Flipboard 2.0 führt Follower-Prinzip für nutzerkuratierte iPad-Magazine ein

Die populäre Magazin-App Flipboard hat in der neuen Version 2.0 eine faszinierende neue Funktion eingeführt.  Nutzer der App können nun eigene Magazine, also Artikelsammlungen, erstellen und diese anderen Nutzern zum Abonnement in Flipboard anbieten.

Richard Gutjahr hat s ich Flipboard 2.0 angeschaut :

Mit nur zwei Berührungen kann ich den Artikel nun zu einem bereits bestehenden Magazin hinzufügen – oder aber ein neues Heft erstellen. Ich kann entscheiden, ob ich die Sammlung nur für mich mache, oder aber mit der Welt (Flipboard, Facebook & Co) teilen möchte.

[..]

Mit der Funktion “Lesezeichen” lassen sich künftig Magazine abonnieren – egal ob von professionellen Anbietern oder von Lesern kuratiert. Praktisch: Die Suchfunktion erleichtert das Aufspüren interessanter Angebote.

Was Flipboard hier umgesetzt hat, ist die vom GoogleReader bekannte, vor einiger Zeit eingestellte Funktion “Shared Items” für den Kontext ‘Magazinapp auf dem Tablet’. Nutzer können sich gegenseitig Links empfehlen und diese Empfehlungen von anderen abonnieren. Der Unterschied etwa zu Twitter: In diesem Umfeld bekommt man ‘nur’ Linkempfehlungen, was die Nutzung dieser Funktionen von beiden Seiten (Empfehler, Empfänger) prägt.

Flipboards neue Funktion der nutzergenerierten Artikelsammlungen, die in der App gleichwertig neben herrkömmlich hierarchisch generierten Magazinen stehen, zeigt noch einmal deutlich die Richtung des Medienwandels auf, dessen Entbündelung von Presserzeugnissen eben auch vor dem iPad nicht halt macht, wie ich bereits 2010 schrieb. Die neue Funktion ist ein logischer, vorhersehbarer Schritt gewesen.

Und jetzt kommt das Presseleistungsschutzrecht

Ich kann Richard Gutjahr allerdings leider nicht zustimmen, wenn er schreibt, dass die neue Flipboad-Version das verabschiedete und nun wohl in wenigen Monaten in Kraft tretende Presseleistungsschutzrecht ad absurdum führe.

Ich habe bereits mehrfach darüber geschrieben, dass das Presseleistungschutzrecht wohl auch mit Hinblick auf Apps und den Tabletmarkt von Axel Springer und Co. erdacht wurde. Christoph Keese, Cheflobbyist bei Axel Springer und damit automatisch in Personalunion Gesetzgeber in Deutschland, legte die Karten bewusst oder unbewusst bereits 2011 in seinem Blog auf den Tisch. Dort schrieb er über MyEdition, eine iPad-App von  Axel Springer:

 Inhalte aus anderen Quellen werden nicht ungefragt integriert. Sie werden nur mit vorheriger Genehmigung eingebaut. Genau das ist ein wichtiger Unterschied zu Flipboard oder Zite: MyEdition ist legal. Das haben wir bei der Vorstellung der Closed Beta mehrfach deutlich gesagt; ich habe es getwittert und es steht auch in diesem Blog.

Die Implikation ist offensichtlich: Angebote wie Flipboard ohne Geldfluss Richtung Axel Springer sollen in den Augen von Axel Springer illegal sein. In den Köpfen der Springerschergen waren sie das schon 2011.

Meine Prognose: Noch dieses Jahr wird bekannt werden, dass deutsche Presseverlage auf Basis des neuen Presseleistungsschutzrechts Verhandlungen mit Flipboard aufnehmen (wollen).

Vielleicht noch vor Ende des Jahres wird im schlimmsten Fall Flipboard auf unbestimmte Zeit aus den deutschen Appstores verschwinden. Im besten Fall kehrt es verkrüppelt in einer deutschen Sonderedition zurück.

Warum? Weil

  • die kommenden Forderungen der Presseverlage,
  • das neue Recht, das die Grundlage für ihre Forderungen darstellt,
  • die mit dem Recht verbundene Rechtsunsicherheit
  • und die Unmöglichkeit für Flipboard, a priori feststellen zu können, ob ein Inhalt Teil eines Presseerzeugnisses ist oder nicht,

Flipboard keine andere Wahl lässt.

Manager von Box and Evernote: Man sollte Microsofts Plattformen nicht ignorieren

CITEworld:

[Evernote-CTO Dave Engberg] also said that Evernote is seeing increasing usage of its Windows Phone app – and more important, that people on that platform use it quite often and buy extra services. “The average revenue per user is more than it is for Android.” He called Windows Phone revenue “modest, but worth the effort” and said it was “solidly in third place” – ahead of BlackBerry.

But Engberg does not recommend trying to reach these smaller platforms with a cross-platform development strategy. “If you build a kind-of-OK HTML5 app for a mobile device, you’ll be number nine” in the various app store lists for your category. Meanwhile, the top two apps will get almost all the downloads.

“It’s not worth doing it halfway,” he insisted. “There’s no benefit of putting half effort into it.”

Box COO Dan Levin, who was on the same panel, also said that enterprise app makers should not ignore Microsoft’s Windows 8 platform. Speaking to the audience of Silicon Valley business and tech employees in San Francisco, Levin said, “You’d be stunned at how many CIOs and IT people in places like Kansas City say that whatever Microsoft ships is the only thing they’ll consider. We can’t even have a conversation with a CIO that doesn’t include Windows.”

Das iPad ist für sehr lange Zeit das einzige benutzbare Tablet auf dem Markt gewesen. Selbst heute hat Microsoft noch keine richtige Antwort auf das iPad gefunden. (Die Surface-Tablets verkaufen sich nicht sonderlich gut. Apple verkauft in 6 Tagen wohl mehr oder weniger so viele iPads wie Microsoft Surfaces in 6 Monaten.) Das iPad, da beliebt bei Managern, scheint damit sehr viel stärker am B2B-Fundament von Microsoft zu sägen als das iPhone.

Der Smartphone-Markt

Apple-CEO Tim Cook:

Over the long-term all phones will be smartphones and there are a lot more people in the world than 1.4 billion. And people like to upgrade regularly. This is an enormous market to get to.

We’ve sold 500 million as of the end of last year, but over 40% of that happened last year. So there’s incredible momentum. And we’ve built a great ecosystem that is also fueling a developer industry… we’ve now paid out over $8 billion to them. Innovation has all moved to tablets and smartphones, so there’s so much momentum. When you look at what we’re doing in China, it’s impressive. There are also areas where we’re not doing as well, and we view those as opportunities. When I string all of these things together, I see a wide open field.

Ich glaube, vielen außerhalb der Branche ist noch nicht klar, wie gigantisch groß der Smartphone-Markt in wenigen Jahren sein wird.

Das gleiche gilt für den Tabletmarkt.

Das ist das Spannende an der Post-PC-Ära. Die Potentiale der Geräte und von allem, was mit ihnen kommt, sind um Dimensionen größer als es die der PCs jemals waren.

(Via John Gruber)

Facebook Mobile User: 192M Android, 147M iPhone, 48M iPad, 56M Messenger

Josh Constine auf TechCrunch:

In December 2011, right before Facebook stopped openly publishing stats, Android surpassed the iOS app. By just 11 months later in November 2012, Android had grown to 192.8 million MAU while iPhone only had 147.2 million MAU.

This shows Android is a core source of growth that helped Facebook reach 604 million mobile users by the end of Q3 2012.

Und das, obwohl Android entgegen des hohen Marktanteils nicht so häufig zur Webnutzung herangezogen wird, wie man vermuten würde.

Ich glaube, das sagt mehr über Facebook aus als über Android. Facebook ist, vor allem in den Kernländern wie den USA, so sehr im Mainstream angekommen, dass selbst User Facebook mobil nutzen, die, wenn ihnen im Laden kein Androidgerät empfohlen worden wäre, auch wieder ein Featurephone gekauft hätten.

Es gibt also vielleicht gar nicht so wenige Androidnutzer, die ihr Mobiltelefon vor allem für telefonieren, Facebook und eventuell noch Messages (Whatsapp und co.) verwenden.

Das wäre eine bemerkenswerte Leistung von Facebook.

Canonical kündigt Ubuntu für Smartphones an, erste Geräte 2014

Linux Ubuntu bekommt eine eigene Smartphone-Version. Canonical ist spät dran. Geräte mit Ubuntu Phone sind noch keine verkündbar.

Engadget:

there are no immediate plans for actual Ubuntu phones, and no carriers have been signed up yet — although we’re told that the OS will run on any new phone built for Android, should a manufacturer see merit in installing Ubuntu instead. Rather like Ubuntu for Android, this is still an idea looking for a device

Da beide Betriebsysteme, Android wie Ubuntu, am Ende des Tages Linux-Distributionen sind, scheint mir die Aussage, dass alle Android-Geräte auch mit Ubuntu laufen können, nicht so weit hergeholt. Vor allem da es in Canonicals Interesse ist, mit möglichst hoher Kompatibilität besonders attraktiv für die gebeutelten Android-Handsetproduzenten zu sein. (Samsung ist der einzige Hersteller von Android-Smartphones, der aktuell Gewinne macht.)

The Verge über das Interface:

Not surprisingly, Ubuntu’s handset interface is bringing a few unique features to separate it from the competition. Thumb gestures from the edge of the screen will play a big role in navigation — Canonical says that swiping in from the four different edges of the screen will let users switch apps and search for content. A short swipe from the left side of the screen brings up a dock of your favorite apps, while a full left-to-right swipe will pull up all of your open apps. Swipes from the right let you flip back through the apps you’re running; from the short demos on the Ubuntu site, it looks like a nice new way of navigating your apps.

Ubuntu ist stark im Servermarkt und auch im Desktopmarkt unter den Linuxdistributionen gut positioniert. Canonical führt für Ubuntu bereits eine Art Appstore für Desktopprogramme und bietet mit Ubuntu One eine Cloudspeicherlösung a la Box und Dropbox an. Gleichzeitig hat Canonical in den letzten Jahren bewiesen, dass sie ein ernstzunehmender Plattformprovider sind, der morgen nicht verschwinden wird.

Das könnte genug Strohhalm für Hardwarehersteller sein, um Ubuntu-Phones zumindest zusätzlich anzubieten. Bleibt die Frage, wie es bei den App-Entwicklern aussehen wird.

Wenn Google nicht aufpasst, wird Android Samsung oder Samsung Android

Roger McNamee, VC bei Elevation Partners, via AllThingsD, legt den Finger in die Google-Wunde:

“I watch what they have done with Android and I’m flabbergasted because their market share in units is so high but look at the profit share,” McNamee said. “Apple’s profit share is 75 or 80 percent because Android has been managed essentially to make it a profitless prosperity. Right now, if Google is not careful, Android will be Samsung or Samsung will be Android.”

Samsung ist neben Apple das einzige Unternehmen, das aktuell am Smartphonemarkt nennenswerte Profite vorweisen kann. Google macht nur sehr geringe Einnahmen mit Android. (Das ist einer der Gründe, warum trotz der wachsenden Marktanteile von Android der Aktienpreis von Google sehr viel geringer gewachsen ist als der Preis der Apple-Aktie zur gleichen Zeit.)

Sehr wahrscheinlich macht Google sogar mehr Geld mit mobilen Anzeigen, die auf iOS ausgeliefert werden, als mit mobilen Anzeigen über Android, weil letzteres sehr viel weniger zur Webnutzung herangezogen wird als iOS.

Tablet First

Nico Lumma:

Ich glaube allerdings auch, dass Mobile First immer mehr von Tablet First überlagert werden wird, denn das werden die allgegenwärtigen Geräte der Konsumenten werden. Künftig könnte also eine Fragestellung sein, wie man ein Produkt entwickelt, dass auf dem Tablet toll aussieht und zum Browsen einlädt, während die mobile Version es erleichtert, Inhalte selber zu generieren und die Web-Version sorgt für gute SEO-Resultate. Das macht die Produktentwicklung etwas komplexer als nur Mobile First, jedenfalls wenn man Mobile und Tablet als ähnlich, aber doch signifikant anders begreifen will.

Egal wie man es dreht und wendet, die Fokussierung auf UX/UI wird künftig die erfolgreichen Produkte noch mehr den anderen unterscheiden. Dabei sollte man konsequent von Tablet über Mobile hin zum Web denken.

Die Potentiale sind heute um Dimensionen größer als vor zehn oder selbst fünf Jahren. Aber mit ihnen sind auch die Herausforderungen gewachsen.

Kalenderapp: Fantastical für iPhone

So muss eine mobile Kalenderapp aussehen: Fantastical für iPhone. Einführungspreis: 1,79€.

Time Magazine nutzt erfolgreich Instagram, um über Hurrikan Sandy zu berichten

Das Time Magazine nutzte Instagram, um Fotos von den Folgen des Hurrikans Sandy zu verbreiten.

Forbes:

As the storm closed in on the coast Monday morning, Time’s director of photography, Kira Pollack, rounded up five photographers from the region and gave them access to the magazine’s Instagram feed. The photographers it sought out – Michael Christopher Brown, Benjamin Lowy, Ed Kashi, Andrew Quilty and Stephen Wilkes – are all heavy users of the Facebook-owned social photo platform.

Die Geschwindigkeit (und sicher auch die Größe) von Instagram waren die ausschlaggebenden Gründe für Time:

Using Instagram as the primary outlet for breaking news coverage was an experiment, Pollack says, but one motivated by necessity. “We just thought this is going to be the fastest way we can cover this and it’s the most dirct route,” she says .

Der Erfolg der Aktion spricht für sich:

The resulting collection on Lightbox, Time’s photography blog, was “one of the most popular galleries we’ve ever done,” says Pollack, and it was responsible for 13% of all the site’s traffic during a week when Time.com had its fourth-biggest day ever. Time’s Instagram account attracted 12,000 new followers during a 48-hour period.

Als Instagram im September diesen Jahres 100 Millionen registrierte Nutzer vermeldete, schrieb ich:

Ist Instagram Facebooks YouTube?

Mittlerweile dürfte immer mehr Menschen klar werden, dass Instagram tatsächlich, wie man mittlerweile auch an dem Time-Experiment sehen kann, für Facebook das ist, was YouTube für Google darstellt.

Das Problem mit der Werbung im mobilen Web, auch und gerade für die Presse

Holger Schmitdt bringt im Netzökonomie-Blog des Focus die aktuelle Herausforderung bei mobiler Webwerbung gut auf den Punkt:

Google und Facebook sind die letzten großen Web-Firmen, die noch auf Personalcomputern groß geworden sind. Nun haben sie Schwierigkeiten, ihre Werbemodelle ins mobile Web zu übertragen.

[..]

Das Kernproblem der Web-Firmen beim Übergang vom stationären zum mobilen Internet sind die Werber. Die sind nämlich – mal wieder – viel langsamer als die Nutzer.

[..]

Diese Kinderkrankheiten gelten in der schnell ändernden Medienwelt als normal. „Dass Konsumenten neue Techniken schneller annehmen als Werber, haben wir im stationären Internet auch gesehen. Dieses Missverhältnis wird sich korrigieren, sobald neue Techniken für die mobile Werbung entwickelt werden“, erwartet Gartner-Analyst Andrew Frank.

Was in der Medienberichterstattung über die Herausforderungen für Google und Facebook beim Wandel vom stationären zum mobilen Web bisher praktisch immer übersehen wird, ist, dass diese für alle werbefinanzierten Webangebote mehr oder weniger gelten.

Auch und besonders die Webableger der Presseverlage stehen vor dem Problem, dass sie auf die zunehmende mobile Nutzung nicht vorbereitet sind. (Vom Magazinapp-Irrweg reden wir hier gar nicht.)

Preisfrage: Wen wird der Wandel der Nutzung hin zum mobilen Web beim eigenen Werbegeschäft mehr schmerzen?

Diejenigen, die auf Instream-Werbung (Facebook) und mehrheitlich textbasierte Werbung (Google) setzen? Oder diejenigen, die ihre Werbeeinnahmen mit großen Bannern, Flash-Werbung, Skyscrapern, Overlays und co. im stationären Web machen (von Focus bis Spiegel Online)?

Vor diesem Hintergrund erscheint die oft durchscheinende Häme vieler Journalisten (nicht Schmidt) zu den mobilen Herausforderungen von Facebook ausgesprochen naiv. Ihrer bereits gebeutelten Branche wird der Wandel weitaus schwerer fallen.

Instagram-Nutzer veröffentlichen 10 Fotos pro Sekunde zu Hurrikan Sandy

Poynter: Instagram users are posting 10 Hurricane Sandy pictures every second:

The total photos posted as of now:

#sandy has more than 244,000 photos
#hurricanesandy has more than 144,000 photos
#frankenstorm has more than 23,000 photos

Wenig überraschend ist Instagram der nächste Webdienst, der die Berichterstattung von Bürgerjournalisten oder von Augenzeugen – je nachdem wie man es betrachtet – quantitativ und qualitativ auf eine neue Ebene hebt. Instagram ist dank Hashtags und Followerprinzip, wie Twitter davor, für diese Aufgabe wie gemacht:

  • Das Followerprinzip unterstützt Öffentlichkeit und Semiöffentlichkeit.
  • Hashtags erlauben eine thematische Selbstorganisation der Nutzerschaft.
  • Verbunden mit einem populären mobilen Dienst, der bereits intensiv täglich auf Smartphones für das Fotografieren und Verbreiten von Fotos verwendet wird, ergeben diese Punkte eine unvermeidbare Situation: Es wäre eine Anomalie gewesen, hätte sich Instagram nicht als Katalysator für die Fotoverbreitung bei Katastrophen und anderen Ereignissen erwiesen.

New Yorker Restaurant ermutigt Instagram-Nutzer, ein visuelles Menü zu erstellen

Springwise:

Knowing that foodies love to share their current meals on the popular photo-sharing service, the restaurant is encouraging customers to document their Comodo visit on the social network. By tagging their photos with #comodonyc, diners create a crowdsourced visual menu of the venue’s offerings. While the restaurant runs the risk of having its dishes publicly criticized, it will be able to gain feedback from comments and ‘like’ numbers. Given the platform’s reputation for artsy photography, the ‘menu’ will also serve to advertise its dishes. 

Das ist clever, weil es kostenfreie Werbung der besten Art ist:

Nur von den Nutzern geschönt, weil diese nur schöne Fotos in ihre Instagram-Streams schicken wollen, sind die Fotos im Idealfall also vorteilhaft aussehend aber trotzdem authentisch.

Eine automatische Integration solcher Fotos in die eigene Website kann man mit solchen Hashtag-Feeds aufgrund der systeminhärenten Spamgefahr allerdings nicht vornehmen.

(Man vergleiche das Vorgehen mit (deutschen) Restaurants, die das Instagramen ihrer Speisen explizit untersagen.)

Der turbulente Markthintergrund zur Qype-Übernahme durch Yelp

Die gleiche alte Geschichte: Erneut verschwindet ein weiteres unabhängiges deutsches Webunternehmen, das vor allem im heimischen Markt erfolgreich war, aber nie aus Europa herausgekommen ist, weil es zwar früh mit dem initialen Produkt regional Netzwerkeffekte feiern konnte, den Machern aber irgendwann die konzeptionelle Puste ausging.

Wie beide Unternehmen heute bekanntgegeben haben, wird die Empfehlungsplattform Qype von ihrem US-Konkurrenten Yelp übernommen. Laut TechCrunch bezahlt Yelp zusammengerechnet 50 Millionen US-Dollar:

 It will pay €18.6 million for all of Qype’s shares and is adding another 970,000 shares of Yelp’s Class A common stock, for a total purchase price of approximately $50 million.

Yelp war 2010 auf den deutschen Markt gekommen, hat sich in den letzten Jahren aber sogar im webfreundlichen Berlin schwergetan. Es macht nicht den Eindruck als hätte Yelp in den letzten Jahren nennenswerte Fortschritte mit organischem Wachstum im deutschen Markt gemacht. (Man vergleiche das mit der Entwicklung von Facebook in Deutschland.) Ein Umstand, der sich allerdings auch ohne Qype-Übernahme geändert hätte. Den Grund findet man im letzten Abschnitt des Textes.

Paradigmenwechsel hin zum mobilen Web

Angesichts der letzten Bewertungen von Qype können die Investoren mit dem Übernahmepreis zufrieden sein. Deutsche Startups:

Die 2006 gestartete Bewertungsplattform Qype wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Vodafone Ventures, Advent Venture Partners, Partech, dw Capital und Wellington Partners unterstützt. Qype-Gründer Uhrenbacher war zuletzt noch mit 17 % am Unternehmen beteiligt. Insgesamt sammelte Qype in der letzten veröffentlichten Finanzierungsrunde Ende 2010 6,5 Millionen Euro ein. Im Herbst 2008 sammelte die Jungfirma zuvor 8 Millionen Euro ein. Die letzte bekannte Bewertung des Unternehmens lag beim Einstieg von Vodafone Ventures bei rund 43 Millionen Euro. 

Denn sowohl Qype als auch Yelp haben ein Problem. Sie sind Webdienste, die auf dem Desktop geboren wurden und dessen Logiken folgen. Sie lösen allerdings ein Problem, lokale Empfehlungen, das inhärent Smartphoneland ist. Ohne konzeptionelles Neudenken für diese Dienste wird Wachstum oder auch nur das Halten der Position schwierig.

Die größte Herausforderung von Yelp, das in den USA noch ein Juggernaut ist, sind deshalb mobil besser aufgestellte Lösungen für dieses Problem; und konkret: Foursquare.

Foursquare und die Herausforderungen für Yelp/Qype

Ich hatte es bereits zum Börsengang von Yelp im letzten Jahr erwähnt. Warum Foursquare das Zeug hat, zur ersten großen Plattform des mobilen Webs zu werden, hatte ich im November 2011 ausführlich analysiert:

Ob Prag oder Provinz, Foursquare scheint das Henne-Ei-Problem des ortsbasierten Webs – man fängt in jeder Region wieder bei Null an – schneller zu lösen als alle anderen und damit schneller als alle anderen überall präsent zu sein. Und das ist das Fundament, auf dem die Plattform, die Community, die Empfehlungsmaschine, die Apps und die Kooperationen gedeihen können.

Und hier, im mobilen Web, zeigte sich auch, dass Qype an die konzeptionellen Grenzen gelangt war.

Ich schrieb zum Yelp-IPO:

Yelps Website und mobile App sind allerdings recht gut gemacht und zum Beispiel hilfreicher konstruiert als jene vom deutschen Qype.

Qype hätte mit einer Kooperation und/oder Integration von Foursquare und anderen Diensten wichtige Daten ansammeln können, die die eigene Position hätten stärken können.

Mehr kleinteilige Daten in Form von Checkins hätten die Reviewdaten stärken können. Qype hätte Erfahrungen sammeln können, die dem großen US-Konkurrenten gefehlt hätten. Siehe hierzu etwa meine Ausführungen von August 2010.

Stattdessen hat Qype das Gleiche wie Yelp gemacht: Eine schlechte Checkin-Funktion ohne langfristige Strategie dahinter in die eigene App integriert. Stephan Uhrenbacher von Qype aus dem Jahr 2010 zufolge scheint es eine Entscheidung von Qype gewesen zu sein, diesen Weg zu gehen, statt eine von außen erzwungene:

Wir haben Gespräche mit Foursquare geführt, uns dann aber dazu entschieden, unser eigenes Checkin-System aufzubauen. Das bietet sich auch an, immerhin besitzen wir ja eine umfassende Location-Datenbank. Auf diese wiederum greifen andere Location Based Services über die Qype API zu.

Fast könnte man meinen, das wäre typisch für deutsche Webgründer: Immer versuchen alles selbst zu machen und am Ende unter anderem auch gerade deswegen mit dem Gegenteil dastehen; nämlich als Ableger eines US-Anbieters.

Qype, das wie studiVZ und Xing ein nur auf wenigen nationalen Märkten erfolgreicher Dienst war, sah sich nicht nur einem international wesentlich größer aufgestellten Konkurrenten gegenüber, sondern auch einem Paradigmenwechsel durch das kommende mobile Web.

Mit innovativen Ansätzen hätte Qype dank guter regionaler Basis mehr werden können. Dafür schienen aber die Visionen gefehlt zu haben.

Vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Exit für alle Beteiligten auf der Qype-Seite ausgesprochen erfreulich.

Die neuen iOS-Karten als Heilsbringer für Yelp

Meine Aussicht auf Yelp, die zum Zeitpunkt des Börsengangs nicht sehr positiv ausgefallen war, hat sich in der Zwischenzeit etwas relativiert. Das liegt weniger am Produkt von Yelp und mehr an Apple: Denn Yelp ist einer der Partner für die neuen Karten auf iOS. Yelp selbst und die Reviews von Yelp sind damit mit einem Schlag zumindest im populären mobilen Betriebssystem iOS auf eine Stufe gerutscht, die im Web und auf Android und vorher auf iOS Google vorbehalten war.

Die iOS-Integration von Yelp ist eine Distributionsgoldmine. Allein deshalb sind Yelp-Reviews für Geschäfte mit einem Schlag wichtig.

Auch diese Entscheidung von Apple könnte in die Übernahmegespräche eingeflossen sein. Es ist zumindest eine interessante Randnotiz wert, dass Apple sich nicht die Mühe gemacht hat, hierzulande neben Yelp auch Qype, das wesentlich mehr Ergebnisse hat, zu integrieren. Wenn es für Qype keine Möglichkeit gibt, eine vergleichbare Partnerschaft mit Apple zu erlangen, wäre der Ofen mittelfristig so oder so aus gewesen – denn man erinnere sich: im mobilen Web liegt die Zukunft für Dienste wie Qype und Yelp.

(Warum Qype nicht bei den Apple-Karten dabei ist, spielt dabei gar keine so große Rolle. Vielleicht haben Yelp und Apple einen internationalen Deal abgeschlossen. Yelp hat naturgemäß einen besseren Blick auf seinen Markt als Apple, und dürfte die Vorteile besser erkannt haben. Oder Apple macht es sich leicht und sich selbst hier zum Kingmaker. So oder so: Allein die Tatsache, dass Qype, der Platzhirsch auf dem wichtigen deutschen Markt, kein iOS-Maps-Partner zum Launch war, spricht Bände.)

Man darf gespannt sein, inwiefern es Yelp gelingen wird, die Datenbanken zusammenzuführen. Vor allem deutsche iOS-User würden sich über eine erfolgreiche Übertragung der Daten freuen.

Fast jeder zweite Deutsche zwischen 12 und 19 Jahren besitzt ein Smartphone

Christian Lohmüller auf Mobilszene.de:

In Deutschland besitzt fast jeder Zweite zwischen 12 und 19 Jahren ein Smartphone. 96% haben ein Handy. Das geht aus der aktuellen JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest und des Südwestrundfunks hervor. Die Zahl der Jugendlichen, die regelmäßig mit dem Handy ins Internet gehen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 40% verdoppelt.

Bei der Jugend kann man die Zukunft sehen. 

(via Steffen Meier)

Maps sind für mobiles Web, was Webindex von Suchmaschinen für das Desktop-Web ist

Maps sind, das dürfte auch dem letzten nach dem aktuellen Drama um Google Maps und Apple Maps aufgegangen sein, der vielleicht wichtigste Baustein der langsam heranrollenden mobilen Webrevolution.

Maps sind, wenn man so will, das Äquivalent zum Webindex für das lokal getriebene Web. So wichtig, wie die Websuche für das ortsungebundene Web ist, so wichtig sind Maps für das mobile, oft  lokal getriebene Web.

Sie sind die Basis, auf der das mobile Web steht. Deswegen sind eigene Karten für Plattformprovider, von Apple über Google bis Amazon, strategisch wichtig.

Deshalb ist es besonders interessant, was Alexis C. Madrigal in The Atlantic über Nokias Maps schreibt:

There’s a third company that’s invested billions of dollars, employs thousands of mapmakers, and even drives around its own version of Google’s mythic “Street View” cars. 

That company is Nokia, the still-giant but oft-maligned Finnish mobile phone maker, which acquired the geographic information systems company Navteq back in 2007 for $8 billion. That’s only a bit less than the Nokia’s current market value of a bit less than $10 billion, which is down 93 percent since 2007. This might be bad news for the company’s shareholders, but if a certain tech giant with a massive interest in mobile content (Microsoft, Apple, Yahoo) were looking to catch up or stay even with Google, the company’s Location & Commerce unit might look like a nice acquisition they could get on the cheap (especially given that the segment lost 1.5 billion euros last year).

Das faszinierende ist, dass Nokia zumindest in den USA Zugang zu quantitativ – und damit in Aggregation auch qualitativ -hochwertigen Daten hat, von denen Apple als auch Google nur träumen können. Die GPS-Daten von den Paketdiensten FedEx und UPS:

People pointed out that while Google’s driven 5 million miles in Street View cars, UPS drives 3.3 billion miles a year. Whoever had access to these other datasets might be in the mapping (cough) driver’s seat.

Well, it turns out that Nokia is the company that receives the GPS data from both FedEx and UPS, the company’s senior VP of Location Content, Cliff Fox, told me.

Fazit: Wenn die neue Lumia-Reihe von Nokia mit Windows 8 floppt, entsteht eine Marktsituation, in der Nokias Maps-Abteilung zum Verkauf stehen könnte. Der Preis dürfte dann nicht einmal bei einem Zehntel der Kriegskasse von Apple liegen.

Zusätzlich ist es naheliegend, dass Apple und andere Unternehmen wie Amazon etwa künftig verstärkt auf Postdienste in aller Welt zugehen, weil diese auf einmal in einer Welt, in der Maps strategisch wichtig werden, auf einem Datenschatz sitzen. Sie wären dumm, würden sie es nicht tun.

eBay: 100 Millionen App-Downloads, 100 Millionen Items über Apps gelistet

AllThingsD:

[Steve Yankovich, eBay’s VP of mobile] says they see the most sales coming from the iPhone out of all the smartphone apps, and a lot of transactions are also coming from the iPad and the mobile Web.

Langsam aber stetig kommt das mobile Web.

Interessant auch die folgende Aussage:

So far this year, the most expensive item that was listed and sold on eBay via mobile was a $22,500 framed Peter Lik photograph. But if that sounds ridiculous, Yankovich has a plausible explanation: “There’s all kinds of things that are bought on mobile that are six figures. People who have lots of money are also busy,” he said.

Smartphones integrieren sich besser in das alltägliche Leben als Laptops.

Verbreitung von iOS and Android drei mal schneller als jene von Social Networks

Der Appanalytics-Anbieter Flurry: iOS and Android Adoption Explodes Internationally:

The rate of iOS and Android device adoption has surpassed that of any consumer technology in history.  Compared to recent technologies, smart device adoption is being adopted 10X faster than that of the 80s PC revolution, 2X faster than that of 90s Internet Boom and 3X faster than that of recent social network adoption.  Five years into the smart device growth curve, expansion of this new technology is rapidly expanding beyond early adopter markets such as such as North America and Western Europe, creating a true worldwide addressable market.  Overall, Flurry estimates that there were over 640 million iOS and Android devices in use during the month of July 2012.

Drei mal schnellere Adoption als bei Social Networks. Das dürfte die kommende Bedeutung der Taschencomputer deutlich machen.

In Deutschland existieren aktuell 19 Millionen aktive iOS- und Android-Geräte laut Flurry.

(Vorausgesetzt natürlich, dass die Zahlen von Flurry korrekt sind. Ein Dienstleister für App-Anbieter hat ein natürliches Interesse daran, die Welt der Apps so gut wie möglich aussehen zu lassen.)

Samsung praktisch einziger Profiteur von Android

Horace Dediu auf asymco:

Also noteworthy is that almost all the value from the Android ecosystem is concentrated in Samsung. I did not include Google in this analysis since its mobile is so small as to be not visible in its accounting. A separate analysis of Android economics shows that Google’s benefit from the platform is modest. In contrast, Samsung, and Samsung alone, is benefitting greatly. It could even be said that today Samsung is the only Android profit engine.

Android bleibt ein eigenartiges Biest, dessen Zukunft mehr als ungewiss ist. (Eine Analyse folgt, sobald ich die Zeit und Muße dafür aufbringen kann.)

Die Mobilbranche wird währenddessen dominiert von zwei Riesen. Dediu:

In absolute terms the iPhone franchise created $244 billion in value while Samsung created $83 billion. The others destroyed $37 billion.

 

Amazon plant Smartphone

Wall Street Journal über die zunehmenden Gerüchte und Berichte:

Officials at some of Amazon’s parts suppliers, who declined to be named, said the Seattle-based company is testing a smartphone and mass production of the new device may start late this year or early next year.

 [..]

One person said that the screen of Amazon’s smartphone currently being tested measures between four and five inches.

Bloomberg last week reported that Amazon was developing a smartphone.

Amazon wird pünktlich zum Weihnachtsgeschäft eine aktualisierte Version des Kindle Fire anbieten. Es klingt nicht so, als würde das für das Smartphone ebenfalls gelingen. Das Smartphone wird aller Voraussicht nach wie das Tablet mit einer geforkten Version von Android laufen. Man darf gespannt sein.

Smartphone von Facebook soll 2013 kommen

Das Gerücht eines kommenden Smartphones von Facebook hat sich weiter verdichtet. Die New York Times berichtet, dass laut Aussagen von Facebook-Mitarbeitern und Personen, welche für das Projekt von Facebook angeworben werden sollten, Facebook 2013 ein eigenes Smartphone herausbringen will.

Nick Bilton für New York Times:

Employees of Facebook and several engineers who have been sought out by recruiters there, as well as people briefed on Facebook’s plans, say the company hopes to release its own smartphone by next year. These people spoke only on the condition of anonymity for fear of jeopardizing their employment or relationships with Facebook.

The company has already hired more than half a dozen former Apple software and hardware engineers who worked on the iPhone, and one who worked on the iPad, the employees and those briefed on the plans said.

Fraglich bleibt, wie tief Facebook in die Hardware einsteigen wird. Laut New York Times scheint Facebook auch auf der Hardwareseite mitmischen zu wollen:

Now, the company has been going deeper into the process, by expanding the group working on Buffy, and exploring other smartphone projects too, creating a team of seasoned hardware engineers who have built the devices before.

One engineer who formerly worked at Apple and worked on the iPhone said he had met with Mark Zuckerberg, Facebook’s chief executive, who then peppered him with questions about the inner workings of smartphones. It did not sound like idle intellectual curiosity, the engineer said; Mr. Zuckerberg asked about intricate details, including the types of chips used, he said. Another former Apple hardware engineer was recruited by a Facebook executive and was told about the company’s hardware explorations.

Man sollte das allerdings nicht überbewerten. Facebook ist kein Hardwarehersteller und sie werden mit ihrer Firmenkultur und ihren Kernkompetenzen nicht von heute auf morgen eine vertikale Integration a la Apple ausführen können. Egal, wie viele Ingeneure eingestellt werden.

Und diese Integration ist auch nicht zwingend nötig. Realistischer erscheint dagegen, dass Facebook eng mit Partnern auf der Hardwareseite zusammenarbeiten will. Die Partner würden dann zwar den Hauptteil auf Hardwareseite stemmen, aber Facebook selbst will ebenfalls mit einem Hands-on-Ansatz mitreden können. Das deutet auf eine, wenn auch nur zeitlich beschränkte, exklusive Partnerschaft hin.

Ein komplett eigenes Hardwareprojekt erscheint dagegen vollkommen unrealistisch.

Damit fällt dann auch ein Großteil der Gründe für die Skepsis vieler, wie etwa Henry Blodget von Business Insider, wieder weg.

Wenn Facebook die Sache richtig angeht, arbeiten sie mit nach Distinktion und damit hoffentlich kommenden Profiten dürstenden, von Android ausgezerrten Herstellern wie HTC zusammen. Diese dürften für Facebook einige Hebel in Bewegung setzen. Eine Partnerschaft zwischen HTC und Facebook wird bereits nachgesagt.

Zusätzlich wird Facebook aller Voraussicht nach wie Amazon beim Kindle Fire auf einen Android-Fork setzen. Wie Amazon hätte auch Facebook gute Gründe dafür: Android ist bereits ein ausgewachsenes, modernes mobiles Betriebssystem. Es ist Open Source. Es entwickeln bereits viele Anbieter Apps für die Plattform.

Egal wie tief Facebook sich in das OS integriert, die Android-Apps werden ohne große Probleme auf dem Smartphone laufen. Gleichzeitig existieren viele Hardwarehersteller, die bereits Erfahrungen mit Android gesammelt haben.

Facebooks Integration, und damit Mehrwert, liegt dann in der Vernetzung die noch oben drauf kommt. Und die ist, wie bereits ausgeführt, dann ein potentiell großer Hebel, um die App-Entwickler für die Plattform zu erwärmen.

Was passiert mit den Facebook-Apps auf iOS, Android und Windows Phone, wenn Facebook auf Plattformebene mit  Apple, Google und Microsoft direkt konkurriert? Nicht viel. Facebook ist zu populär, um dessen Apps zu beschränken oder gar auszusperren ohne der eigenen Plattform massiv zu schaden. Viel interessanter ist, was nicht passieren wird und das kann man bereits bei iOS sehen: Dort ist Twitter in das System integriert, Facebook nicht. Die anderen Plattformprovider könnten also bei ihren sozialen Komponenten auf Systemebene, die ebenfalls zweifellos kommen werden, Facebook eher hinten anstellen. Die Gewinner könnten damit zum Beispiel Twitter, LinkedIn und Tumblr sein.

Und dann wäre da noch das  Gerücht, Facebook wolle Opera, welche auch einen populären mobilen Browser anbieten, übernehmen.

Wo Rauch ist, da ist auch Feuer. In Sachen Facebookphone lässt sich der Rauch nicht mehr übersehen.

Siehe zum Thema Smartphone von Facebook auch: