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Rückblick auf 2007 und Ausblick auf 2008

Der große Trend in Blogs sind zurzeit Rück-, Über-, Weit- und Ausblicke auf endende und beginnende Kalenderjahre. So auch hier kurz vor Ladenschluss:

Der Rückblick auf 2007 geht schnell:

Twitter, Facebook, Rivva

nuff said.

 

Ausblick auf 2008

 

Social Networks:

Auf SNs aufgesetzte Plattformen werden sich weiter durchsetzen und überall die User erreichen, auch werden die Plattformen erwachsener (sprich mehr und mehr wirklich nützliche, durchdachte Applikationen werden entstehen, die den social graph zu nutzen wissen). Da Facebook nun F8 auch anderen SNs anbietet, werden die meisten SNs F8 und OpenSocial anbieten (nur Myspace und orkut werden das aus den offensichtlichen Gründen nicht tun). Interessant dabei ist, dass keine der beiden Seiten, Googles OpenSocial und Facebook mit F8, auf Exklusivität zu setzen scheinen. Wäre auch unsinnig. Immerhin geht es hier um das Besetzen von Märkten. Technisch ist F8 OpenSocial (das ja immer noch mehr Skizze als ausgewachsene Plattform ist) haushoch überlegen. Der Zweikampf wird interessant.

 

Blogs:

Schön war die Zeit, aber sie endet 2008: Werbung in Feeds wird dieses Jahr sehr groß werden.

Außerdem: Befindlichkeitsbloggen has reached its end. Naja, nicht wirklich. Aber persönliche Blogs, mit der Bestandsaufnahme, was es Ekliges heute in der Kantine gab, sind auf dem Rückmarsch. Literarisierte Tagebuchimitate wird es auch weiterhin im Netz geben. Sprich, die auch für dem Autoren Fremde lesenswerten Blogs werden bleiben, die nur für Freunde geführten werden zurückgehen. Wahrscheinlich wird 2008 zum ersten Mal auch die absolute Zahl an Blogs weltweit sinken oder zumindest konstant bleiben. Die Süddeutschezentrale wird daraufhin ganz München zu einem rauschenden Fest einladen, trunkene Redakteure werden durch die Straßen wanken und “Es endet!” jauchzen. Weil sie natürlich wie der Großteil der deutschen Journalisten alles, was mit dem Web zu tun hat, nicht im Ansatz verstehen.

Here’s the thing: Im sozialen Web, im Wirnetz, Web2.0 -wie auch immer man es nennen mag- findet gerade eine Feinjustierung statt. Twitter zum Beispiel ist für Vieles geeignet. Aber nur für weniges besser als für alltägliche Banalitäten. Ebenso erreicht man mehr (Nichtgeek-)freunde über die Statusmeldungen in den kommenden Newsfeeds aller SocialNetworks, als mit einem Text im vom social graph mehr oder weniger losgelösten Blog. Und oft reicht schlicht die Statusmeldung. Banal aber essentiell eben. Auch andere interessante Zwitter wie Tumblr werden weiter wachsen. Würde mich nicht überraschen, wenn wir 2008 neue Ansätze zum persönlichen Bloggen über Verschiebungen in den Interfaces sehen. Still just scratchin’ the surface.

Und das alles ist gut und richtig und völlig natürlich, denn nicht vergessen :

And it’s still early. It’s important to remember that. Everything on the Web is still just a prototype.

 

Google:

implodiert.

Nah, not really. Es ist teilweise etwas belustigend, manche Vorhersagen zu lesen. Google wird, was auch immer der eine oder andere Blogger meint, zu sehen, auch Ende 2008 noch einen pervers hohen Marktanteil im Suchmaschinenmarkt haben (man könnte jetzt von einem Monopol reden, aber die Diskussion will ich jetzt hier nicht anstossen). Google wird im Suchbereich im Long Term tatsächlich bedroht und zwar vom Web2.0 insgesamt. Jede Struktur, jede Seite, die hilft, etwas besser als mit einer Googlesuche zu finden, schmälert die Allmacht Googles. Die wird dieses Jahrzehnt aber nicht mehr zuende gehen. Im Webbereich geht vieles schnell, aber nicht in diesen Höhen (for a lack of a better word).

However, ich denke (hoffe?), dass Google 2008 die Daten vom GoogleReader endlich einsetzt und einen Techmeme/Rivvakiller aus aggregierten SharedItems aufsetzt. Allein um mit der Konkurrenz das Geschäft zu beleben etc etc.

 

Die deutsche Startupszene:

Sollte sich besser nochmal ans Reißbrett setzen. 2008 werden eine Menge us-amerikanischer Startups ihre deutschen Dependanzen starten. Allen voran der Juggernaut Facebook.

Was sich bereits im Videosegment abzeichnet, scheint sich in anderen Bereichen zu wiederholen. Trotz Schonfrist aufgrund versäumter Internationalisierung der US-Vorbilder schafften es deutsche Startups bis jetzt nur in Einzelfällen sich im heimischen Markt stark zu positionieren. Das liegt zum Teil am risikoaversen Verhalten der Finanziers (die leider im deutschen Webbereich ein Oligopol stellen, das hilft nicht, fördert nur Herdenverhalten), das Innovationen verhindert, zum anderen daran, dass man hier die technischen Möglichkeiten scheinbar auch bei den Gründern nicht ganz verinnerlicht hat. Und folglich meint, dass es plain ol’ Social Networks schon richten und die Gründer reich machen werden. Es muss einen Grund geben, warum wir in Deutschland außer dem Business-Netzwerk Xing kein international bekanntes Webunternehmen am Start haben (und xing wächst auch hauptsächlich durch deren internationale Einkäufe). In Frankreich gibt es die personalisierbare Startseite netvibes und die Videoseite Dailymotion. Beide international erfolgreich. Deutschland? Da fällt mir mal eben Pageflakes ein. Das bezeichnenderweise vor Ewigkeiten von Berlin in die USA überwanderte.

Je länger ich darüber nachdenke, desto schwärzer sehe ich für die meisten deutschen Startups. Es gibt Ausnahmen (eins davon werde ich die nächsten Tage vorstellen), aber oft kommt mir das Grauen bei Ideen, von denen ich höre. Werden 2008 die technisch und konzeptionell durchdachteren US-Angebote auf den (u.a.) deutschen Markt drängen, wird das hier ein Massaker. Zumindest bei Denen, die Finanzierung erhalten haben und hinter den Erwartungen zurückbleiben werden. Das werden nicht wenige sein. Das aber wird wohl erst Ende 2008 oder Anfang 2009 personelle und weitere Konsequenzen nach sich ziehen. Ich glaube, das müssen wir uns an anderer Stelle nochmal genauer ansehen. Hm.

 

Startups, international:

Auch hier werden viele eingehen. Genauso viele werden aber auch starten. Web-Startups bleiben kostengünstig.

 

und sonst:

Ich könnte jetzt ewig so weitermachen (das Ende des USTV aufgrund des Autorenstreiks-> mehr direkt fürs Web produzierter Content, Rise of the Micronichen, mobile Web, Desktop-Web-Zwitterapplikationen, zunehmende Wichtigkeit von APIs, etc etc). Mach ich aber nicht. Weil:

1. Einer meiner Vorsätze für 2008: kürzere Texte.

2. Hätte man mich Ende 2006 gefragt, was das große Thema im kommenden Jahr wird, ich hätte gesagt OpenID (siehe auch Carstens informative Artikelreihe zu OpenID auf neunetz.com). Aber dem war nicht so. Im Mai kam Facebook um die Ecke und der Rest ist Geschichte, um mal keine Floskel zu vermeiden. Deswegen: weiß der Fuchs!

 

 

Und ach ja, das alles ist ohne Gewähr und wurde unter der Annahme geschrieben, dass die Finanzkrise uns nicht in eine Weltwirtschaftskrise reitet. We’ll see.

Fröhliche Weihnachten

 

Merry Christmas my fellow geeks!

Und falls die Familienangehörigen anfangen, anstrengend zu werden, nicht vergessen:

Alles ist gut, as long as

hovercat

neunetz.com-Themenwoche: Suchen und Finden im Netz

Diese Woche werden auf neunetz.com ein paar Artikel erscheinen rund um die Thematik des Suchen und Findens von Informationen im Netz.

Ich werde ein paar interessante Suchmaschinen vorstellen und ein paar Tipps geben, wie man selbige einsetzen kann. Es wird (natürlich) kein kompletter aber hoffentlich ein nützlicher Überblick über das, was heute möglich ist.

P.S.: Ja, es gibt neben Google noch andere Suchmaschinen. Echt jetzt.

Thunderbird-Serie

Diese Woche habe ich auf imgriff eine dreiteilige Serie über Thunderbird geschrieben:

The Beginning

There is only one time in the history of each planet when its inhabitants first wire up its innumerable parts to make one large Machine. Later that Machine may run faster, but there is only one time when it is born.

You and I are alive at this moment.

[..]

Three thousand years from now, when keen minds review the past, I believe that our ancient time, here at the cusp of the third millennium, will be seen as another such era. In the years roughly coincidental with the Netscape IPO, humans began animating inert objects with tiny slivers of intelligence, connecting them into a global field, and linking their own minds into a single thing. This will be recognized as the largest, most complex, and most surprising event on the planet. Weaving nerves out of glass and radio waves, our species began wiring up all regions, all processes, all facts and notions into a grand network. From this embryonic neural net was born a collaborative interface for our civilization, a sensing, cognitive device with power that exceeded any previous invention. The Machine provided a new way of thinking (perfect search, total recall) and a new mind for an old species. It was the Beginning.

Wired von 2005: We Are the Web

 

(Gefunden in einem ansonsten wieder mal unterirdigen SZ-Artikel, der nicht weiter der Rede wert ist)

Alice-DSL-IP-Adressen auf Blacklists?

Spamprobleme der anderen Art:

Seit geraumer Zeit habe ich ab und an Probleme, einige Seiten zu erreichen. Besonders schmerzhaft: auch Twitter ist darunter.

Seit gestern kann ich mich nicht mehr auf neunetz.com einloggen. Grund für das Problem beim Einloggen ist das Antispam-Plugin Bad Behavior für Wordpress, das glaubt, hinter meiner IP-Adresse verbirgt sich ein Spammer (Wem es ähnlich geht: Per ftp das Plugin einfach löschen und/oder updaten, siehe unten).

Franz Patzig ergeht es in beiden Fällen ähnlich und er fand bezüglich des erstgenannten Problems heraus:

Nach etwas forschen habe ich herausbekommen, dass komplette IP-Adressbereiche von Hansenet, der Muttergesellschaft von Alice, in sogenannten Spam Blacklists gelandet sind. Spam Blacklists monitoren, von welchen IP-Adressen auffällig viel Spam versendet wird und setzen dann, mit verschiedenen Eskalationsstufen, den entsprechenden IP-Adressbereich auf eine Blacklist.

Dienste wie die von Bad Behaviour oder auch Twitter sowie viele Mailserver greifen auf diese Blacklists zurück und sprerren dann eben die Zugriffe von diesen IP-Adressen bzw. leiten sie auf Fehlerseiten um. Auch Kommentare auf Artikel werden dann nicht akzeptiert.

Ob die eigene aktuelle IP-Adresse in einer Blacklist eingetragen ist, kann man u.A. hier überprüfen. Das Netzwerk, dem meine jetzige IP-Adresse zugeordnet ist, wird gelistet. Toll.

Get it sorted, Alice. Now.

 

Das Problem beim Plugin BadBehavior ist anderer Natur:

All users should update to Bad Behavior 2.0.11 immediately to prevent being blocked from your own site.

Within the past two days users have found themselves blocked from their own sites while using recent versions of Bad Behavior. A third party blacklist which Bad Behavior queries recently began sending false positives for any IP address queried, causing everyone using Bad Behavior to be blocked. This issue is fixed in Bad Behavior 2.0.11.

Mit der neuen Version funktioniert der Zugang zum Adminbereich wieder problemlos.

Weiter im Programm.

November ‘07 auf neunetz.com

lesenswerte Artikel im November ‘07:

Interessantes, Nützliches, Neues

Revisited: Wie ich Hunderte von Feeds lese und manage

Analysen

Plattformitis - der Aufstieg der Plattformen, eine Übersicht

Mozilla: Mehr als nur Firefox

Die Zukunft des Lesens

und sonst

Die Facebook-Beacon-Tragödie:

mehr ‘Best of Neunetz.com’

Revisited: Wie ich Hunderte von Feeds lese und manage

googlereader-trends

Vor einigen Monaten hatte ich erklärt, wie ich über 300 Feeds lese und manage. Unerwartet entwickelte sich dieser Artikel zu einem der beliebtesten auf neunetz.com. In fact: Er steht auf Platz zwei direkt hinter dem Überblick über Musikdienste. Und nun wurde der Feedmanagement-Artikel sogar in der c’t aufgegriffen:

Es gibt Blogger, die von sich behaupten, mit Hilfe von Google Reader und einer geschickten, abgestuften Organisation der Nachrichtenkanäle mehrere hundert Feeds im Blick behalten zu können.

Der Blogger Marcel Weiß zum Beispiel ordnet Blogs in nach Priorität gestaffelte Ordner ein. Im Ordner mit der höchsten Priorität landen nur die allerwichtigsten Blogs, diejenigen, die er täglich liest. Die Blogs im zweiten Ordner sind zwar ebenfalls wichtig, müssen aber nicht mehr unbedingt gelesen werden. Insgesamt hat Weiß neun solcher Ordner angelegt. Die Zuordnung der Blogs ändert er ständig, je nach Laune und Interessen, aber auch abhängig von der Aktualität und der Qualität der Beiträge.

(c’t 25/07, S.164, 165)

 

Genug Gründe also, um einmal zu schauen, inwiefern sich das System durch tägliche Nutzung in den letzten Monaten geändert hat und somit eine Bestandsaufnahme zu machen. Alles, was ich damals schrieb, stimmt weitestgehend immer noch so, abgesehen von den im Folgenden erläuterten Änderungen:

 

Erstens: Weniger Abstufungen bei den Prioritäten

Ich bin mittlerweile von den vielen Abstufungen wieder zurückgegangen auf einige wenige. Da ich neben neunetz.com auch seit geraumer Zeit für imgriff.com schreibe habe ich mir Abstufungen in den jeweiligen Topics zugelegt. Man kann das Prinzip so zusammenfassen:

1. Prio MustRead (breaking news, Meinungsführer),
2. Prio könnte man ja, muss man aber nicht lesen

Bei meinem Hauptinteresse -Techzeugs-, habe ich immer noch 4 Prioritätsabstufungen, bei Produktivität 3 Ordner, usw. Ich kann immernoch den GoogleReader nur empfehlen, da man dort eine Vermengung der Prioriäten und Topics via Tags durch Mehrfachvergabe vornehmen kann.

Eine strengere Topicabgrenzung, wie ich sie jetzt vorgenommen habe, empfehle ich aber nach wie vor nur, wenn es unbedingt sein muss. Sprich, wenn man also unbedingt auf getrennten Gebieten auf dem Laufenden sein muss weil man damit sein Geld verdient. Und diese Tasks voneinander trennen möchte.

 

Zweitens: Ich unsubscribe von keinem Feed mehr

Yup, richtig gelesen. Ich werfe keine Feeds mehr aus meinem Reader. Lese ich Feeds nicht mehr , weil sie nicht mehr so interessant sind oder mit 20+ Posts pro Tag nach Aufmerksamkeit schreien wie ein kleines Einzelkind, kommen sie in einen speziellen Ordner am Ende der Nahrungskette.

Warum? Mein Feedreader, der GoogleReader, unterstützt seit geraumer Zeit eine interne Suche. Und die ist richtig gut. Man kann alle abonnierten Feeds durchsuchen, oder nach Tags/Ordnern auswählen. Auch einzelne Feeds kann man durchsuchen. Praktisch ist das vor allem zur schnellen, effizienten Recherche. Denn so durchsuche ich zunächst erstmal nur Quellen, denen ich irgendwann mal weit genug vertraut habe, dass ich sie abonniert habe. Ein handverlesenes, persönliches Quellenarchiv sozusagen, da GoogleReader alle Posts der abonnierten Feeds archiviert und durchsuchbar hält. Das weiße Rauschen ist bei dieser Form der Suche minimiert. Das ist natürlich nicht immer sinnvoll. Aber wenn, dann spart man sich so unglaublich viel Zeit. Zum Beispiel habe ich den Link zu einem Artikel über Mozillas Finanzen für meinen Mozilla-Artikel so in rund einer Minute gefunden.

 

Drittens: Ordner mit niedriger Priorität werden in der Titelansicht gescannt

Feeds in einem niedrigen Prio-Ordner -also beim Tech quasi Priorität 4- lese ich so gut wie gar nicht mehr. Stattdessen schalte ich von der Vollansicht in die Listenansicht, in der nur die Titel der Artikel angezeigt werden. So kann man schnell checken ob was interessantes dabei ist.

 

Bonustipp: zusätzlicher Ordner für Vielposter

Ich habe mir einen extra Ordner angelegt in dem ich zusätzlich zu den zugeteilten Prioritätenordnern Vielposterfeeds einsortiert habe. Also alles, was mehr als 15 Posts am Tag raushaut. Beispielsweise Newsfeeds wie heise oder golem. Komme ich mal 2 oder mehr Tage nicht dazu meine Feeds zu lesen, verstopfen diese Feeds den gesamten Reader. Ich gehe dann also auf diesen Ordner und gehe “mark all read”.

So sind dieses Vielposter mit ihren naturgemäß nicht so optimalen Signal-Noise-Ratio von der Bildfläche verschwunden und ich kann ohne weiteres wieder aufholen. (Was nicht heißt, dass ich nicht ab und an ‘mark all read’ auch auf normalen Ordnern gehe. Wie gesagt, man muss das alles ja nicht lesen).

Dieser Tipp funktioniert leider nur im GoogleReader, da dieser mit Tags statt mit Ordnern arbeit. Ich kann den GReader nach wie vor nur empfehlen, besonders für Feedvielleser. Hier nochmal der Link zum Artikel über alles Wissenswerte zum GoogleReader.

Wird Google Skype kaufen?

Onlinekosten.de beruft sich auf Businessweek:

Nun gießt Businessweek zusätzlich Öl auf die Flamme: Dem US-Technikmagazin zufolge soll nicht nur Google mit Skype liebäugeln, sondern auch der Medienkonzern News Corp. und Yahoo. Aus unterrichteten Kreisen will Businessweek jetzt erfahren haben, dass eBay den VoIP-Anbieter erstmal aufpolieren möchte, bevor er auf den Markt geworfen wird. So sei es den Magazin-Quellen zufolge denkbar, dass die Skype-Community künftig stärker mit eBay verflochten wird, indem beispielsweise in einer neuen Programmversion des VoIP-Angebots im Frühjahr kommenden Jahres neue Funktionen integriert werden, die es dem Internet-Auktionshaus ermöglichen würden, digitale Inhalte über Skype zu verkaufen.

Sollte es wirklich zum Verkauf von Skype kommen, ist Google der heißeste Anwärter auf Käuferseite.

Googles auf Jabber basierender IM-Dienst GTalk hat nie wirklich durchgestartet. Und das obwohl Jeder mit einer GMail-Adresse auch gleichzeitig einen GTalk-Account hat. Der de-facto-Standard in Voip, der nebenbei noch mit einem sehr weit verbreiteten IM-Netzwerk kommt: das würde sich gut in Googles Portfolio machen.

2 Gedanken schossen mir bei diesem Gerücht durch den Kopf:

Toll, das geradezu absurd extremstproprietäre Skype würde sich alten Googletraditionen folgend damit endlich öffnen und auch von anderen Clients ansprechen lassen und beispielsweise auch in Meebo oder Mabber integrieren lassen.

Oh noez, noch mehr Daten für Google.

 

(Das war übrigens voraussichtlich das letzte Mal, dass ich auf Onlinekosten.de verlinke. Dieses Gebaren, nie nach außen und nur auf sich selbst zu linken, geht mir auf den Keks. Trottel. Sollten sich ein Beispiel an heise nehmen.)

Hotspotsuche

Stereopoly hat 5 Möglichkeiten zur Hotspotsuche zusammengestellt:
Stereopoly: 5 Wege zur schnellen Hotspot-Suche

Im Januar diesen Jahres, in Internetzeit also vor mindestens zwei Dekaden, hatte ich ebenfalls Seiten zusammengestellt, auf denen man Hotspots finden kann:
neunetz.com » Hotspots in Deutschland finden

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