Leistungsschutzrecht: Axel Springer bleibt überraschend bei Google News

taz.de:

Wie ein Verlagssprecher am Montag auf Anfrage taz sagte, habe sich der Konzern per „Opt-in“-Verfahren entschieden, mit seinen Inhalten weiterhin in den Angeboten von Google gelistet zu werden – darunter auch der bei Verlagen vielfach umstrittene Newsaggregator Google News.

Es wäre lustig, wenn es nicht traurigerweise Opfer des Presseleistungsschutzrechts geben würde. Es war und ist eine komplett vorhersehbare und deswegen sehr schmerzhafte Farce, welche die deutsche Elite hier durchspielt.

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About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann, lebt in Berlin und ist seit 2007 als Analyst der Internetwirtschaft aktiv. Er ist ein Autor bei Exciting Commerce, schreibt Artikel für verschiedene Publikationen. Er unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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  • Andreas Otterstein

    das Problem ist, dass Axel-Springer trotz „Opt-In“ Klage einreichen wird, jedenfalls laut „Außenminister“ Keese. Die wollen so oder so Kohle sehen..

  • http://www.neunetz.com/ Marcel Weiss

    Ja, und dann kommen wir zur nächsten Stufe in dieser Groteske: Sie wollen eine kostenpflichtige Durchleitungspflicht einklagen.

  • http://netzfeuilleton.de/ Jannis Kucharz

    Und so schadet Springer der Start-Up-Kultur auf der einen Seite und versucht auf der anderen um ihre Gunst zu werben: http://netzfeuilleton.de/springer-leistungsschutzrecht/

  • TheEconomicScribbler

    Ich denke nicht, dass Springer den Klageweg versuchen wird. Viel eher werden sie den Aufbau einer Verwertungsgesellschaft vorantreiben. Wie IGEL berichtet scheint es die ja „in naher Zukunft“ zu geben.

  • http://www.neunetz.com/ Marcel Weiss

    Danke für den Hinweis.

  • Nick Zwar

    Bevor der Springerverlag auch nur einen Cent von Google sieht, wird Google den Spieß umdrehen und macht Google News kostenpflichtig für die Verlage. :-)