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das MobileNetworking-Tool aka-aki: perfekt für Konferenzen

aka-aki-logoAnlässlich der Berichterstattung über aka-aki auf Techcrunch , auch hier kurz ein paar Worte zu dem neuen Dienst aus Berlin.

aka-aki ist ein neues Social Network für Leute mit Bluetooth-Mobiltelefonen . Hat man sich registriert, das aka-aki-Programm auf sein Telefon geladen, Bluetooth aktiviert und einen nicht die Urenkel mitverschuldenden Datentarif hat, werden einem andere aka-aki-Nutzer im Umkreis von 20 Metern auf dem Handy angezeigt bzw. die Begegnung im Profil mitgeschnitten.

So weit so interessant.

Wenn ich mir die Seite von aka-aki anschau, bin ich mir nicht so ganz sicher, ob die Ausrichtung auf Teens und Twens (?) so erfolgversprechend ist. Hat man es hier doch mit einem klassischen Henne-Ei-Problem zu tun, dass mit dieser Gruppe nicht zwingend zu lösen ist.

Denn so lang es nicht genügend Nutzer gibt, die das Programm auf den Telefonen einsetzt, ergibt der Einsatz wenig Sinn. Warum sollte man den Akku seines Telefons mit eingeschalteten Bluetooth leerlaufen lassen, wenn man sowieso keinem anderen aka-aki-User über den Weg läuft? Eben.

Und so entstehen auch keine neuen User, zumindest nicht für den Einsatz, den man sich bei aka-aki vorstellt.

Einsatzmöglichkeiten für Dienste wie aka-aki

Denn generell glaube ich nicht, dass der Einsatz solcher Identifizierungs- und Verortungsmöglichkeiten in großem Stil 24/7 genutzt werden wird, so wie es aka-aki selbst propagiert.

Will ich auf der Straße erkannt werden? Eher selten.
Will ich, dass meine Nachbarn wissen ob ich zuhause bin oder nicht? Sehr nett, dass Sie fragen, aber nein danke.

Und die Er-/Zusatzfunktion, dass man per aka-aki mit seinen Kontakten über das Netz günstiger als mit SMS kommunizieren kann, zieht nur bedingt. Dafür sind mabber und co. schlicht besser geeignet.

Wofür ist ein Mobile Social Networking denn nun einsetzbar? Die Antwort ist recht naheliegend: ad hoc networking bei Versammlungen/Menschenansammlungen, zu denen man zum Teil genau deswegen dort hingeht.

Ein paar Beispiele:

  • Konferenzen: Ist man sich nicht sicher ob das am Nachbartisch xy ist, den man bis jetzt nur von einem Foto von Xing kennt, sieht man auf seinem Mobiltelefon per aka-aki (der Name nervt übrigens nach dem xten Mal niederschreiben) ob Derjenige sich im Bluetoothradius befindet oder nicht. Ist Ersteres der Fall und sein aka-aki ist aktiv, kann man schon mal ein Bündel Visitenkarten zücken.
    Die manchmal etwas forciert hip und jung wirkende Oberfläche schränkt das Social Network hierfür allerdings leider unnötig ein.
  • Festivals, Konzerte, Discotheken, Clubs etc.: die üblichen Balzorte, klar. Btw.: Durchaus vorstellbar, dass aka-aki auf der re:publica nächstes Jahr richtig einschlägt.
  • spezielle aka-aki-Parties: Flirtsms2.0-Parties, speziell von aka-aki initiierte oder gesponsorte Parties, viral blah blah, you get what I mean

Fazit

Das mobile Web kommt und es wird boomen. Wie ich bereits den ganzen Nostradami im Rahmen der Blasendiskussion angedroht hatte. Aka-aki könnte der erste Dienst sein, der im großen Stil davon profitiert.

Schade dabei ist lediglich die die Zielgruppe recht einschränkende Oberfläche.

Auch glaub ich nicht, dass sich die propagierte Nahezu-24/7-Nutzung so durchsetzen wird. Schon allein, weil Frauen auch so schon genug angequatscht werden und nicht noch eine weitere Möglichkeit des Stalkings Tür und Tor öffnen werden. Diese Öffnung der Privatsphäre wird eher temporär geschehen.

aka-aki befindet sich zur Zeit in der Private Beta.

 

In der nächsten Ausgabe der De-bug (VÖ Ende September) wird es übrigens ein Mobile-Spezial geben. Das könnte interessant werden.

[tags]aka-aki[/tags]

Kostenlose Navigationssoftware für Mobiltelefone

Das Örtliche bietet seit Juni diesen Jahres eine kostenlose Navigationssoftwarean.

Wie Onlinekosten.de berichtet, werden jetzt weitere Modelle unterstützt. Außerdem erläutert Onlinekosten.de das Vorgehen des Programms näher:

Kostenlos ist das Ö-Navi so lange, bis ein Navigationsauftrag abgeschickt wird. Die benötigten Daten zur Routenberechnung werden per GPRS oder UMTS heruntergeladen und variieren je nach Route in der Menge. Für die Kosten der Datenübertragung muss der Nutzer zahlen - wenn er einen Datentarif gebucht hat, fallen die Kosten weniger schwer ins Gewicht. Das Projekt finanziert sich durch einen Werbebanner, der oberhalb der Routenanweisungen platziert ist.

Mangels kompatiblen Mobiltelefons (und GPS-Empfänger) kann ich es nicht testen. Deshalb auf eigene Gefahr.

Hier kann man testen, ob sein Mobiltelefon unterstützt wird und die Navigationssoftware runterladen.

2 Möglichkeiten mobile Webnutzung zu verbessern

RSS-Feeds, email, usw.

Zum bequemeren mobilen Zugriff auf abonnierte RSS-Feeds oder emails, bringt der Onlinefeedreader Netvibes ein nützliches Feature mit. Einfach am PC einen Tab anlegen mit dem Namen ‘mobile’. In diesem Tab dann alles anlegen auf was man unterwegs zugreifen will. Gmail zum Beispiel. Die Lieblingsfeeds. Andere Netvibeswidgets wie das Wetter zum Beispiel. Einzige Einschränkung: nicht alle Netvibeswidgets sind kompatibel mit dem Mobilmodus.

Mit dem Mobiltelefon surft man nun http://m.netvibes.com an. Dort loggt man sich mit seinem Netvibesbenutzernamen und Passwort ein. Anschließend bekommt man eine für Mobiltelefone optimierte Anzeige des eigenen ‘mobile’-Tabs. Für jeden der sowieso Netvibes nutzt, kaum Aufwand. Für alle Anderen dürfte allein das hier Anreiz sein, sich dort vielleicht anzumelden. Denn einfacher wird’s fast nicht.

Screenshots hier (wer meinen Linkblog abonniert hat, kennt den Artikel wahrscheinlich bereits).

Surfen

Mowser macht Webseiten für Mobiltelefone mit Webbrowsern fit, die eher suboptimal nichtmobilfreundliche Webseiten darstellen. Mowser haut zB große Grafiken von den Seiten und gibt einen RSS-Button an wenn es einen Feed findet. Man kann dann direkt den Feed lesen. Die Darstellung ist nicht immer perfekt: Bei neunetz.com zB wird zuerst die Sidebar angezeigt, die man erst wegscrollen muss um zum eigentlichen Content zu gelangen. Nichtsdestotrotz: nützliche Sache!

 

Tags:[tag]Netvibes, Mowser[/tag]

Instant Messaging mit Mobiltelefon via Mabber

Bemerkt, wie ich das unsägliche Wort ‘Handy’ in der Überschrift vermieden habe?

Mabber, ein Service, über den man sich ohne zusätzlichen Client in IM-Dienste wie ICQ, AIM usw. einloggen kann, hat Ende Februar seine Seite gerelauncht, und damit auch eine Mobile-Version für Deutschland an den Start gebracht. Über Mabber wurde hier schon einmal im Rahmen eines Vergleichs verschiedener IM-Clients berichtet.

Die Version für Mobiltelefone klingt sehr interessant. IM statt SMS könnte für Vielsmsschreiber tatsächlich eine Kostenersparnis mit sich bringen. Immerhin sind SMS immer noch völlig überteuert und mit einer entsprechenden Volumenflatrate müsste der Versand von SMS aufgrund geringer zu versendender Dateigrößen (da nur Text) in der Tat etwas bringen. Und durch eine zeitunabhängige Kostenstruktur könnte man permanent online sein. Mabber selbst behaupten bezüglich der Kosten etwas von weniger als 1 Cent pro Message. Hmm, nun, das hängt von Tarif und tatsächlichem SMSnutzungsverhalten ab. Gibt es irgendwo Zahlen dazu? Sprich wie groß ist eine zu versendende vergleichbare Datei mit 160 Zeichen? Das müsste man mit den angebotenen Tarifen vergleichen.

Ich würde ja gern eine Volumeflatrate mit meinem Mobilfunkvertrag verwenden, aber spätestens als ich den Tarifdschungel gesehen hab, habe ich entnervt abgewinkt. Da muss man schon viel Geduld und Nerven mitbringen für. Gibt es dafür irgendwo Übersichten? Hab bei den offensichtlichen Stellen (Heise mobil und onlinekosten.de) nichts gefunden.

Update: Mabber berichtet auf einer Unterseite etwas genauer über Kosten und Dateigrößen:

# Nachrichten über mabber zu senden ist meist viel günstiger als SMS zu schreiben.
# Ein Kilobyte Textnachricht kostet zwischen 0,9 und 2 Cent, je nach Netzbetreiber und Vertrag.
# Mit einem Kilobyte kannst du ca. so viel Text senden wie mit 7 SMS.
# Mit dem Handy Chatten kann also viel günstiger sein als das Schreiben von SMS.

Auf einer Unterseite behaupten, die Nachrichten kosten weniger als 1 Cent und auf einer anderen behaupten sie kosten zwischen 0,9 und 2 Cent ist im ersten Fall zumindest..großzügig ausgelegt.

(via socialmash)

Tags:[tag]mabber[/tag]