Allgemein

Coworking-Spaceökonomien

18.05.2013

Wenn ich mich mit erwachsenen Menschen über Coworking Spaces unterhalte, weiß die eine Hälfte nicht, was das ist, und die andere hält es für halt wieder so ein schillernd-sinnloses Hipster-Ding, das nur in Berlin existieren kann. Die Berichterstattung beschränkt sich bisher weitgehend auf “Viele Freiberufler fühlen sich einsam, wollen nicht alleine arbeiten” oder irgendwas mit Café Oberholz und Latte Macchiato. Dabei gäbe es über Ursachen, Folgen, Entwicklung und Ökonomie der Coworking Spaces viel zu sagen. Einiges davon wird auch gesagt, nämlich im Onlinemagazin deskmag.com, dessen Lektüre auch denen ans Herz gelegt sei, die (so wie ich bis heute Nachmittag) glauben, sie wüssten schon alles, was es über Coworking Spaces zu wissen gibt.…

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Amerikaner fahren erstmals seit 6 Dekaden weniger mit dem Auto

15.05.2013

NYTimes.com über einen Rückgang der Autonutzung ausgerechnet im Autoland USA:

For six decades, Americans have tended to drive more every year. But in the middle of the last decade, the number of miles driven — both over all and per capita — began to drop, notes a report to be published on Tuesday by U.S. Pirg, a nonprofit advocacy organization.

People tend to drive less during recessions, since fewer people are working (and commuting), and most are looking for ways to save money.

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Best of: April 2013 auf neunetz.com

05.05.2013

Die populären und besten Artikel im April 2013:

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Peer Steinbrück hat Halluzinationen

24.04.2013

heise online berichtet über die Rede von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück auf der Next Berlin: Steinbrück: Deutschland kann die 4. industrielle Revolution anführen:

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat auf der Konferenz “Next” in Berlin die Digitalisierung der traditionellen Industrie als große Chance bezeichnet. “Deutschland kann die 4. industrielle Revolution anführen”, prophezeite er vor der versammelten Gründer- und Startup-Szene am Dienstag. Dabei gehe es darum, die Informationstechnik in die klassischen Produktionsprozesse einzuführen. Mit dieser Industrie 4.0 entstünden ganz neue Produkte, Techniken und Verfahren wie zum Beispiel der 3D-Druck.

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Bitcoins und die Finanzbranche

10.04.2013

Aktuell gibt es einen gewissen, nachvollziehbaren, Hype rund um Bitcoins.
Rick Falkvinge:

What bitcoin does is cut the banks out of the loop, and by extension, the government’s ability to operate.

Banken verdienen viel Geld mit Transaktionsgebühren. Sollte Bitcoins tatsächlich richtig populär werden, sieht sich die Webwährung dem größten Gegner gegenüber, den man sich aussuchen kann. Die globale Finanzbranche würde Bitcoins verbittert bekämpfen.

Unabhängig davon, ob das passiert oder nicht: Bitcoins ist keine Währung im Sinne von zum Beispiel Euro oder US-Dollar, sondern eher vergleichbar mit Gold.…

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Shodan: Eine beängstigende Suchmaschine

09.04.2013

Das Internet ist mehr als das, was man auf Google finden kann. Gizomodo: über Shodan “The scariest search engine on the Internet”:

Shodan runs 24/7 and collects information on about 500 million connected devices and services each month.

It’s stunning what can be found with a simple search on Shodan. Countless traffic lights, security cameras, home automation devices and heating systems are connected to the Internet and easy to spot.

Shodan searchers have found control systems for a water park, a gas station, a hotel wine cooler and a crematorium.

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Internetheadhunter

04.04.2013

Netzköpfe:

Netzköpfe ist der erste Headhunter-Service für Menschen, die das Internet als ihre zweite Heimat ansehen.

Netzköpfe vermittelt Digitalmenschen für Jobs, als Speaker/innen zu allen Themen, die im Internet stattfinden und für hochwertige Digital Relations.

Gute Sache.

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Morozov und das schiefe Bild des Silicon Valley

03.04.2013

Farhad Manjoo über das schiefe Bild des Silicon Valley, das Evgeny Morozov zeichnet:

This gets to my biggest problem with To Save Everything. The “Silicon Valley” of your book bears little resemblance to the Silicon Valley that I cover as a tech reporter. Your Silicon Valley is a place where everyone is on the same page—where we all evangelically self-track and gamify, where we take it for granted that “open” systems are better than “closed” ones, where we put our faith in algorithms over humans, and where we’re obsessed by jargony pundits like Jeff Jarvis.

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Evgeny Morozov, der Hitman der Feuilletons

02.04.2013

Man muss Alexis Madrigals ausführliche, nachdenkliche Kritik im Atlantic an Evgeny Morozovs neuem Buch gelesen haben, um zu verstehen, dass Evgeny Morozov zwar ein sehr intelligenter Kritiker, aber auch ein gefährlicher Verdreher von Tatsachen sein kann.

Madrigals Artikel lohnt sich zu lesen, weil er nicht nur aufzeigt, dass Morozov an einigen Stellen berechtigte Kritik an der einen oder anderen Ideologie von Technologiegläubigen übt, sondern ebenso deutlich macht, wie mit Morozov regelmäßig die Pferde durchgehen und er, man könnte fast meinen er wäre CCC-Mitglied, hinter jeder neuen Technologie erst einmal Missbrauch und unausweichliche Dystopie sieht.…

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Best Of: Februar & März 2013 auf neunetz.com

01.04.2013

Die populären und besten Artikel im Februar und März 2013:

Analysen

 

Interessantes und Neues

 

Presseleistungsschutzrecht

 

Podcast

 

Mehr lesen:

 

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2012 gründungsärmstes Jahr in Deutschland seit 2000, weiter rückläufig

18.03.2013

förderland:

60.000 weniger Gründer als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche repräsentative Bevölkerungserhebung zum Gründungsgeschehen in Deutschland der KfW Bankengruppe für das Jahr 2012. Seit dem Jahr 2000 ist das die niedrigste Anzahl von Gründern in Deutschland überhaupt. Und auch für 2013 steht kein Gründungsboom in Aussicht.

Die Bundesregierung mag mit symbolischen Treffen und Reden so tun, als würde sie etwas für Neugründungen tun, weil etwa der Wachstumsmarkt Internet nicht mehr übersehen werden kann, aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache und zeigen die Realität auf: Deutschland ist ein zutiefst gründerfeindliches Land.…

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Das Potenzial kontrollierter Experimente von Unternehmen im Social Web

15.03.2013

Für Unternehmer Positionen Nord habe ich über Experimente im Social Web von Unternehmen geschrieben:

Die Werkzeuge, um die es geht, heißen Facebook, Twitter, LinkedIn, Yammer, Socialcast, HipChat, Salesforce Chatter, Dropbox, Box oder Evernote. Wenige Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen kennen diese Instrumente oder sind in der Lage, deren Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Es kann sich aber für viele Unternehmen lohnen, sich diese Webwerkzeuge genauer anzuschauen und sie auch zu nutzen. Im besten Fall stellt das Unternehmen gleich eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für diese Aufgabe ab.

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SoundCloud wird mit neuen Pro-Accounts attraktiv für Podcaster

12.03.2013

SoundCloud hat die Preistruktur (endlich) angepasst. Ich habe auf neumusik.com über die neuen Pro-Accounts geschrieben:

-"Pro" mit vier Stunden Sound, Spotlight, "Quiet Mode"-Option (Kommentare abschalten oder privat schalten) und einfache Statistiken für drei Euro pro Monat oder 29 Euro pro Jahr

-"Pro Unlimited" mit einem (theoretisch) unbegrenzten Uploadvolumen und detaillierteren Statistiken für neun Euro pro Monat oder 99 Euro pro Jahr
Vorgestellt wurde die neue Preisstruktur am 11.3. auf dem SXSW-Festival. Verfügbar sein soll sie ab heute, den 12.3.

Bis dato setzte SoundCloud auf eine verwirrende Preisgestaltung mit neben dem Free-Account vier verschiedenen Premiumvarianten, welche von 29€/Jahr bis 500€/Jahr reichten.

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Heute abend Auftakttreffen zur Exceed Expectations 2013 in Berlin

11.03.2013

Diese Woche findet in Berlin wieder die Exceed Expectations, die Innovationskonferenz von Exciting Commerce statt.

Heute, am 11.3., findet ein kleines Auftakttreffen für alle Gründer und Nicht-Exceed-Teilnehmer ab 20 Uhr im St. Oberholz in der ersten Etage statt. Teilnehmer der Konferenz, die bereits in der Stadt sind, sind natürlich auch herzlich eingeladen.

Das Meetup ist ein erstes Treffen der Netzwerkgruppe Exceed Net, die jetzt auf LinkedIn umgezogen ist. Wer gern Mitglied von Exceed Net auf LinkedIn werden möchte, kann sich bei mir melden: marcel@neunetz.com

Jochen Krisch auf Exciting Commerce über die Teilnehmer der Exceed 2013:

Wir erwarten am 12./13.3.

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Mit iPad und Bluetooth-Tastatur zum günstigen Stehpult

28.02.2013

Stehpulte sind gut für die Rücken von dauersitzenden Computerarbeitern. Sie sind allerdings auch nicht günstig. iPad und Bluetooth-Tastatur sind eine interessanter, weil günstiger Weg zum Stehpult.

Set Up an Instant Standing Desk with an iPad & Wireless Keyboard:

The important thing to remember about standing desks (or any desk, for that matter) is to have the screen at eye level to prevent neck strain, and then have the keyboard at the same level of your arms. This is exactly why the iPad and a wireless keyboard make it so easy to setup a quick standing desk, because they’re both detached from one another yet synced together, you can set them virtually anywhere to get the desired ergonomics.

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Suchmaschinen und Aggregatoren sind die “Kevin Bacons” des Web

22.02.2013

Surprising Science über die Erkenntnis, dass jede Webseite mit jeder anderen über 19 Links oder weniger verbunden ist:

Barabási’s findings, published yesterday in Philosophical Transactions of the Royal Society, involved a simulated model of the web that he created to better understand its structure. He discovered that of the roughly 1 trillion web documents in existence—the aforementioned 14 billion-plus pages, along with every image, video or other file hosted on every single one of them—the vast majority are poorly connected, linked to perhaps just a few other pages or documents.

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Änderung des Passworts loggt Clients und Apps nicht bei Twitter aus

21.02.2013

Brent Simmons:

When Twitter was recently hacked, I was among those who got an email saying I was affected. So I changed my password.
But here’s what I’ve noticed: changing my password does not cause any of the Twitter clients on my iPhone to ask me again for authentication. They just keep working normally. […]
I understand that OAuth is a security win in some ways. But implementors should, I think, be mindful of what normal people expect — which is that changing your password locks out every app until you re-authenticate.

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Egomacher

19.02.2013

FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher hat mit “Ego. Das Spiel des Lebens”* ein neues, bereits an einigen Stellen diskutiertes Buch herausgebracht, das sich nach “Payback” mit ansatzweise verwandten Themen des Vorgängers beschäftigt: Computer, Finanzmärkte, Algorithmen und Kapitalismuskritik. (Und, immer auch, der Ausblick auf die Apokalypse.) Auf Amazon wird der Inhalt des Buches so beschrieben:

Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft eröffnet wird. Es ist die Geschichte einer Manipulation: Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt.

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Nicht einmal Harvard kann sich noch alle akademischen Veröffentlichungen leisten

13.02.2013

Techdirt:

Between 1996 and 2010, journal subscription prices rose at four times the rate of inflation. The result is that each published paper now costs the academic world more than $5000. Prices are so extreme that even Harvard, the wealthiest university in the world, recently declared that it can’t afford to keep paying all its subscriptions. Not only can the public which funded the work not access it: often, neither can the researchers who need it as a basis for new work.

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Experten verschätzten sich beim Deutschlandumsatz von Amazon um bis zu 65 Prozent

06.02.2013

Amazon hat erstmals seit längerem Umsatzzahlen für Deutschland ausgewiesen. Jochen Krisch vergleicht die Zahlen auf Exciting Commerce mit den veröffentlichten Prognosen von Experten:

Sehr schön kann man jetzt auch nachprüfen, wie seriös denn die Umsatzschätzungen der einzelnen Fachmedien und der einschlägigen “Institute” waren:

  • Der Buchreport lag bei seinen bisherigen Umsatzprognosen um 40% daneben, weil er sich auf 2008er-Angaben verlassen und die Entwicklung des deutschen Marktes falsch eingeschätzt hat.
  • Auch der Versandhausberater muss einräumen, dass er sich komplett verschätzt hat und bisher von 4,5 Mrd.

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