Appökonomie

Android-Telefone und iPhone sind ‘App-Phones’

02.07.2010

Treffende Bezeichnung für Android und iPhone, die David Pogue von der New York Times gefunden hat:

“Smartphone” is too limited. A smartphone is a cellphone with e-mail — an old BlackBerry, a Blackjack, maybe a Treo. This new category — somewhere between cellphones and laptops, or even beyond them — deserves a name of its own.

I invited suggestions on Twitter. The best came from @mentalworkout: “app phone.” Bingo. Apps distinguish iPhonish phones from mere smartphones, so “app phones” it is.

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Tabletmarkt: Multihoming hilft Amazons Kindle gegen iPad

22.06.2010

Om Malik hat eine interessante Beobachtung bezüglich des Amazon-E-Readers Kindle und dessen iPad-Applikation gemacht:

The day I first laid hands on Apple’s iPad I banished my Amazon Kindle to the back of the proverbial drawer. And yet, I have been spending, on average, about $10 every 3-5 days on Amazon’s site buying a book to read using the Kindle application on the iPad.

[..]

This is a big advantage for Amazon, for as more people start living multidevice lifestyles, such cross-platform availability of content will increasingly become a big deal.

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iPhone4-Apps sind iPad-kompatibel und umgekehrt

15.06.2010

Dem speziellen Retina-Display sei Dank: iphone4Speziell für das iPhone 4 geschriebene iPhone-Apps werden auf dem iPad nutzbar sein. Ebenso werden iPad-Apps auf dem iPhone 4 laufen. Macnotes.de:

Die Auflösung des iPhone 4 ist mir 960×640 Pixeln die höchste auf dem Gebiet der Smartphones derzeit, und insgesamt viermal so groß wie die des iPhone 3GS. Die angepasste Auflösung des Retina-Displays hat einen Vorteil für App-Entwickler: Für das iPad entwickelte Apps passen relativ unproblematisch auf das Display des iPhone 4, im Umkehrschluss laufen iPhone 4-optimierte Anwendungen zumindest in Sachen Auflöung auch auf dem iPad.

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iPad: Native Apps vs. HTML5

14.06.2010

Auf Exciting Commerce habe ich über die Entscheidung bei der Entwicklung für das iPad zwischen nativen Applikationen und der HTML5-Variante geschrieben:

Die Vorteile von auf Multi-Touch-Screens optimierten Webapplikationen, die auf HTML5 aufsetzen:

Der gewichtigste Vorteil ist Kosteneinsparung. Da der HTML5 Standard sowohl von Apple als auch von Google unterstützt wird, werden HTML5-Applikationen sowohl auf dem iPad als auch auf den bald auf den Markt kommenden Android-Tablets laufen.

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Suboptimale Plattform-Strategie von Twitter ist gut für den Rest des Webs

07.06.2010

twitter

Die Entscheidung von Twitter, im eigenen Ökosystem zu wildern, um umfänglich auf Werbung setzen zu können, zwingt auf Twitter setzende Drittanbieter zum Multihoming als Ausdifferenzierungsmerkmal. Das sind gute Nachrichten für Facebook, Google Buzz und auf offene Standards setzende Angebote wie StatusNet. Und für die Nutzer.

Inhalt:

Twitter setzt auf Werbung

Vor knapp zwei Monaten begann Twitter mit dem Kauf von Tweetie seinen Strategieschwenk, den ich seinerzeit als eine Fehlentscheidung bezeichnete.…

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App-Freemium-Strategien: Free Apps oder In-App-Verkäufe

27.05.2010

iphone-appsAuf Exciting Commerce habe ich über die zwei Freemium-Strategien für mobile Applikationen geschrieben:

1. zwei (oder mehr) unabhängige Applikationen

2. In-App-Verkäufe

Nicht immer sind beide Strategien ebenbürtig sinnvoll. Sofern aber beide Möglichkeiten mit dem eigenen Angebot kompatibel sind, sollte man sich im Zweifel für In-App-Verkäufe entscheiden. Hierbei ist der Aufwand für die Nutzer geringer: Sollten sie sich für den Wechsel vom kostenfreien Angebot zum kostenpflichtigen Premium-Angebot entscheiden, können sie dies direkt in der Applikation machen. Sie müssen nicht erst eine weitere Applikation im App-Store herunterladen und die nun überflüssige Free-Applikation löschen und z.B.

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Kommende Disruption der PC-Branche & Apples Strategie

02.05.2010

Charlie Stross hat einen sehr interessanten Artikel über Apples aktuelle Strategie verfasst:

I’ve got a theory, and it’s this: Steve Jobs believes he’s gambling Apple’s future — the future of a corporation with a market cap well over US $200Bn — on an all-or-nothing push into a new market. HP have woken up and smelled the forest fire, two or three years late; Microsoft are mired in a tar pit, unable to grasp that the inferno heading towards them is going to burn down the entire ecosystem in which they exist.

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Zweiseitige Märkte: Multihoming bei Internetplattformen

13.04.2010

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über zweiseitige Märkte. Auf zweiseitigen Märkten treffen zwei unterscheidbare Gruppen aufeinander, deren jeweiliger Nutzen steigt, wenn die Marktteilnahme der anderen Gruppe größer wird.

Nachdem wir im vorhergehenden Artikel Multihoming , also die parallele Nutzung von Plattformen, und ihre Auswirkungen auf zweiseitige Märkte kennengelernt haben, werden wir uns nun Multihoming konkret bei Internetplattformen anschauen.

Inhalt:

Multihoming bei Internet-Plattformen

Die Möglichkeiten der Vernetzung über das Internet erlauben bei API-gestützten Internet-Plattformen verschiedene Arten von Multihoming.…

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iAd: Apples Rundum-Plattform schreitet voran

11.04.2010

Auf netzwertig.com wird iAd, die von Apple geplante neue Werbeplattform für Apps vorgestellt und beleuchtet:

Unter dem Namen “iAd” wird Apple ab Sommer Werbung verkaufen, die in iPhone- und iPad-Apps eingeblendet wird. Dabei wird es sich nicht nur um einfache Banner handeln, sondern um komplette Sub-Applikationen, die die Werbebotschaft mit Videos, Spielen und kostenlosen Goodies an den User bringen sollen.

Besser auf den App-Kontext abgestimmte Werbung könnte für alle Beteiligten ein Gewinn sein.

Interessant in diesem Zusammenhang auch, dass Apple die Auswertung der App-Nutzungsdaten durch Dritte untersagt:

Bemerkenswert ist dieses neue Verbot aber auch im Kontext von Apples geplantem Einstieg in den Werbemarkt, denn der Konkurrenz in Form von Admob (und damit Google) wird dadurch der weitreichende Einblick in die Nutzungsgewohnheiten der iPhone-Besitzer verwehrt.

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Wie Multihoming zweiseitige Märkte beeinflußt

08.04.2010

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über zweiseitige Märkte. Auf zweiseitigen Märkten treffen zwei unterscheidbare Gruppen aufeinander, deren jeweiliger Nutzen steigt, wenn die Marktteilnahme der anderen Gruppe größer wird.

Multihoming allgemein

Multihoming ist der parallele Einsatz mehrerer Plattformen auf einer der Nutzerseiten. Mitglieder einer Gruppe findet man also auf mehr als einer Plattform wieder. Das erlaubt der anderen Gruppe einen größeren Spielraum bei der Wahl der jeweiligen Plattform.

Beispiele für Multihoming:

  • Eine Familie, die mehrere Spielkonsolen besitzt
  • Ein Softwareentwickler, der für Windows und Mac entwickelt
  • Ein Geschäft, das mehrere Kreditkarten akzeptiert
  • Ein Endkonsument, der mehrere Kreditkarten besitzt
  • Ein Werbekunde, der Werbung in mehreren Medien schaltet

Man sieht: Multihoming kann auf beiden Seiten stattfinden: Bei der Seite, die auf dem zweiseitigen Markt etwas anbietet, und bei der Seite, die auf dem zweiseitigen Markt etwas nachfragt.…

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Zweiseitige Märkte: Die Grundlagen

02.04.2010

zweiseitigemärkte

Was haben Einkaufszentren, Kreditkartensysteme, Spielkonsolen, Tageszeitungen, technische Standards wie VHS und Blu-ray, Betriebssysteme, Appstores, eBay, Facebook und Twitter gemeinsam?

Sie alle sind zweiseitige Märkte.

Inhalt:

Was sind zweiseitige Märkte?

Zweiseitige Märkte finden auf von einem oder mehreren Unternehmen angebotenen Plattformen statt, auf welchen zwei unterscheidbare Nutzergruppen zusammen kommen. Die Inanspruchnahme der Plattform durch die zwei Nutzergruppen wird durch zweiseitige, indirekte Netzwerkeffekte beeinflusst.…

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Neue Artikelserie: Zweiseitige Märkte – die ökonomische Theorie hinter Facebook, Twitter und Co.

01.04.2010

Über die nächsten Tage verteilt wird auf neunetz.com eine mehrteilige Artikelserie über die Theorie der Zweiseitigen Märkte erscheinen. Mit dieser recht jungen ökonomischen Theorie lassen sich neben Erfolg und Misserfolg von Einkaufszentren, Kreditkartensystemen und Spielkonsolen auch jene von Internet-Plattformen wie Facebook, Twitter und Appstores von iPhone, Android und co. erklären.

Anhand dieser Theorie werden in dieser Artikelserie Erfolgsfaktoren, Preisstrategien und strategische Herausforderungen für Plattformprovider und Appanbieter erörtert.

Besonders die sogenannte Appökonomie lässt sich mit den Zweiseitigen Märkten erkenntnisreich beleuchten.

Die Themen umfassen unter anderem:

  • direkte und indirekte Netzwerkeffekte und ihre Auswirkungen,
  • Multihoming allgemein und an konkreten Beispielen,
  • Preisstrategien allgemein und an konkreten Beispielen,
  • und warum ‘Freeconomics’ und die Paid-Content-Debatte eng mit zweiseitigen Märkten verbunden sind.
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iPad: Absurd hohe Abopreise für Springerapps

31.03.2010

ipad

fscklog fasst die Abopreise für Apps der Springergruppe zusammen:

die ‘Welt’ kostet 30 Euro pro Monat, die ‘Welt Kompakt’ 13 Euro pro Monat und die ‘Welt am Sonntag’ lässt sich für 8 Euro pro Monat abonnieren.

Das kommt mir nicht sonderlich niedriger vor als die Printabos (Printabo der Welt kostet z.B. regulär 36,9€/Monat). Indem man nicht einmal teilweise die Kostensenkungen an die Kunden weitergibt, erhofft man sich wohl in diesem Umfeld eine Cash Cow. Das könnte nicht weiter von der Realität enfernt sein.…

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Brettspiele auf dem iPad: Killerapplikationen?

31.03.2010

Das ist eine Anwendungsart, an die ich noch nicht gedacht hatte: Brettspieladaptionen auf dem iPad. TUAW stellt eine iPad-App namens Game Table vor, die Dame, Schach und weitere Brettspielklassiker vereint (siehe die Homepage von Game Table). Für 99 Cent wird die App äußerst günstig sein.

Auf einmal erscheint mir das iPad und die gesamte kommende Tablet-Klasse viel familienfreundlicher.

Vielleicht wird ein Wirtschaftszweig vom iPad und den bald folgenden Tablets getroffen, die mit einer Bedrohung durch Digitalisierung nun gar nicht gerechnet hatte: die Brettspielbranche.…

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Seesmics addon-fähiger Twitter-Client kommt

18.03.2010

seesmicSeesmics Strategie, einen addon-fähigen Twitter-Client zu bauen, ist ziemlich clever. Tatsächlich kann man sich fragen, warum es erst jetzt passiert, dass jemand einen ausbaufähigen Twitter-Client veröffentlichen wird.

Seesmic-CEO Loic LeMeur hatte eine Desktop-Version von Seesmic mit Plugin-Schnittstelle schon vor einer Weile angekündigt. Jetzt soll sie in 2 bis 4 Wochen für interessierte Entwickler verfügbar sein. Es dürfte von da an nicht mehr lang bis zur Veröffentlichung der ersten Version dauern. The Next Web:

With the introduction of a plugin architecture, Seesmic will become the facilitator for your perfect social media experience, so long as someone has built a plugin for it.

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