Überregionale Zeitungen brechen am Kiosk ein

by Marcel Weiß on 28. November 2012

in Medienwandel

der neue vertrieb fasst die IVW-Zahlen vom dritten Quartal 2012 zusammen. Auszug:

Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG meldet -7,2 Prozent (Abo: -1,5 Prozent), die FAZ -6,2 Prozent (Abo: -1,8) und die FRANKFURTER RUNDSCHAU verzeichnete einen Rückgang von -7,3 Prozent (Abo: -5,1). Vier Zeitungen erlebten im Einzelverkauf sogar zweistellige Einbußen: DIE WELT/WELT KOMPAKT (-12,8), das HANDELSBLATT (-14,1), die TAZ (-17,1) und die FTD (-15,8), die nun nur noch auf 44.700 hart verkaufte Exemplare kommt.

Die doch recht eindeutigen Zahlen war mir bis jetzt entgangen. Die FTD ist mittlerweile Geschichte. Es könnten sehr bald mehr folgen, wenn man sieht wie schnell es jetzt doch auch in Deutschland geht. Denn bei dieser Geschwindigkeit brechen auch schnell die Skaleneffekte weg.

Wo sind jetzt all die Leute, die jahrelang felstenfest behauptet haben, die deutsche Printpresse könne niemals das gleiche Schicksal erleiden wie ihr US-Äquivalent?

(via Fritz Iversen)

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    • http://www.safeadress.wordpress.com/ Andreas Schumann

      Das Leistungsschutzrecht wird es dann wieder richten, so ist wohl die Hoffnung der Verlage. Wenn weniger im Internet gefunden wird, werden wieder mehr Zeitungen gekauft. LOL

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