Archive for the 'In eigener Sache' Category

In eigener Sache: neues deutschsprachiges Techblog

Logo-netzwertig-com gross

Wie der Eine oder Andere in der Blogosphäre bereits mitbekommen hat, hat heute früh ein neues Themenblog bei Blogwerk das Licht der Welt erblickt.

netzwertig.com (Feed) ist der Nachfolger von Andreas Göldis hervorragenden medienkonvergenz.com-Blog (siehe hier ein Best of seiner Texte).

Ich freue mich außerordentlich, heute bekannt geben zu dürfen, dass neben Andreas Göldi und Markus Spath auch ich zum Team von netzwertig.com gehöre (Ich bin gar Leithammel Redakteur).

Ich freue mich, nicht nur im Team ein hoffentlich nützliches und substanzhaltiges Blog mit aufbauen zu können, sondern es sogar mit zwei seit langer Zeit hochgeschätzten ichsachmal Webexperten tun zu können.

Sorry, wenn das alles etwas nach Geschwurbel klingt. Aber ich bin wirklich sehr glücklich über die aktuelle Konstellation.

Ausrichtung: Wir werden unseren Schwerpunkt auf Analysen, Betrachtungen und Einordnungen des aktuellen Webgeschehens setzen.

Zusätzlich werden wir nennenswerte Startups aus dem deutschsprachigen Raum vorstellen. Sprich neben Dtl. auch Österreich und die Schweiz betrachten.

Emailadresse für Pressemitteilungen und derlei ist desk.netzwertig[at]blogw…com

siehe für alles Weitere zur Ausrichtung meinen Einführungsartikel auf netzwertig.com

Noch eine Anmerkung: Heute nach dem Start haben wir intern bei Blogwerk festgestellt, dass bei netzwertig.com mit Andreas ein (zwar in den USA lebender) Schweizer, Markus ein (zwar in Frankfurt lebender) Österreicher und mit mir ein (zwar in Chemnitz verweilender) Deutscher am Blog sitzen. Quasi ein wahres Dreiländerblog.

 

Was heißt das nun für neunetz.com?

Zunächst einmal: ich werde neunetz.com natürlich weiterführen.

Die hier in den letzten Monaten dominierenden Analysen des Webgeschehens werden ab sofort natürlich auf netzwertig.com stattfinden.

Das gibt mir die Möglichkeit, hier wieder vermehrt auf kleine und große nützliche Webapplikationen (von Übersee..) hinzuweisen. So wie es in der Anfangszeit von neunetz.com der Fall war. Quasi back to the roots.

Etwas, das ich bereits ein paar Mal versprochen hatte, aber nie wirklich umgesetzt habe.

Außerdem werde ich auch ab und an unsortierte Gedanken oder persönliche Ansichten zu aktuellen Vorkommnissen im Netz hier veröffentlichen, die ich nicht mit dem ganzen Team von netzwertig.com assoziiert sehen möchte (weil ich vielleicht mal wieder auf einem anderen Blogger rumhacken möchte ;)).

Bleiben Sie mir gewogen.

 

 

(Ach ja, noch was: Das netzwertig.com-Logo ist doch großartig, oder?)

In eigener Sache: Interview auf Radio Fritz morgen

Nach fast genau einem Jahr bin ich morgen, Samstag, 19.04., mal wieder zum Telefon-Interview auf Radio Fritz in der Sendung Trackback zugeschaltet. Damals ging es um das Thema Musikdienste im Netz und meinen Artikel dazu.

Dieses Mal geht es um die Umsonstkultur im Netz. Als weiterer Interviewgast wird Andreas Göldi seinen Standpunkt zu dieser Thematik beisteuern. Ich denke, es werden vielleicht diverse Fetzen fliegen.

Schalten Sie ein, werte Leser! (Oder warten Sie twentyfirstcenturish auf den Podcast zur Sendung.)

re:publica ‘08

Heute abend fahr ich nach Berlin und bin den Rest der Woche auf der re:publica. Postings hier werden also rar werden für die nächsten Tage.

Vielleicht werde ich den einen oder anderen Gedanken zur re:publica auf meinem tumblr-Linkblog verfassen. Das geht dort schnell und dreckig und da ist mir auch eine vernünftige Signal-Noise-Ratio nicht so wichtig wie hier.

Aus gegebenem Anlass: Beiträge hier sind nicht käuflich!

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Email eines Startups, in der keine weiteren Angaben zum eigenen Webservice stand:

Als Experte im Bereich
> Internet und Web 2.0 ist uns Ihre Meinung zu dieser Plattform wichtig.
>
> Vielleicht haben Sie Lust, Nutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Design
> zu testen und uns zu sagen, was Sie von diesem neuen Angebot halten?
>
> Bitte signalisieren Sie mir kurz, ob Sie Interesse haben. Falls ja, sende
> ich Ihnen ausführliche Informationen und einen Link zum Produkt.

Woraufhin ich antwortete:

sehr gern schau ich mir mehr Material zu Ihrer Seite an. Ob ich aber
darüber schreiben werde oder Ihnen Feedback geben kann, kann ich vorher
nicht sagen. Meine Zeit ist leider eng bemessen.

 

Mit dieser Vorabselektion glaubte man wohl, an die “Richtigen” zu kommen.

Denn daraufhin bekam ich eine Email, bei deren Lektüre mir meine Kinnlade fast das Parkett zerstört hätte:

Wenn Sie Ihren Beitrag zu [Dienst xy] mit einem entsprechenden Link gleich in
Ihrem Blog veröffentlichen, leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um
Vertrauen bei potenziellen Interessenten zu schaffen.

Bitte teilen Sie mir mit, wie viele unique visitors/Besucher Ihr Blog am
Tag, pro Woche bzw. pro Monat hat.

So weit, so unangebracht.

Der wahre Hammer folgt aber erst noch:

In diesem Zusammenhang möchte ich anfragen, ob Ihr Blog bereits ein Google
Analytics Tool hat. Sollte dies der Fall sein, würde ich gerne wissen, ob es
möglich wäre, wenn Sie einen eingeschränkten Zugang für uns einrichten
könnten.

Sobald Sie Ihre Meinung in Ihrem Blog veröffentlicht und uns einen
entsprechenden Link zugesendet haben, erhalten Sie von uns ein kleines
Dankeschön. Wählen Sie einfach eines der folgenden Präsente aus: iPOD
shuffle, USB-Stick 2 GB oder Trekkingrucksack.

(Hervorhebung von mir)

Unfassbar.

Wen glaubt der Herr eigentlich vor sich zu haben? Ich schreibe hier doch nicht über Webseiten als Gegenleistung für Bestechungsgeschenke!

Und warum soll ich unterwürfig Daten meines Blogs weitergeben? Und gleich einen eingschränkten GoogleAnalytics-Zugang für einen dahergelaufenen Gründer, mit dem ich eine kurze Mail getauscht habe? Herrimhimmel.

Diese zweite Email war vor allem eins: Eine Beleidigung.

Ich schreibe über Webseiten, zu denen ich etwas zu sagen habe. Startups sind explizit eingeladen, sich bei mir zu melden (marcel at neunetz.com). Je besser ihr Produkt, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Artikels dazu -should go without saying-.

Solche schmierigen Aktionen funktionieren hier nicht. Im Gegenteil.

Gleich noch eine Lektüre für’s Leben frei Haus: Solche Dinge mögen früher funktioniert haben, kommen heute aber fast immer ans Tageslicht.

 

Anmerkung: Da ich nicht weiß, wie das rechtlich ausschaut, habe ich den Namen des Webdienstes weggelassen.

Nur noch so viel zum Abschluss, Freunde der leichten Unterhaltung: Jedes Blog, das die nächsten Tage über die auf diese Weise an mich herangetragene Seite ein vermeintlich unabhängiges Review verfasst, fliegt hochkant aus meinem Feedreader.

The return of the Linkblog

Mein Linkblog, die Älteren mögen sich erinnern, ist von den Toten auferstanden. Wie die 30 verbliebenen Abonnenten bereits gemerkt haben, läuft mein Linkblog jetzt auf Tumblr-Basis. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch praktisch. Der Feed ist immer noch der alte.

 

Übrigens: Es ist erstaunlich, wie leichte Interfaceverschiebungen zu einer teilweise völlig anderen Nutzung führen können. Im Vergleich zum Blog fühlt sich ein Tumblelog richtig leicht an. Und die sozialen Aspekte sind bei tumblr nur dezent aber sofort umwälzend was das große Ganze angeht. Etwas Ähnliches beobachtete ich damals auch bei Twitter. Da schreib ich die Tage nochmal ausführlich drüber.

Wer die Einfachheit des Postens bei tumblr auch auf einem Wordpress-Blog möchte, probiere folgendes Plugin:

WordPress › QuickPost « WordPress Plugins (produziert allerdings manchmal Datenbankfehler obwohl die Postings normal ankommen)

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