Appökonomie

Facebook startet App Center. Kommt das Facebookphone als nächstes?

11.05.2012

Nico Lumma:

Künftig gibt es wieder ein ordentliches Verzeichnis, in dem alle Apps zu finden sind, die bestimmten Qualitätskriterien entsprechen. Zusätzlich werden jetzt aber auch die mobilen Apps aufgelistet werden, die über ein Facebook Single Sign-On verfügen und damit auch leicht aus der mobilen Facebook-App gestartet werden können. Das ist ultra-praktisch für die Facebook-Nutzer, denn künftig kann man auch mobil neue Facebook-Apps finden, aus den mobile App Stores installieren und dann direkt der Facebook App starten[..]

Zwei Gedanken sind mir bei der Nachricht (siehe auch Techmeme) gekommen:

1.…

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Das Verhältnis zwischen Appstores und App-Preisen

19.01.2012

David Barnard, ein Entwickler mobiler Apps, über die Preisentwicklung im Appstore des iPhones:

In July 2009 the average price for games was $1.39 and all apps combined averaged $2.58. Today it’s $1.01 for games and $2.12 for all apps. Prices do tend to drop in a free market as competition, increased efficiency, economies of scale, and other factors come into play, but I still contend that Apple’s policies and the design of the App Store itself initiated and even accelerated the race to the bottom.

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Appstores und Apps für Digitalkameras

05.01.2012

Wired.com:

“I believe the photo apps available for the iPhone right now are a glimpse into the future of what the next wave of cameras have in store for us,” Doc Pop says. “Within five years, app stores and internet connectivity will be standard on any point-and-shoot camera.”

Interessantes Gedankenspiel: Welche Geräte können von Internetverbindungen und eigenen Appstores und App-Ökosystemen profitieren?Digitalkameras sind eine offensichtliche Kategorie.

Welche noch?

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Webdienst des Jahres Instagram lehrt uns 2 Lektionen über die neue Appwelt

20.12.2011

Instagram

Instagram ist zweifellos der Webdienst des Jahres 2011. Der im September 2010 gestartete Fotosharing-Dienst ist 2011 in der Nutzung förmlich explodiert. Instagram ist der Beweis für die Ankunft des mobilen Webs, das mit seinen neuen Betriebssystemen und Appökonomien nicht so offensichtlich ist wie es manchem erscheinen mag.

Instagram unterscheidet sich massgeblich von herrkömmlichen Webdiensten, wie man sie bisher kennt: Man kann Instagram nur als mobile App benutzen. Und sogar nur auf iOS, also iPhone.

Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen: Bereits 9 Monate nach dem Launch konnte man Instagram getrost als den erfolgreichsten Fotosharingdienst nach Flickr und Facebook bezeichnen:

That’s 150 million photos uploaded to Instagram in just the 9 months since the app launched.

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Trend für 2012: Clients, die Social Networks und traditionelle Branchen verbinden

15.12.2011

Auf Exciting Travel schrieb ich anlässlich der Übernahme von Topguest, einer App die Check-Ins und Treueprogramme verbindet:

Spezielle Clients wie Topguest, die populäre Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Foursquare mit traditionelleren Angeboten der Branche verbinden, werden einer der wichtigeren Trends der nächsten Jahre sein.

Dieser Trend wird nicht nur auf die Reisebranche sondern auf  steigende Zahl an Branchen zutreffen, egal ob B2C oder B2B.

Die allgemeinen Social Networks sind da, sie sind etabliert, ihre Daten steigen und Quantität und Ausdifferenzierung und sie bieten APIs an.…

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Die Appwelt ist eine Welt mit globaler Konkurrenz

11.08.2011

Matthaus Krzykowski von der Berliner Appanalyse-Firma Xyologic fasst die Sicht von z.B Verlegern auf die Konkurrenzsituation bei Apps zusammen:

None of these guys is aware of all the international or indie apps which are disrupting them in their local markets. These local internet brand folks only look at the the other local internet folks as competition.

Das ist so wahr, dass es schmerzt. Sie wissen gar nicht was sie trifft. Eines der größeren Probleme für Medienkonzerne sind oftmals hanebüchen falsche Marktanalysen auf deren Grundlage Strategien für etwa iPad-Apps oder allgemeine digitale Strategien umgesetzt werden.…

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Die 4 Moment-Apps

04.07.2011

Momentapps

Auf dem ZDF-Blog Hyperland habe ich vor ein paar Tagen über – ich habe sie mal so genannt – Moment-Apps geschrieben. Mobile Apps, die darauf ausgelegt sind, ein bestimmtes Element, also ein eben gehörtes Lied oder eine gerade gelesene Buchseite, bestmöglichst festhalten und online verbreiten zu können:

Die kleinteiligere Arbeitsteilung, die bei mobilen Apps beobachtbar ist, ist faszinierend. Plattformprovider wie Facebook oder Google (oder, Gott bewahre, Apple) können diese Angebote in der Regel nicht einfach erfolgreich imitieren und integrieren.…

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Es gibt keinen Krieg zwischen Facebook und Apple

16.06.2011

Facebook logoLaut TechCrunch plant Facebook unter dem Namen “Project Spartan” eine neue mobile Plattform auf HTML5-Basis, die vor allem auch als Basis mobilen Webapplikationen unter die sozialen Arme greifen soll.

Aus mir unerklärlichen Gründen macht der TechCrunch-Autor MG Siegler aus diesen Informationen einen Angriff von Facebook auf Apple. Die Überlegung: Eine Webapps unterstützende Facebook-Plattform ist ein direkter Angriff auf den Appstore von Apple.

In Deutschland nimmt FAZ-Netzökonom Holger Schmidt die unglückliche Interpretation auf und schreibt von einem Krieg der Plattformen.

Technews sind in den letzten zehn Jahren dank explosionsartiger Zunahme der Publikationen und daraus folgender Diversifikation enorm besser geworden.…

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Was für Apples Appstore und dessen Review-Prozess spricht

04.02.2011

In der Regel wird Apples Ansatz, Apps vor der Zulassung in den iOS-Appstore von Mitarbeitern prüfen zu lassen, ausschließlich kritisiert. Vergessen werden dabei die offensichtlichen Vorteile, die die strengere Kontrolle mit sich bringt.

Marco Arment, Entwickler von Instapaper und Mitgründer von Tumblr, über die Vorteile des Review-Prozesses für das iOS-Ökosystem:

First and foremost, the review process has created a level of consumer confidence and risk-taking that has enabled the entire iOS app market to be far bigger and healthier than anyone expected.

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Mac App Store: Warum erst 2011?

08.01.2011

Das Bemerkenswerte am diese Woche gestarteten Mac App Store ist tatsächlich, dass er erst 2011 gekommen ist.

Michael Seemann:

Vor knapp 10 Jahren kam Microsoft XP auf den Markt. Ich sehe nicht, warum ein Appstrore da nicht schon wunderbar funktioniert hätte. Das Internet war schon so weit, dass man da Programme herunter lud. Allen: den Kunden, den Herstellern und auch Microsofts Systemintegrität hätte ein Appstore vieles erleichtert. Und man hätte von Anfang an viel Geld machen können.

Chris Dixon:

Mac App Store: It’s amazing it took until 2011 for Normals to not be asked which directory to install stuff and other techie questions.

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iOS: In-App-Verkäufe generieren mehr Einnahmen als Werbung

18.10.2010

ReadWriteWeb verweist auf eine neue Studie von Flurry, nach der App-Entwickler für Apples iOS (iPhone, iPod Touch und iPad) zunehmend über In-App-Verkäufe Umsatz generieren:

[..] in-app purchases have taken over as the leading source of revenue for social networking and social gaming applications.

Flurry’s analysis revealed that, during 2010, there has been a shift away from advertising to virtual good sales as the major source of revenue for apps in these two categories. And as of September, in-app purchases accounted for 80% of revenues generated by mobile developers.

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In Lieblingsorte automatisch auf Foursquare einchecken mit Future Checkin

03.08.2010

future-checkinIn meinem Artikel über den Aufstieg der Ein-Klick-Geste hatte ich auch über die Bedeutung der Ein-Klick-Geste bei ortsbasierten Diensten in Form der von Foursquare eingeführten Check-Ins geschrieben. Zur Wechselbeziehung zwischen Protokoll-Ansatz und Ein-Klick-Geste/Check-In sagte ich sinnvolle Überschneidungen voraus:

Denkbar ist beispielsweise etwa ein ortsbasierter Dienst, der sich automatisch bei Aufenthalt an oft besuchten Orten eincheckt, wenn man das so vorher eingestellt hat. Auch im Bereich der Micropayments erscheint ein Ansatz, der die Funktionen von Flattr und Kachingle clever vereint, sinnvoll.

TechCrunch berichtet nun über Future Checkin, eine iPhone-Applikation, die genau diese Funktion für Foursquare erfüllt.…

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New York Times wird mobile App an andere Publisher lizenzieren

02.08.2010

Die New York Times plant, die Technik hinter ihrer mobilen App an andere Publisher zu lizenzieren, bzw. eine Plattform mit Templates aufzubauen. Interessant:

The NYT is reportedly experimenting with a platform dubbed Press Engine, which will allow other publishers to produce their own apps for devices such as the iPhone and iPad, apparently because they kept asking for a decent way to do so.

TechCrunch: New York Times To License “DNA” Of Its Mobile Apps To Other Publishers.

Aus der Pressemitteilung:

The iPhone and iPad application templates will include the following features:

- partial offline reading and the ability to save articles;
- share functionality;
- photo gallery, audio and video;
- horizontal and vertical reading;
- simple search; and
- device-standard advertising units.

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Googles App Inventor ist für den Long Tail gedacht

20.07.2010

0710-appinventor-logoLesenswerter Artikel über Googles App Inventor, dem neuen visuellen App-Entwicklungstool, auf O’Reilly Radar:

Apple is saying “trust us, it will just work.” Google is saying “We’ll help you to be creative and make your own stuff that works for you.” There’s nothing inherently wrong with either approach. Apple’s approach is more appropriate for an entertainment device, more like the ’60s TV, radio, or dial phone. It does more, but it’s still sealed; you can’t open it up and hack it. There are plenty of people who want that kind of experience — possibly a majority.

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iPhone: Apperang bezahlt Nutzer für das Herunterladen von Apps

16.07.2010

Apperang will iPhone-App-Entwicklern bei der Verbreitung der Applikationen helfen, indem User für das Herunterladen und Installieren bezahlt werden. Ich bin mir nicht sicher, wie gut das funktionieren wird. Interessant ist es aber allemal.

mobile zeitgeist stellt Apperang vor und listet die Vorteile einer größeren Verbreitung auf, die zu einem selbstverstärkenden Effekt führen kann:

Der Entwickler zahlt an Apperang auf einer Pay-per-Download-Basis, entweder je nach gewähltem Programm 0.20 oder 0.40 US$/Download.

[..]

Doch die Rechnung kann durchaus aufgehen, denn erhöhte Downloads haben verschiedene positive Effekte:

  • WoM-Marketing, die App wird im Freundeskreis weiter empfohlen
  • Höhere Rankings im AppStore
  • Mehr Reviews
  • Weitere erhöhte Umsätze durch z.B.

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Evernote bekommt eigenen AppStore

15.07.2010

Das beliebte Digitale-Notizen-Tool Evernote wird zur Plattform und bekommt seinen eigenen AppStore. GigaOm:

Today, most Evernote customers use the app to coordinate their note-taking across at least one mobile device and at least one desktop. Now the company is using that strength to help out other companies and add functionality it hasn’t built itself with 100 “items” (aka apps) from 67 companies at launch.

[..]

Evernote wants its partners to both augment and take a piece of its freemium model. It promises it will soon add the ability for developers to charge within Trunk and earn affiliate revenue.

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Facebooks mobile Strategie: Plattform

15.07.2010

Venturebeat berichtet über Facebooks mobile Strategie:

Facebook is going to go beyond rolling out standalone applications for iPhones, Google Android devices or feature phones and start considering itself a platform for developers to distribute mobile apps with.

“Where we’re going from here is a platform strategy. We’re going away from a one-off app strategy,” said Erick Tseng in his first public appearance since joining Facebook as head of mobile products. Speaking at VentureBeat’s MobileBeat conference today, he said the company will start building out this effort over the next several months.

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Mobile-App-Entwickler sollten jetzt mit Android anfangen

12.07.2010

Guter Punkt von Louis Gray bezüglich Android und Entwickler:

When I first discussed my thoughts on Android, I made comments saying that if I were a software developer looking to deploy a mobile app, I would look to code for Android first and iPhone and iPad second, to gain highly visible mindshare in a fast growing marketplace. In a piece in the San Jose Mercury News last week, that theory was validated by developers who said the once small pond was turning into an ocean.

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Angry Birds, eine weitere Freemium-Erfolgsgeschichte

05.07.2010

Angry-Birds Nach Evernote ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Implementierung des Freemium-Geschäftsmodells (kostenlose Basisfunktionen, kostenpflichtige Premium-Funktionen) ist das von einem finnischen Startup kommende iPhone-Spiel Angry Birds:

Angry Birds have reached the #1 position of Paid Apps in tens of different countries. 61 to be exact. [..]

In total, Angry Birds have had over 10 million downloads of their game. 6 million downloads for the free Lite version and 4 million downloads for the paid app at approximately 99c a piece. This in return is about 2.8 million euros after the revenue share for Apple has been taken out.

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Was 1&1 mit dem SmartPad falsch macht

03.07.2010

Update: Google verwehrt Tablet-Herstellern noch den Zugang zum Android Market. Siehe diesen Artikel zum Thema. /Update

Im vorletzten Artikel schrieb ich über Kooperationen und das Netzwerk, das sich oft gegen die Hierarchie durchsetzt. Kontrollaufgabe von Unternehmen als gewinnträchtige Strategie:

Da solche Kooperationen im großen Stil oft in der dadurch entstehenden Gesamtheit wettbewerbsfähiger sind als die rein hierarchischen Alternativen, lösen sie diese oft ab. Anders gesagt: Nicht immer aber immer öfter schlägt das Netzwerk die Hierarchie. Aufgrund gesunkener Transaktionskosten.

[..]

Eine kurzfristige Sichtweise wird im Web stärker bestraft als in der Regel in der analogen Welt: Auch das ist eine Folge der Netzwerkeffekte, die zu exponentiellen Wachstumsraten führen.

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