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TechCrunch zeigt mit CrunchGov, wie Politikjournalismus künftig aussehen kann

TechCrunch führt CrunchGov ein, eine neue Plattform für eine direkte politische Partizipation von Bürgern, die der in Hinterzimmern verhandelten Gesetzgebung etwas entgegensetzen soll:

So, we designed two tools, which are both first for a media organization as far as I know. One is a a report card – each House of Representatives member (and soon Senators) are rated on how their voting record aligns to the consensus interests of the technology industry. To gage what consensus issues are, we surveyed the top tech lobbies, which collectively represent most of industry. Where they all agreed on a bill, we put it into our report.

[..]

Second, integrated a crowdsourced legislative platform, Project Madison, into our site, which was first designed by Darrell Issa’s office. Project Madison allows users to edit draft laws, line-by-line, and vote on each suggestion. It’s already been successful at introducing legally specific ideas in the past, and we’re confident our nerdy readers can contribute thoughtful ideas. We’re also speaking with Google, Facebook and other big tech firms about how they can use Project Madison to make public statements on laws while also being productive. We’d like to end back-door negotiations in favor of something more collaborative and transparent.

Sehr spannende Sache. Es sind Werkzeuge wie CrunchGov, die die politische Partizipation der nächsten Jahre neu formen werden.

Nebenbei zeigt TechCrunch, wie Politikjournalismus in der Zukunft immer mehr aussehen wird: Mehr wie ein Plattformprovider und weniger wie eine Artikelmaschine.

Der Mehrwert für die Gesellschaft ist offensichtlich: Die Ergebnisse werden sich im Idealfall tendenziell weniger versenden. Ganz abgesehen davon, dass solche Angebote in ihrer die Selbstorganisation stützenden Funktion per se demokratiestärkend sind.

Bleibt die Frage, wer in Deutschland ähnliches umsetzen könnte.

(via Boing Boing)

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    Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
    Er ist Diplom-Kaufmann und lebt in Berlin. Marcel Weiß ist seit 2007 als Analyst zu Themen der Internetwirtschaft aktiv. Er ist einer der Autoren bei Exciting Commerce. Artikel vom ihm erscheinen unter anderem in Publikationen wie "Musikmarkt" und "Der Freitag". Texte von ihm sind erschienen unter anderem in "Medienwandel kompakt 2008-2010" und im beim Springer Vieweg Verlag verlegten "Erfolgreich publizieren im Zeitalter des E-Books". Er unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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