Google

Top1000-Channels auf YouTube machen im Schnitt 23.000$ pro Monat

11.10.2012

ReadWriteWeb über die YouTube-Ökonomie:

OpenSlate, which describes its services as delivering “actionable information about the value of online video to advertisers,” recently put together an infographic analyzing the top 1,000 YouTube channels.

Some of the findings are mind-blowing, like the fact that over one million YouTubers run ads on their content. To put it another way, YouTube writes checks to more than one million people monthly. That’s more than the U.S. television industry employs.

The highest-performing 1,000 make an cool six figures a year. 

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Apple und Google geben mehr für Patentklagen und -Aufkäufe aus als für Forschung und Entwicklung

08.10.2012

In der New York Times ist ein langer Artikel über die Patentkriege im Technologiesektor erschienen. Letztes Jahr gaben Apple und Google mehr für Patentklagen und Patentaufkäufe als für Forschung und Entwicklung aus:

In the smartphone industry alone, according to a Stanford University analysis, as much as $20 billion was spent on patent litigation and patent purchases in the last two years — an amount equal to eight Mars rover missions. Last year, for the first time, spending by Apple and Google on patent lawsuits and unusually big-dollar patent purchases exceeded spending on research and development of new products, according to public filings.

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10 Jahre Google News: Ein Geschenk an die Medien

24.09.2012

The Atlantic über 10 Jahre Google News:

Google News was founded 10 years ago — September 22, 2002 — and has since functioned not merely as an aggregator of news, but also as a source of traffic to news sites. Google News, its executives tell me, now “algorithmically harvests” articles from more than 50,000 news sources across 72 editions and 30 languages. And Google News-powered results, Google says, are viewed by about 1 billion unique users a week. (Yep, that’s billion with a b.) Which translates, for news outlets overall, to more than 4 billion clicks each month: 1 billion from Google News itself and an additional 3 billion from web search.

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Alles abschalten!

19.09.2012

Google, Frau Wulff, und die Autovervollständigenfunktion. Ein klassisches deutsches Drama.

Am Sonntag habe ich in den Sat.1-Nachrichten anderthalb Sätze zum Fall Wulff gesagt.* Ich glaube, aktuell möchte niemand in der Haut von Frau Wulff stecken. Ein unangenehmes Gerücht verbreitet und verfestigt sich, und zum ersten Mal ist man als deutsche Prominente auch außerhalb der Bild-Seiten hilflos.

Das Verständnis von Meinungsfreiheit im deutschen Recht kennt enge Grenzen. Verleumdung, Rufmord, Behauptung falscher oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen, dagegen kann man gerichtlich vorgehen. Man kann sogar nach einer Verjährungfrist jede noch öffentlich erreichbare Berichterstattung über längere Zeit zurückliegende Verurteilungen und damit auch über die dort verurteilten Verbrechen entfernen lassen.…

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‘Wer anderer Meinung ist als ich, wurde doch von Google gekauft!’

09.08.2012

Apropos grüne Kulturpolitiker: Der grüne Netzpolitiker Tobias Schwarz:

In Vorbereitung für eine Urheberrechtsveranstaltung wurde fast jeder von mir gemachte Vorschlag für Panelgäste, von Jan Engelmann (Wikimedia) über Markus Beckedahl (Digitale Gesellschaft) bis hin zu Matthias Spielkamp(iRights.info), als von Google gekaufte Lobbyisten von einzelnen Menschen abgelehnt. Bekennende AnhängerInnen von Agnes Krumwiede. Was sich in einer kleinen Runde von ehrenamtlich tätigen Hobby-PolitikerInnen noch krampfhaft weg lächeln lässt, erreicht ein neues Kaliber, wenn jemand wie Agnes Krumwiede das in einer Zeitung behauptet.

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Im Gegensatz zur Tonträgerindustire arbeitet Google nicht mit Meinungskauf und falschen Aussagen

09.08.2012

Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, in der FAZ über die Geldspenden von Google:

Die Liste der Spendenempfänger ist lang und reicht vom Center for Internet and Society der Stanford Law School (zwei Millionen Dollar) bis zum gleichnamigen Berkman Center in Harvard (700000 Dollar). Google finanziert Thinktanks wie das Google Collaboratory und vermeintliche Graswurzelbewegungen, darunter auch die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (Igel).

Auffallend ist, dass gerade seitens dieser Spendenempfänger das Urheberrecht in Frage gestellt und massiv an dessen Liberalisierung gearbeitet wird.

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Google Books war Reaktion auf Amazons starke Präsenz in Googles Suchergebnissen

07.08.2012

Im Gerichtsverfahren zu Google Books sind Google-Dokumente eingebracht worden, welche zeigen, dass Google Books direkt auf den wachsenden Erfolg von Amazon abzielte. paidContent:

In a 2003 internal Google presentation described in the filing, the company stated “[we want web searchers interested in book content to come to Google not Amazon.”

As annotated by the Authors’ Guild, the 2003 Google presentation also said “[e]verything else is secondary … but make money.” (The presentation was filed under seal so the context of the remark is unclear).

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Google kauft Team hinter Email-Client Sparrow

20.07.2012

9to5Mac zitiert die offizielle Bekanntmachung von Sparrow:

We will continue to make available our existing products, and we will provide support and critical updates to our users. However, as we’ll be busy with new projects at Google, we do not plan to release new features for the Sparrow apps.

Nicht cool.

Meine Vermutung: Google hat ein Angebot gemacht, das so hoch war, dass man es nicht ablehnen konnte. Die Ergebnisse des Sparrow-Teams innerhalb von GMail werden wohl vergleichbar sein mit denen von Tweetie-Entwickler Loren Brichter bei Twitter: Perlen vor die Unternehmenssäue.…

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Samsung praktisch einziger Profiteur von Android

16.07.2012

Horace Dediu auf asymco:

Also noteworthy is that almost all the value from the Android ecosystem is concentrated in Samsung. I did not include Google in this analysis since its mobile is so small as to be not visible in its accounting. A separate analysis of Android economics shows that Google’s benefit from the platform is modest. In contrast, Samsung, and Samsung alone, is benefitting greatly. It could even be said that today Samsung is the only Android profit engine.

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Google Nexus 7 wird so günstig sein, weil Google damit keinen Gewinn macht

29.06.2012

Das Google Nexus 7, Googles eigenes, diese Woche auf der Google I/O vorgestellte, von Asus produzierte Android-Tablet, wird über Google Play, dem Onlinestore des Suchgiganten, zum Break Even Point verkauft. Also noch einmal im Klartext: Zumindest Google wird keinen Gewinn mit dem Verkauf des Tablets machen.

AllThingsD:

One way the companies managed that is through razor-thin margins. Google is selling the device through its Google Play store, essentially at cost, and also absorbing the marketing costs associated with the device.

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Chrome für iOS ist kein ausgewachsener, selbständiger Browser

29.06.2012

Google hat gestern seinen Browser Chrome für iOS vorgestellt. Chrome kann nun im Appstore heruntergeladen werden.

Was man nicht vergessen sollte, sind die Beschränkungen von iOS. Auf iOS dürfen Apps aus Sicherheitsgründen keine eigenen Runtimes ausführen, was Browser mit eigenem Rendering oder Javascript-Engines verunmöglicht.

Chrome hat in seiner iOS-Version also reichlich wenig mit dem Desktop-Browser Chrome zu tun. Denn das wichtigste eines Browsers, die Darstellung der Websites, kommt von iOS selbst. Chrome bringt nur das Interface.

John Gruber auf Daring Fireball:

It’s not the Chrome rendering or JavaScript engines — the App Store rules forbid that.

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Google benutzt wahrscheinlich Street View um fahrerlose Autos zu trainieren

06.06.2012

Faszinierende Theorie von Adrain Holovaty:

I’m in the middle of taking the Coursera Machine Learning class — which has been amazingly good — and it recently covered how one could implement a machine-learning algorithm to power driverless cars.

Here’s how you might do it. You put a camera on the front of your car, and you set it to capture frequent images of the road ahead of you while you drive. At the same time, you capture all the data about your driving — steering-wheel movement, acceleration and braking, speed — plus stuff like weather conditions and number/distance of cars near you.

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Warum Google Mobilfunkbetreiber an den Einnahmen über Android beteiligt

23.05.2012

Follow the money: Wenn wir einbeziehen, dass Google Hardwarehersteller und Mobilfunkbetreiber am Umsatz der mobilen Suchen auf Android, also an Googles eigenem Android-Umsatz beteiligt, zeichnet sich ein sehr viel klareres Bild vom mobilen OS-Markt und Android im Speziellen. 

Wie attraktiv Android für Telefonhersteller und Mobilnetzbetreiber noch vor zwei, drei Jahren gewirkt haben muss:

Hier ist die Antwort auf das iPhone. Sie kommt von Google, einem großen Unternehmen, ihr bekommt also Planungssicherheit. Wir machen das OS Open Source. Ihr könnt es also anpassen und müsst keine Lizenzen zahlen.…

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Androidökonomie 102: Androiderlöse entsprechen 1,6% von iOS

15.05.2012

In einem weiteren Artikel (siehe vorher: Einführung in Androidökonomie) geht Horace Dediu auf die Einkommensverteilung bei Android-Geräten für 2011 ein. (Der Gesamtkuchen beträgt 1,5 Milliarden US-Dollar.)

Da Google recht geheimniskrämerisch bei den Geschäftszahlen ist, basiert einiges davon auf Vermutungen.

The Android Income Statement | asymco:

Now we can calculate some of the more interesting figures. For example:

  • Android OEMs receive $0.76 on average per device per year
  • Android Operators receive $1.07 on average per device per year (including Play)
  • Android Developers, as a group, receive $1.94 per device per year (including Play and AdMob)
  • Google receives a contribution of $2.75 per device per year from Android

Again, these figures are very sensitive to the revenue per device (currently assumed to be $6.5).

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Einführung in Androidökonomie

15.05.2012

Android ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Ungefähr 370 Millionen Geräte sind bis heute aktiviert wurden. Google, der Plattformprovider, sollte an dieser populären Plattform viel verdienen, oder? Tatsächlich macht sich Androids ERfolg bis dato kaum bei Googles Zahlen bemerkbar. Warum?

Horace Dediu hat sich Android und die Ökonomie hinter der Plattform näher angeschaut.

Android economics: An introduction | asymco:

But it would make sense that having your own platform would be more economical because there would be none of these placement fees.

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Google Drive: Onlinespeicherdienst von einem datenlöschenden Unternehmen

25.04.2012

Kathrin Passig darüber, warum Google Drive sie unenthusiastisch lässt: Grund ist die Umstellung von Google Docs, die ihr die dort abgelegten Dokumentversionen kostet.

Ich traue Google einiges zu, was mit “don’t be evil” nicht mehr viel zu tun hat. Aber dass sie ihnen anvertraute Daten löschen, ohne dass ich die Möglichkeit habe, sie vorher herunterzuladen, das überrascht mich bei einer Firma, deren Kerngeschäft der Umgang mit Daten ist. Versionsgeschichte ist unantastbar. Dass Google meine Daten ewig speichert, auswertet, an Gott und die Welt weiterreicht, geschenkt.

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Google-Gründer Brin beschwert sich über Apple und Facebook

16.04.2012

heise online fasst ein Interview im Guardian mit Google-Gründer Sergej Brin zusammen:

Am meisten zeigte sich Brin über Zensurbestrebungen in Ländern wie China, Saudi-Arabien und Iran besorgt. Er warnte aber laut Guardian auch davor, dass Facebook und Apple mit ihren geschlossenen Systemen und der Kontrolle über die Nutzer Innovationen behinderten und das Internet balkanisierten, also abgetrennte eigene Bereiche schüfen. Beispielsweise seien die Informationen, die über Apps auf mobilen Geräten abgespeichert seien, für Web-Crawler nicht erreichbar, also auch nicht über Suchmaschinen auffindbar.

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Google, Microsoft und Apple optimieren für Touch und vernachlässigen dabei den Desktop

12.04.2012

Interessante Beobachtung von Kristian Köhntopp über das neue Design von Google+:

Und hier – bei Touchbedienung – wird klar, wieso das neue Layout so raumfressend ist: Das neue G+ Layout ist genau wie das Back-To-Mac-Layout von Lion und das Kachel-Layout von Windows 8 für die Bedienung mit den Fingern optimiert worden. Statt Text-Bedienelementen, die schwer zu treffen sind, finden sich jetzt deutlich größere und vor allen Dingen deutlich höhere Knöpfe, und auch das sonstige Layout ist so gearbeitet worden, daß es sich fix in ein 10″ Tablet-Vollscreen-Fenster einpaßt.

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Was haben Google, Facebook, Twitter und Instagram gemeinsam? Open Source als Basis.

11.04.2012

Glyn Moody für Computerworld UK:

[..]there are lots of multi-billion dollar turnover companies that are based on open source – Google, Facebook, Twitter etc. – it’s just that they don’t make money off it directly.

Another company that is open source through and through has done rather well recently. Everyone and their dog must know by know that Instagram is being bought by Facebook for $1 billion, but less well known is the fact that the company is built entirely on open source.

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Ein Kommentarsystem von Google würde Disqus und co. stärken

27.03.2012

The Next Web weisst auf einen Bericht hin, nach dem Google an einem Kommentarsystem für Onlinepublisher arbeitet. Das passt in die Strategie, die Google mit Google+ verfolgt: langsam alles nachbauen,  was Konkurrenten wie Facebook anbietet. Google spielt Catch-up und scheint, zumindest aktuell, noch nicht darüber nachzudenken, wie es die anderen Player im Social-Bereich (Facebook, Twitter und Linkedin etwa) seitlich angreifen könnte.

Interessanterweise wird das etwa im Kommentarbereich eher etablierte Spezialisten wie Disqus, welches auf über 1,3 Millionen Websites eingesetzt wird, mehr stärken denn schwächen.…

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