Geschäftsmodelle

Google, der Regenmacher

10.04.2013

Google ist in der glücklichen Situation, ein erfolgreiches Werbemodell gefunden zu haben, bei dem (dank Integrierbarkeit, Long Tail, und Erfolg bei der Suchmaschine) sehr große Teile des Webs Komplementärgüter für Google geworden sind.

Das ist nicht ganz einfach zu verstehen. Erst recht nicht, wenn man das etwa auf Android übersetzen will. Horace Dediu hat nun eine gute Metapher für Googles Geschäftsmodell veröffentlicht. Making rain | asymco:

Google tries to make a business succeed through having a huge amount of _flow_ in terms of data, traffic, queries and information that is indexed.

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Google, Facebook, Twitter und LinkedIn setzen bei Werbegeschäft auf APIs

21.02.2013

TechCrunch:

What Google and Facebook found, and Twitter and LinkedIn are now exploring, is that by offering programmatic access to their ads inventory, third parties solve the problems for them.

In exchange, the platforms allow providers of full-service advertising or ad tool licenses to earn a margin. Typically that comes in the form of a 10 percent to 20 percent cut of total spend by clients that typically goes down the more they spend. Otherwise the margin comes by charging a "cost per action" where clients pay a certain amount per click, download, or certain level of downstream engagement, and the provider keeps the difference between what they paid and what they charged.

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Buchfinanzierung über Sponsoren

13.02.2013

Leander Wattig über die Finanzierung des neuen Buches von Robert Scoble und Shel Israel:

Da die beiden aber schon hohe persönliche Reichweiten besitzen, gehen sie einen anderen und sehr interessanten Weg. Sie lassen sich von namhaften Unternehmen wie Microsoft und Autodesk sponsern:

To date, we have raised approximately $100,000. This is about three-times what we heard as a best offer from a traditional publisher. It is enough for me to suspend my consulting practice and focus full time on writing the book and will be sufficient to get it designed, edited and published in hardcover and ebook formats.

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It’s free!

16.07.2012

Fred Wilson (Mit Union Square Ventures Investor bei Twitter, Delicious vor dem Verkauf an Yahoo, Tumblr, Zynga, Etsy und anderen) über kostenfreie Hauptkomponenten in Geschäftsmodellen:

Wikipedia, Craigslist, YouTube, Flickr, Instagram, Facebook, Twitter, Tumblr, WordPress, etc, etc. There is no value to any of these platforms if the users don’t create the content. The users create the service, curate it, and make it what it is. I do not believe it makes sense to charge users to create the value. We’ve seen folks try this model.

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Stilanzeigen: Deutsches Werbenetzwerk im Stil von “The Deck”

10.07.2012

 Vor ein paar Tagen hatte ich noch beklagt, dass es kein Werbenetzwerk in Deutschland gibt, das Nische und Qualität in Blogs für eine dezente, aber effiziente Art der Werbung nutzt, so wie es The Deck erfolgreich in den USA macht.

The Deck arbeitet bewusst mit Blogs zusammen, die qualitativ hochwertig sind und in ihrer Nische Autorität haben. Auf Daring Fireball kann man die unaufdringliche Werbung sehen.…

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Twitters Kampf gegen die eigene Plattform geht in die nächste Runde

02.07.2012

Twitter hat am letzten Freitag neben dem Ende der Kooperation mit LinkedIn bekanntgegeben, dass in den nächsten Wochen striktere API-Regeln eingeführt werden.

AllThingsD berichtet über die wahrscheinlichen Konsequenzen, die ein weiteres Ausbluten der Twitter-Clients bedeuten könnten:

While ending the LinkedIn deal was big, I’ve heard from several sources that we should expect more of the same in the not-too-distant future. Just give a close read to product manager Sippey’s blog post, which went up just minutes before LinkedIn’s post. Sippy’s missive contains some especially strong wording, a harbinger of what’s to come for other developers:

“…we’ve already begun to more thoroughly enforce our Developer Rules of the Road with partners, for example with branding, and in the coming weeks, we will be introducing stricter guidelines around how the Twitter API is used,” Sippey wrote.

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Wenn Zahler und Nutzer sich nicht komplett überschneiden

24.05.2012

Internetdienste sind mehrheitlich für Endkunden kostenfrei nutzbar, entweder weil sie auf Werbung setzen wie Facebook oder Google oder auf Freemium und ähnliche Modelle wie Evernote, spendenfinanziert sind wie Wikipedia oder auf Open Source setzen, wie Linux, das im Serverbereich dominiert.

Das hat verschiedene volkswirtschaftliche Auswirkungen:  Viele Internetangebote greifen bestehende Märkte an, ohne in das Portemonnaie der Endnutzer zu greifen. Das Geld für Kosten und Profit der Internetdienste muss auch irgendwo herkommen, kommt dann aber eben von der Seite, also in der Regel von anderen Unternehmen.…

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Direkte Bezahlung für Kulturprodukte ist nicht das Entscheidende, die gesamte Kulturwirtschaft ist es

14.02.2012

Sascha Lobo auf Spiegel Online sehr lesenswert über ACTA:

Der Protest gegen Acta war ein Protest dagegen, wie eine unzureichend informierte, wenig diskussionsfreudige Politik sich intransparent von Lobby-Gruppen eine Vorgehensweise diktieren lässt, die mit der eigenen digitalen Lebenswelt überkreuz liegt.

[..]

Und genau hier tun sich eine Reihe gefährlicher Abgründe auf. Es beginnt damit, dass die Art, wie Acta und seine Brüder geboren werden, das ohnehin schon geringe Vertrauen in die Apparate der EU erschüttert. Was angesichts der derzeitigen Probleme des Kontinents gleich nach Überdachung des Mittelmeers das zweitdümmste ist, was passieren kann.

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xkcd: ‘Ich verdiene Geld, weil ich meine Comics verschenke.’

18.01.2012

Auf der Startseite des populären Webcomics xkcd findet sich heute wie auf vielen Websites ein Hinweis auf das geplante US-Gesetz SOPA:

Sopa

xkcd-Macher Randall Munroe ist klar als proffesioneller Kreativer zu verorten. Er lebt davon, ‘geistiges Eigentum’ zu erschaffen. Im Gegensatz zu vielen anderen von Urheberschaft lebenden Menschen oder jene, die das versuchen, und Rechteverwertern hat er allerdings ein Geschäftsmodell gefunden, das den aktuellen technologischen Möglichkeiten nicht entgegen steht.

2009 kündigte Munroe ein Buch an, aufbauend auf die Reichweite, die er über den Webcomic erreicht hat.…

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Louis CK macht mit DRM-freien Verkauf von “Live at the Beacon Theater” 200.000$ Gewinn in 3 Tagen

14.12.2011

Der Standup-Comedian Louis CK hat am Samstag über seine Website angefangen, das Video zu seinem Standup “Live at the Beacon Theater” zu verkaufen. Ohne DRM, ohne Zwischenhändler, für 5 Euro.

Bereits nach 12 Stunden erreichte er Break Even. Nach 3 Tagen kommt er auf einen Gewinn von 200.000 US-Dollar.

Louis CK:

The show went on sale at noon on Saturday, December 10th. 12 hours later, we had over 50,000 purchases and had earned $250,000, breaking even on the cost of production and website.

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