpage von New Yorker liken um Zugang zu Artikel zu erhalten

(via)

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  • About Marcel Weiß

    Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
    Er ist Diplom-Kaufmann und lebt in Berlin. Marcel Weiß ist seit 2007 als Analyst zu Themen der Internetwirtschaft aktiv. Er ist einer der Autoren bei Exciting Commerce. Artikel vom ihm erscheinen unter anderem in Publikationen wie "Musikmarkt" und "Der Freitag". Texte von ihm sind erschienen unter anderem in "Medienwandel kompakt 2008-2010" und im beim Springer Vieweg Verlag verlegten "Erfolgreich publizieren im Zeitalter des E-Books". Er unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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      ich glaub, dass so eine zwangsbeglückung mittelfristig eher nach hinten losgeht.