Apple

iTunes gehört nach 10 Jahren praktisch zu den 50 größten Händlern weltweit

30.04.2013

Vor zehn Jahren hat Apple iTunes als Downloadshop für Musik gestartet. iTunes ist seit damals eine enorm erfolgreiche Plattform geworden, deren Ausmaße oft übersehen werden.

Horace Dediu hat auf asymco ein paar Zahlen eingeordnet:

Gross iTunes revenues were $5.4 billion last quarter of which I estimate:

…App revenues were $1.6 billion

…Music revenues were $2.2 billion

…Video revenues were $287 million

…Book revenues were $312 million

…Apple’s software generated $1 billion

In addition, I estimate that Services generated $100 million

Dediu setzt die Zahlen von iTunes auch in einen größeren Kontext:

Selling $20 billion a year would put iTunes in the top 20 US retailers and top 50 Global retailers.

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Wie werden Apple und Google auf Facebook Home antworten?

12.04.2013

Zu den spannenden Folgen von Facebook Home zählen neben der Tatsache, dass Facebook endlich eine Antwort auf das mobile Web gefunden hat, vor allem die Fragen, wie Google und Apple auf ein erfolgreiches Facebook Home reagieren werden.
Apple Outsider fasst die Situation gut zusammen:

At the least, I expect an increased emphasis from Google on the virtues of “stock” Android, and an increased push to make that consistent for consumers. This is already underway on both OEM and developer fronts, but Facebook’s lurking presence will force the issue that much harder.

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Kurs-Gewinn-Verhältnisse von Techunternehmen zeigen, dass es keine einheitliche Unternehmensklasse ist

24.01.2013

Tom Gara via Daring Fireball:

Apple’s market value has fallen by the combined market value of two Nokias plus two RIMs in the hours since its results came out.

Die Entwicklung von Apples Aktienkurs ergibt nur noch wenig bis gar keinen Sinn mehr. Es wurde viel über die gestern verkündeten Quartalsergebnisse von Apple und die anschließende Entwicklung am Aktienmarkt geschrieben. (siehe hierzu etwa die heutigen Leseempfehlungen)

Interessanter als sich allein Apple anzuschauen, ist, sich einmal die aktuellen P/E-Ratios öffentlich gehandelter Technologie-Unternehmen anzuschauen und zu vergleichen.…

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Hajo Schumacher sorgt mit Apple-Bashing für Pageviews auf Spiegel Online

04.12.2012

Hajo Schumacher auf Spiegel Online:

Warum regen wir uns über fragwürdige Beschäftigungsverhältnisse von thüringischen Friseurinnen auf, übersehen aber die Lagerarbeit bei Foxconn?

Jeder Smartphonehersteller darf Foxconn als Zulieferer zählen. Foxconn steht aufgrund seiner auch für chinesische Verhältnisse enormen Größe seit langem unter kritischer Beobachtung auch ausländischer Medien. Chinesen stehen übrigens Schlange, wenn Foxconn neue Jobs ausschreibt. Vielleicht ist Foxconn im Kontext doch nicht der Teufel, auch wenn es so schön in die Narration passen würde.

Warum bilden wir uns verbissen ein, Apple habe etwas mit kalifornischer Freiheit zu tun, obgleich das System auf Abhängigkeit und Drangsalierung angelegt ist?

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Apple und Google: Not so big in China

08.11.2012

Google ist Nummer 4 bei den Suchen in China und auf Platz 6 bei den Karten: Google decline in China continues as its search share falls to 4th place, maps to 6th – The Next Web.

Apple ist in China von Platz 5 auf Platz 6 bei den Smartphoneherstellern gesunken: Apple out of China’s top five smartphone list in Q3.

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Apple zahlt in Europa weniger als 2% Steuern

05.11.2012

Ulrich Voß:

Wie Google und Microsoft nutzt Apple ein (legales) Steuerschlupfloch. Dazu reicht es, a) die Europazentrale in Irland zu haben und
b) eine Holdingartige Konstruktion in den Niederlanden plus
c) Niederlassung in einem Steuerparadies auf den Bahamas, den Bermudas oder den Niederländischen Antillen zu haben.

Dann kann man die Gewinne aus Europa nahezu steuerfrei abziehen, vor allem, weil die irische Zentrale die Produkte in Europa nur dank eines Lizenzvertrags mit der Mutter aus den USA verkaufen kann. Die Lizenzgebühr ist dann ziemlich exakt so hoch wie der Gewinn und daher entsteht kaum Gewinn in Europa.

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Print-Verbände: “Apples Preis-Überfall schadet Kunden und Anbietern”

30.10.2012

Auf BDZV und VDZ ist Verlass. Mobilszene:

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) kritisieren in einer gemeinsamen Erklärung, die den Titel “Apples Preis-Überfall schadet Kunden und Anbietern” trägt, den Konzern für die Anhebung der Preise im App Store: ”Die nicht angekündigten deutlichen Preiserhöhungen von Apple für die Angebote im App-Store und iTunes-Store wirken sich als inakzeptabler Eingriff in die Preishoheit der Verlage aus, der ihrem wachsenden Mobile-Geschäft schadet und sich über die Kunden-Interessen hinwegsetzt.”

Ich hatte gestern bereits über die Preisanhebung von Apps und die Reaktion des Spiegels geschrieben.…

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Arroganz, Hysterie und Hilflosigkeit

29.10.2012

“But we buy ink by the barrel!”

Die Hysterie im Redaktionsblog von Spiegel, die den Autor “Spiegel-Red.” im Artikel Die Arroganz der Monopolisten vor allem auszeichnet, ist fast schon wieder amüsant:

Im App-Store wird auch der SPIEGEL-Preis erhöht – weil Apple das so entschieden hat. Wir halten das für einen skandalösen Vorgang von grundsätzlicher Bedeutung.

Max Winde findet auf Pinboard und in den Kommentaren unter dem Artikel die richtigen Worte:

Anstatt sachlich darüber zu berichten, welche Probleme durch die Änderung der Preisstufen für den Spiegel-Verlag entstehen und ein wenig über die Hintergründe im Digitalvertrieb von Nachrichten zu schreiben wird hier gleich im allerersten Satz die “Skandal” Keule rausgeholt und im Titel von Arroganz und Monopolisten geschwafelt.

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Apple und Google geben mehr für Patentklagen und -Aufkäufe aus als für Forschung und Entwicklung

08.10.2012

In der New York Times ist ein langer Artikel über die Patentkriege im Technologiesektor erschienen. Letztes Jahr gaben Apple und Google mehr für Patentklagen und Patentaufkäufe als für Forschung und Entwicklung aus:

In the smartphone industry alone, according to a Stanford University analysis, as much as $20 billion was spent on patent litigation and patent purchases in the last two years — an amount equal to eight Mars rover missions. Last year, for the first time, spending by Apple and Google on patent lawsuits and unusually big-dollar patent purchases exceeded spending on research and development of new products, according to public filings.

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Apple in Zahlen

13.09.2012

CNET: Apple by the numbers: 84M iPads, 400M iOS devices, 350M iPods sold

The Verge: Apple by the numbers: 7M copies of Mountain Lion sold, 27 percent US laptop marketshare, 700K iOS apps

Beeindruckend.

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Apple vs. breite Produktportfolios

27.08.2012

Horace Dediu:

The irony is that by thinking small, Apple became the biggest company that ever was.

The trick to thinking small is the same as that of “focusing” which means saying no, a lot. I touched on this in February 2011. Focusing is the willful rejection of the Nobel-prize winning theory of portfolios.

Wenn man die Produktpalette von Apple der von Samsung oder Sony oder Nokia gegenüberstellt, wird klar wie außergewöhnlich der von Apple beschrittene Weg ist.…

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iOS ist wie ein Auto für alle, die keine Automechaniker sind

16.08.2012

Ein Kommentator zu meinem Artikel “Natürlich führt das iPad zu mehr Freiheit für Computernutzer“ meinte:

Auch in der politischen Diskussion um innere Sicherheit und „Terrorismusbekämpfung“ steht das Argument Sicherheit immer dem der Freiheit diametral gegenüber.

Meine Reaktion:

Und dass Autofahrer nicht wissen müssen, was unter der Motorhaube abgeht, ist sicher auch irgendwie mit der Terrorismusdebatte verbindbar.

Auf Nachfrage habe ich das weiter ausgeführt:

Es führt zu größerer persönlicher Freiheit, Autos benutzen zu können, obwohl ich nur geringes (sehr geringes) Wissen darüber habe, wie Autos funktionieren.

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Natürlich führt das iPad zu mehr Freiheit für Computernutzer

08.08.2012

Sascha Lobo auf Spiegel Online über Steve Jobs’ Antwort an einen Blogger seinerzeit zur Frage, was am iPad eigentlich eine Revolution sei:

Die Antwort von Steve Jobs: Bei Apples Revolution des Post-PC-Zeitalters gehe es natürlich um Freiheit. Und zwar die Freiheit von Schadprogrammen und von Pornografie.

Diese Verwendung des Begriffs Freiheit (der Hund ist frei von Flöhen) hat ein recht bekanntes literarisches Vorbild. In George Orwells Roman 1984 werden in Form des Konzepts Neusprech die Regeln der Sprache auf genau diese Weise neu festgelegt.

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Warum iCloud nicht für jede App in Frage kommen kann

13.07.2012

TightWind über die Restriktionen von Apples Synccloud-Angebot iCloud:

The first issue is that iCloud restricts syncing, and thus your application, to iOS and OS X devices exclusively. This probably isn’t much of an issue for many, if not most, kinds of applications that will only ever be on iOS applications, but for others, choosing to use iCloud places an unscalable wall around the application’s data because iCloud offers no way to access the data it stores from the web or other, non-iOS and OS X devices, at least for now.

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Das Ende der Windows-Vorherrschaft

05.07.2012

So sieht das Ende einer Ära aus:

Windows mac

Horace Dediu von asymco zeigt in diesem Chart das Verhältnis von verkauften PCs zu verkauften Macs. Nach dem Höhepunkt 2004 fällt das Verhältnis drastig zu ungunsten der Wintel-PCs. Der Zuwachs an PC-Verkäufen stieg zwar die letzten Jahre weiter an, allerdings war das Wachstum der Verkäufe von Mac-Rechnern konstant höher.

Noch dramatischer wird das Bild, wenn man iOS einbezieht:

Windows apple

Würde man in dieses Bild noch die unzähligen Millionen verkaufter Android-Geräte einbeziehen, wäre das Ergebnis noch erdrückender für Windows.…

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Applekiller

29.06.2012

Michael Lopp über das Ende des iPod Mini, den Apple einstellte, obwohl er eine Cash Cow war:

Why kill a best-selling product? I think the reason, and, more importantly, an emerging Apple strategy, was announced as part of the keynote. [Steve Jobs] spent multiple slides showing off the Mini’s competition, and, not surprisingly, it looked a lot like the Mini. So rather than letting them catch up, he changed the game.

If there was ever a moment where Steve Jobs tipped his hand regarding what drives him, it was this moment.

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Chrome für iOS ist kein ausgewachsener, selbständiger Browser

29.06.2012

Google hat gestern seinen Browser Chrome für iOS vorgestellt. Chrome kann nun im Appstore heruntergeladen werden.

Was man nicht vergessen sollte, sind die Beschränkungen von iOS. Auf iOS dürfen Apps aus Sicherheitsgründen keine eigenen Runtimes ausführen, was Browser mit eigenem Rendering oder Javascript-Engines verunmöglicht.

Chrome hat in seiner iOS-Version also reichlich wenig mit dem Desktop-Browser Chrome zu tun. Denn das wichtigste eines Browsers, die Darstellung der Websites, kommt von iOS selbst. Chrome bringt nur das Interface.

John Gruber auf Daring Fireball:

It’s not the Chrome rendering or JavaScript engines — the App Store rules forbid that.

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Kinect-ähnliches Interface für Mac: So könnte das iTV-Interface aussehen

21.05.2012

Auf Cult of The Mac wird ein USB-Dongle in iPod-Größe vorgestellt, der ein dem Kinect von Microsoft ähnliches Interface für den Mac möglich macht. Das Leap genannte Gerät ist allerdings sehr viel präziser:

 

Das Gerät soll 70 US-Dollar kosten. Noch ist es nicht auf dem Markt.

Angesichts der technischen Machbarkeit kam mir bei dem Video sofort ein Gedanke: Etwas vergleichbares könnte in Verbindung mit Spracherkennung das TV-Interface sein, von dem Steve Jobs kurz vor seinem Tod gegenüber Walter Isaacson gesprochen hat.

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67 Millionen iPads

25.04.2012

Apple-CEO Tim Cook via NYT Bits Blog:

Apple sold 11.8 million iPads during the quarter, more than double the number it sold last year. Tim Cook, Apple’s chief executive, helped put this in perspective during the company’s earnings call. “Just two years after we shipped the initial iPad, we sold 67 million,” he said. “It took us 24 years to sell that many Macs, and five years for that many iPods, and over three years for that many iPhones.”

Das iPad wird wohl nicht ‘nur’ Computergeschichte sondern ganz allgemein Produktgeschichte schreiben.…

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Google, Microsoft und Apple optimieren für Touch und vernachlässigen dabei den Desktop

12.04.2012

Interessante Beobachtung von Kristian Köhntopp über das neue Design von Google+:

Und hier – bei Touchbedienung – wird klar, wieso das neue Layout so raumfressend ist: Das neue G+ Layout ist genau wie das Back-To-Mac-Layout von Lion und das Kachel-Layout von Windows 8 für die Bedienung mit den Fingern optimiert worden. Statt Text-Bedienelementen, die schwer zu treffen sind, finden sich jetzt deutlich größere und vor allen Dingen deutlich höhere Knöpfe, und auch das sonstige Layout ist so gearbeitet worden, daß es sich fix in ein 10″ Tablet-Vollscreen-Fenster einpaßt.

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