19.09.2012
Google, Frau Wulff, und die Autovervollständigenfunktion. Ein klassisches deutsches Drama.
Am Sonntag habe ich in den Sat.1-Nachrichten anderthalb Sätze zum Fall Wulff gesagt.* Ich glaube, aktuell möchte niemand in der Haut von Frau Wulff stecken. Ein unangenehmes Gerücht verbreitet und verfestigt sich, und zum ersten Mal ist man als deutsche Prominente auch außerhalb der Bild-Seiten hilflos.
Das Verständnis von Meinungsfreiheit im deutschen Recht kennt enge Grenzen. Verleumdung, Rufmord, Behauptung falscher oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen, dagegen kann man gerichtlich vorgehen. Man kann sogar nach einer Verjährungfrist jede noch öffentlich erreichbare Berichterstattung über längere Zeit zurückliegende Verurteilungen und damit auch über die dort verurteilten Verbrechen entfernen lassen.…
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17.08.2012
Twitter setzt auf Werbung als einzige Einnahmequelle und will dafür (Pageviews! Reichweite!) die eigene Plattform unter Kontrolle bekommen. Nun wurden die ersten konkreten Änderungen bekanntgegeben.
GIGA hat eine gute Zusammenfassung der Veränderungen:
Ein Client darf nun nur noch 60 mal pro Stunde die Twitter-API aufrufen, zuvor waren es noch 350 API-Aufrufe. Davon sind allerdings nicht alle API-Calls betroffen. So fällt etwa das Aufrufen von Profilen und die Suche nach Nutzern unter ein höheres Limit mit 720 Aufrufen pro Stunde.
Durch die heute vorgestellten Änderungen limitiert Twitter effektiv aber auch die maximale Zahl der Nutzer, die ein inoffizieller Client jemals haben kann.
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