Erste iPad-Reviews: Es wird ein Hit

ipad

Das Embargo für die Journalisten und Blogger, die in den USA das iPad vorzeitig erhalten haben, endete gestern, folglich erschienen die ersten iPad-Reviews. Die mehrheitliche Meinung: Das iPad wird ein Hit.

Techguru Walter Mossberg vom WSJ meint, dass das iPad sehr nahe an einen Laptop-Killer kommt. Wenn Mossberg das sagt, dann bedeutet das: Apple hat quasi alles richtig gemacht.

Hier ein Video von ihm:

PCMag hat ein kompaktes Video produziert, in dem die wesentlichen Merkmale abgehandelt werden:

Ausführlich wird es bei MacBreak Weekly. Eine reichliche Stunde spricht der Moderator mit dem Journalisten von der Chicago Sun Times, der das iPad seit einigen Tagen testen konnte:

Interessante Tidbits aus der “MacBreak Weekly”-Episode:

-Scrabble auf dem iPad wird zusätzlich mit Scrabble-Clients auf iPhones und iPod-Touch laufen können: Auf dem iPad das Scrabble-Brett, auf den iPhones die jeweils eigenen Buchstabensteine. Interessante Entwicklung, die auf spannende Entwicklungen im Appbereich hindeutet.

-Apple war extremst restriktiv:

Even that I was under embargo was under embargo.

-Akkulaufzeit: Frigging awesome. Selbst bei aggressivster Nutzung hält das iPad 6 bis 7 Stunden. Mossberg spricht von 11 Stunden. Boing Boing spricht von mehr als 12 Stunden. So oder so: Akkulaufzeit scheint phänomenal zu sein.

-Hitze: Das iPad wird auch nach Stunden nicht heiß.

Zusammenfassungen der diversen iPad-Reviews:

Nach dem Sichten der Reviews steht für mich mittlerweile fest, dass Apple mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit dem iPad einen Hit landet. Vielleicht den bis dato größten Hit in der Firmengeschichte von Apple.

GigaOm fasst es so zusammen:

After viewing reader comments from all the reviews, I’m convinced of three things. Those that were planning to buy an iPad are still doing so, while many of those that were on the fence are now more interested in the device. I have yet to see any comments with regrets of pre-order or future purchase plans, so prepare yourself: the Age of iPad is upon us.

BTW: Wer ob eines iPad-Erwerbs noch unschlüssig ist, findet hier ein Entscheidungsdiagramm.

E-Reader: Android + E-Ink = Yeah

Sascha Lobo hat auf dem webciety-Blog ein Video über einen E-Reader auf Android-Basis gepostet:

Sascha:

Und so ein Gerät ohne Hintergrundbeleuchtung dürfte doch etwas augenfreundlicher um die Ecke kommen als eine LED-Granate, die das iPad vermutlich sein wird.

In der Tat. Android + E-Ink. Das ist sehr spannend. Ich will einen E-Reader mit E-Ink, auf dem ich (zum Beispiel) Google Reader nutzen kann. Meine Augen würden’s mir danken.

Generell: Lesefreundliche Geräte mit Internetanbindung und -darstellung werden Internetmedien wie Blogs einen kaum zu überschätzenden Aufwind verpassen, weil sie die durchschnittliche Nutzung enorm nach oben treiben werden (wenn sie denn mal massentauglich werden).

Beim iPad sehe ich das noch nicht. Deswegen hatte ich da im Vorfeld auch erwartet, dass Apple mit einer Screensensation aufwarten würde, die z.B. farbiges E-Ink mit optionaler Hintergrundbeleuchtung und hoher Auflösung und Multitouch verbindet (aber wahrscheinlich war das von den Möglichkeiten heutiger Hardware zu viel verlangt, ich habe da keinen tieferen Einblick).

Touchscreen-Turntables

Touchscreens, Interface-Weiterentwicklungen, da geht noch so viel. Nettes Beispiel die Touchscreen-Turntables:


Final Product // ATTIGO TT from Scott Hobbs on Vimeo.

Großartig.

via web-mastered

Preise und mehr von modularen Gadgets Bug Labs bekannt

Bug Labs haben pünktlich zur CES die Preise für ihre Module bekannt gegeben. Wer nicht weiß, was Bug Labs ist, dem empfehle ich meinen Artikel von vor einem Monat (meine Güte, wie die Zeit vergeht). Besonders die dort verlinkten Videos sind sehr empfehlenswert, um die Funktionsweise zu verstehen.

buglabs-gr

 

Edit: siehe auch dieses Video direkt von der CES:

Zurück zu den Preisen: Das Basismodul ist mit 299$ in meinen Augen relativ preisintensiv (Da bekommt man ja schon einen ASUS EEE dafür!). Die ersten Module dagegen haben vernünftige Preise. Die gesamte Preisliste zum Launch:

# BUGbase $349 ($299 w/discount)
# * LCD module $119 ($99 w/discount)
# * GPS module $99 ($79 w/discount)
# * Camera module $79 ($69 w/discount)
# * Motion detector / Accelerometer $59 ($49 w/discount)

Ab 21. Januar werden Bestellungen entgegen genommen. Ab dem 17. März ausgeliefert. Das allerdings zunächst nur in den USA. Man will aber noch dieses Jahr international gehen:

Our initial rollout will only include domestic orders, but we aim to fulfill internationally later in the year.

Ich bin nachwievor ziemlich begeistert von dem Konzept und werde mir, wenn die Zeit reif ist, eine Handvoll Bug-Module kaufen. Allerdings dürfte es angebracht sein, dafür noch mindestens ein Jahr zu warten. Bis dahin dürfte die Community rund um Bug Labs eine Menge brauchbare Programme und Webdienste zusammengehackt haben und von den ersten Kinderkrankheiten wird man dann auch wissen. Da weiß man dann, worauf man sich einlässt. Spätestens in 2 Jahren wird es dann auch die ersten nützlichen Hardwarehacks geben. Dann wird’s noch interessanter. Wir leben in spannenden Zeiten.

 

Andreas Göldi hat auf Beobachtungen zur Medienkonvergenz eben erst auch einen ausführlichen Artikel zu hackbaren Gadgets geschrieben. Besonders auf das auf Linux basierende Openmoko Neo1973 linse ich schon eine Weile (rauskommen könnte es ja langsam mal). Sehr lesenswert.

[Videos] Buglabs: modulare Hardware & einfach nur extrem cool

ph BUG group med

 

Von Buglabs habe ich zum ersten Mal vor einigen Monaten bei Dave Winer gelesen. Seit damals bin ich von der Idee begeistert: Modulare Hardware, nahezu beliebig kombinierbar und die Nutzer können eigene Anwendungen entwickeln.

BUG is a collection of easy-to-use, open source hardware modules, each capable of producing one or more Web services. These modules snap together physically and the services connect together logically to enable users to easily build, program and share innovative devices and applications. With BUG, we don’t define the final products – you do.

Bei Robert Scoble bin ich vor ein paar Tagen auf ein paar Videos mit den Machern hinter Bug Labs gestossen:

Video one, introduction.
Video two, final shipping plastic.
Video three, open hardware.

Unbedingt ansehen, sehr sehenswert.

 

Das könnte ohne weiteres ein richtig großer Markt werden. Immerhin kann man mit einer Handvoll Module mehrere Dutzend Gadgets abdecken. Und die Diversifizierung des Angebots in den Händen der Nutzer. Das Potential..
Ich bin begeistert.

ph BaseUnit hiroP med

Finanziert wird Buglabs übrigens von Union Square Ventures, dem VC bei dem auch Fred Wilson arbeitet. Zu Union Square Ventures beeindruckenden Portfolio gehören u.A. auch tumblr, Twitter, adaptive Blue und Etsy und frühere Investitionen umfassen u.A. del.icio.us und Feedburner.

 

(on a sidenote: Niemals, niemalsniemalsniemalsniemals, würden Gründer mit so einer Idee in Deutschland Finanzierung erhalten. Man denke mal darüber nach, was das über Deutschland aussagt. Und wo wir in 10 Jahren stehen werden. Informationsgesellschaft, Innovationen, Ressourcen, etc etc)

Die Zukunft des Lesens

Und so beginnt es

“Music and video have been digital for a long time, and short-form reading has been digitized, beginning with the early Web. But long-form reading really hasn’t.”

Amazon: Reinventing the Book | Newsweek.com

Viel* wurde diese Woche über Amazons neuen E-Reader Kindle geschrieben. Ein paar Anmerkungen.

 

Amazon, Innovator

Amazon ist in meinen Augen ein was die Innovationen im Netz angeht leicht unterschätztes Unternehmen. Es ist nicht nur das größte E-Commerce-Unternehmen der Welt, es hat auch mit den User-Reviews eine der Grundsäulen des Web2.0 (User Generated Content) bereits eingeführt, als Tim O’Reilly von dem Begriff des Web2.0 noch gar nicht träumte. Und als das Web2.0 in den Köpfen von jedem ankam, der Entrepreneur fehlerfrei buchstabieren kann, und an jeder Ecke Angebote für Konsumenten aus dem Boden schiessen, was macht da Amazon? Es bietet für diese Startups die Infrastruktur hinter den Kulissen an und steht damit nebenbei wie kein anderes Unternehmen als Synonym für die in der Techszene beliebt gewordene Cloud (Pl0gbarliebling Mogulus läuft zum Beispiel komplett, also ohne eigen Server, auf Amazon S3 und EC2 ).

 

Kindle, ein Anfang

Jetzt also ein E-Reader. Es bietet sich ja an. Amazon kennt sich mit Büchern ja aus. Und mit digitaler Distribution auch. Fotos von Kindle gibt’s auf neuerdings zuhauf. Dort haben die Kollegen auch eine 4-teilige Serie zum E-Reader gestartet.

Bei allen Unzulänglichkeiten, die Kindle hat, und da gibt es einige, ist Amazon hier wohl trotzdem der erste massentauglichere E-Reader gelungen. Immerhin: Nach nur fünfeinhalb Stunden war Kindle ausverkauft.

Was ist das Besondere an Kindle?

Specifically, it’s an extension of the familiar Amazon store (where, of course, Kindles will be sold). Amazon has designed the Kindle to operate totally independent of a computer: you can use it to go to the store, browse for books, check out your personalized recommendations, and read reader reviews and post new ones, tapping out the words on a thumb-friendly keyboard. Buying a book with a Kindle is a one-touch process. And once you buy, the Kindle does its neatest trick: it downloads the book and installs it in your library, ready to be devoured.

schreibt Newsweek. Kommt das Prinzip des bequemen Auseinerhand bekannt vor? Genau, das ist wie itunes für Bücher.

Das ist natürlich ein großer Vorteil. Aber auch wie mit ipod/itunes einer der großen Nachteile. Mit der appligen Bequemlichkeit kommt auch das applige LockIn. Schön mit DRM drumrum.

Und das ist auch die große Ironie bei der Sache: Da kommt Amazon daher und startet als erstes großes Unternehmen einen DRM-freien MP3-Shop -weil es anders nicht in den Markt reinkommt. Aber bei einer anderen Form von Content, da muss DRM wieder sein. Es wäre amüsant, wenn es nicht so traurig wäre: Es ist immer der selbe Zyklus, wenn heute neue Vertriebsmöglichkeiten von Inhalten von Industriegrößen erprobt werden: Markt wird mit DRM besetzt, Konkurrent oder Nachfolgeprodukt ohne DRM rollt langsam Markt von hinten auf (immer *überraschenderweise*), während die Konsumenten sich anderenorts illegal bedienen.

Kindles Hauptnachteile:

  • DRM, wie eben ausgeführt,
  • LockIn, es ist nicht ein Produkt, sondern ein Amazon-Service, ohne Amazon geht hier (fast) gar nix
  • es ist in der Tat nicht sonderlich hübsch
  • diverse Skurrilitäten, wie die Möglichkeit, einige Blogs gegen Bezahlung zu abonnieren (angeblich um die Übertragungskosten zu decken)
  • Feedreader: Bloglines ist über den Browser erreichbar, GReader nicht (weil Kindle kein Javascript kann), Feedlesen auf E-Readern ist aber _das_ Killerfeature (siehe unten), die Nichtbeachtung dieses Umstandes wird im Nachhinein als der größte Fehler beim (ersten) Kindle betrachtet werden
  • es diskriminiert uns Linkshänder, unverschämt

 

E-Reader will kill the Printstar

Kindle ist erst der Anfang. Irgendwann in den nächsten Jahren, voraussichtlich noch in diesem Jahrzehnt, wird ein E-Reader auf den Markt kommen, der tatsächlich die Medienrevolution, von der wir Geeks die ganze Zeit reden, weil wir sie schon kommen sehen bzw. mittendrin stecken, in die breite Öffentlichkeit tragen wird.

Massentauglich wie der Ipod für portable Musikplayer, wird dieser E-Reader wie ein Durchlauferhitzer für den Übergang von Analog zu Digital in der Medienlandschaft wirken.

Ich habe eine mehrteilige Serie über die kommenden Veränderungen in den Medien in Vorbereitung. Gedanken zu künftigen E-Readern und dessen Auswirkungen sind ein wichtiger Bestandteil davon. Hier jetzt schon mal ein paar Gedanken dazu:

Vorteile von E-Readern:

  • Gegenüber anderen Gadgets wie iphone und co.: auf angenehmes Lesen hin optimierter Screen. E-Ink und co gehören zu den wichtigsten Technologien der nächsten Jahre
  • ebenfalls gegenüber anderen Gadgets: höhere Akkulaufzeit (Kindle hält 30 Stunden laut Amazon, und ist in zwei Stunden wieder aufgeladen)
  • Fontgrößenanpassung (Jeder Ü50 wird sich darüber freuen)
  • Textsuche
  • Updates (bei Sachbüchern etwa könnten die Daten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden, wissenschaftliches Zitieren wird lustig in der Zukunft)
  • Bookmarks, Anmerkungen und Kommentare , kollaborativ so wie man es heute bereits bei Webseiten kennt
  • Besonders bei regelmäßigen Publikationen wie Tageszeitungen, sind bzw. werden E-Reader schlicht praktischer sein, sowohl was das Erhalten als auch was das Transportieren angeht (die viel und verzweifelt beschworene Papierhaptik spielt bei Tageszeitungen keine wirkliche Rolle, im Gegensatz zu Büchern)
  • ebenfalls praktischer sind E-Reader für das Lesen von Newsfeeds, das mit ihnen einen nicht vorstellbaren Aufschwung erleben wird. Feeds und E-Reader sind ein Match made in heaven, und die in baldiger Zukunft dominierende Konsumform von Nachrichten. Netvibes bringt jetzt schon ein leichtes Zeitungsfeeling mit, ein solcher Feedreader auf einem E-Reader, das würde recht gut passen. Aber auch andere Feedreader wie der GoogleReader passen wie die Faust aufs Auge. Die perfekte Applikationart zur Contentverbreitung verbunden mit der optimierten Hardware zur Contentkonsumierung.

Auswirkungen von E-Readern:

  • E-Reader werden Print nahezu komplett ablösen sobald sie eine gewisse kritische Masse an Nutzern erreicht haben. Grund: Kosten, digital Distribuiertes wird mehr Profit abwerfen
  • alte MedienMarken werden direkt mit den neuen Mikropublikationen (aka Blogs) konkurrieren, letzere werden heute noch nicht vorhersehbare Zuwachsraten an Lesern haben
  • und mehr

 

Fazit

Kindle in der 1.0-Version dürfte nicht der große Wurf sein. Zuviele Kinderkrankheiten scheinen in dem Gerät noch zu stecken. Kindle ist aber zweifelsohne der Anfang vom Ende des analogen Textes. Mit Kindle hört die Produktform des E-Readers auf, ein marginalisiertes Randthema zu sein. Sie werden massentauglicher.

Die nächste oder übernächste Generation an E-Readern wird wie eine Bombe einschlagen und Kioske unter sich begraben.

Sobald ein E-Reader den GoogleReader unterstützt und per Wlan (oder von mir aus auch per obskuren Mobilfunknetz) automatisch füttert, bin ich sogar bereit mehr als 400$ dafür hinzublättern.

Denn wenn einem schon von rund um den Globus täglich Texte vom Umfang von zweieinhalb ‘Zeit’-Ausgaben vor die Nase gepusht wird, dann will man die auch so angenehm wie möglich lesen.

 

 

Jeff Bezos:

This is the most important thing we’ve ever done

 

Ladies and Gentlemen, the Revolution is on its next stage.

 

* Wöllte man die Bloglandschaft in einer Fallstudie untersuchen, eine Bestandsaufnahme quasi machen, würde sich die Berichterstattung zur Einführung des Kindle geradezu aufdrängen. Es war/ist alles vertreten, drüben wie hier. Von guten, hintergründigen Berichten zum Produkt bis hin zu substanzlosem Mumpitz, der auf einem Video und einem(!) inoffiziellen Vorabfoto basiert, das vorher bereits auf mehreren(!) Blogs als nicht repräsentativ aufgrund seiner unvorteilhaften Perspektive bezeichnet wurde. Aus der Hüfte abgefeuertes Halbwissen galore. Und wer Kindle mit dem Iphone vergleicht, hat nichts, aber auch gar nichts, verstanden.

(Disclaimer: In diesem Text finden sich einige Links zu einem Blogwerkblog. Ich schreibe auch für ein Blogwerkblog. Die Links entstehen, weil ich da die einzigen vernünftigen deutschen Artikel zum Thema fand (siehe auch Fußnote), zumindest innerhalb der deutschen Blogosphäre. Auf Oldmediaseiten nach Artikeln zu suchen, ist mir jetzt zu aufwendig. Give me fullfeeds and I’ll recognize you.)

Microsofts Multitouchscreen

Das ist ziemlich cool: Microsoft stellte heute einen Multitouchscreen vor, an dem sie seit 5 Jahren im Stealthmode gearbeitet haben.

‘Multi’ bedeutet dabei, dass man mit 2 Fingern gleichzeitig Funktionen ausführen kann. Als Beispiel sieht man das Zoomen und Ausrichten von Fotos oder das Scrollen auf einem virtuellen Globus. Damit aber nicht genug: Das Gerät ist wirelessfähig und kann mit anderen Gadgets interagieren. Zum Beispiel das sofortige Übertragen und Darstellen von Fotos von Cams usw.

Am besten selbst mal anschauen und bewundern:

 

Willkommen in der Zukunft! Und jetzt will ich endlich meinen Jetpack, verdammich.

Mehr dazu auf Techmeme hier und hier.

(via popularmechanics und dittes)

das iphone kommt, und es hat die üblichen Apple-ingridienzen: gutes Design und hohe Zäune

Gestern stellte Steve Jobs auf der CES Macworld Expo (danke für Berichtigung, Carsten ) das iphone vor. Die Blogosphäre spielt verrückt. Erwartungsgemäß.

Das iphone sieht äußerst schick aus und kommt mit einem scheinbar sehr nützlichen Touchscreen. Fotos findet man u.a. zu Hauf bei engadget.

Jetzt zu den negativen Punkten:

1. Obwohl mit OS X ein ausgewachsenes OS auf dem Mobiltelefon (<- vermeide bewusst das Wort Handy..) läuft, wird Apple keine Thirdparty-Software erlauben. Das heißt, alles kommt aus einer Hand: Apple. Open your puuurse, please.

2. Das iphone wird in den USA an ein Mobilfunknetzwerk gekoppelt (und zwar Cingular). Die gleiche Strategie dürfte Apple in allen anderen Staaten, in denen iphone eingeführt wird, auch fahren.

(siehe hierzu unter anderem O’Reilly Radar)

Davon abgesehen wird das iphone ein Erfolg werden, keine Frage. Und der unverschämt hohe ROI, den Apple mit dem hohen Preis, der Kopplung an ein Netzwerk (das wird Cingular sich einiges hat kosten lassen), und der Tatsache, dass man zusätzliche Software von Apple erwerben wird müssen, erreicht, dürfte schon allein rechtfertigen, dass das ‘Computer’ im Namen von Apple gestrichen wird.

 

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