Archive for the 'Allgemein' Category

April ‘08 auf neunetz.com

besser spät als nie die lesenswerten Artikel im April ‘08:

 

Interessantes, Nützliches, Neues

Friendfeed-Tools sprießen aus dem Boden

Analysen

Ist die Nachricht wichtig, wird sie mich finden.

Umsonstkultur im Internet zu großen Teilen systemimmanent

Warum gibt es keine neuen Innovatoren vom Schlage Googles?

 

Und sonst

Aufgrund von re:publica und netzwertig.com-Start (für alle Nochnichtleser der Feed) war es im April ausgesprochen ruhig. Besserung sei gelobt.

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The Big Problems

ReadWriteWeb zu Tim O’Reillys Rede auf der Web2.0 Conference:

To conclude, Tim urges us to “not follow the headlines” and the hot things, but go after “big, hard problems”.

Tim finishes with a poem that is important to him, called ‘The Man Watching’ by Rainer Maria Rilke [thanks Sean for the link]. Very nice touch! His main message is to tackle big hard problems, with web 2.0. Make a difference.

Auch wenn man den Eindruck bekommen könnte, und Einige hier und da das ja auch zum Ausdruck bringen, dass das Ende der Fahnenstange mehr oder weniger erreicht ist, ist es tatsächlich so, dass wir gerade erst anfangen (Ich liebe den letzten Satz in dem Posting von Doc Searls).

Let’s get to the real deal.

März ‘08 auf neunetz.com

lesenswerte Artikel im März ‘08:

 

Interessantes, Nützliches, Neues

Aus abgeschnittenen Feeds Volltextfeeds machen

Myspass.de: Gratis deutsche Serien online anschauen

Komplette SouthPark-Episoden online schauen

radio.de: Einstiegspunkt für Onlineradiohörer

 

Analysen

The ongoing Friendfeed-Saga:

Kulturflatrate wird nicht funktionieren

Deutsche Version von Digg kommt in “12 bis 24 Monaten” und warum das für die deutsche SocialMedia-Landschaft gut sein wird (so es denn geschieht)

 

Und sonst

Farewell Allpeers: Allpeers schließt seine Pforten

Farewell Security: Socialthing! & co oder ‘meine Daten sind mir schnurz’

Farewell Sanity: Internet-Mememadness: Heute: Colorwars

Last not least:

Aus gegebenem Anlass: Beiträge hier sind nicht käuflich!

 

 

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Google App Engine: Und auf einmal sinken die Einstiegskosten für kleine Webapp-Anbieter auf Null

Google steigt ins Cloud-Geschäft ein.

Als ich über Amazon S3 und co. schrieb , wunderte ich mich noch, warum Google den Überhang in seinen auf der ganzen Welt verteilten, riesigen Datencentern nicht für ein Konkurrenzangebot nutzt.

Gerüchte dazu schwirrten dank Dave Winer seit ein paar Tagen nun schon durch’s Netz und jetzt ist es so weit:

Die Google App Engine

Google geht dabei den typischen Google-Schritt weiter: Der Basisaccount ist kostenlos. Dieser Account umschließt 500 MB Speicherplatz, genügend CPU-Leistung (200 Millionen Megacycles/Tag) und 10 GB Traffic/Tag. Was wohl 5 Millionen Pageimpressions pro Monat entspricht (zumindest wird das so kommuniziert). Für ein kostenloses Angebot ist das eine kleine Sensation.

Die ersten Miniapplikationen gibt es auch schon. Was für mich sofort die Frage aufwirft, ob das hier nicht prädestiniert ist für kleine, kreative Einmannexperimente etc.

Das könnte dann unter Umständen eine ganze Armada an nützlichen kleinen Webapplikationen zur Folge haben. Vielleicht wird die Google App Engine ja unter Anderem(!) auch so etwas wie das Greasemonkey unter den Clouds . Alle denkbaren und undenkbaren kleinen Helferlein wird man da finden.

Interessant auch die weitere Verzahnung innerhalb des Googleaccount-Universums:

Applikationen, die mit Googles App-Engine gehostet werden, sollen sich zudem leicht mit anderen Google-Diensten integrieren lassen. Dies gilt z.B. für das Thema Authentifizierung und E-Mail.

Strategisch sehr clever.

Was wir hier sehen, ist der Beginn des Aufbaus einer Infrastruktur im Netz. Wie ich ihn schon bei Amazons S3,EC2 etc. mit dem Aufbau der Eisenbahnnetze am Anfang der Industrialisierung verglich.

Die Großen, die ganz Großen, werden sich zwangsläufig zu Infrastrukturanbietern entwickeln. Die Cleveren von ihnen bevor es die anderen kapieren. Hier sind die Großen Amazon und Google mit ihrem Datencenter-Knowhow und der bereits physisch vorhandenen Infrastruktur für ein skalierendes Hosting; im SocialNetwork-Bereich waren die Ersten, die das erkannt haben Facebook.

Vorerst ist Google App Engine auf Python als einzige Programmiersprache beschränkt. Was viele als starke Einschränkung bezeichnen. Das soll sich aber in nächster Zeit ändern.

Weitere Kritikpunkte :

Richard MacManus sieht auf R/WW auch negative Aspekte bei Googles Allinone-Lösung :

But looking at the bigger picture, startups which use Google App Engine are essentially tying themselves into Google’s technology. They’ll need to host with Google, do their processing with Google, store their data with Google, etc. And as some people have already speculated, having a web app built and deployed with Google App Engine makes it much easier for Google to eventually acquire that web app.

It does make you wonder: would you want Google to control your entire end-to-end development environment? Isn’t that what developers used to be afraid of Microsoft for?

 

Siehe auch für eine weitere kritische Stimme Technosailor Aaron Brazell:

Then there’s the question of privacy. Google’s ever present incursion into deeper parts of lives should make every privacy nut cringe, and turn those who are not privacy nuts into privacy nuts. With the adoption of OpenSocial and now providing a platform for application development, Google’s hand continue to delve deeper into our deeply guarded private lives.

Twitter ist..

..der Watercooler des Web.

(#Twitter-Erklärwochen)

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