05.03.2012
Leichte Übertreibung der lesenswerten Gedanken von Kristian Köhntopp:
Und genau deshalb “enthüllen” sich so viele Menschen auf Twitter, Facebook, Google+, Path oder sonstwo: Sie machen sich sichtbar, findbar. Um im Rückschluss selber relevantes zu finden.
Das kostet Vertrauen. Vertrauen in unsere Mitmenschen, in Plattformbetreiber und manchmal sogar in den Staat (auf den wir gut aufpassen, damit er’s nicht missbraucht). Doch dieses Vertrauen ist nicht verschenkt, denn es hilft anderen, uns zu vertrauen. Vertrauen vereinfacht die soziale Interaktion. Dadurch, dass wir unsere Vorlieben, Ängste und Anliegen veröffentlichen, erlauben wir es anderen uns nahe zu kommen – und hoffen zugleich, dass die, die uns nahe kommen, Personen sind, an denen wir wachsen können, dass sie Leute sind, die unser Leben bereichern.
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05.03.2012
Im Mai letzten Jahres hatte ich Sonar.me vorgestellt. Eine App, die auf die Social-Graph-Daten von Facebook, Twitter und Foursquare und die Checkin-Daten von Foursquare setzt, um Kontext zu Personen im näheren Umfeld zu liefern.
Jetzt kommen die ersten mobilen Apps, die die Möglichkeiten auf sehr spannende neue Arten nutzen, im Hintergrund die Verortung des Mobiltelefons vorzunehmen und Menschen auf Basis der Social-Graph-Daten von Facebook aufeinander hinzuweisen.
Die neuen Apps heißen Highlight (iPhone) und Glancee (iPhone, Android). Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie nicht nur die Beziehungen von Facebook nehmen und etwa mitteilen, dass ein Freund oder der Freund eines Freundes in der Nähe ist (Sonar.me arbeitet so).…
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