Plattformen

Amazon: Alles aus einer Hand mit Kindle Fire, X-Ray, IMDB und Instant Video

27.03.2013

The Next Web über eine Anekdote in Amazons Weg hin zur allumfassenden Plattform:

Amazon has expanded its X-Ray for movies feature, which enables Kindle users to tap on an actor or actress and discover which films they’ve starred in, by adding support for TV shows today.

The service, which uses the popular IMDB database, now supports some of the most popular shows available on Amazon Instant Video; Justified, Downton Abbey, The West Wing, Sons of Anarchy, Falling Skies, American Horror Story, Grey’s Anatomy, Doctor Who, The Walking Dead, Lost, Glee, Breaking Bad and Game of Thrones.

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Google, Facebook, Twitter und LinkedIn setzen bei Werbegeschäft auf APIs

21.02.2013

TechCrunch:

What Google and Facebook found, and Twitter and LinkedIn are now exploring, is that by offering programmatic access to their ads inventory, third parties solve the problems for them.

In exchange, the platforms allow providers of full-service advertising or ad tool licenses to earn a margin. Typically that comes in the form of a 10 percent to 20 percent cut of total spend by clients that typically goes down the more they spend. Otherwise the margin comes by charging a "cost per action" where clients pay a certain amount per click, download, or certain level of downstream engagement, and the provider keeps the difference between what they paid and what they charged.

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Sinkender E-Reader-Absatz ändert wenig für Buchverlage

11.12.2012

Der Buchreport, der sich ausschließlich auf Zahlen und Schlussfolgerungen von iSuppli bezieht, es aber nicht schafft die Quelle zu verlinken:

Die Technologie-Marktforscher diagnostizieren einen „alarmierend rasanten Rückgang“ des E-Reader-Marktes, ausgelöst durch den Erfolg von Tablet-Computern:

In diesem Jahr würden weltweit 14,9 Mio E-Reader ausgeliefert, ein Rückgang von 36% gegenüber dem Vorjahr.

Im kommenden Jahr erwartet iSuppli nur noch 10,9 Mio Geräte, die von den Herstellern verschifft werden.

Bis 2016 werde die Zahl sogar auf 7,1 Mio sinken – zwei Drittel weniger als zum Höhepunkt im Jahr 2011. 

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Instagram-Fotos nicht mehr über Twitter Cards in Twitter integriert

05.12.2012

Twitter Loses Ability to Properly Display Instagram Photos – NYTimes.com:

Instagram on Wednesday disabled the ability for Twitter to properly display Instagram photos on its Web site and in its applications. The move escalates tensions between the two companies, which were once friends in the battle against Facebook but have now become direct competitors.

In a status update on Twitter’s Web site, the company said Instagram had disabled its integration with Twitter cards, which are used to display images and content within Twitter messages.

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Arroganz, Hysterie und Hilflosigkeit

29.10.2012

“But we buy ink by the barrel!”

Die Hysterie im Redaktionsblog von Spiegel, die den Autor “Spiegel-Red.” im Artikel Die Arroganz der Monopolisten vor allem auszeichnet, ist fast schon wieder amüsant:

Im App-Store wird auch der SPIEGEL-Preis erhöht – weil Apple das so entschieden hat. Wir halten das für einen skandalösen Vorgang von grundsätzlicher Bedeutung.

Max Winde findet auf Pinboard und in den Kommentaren unter dem Artikel die richtigen Worte:

Anstatt sachlich darüber zu berichten, welche Probleme durch die Änderung der Preisstufen für den Spiegel-Verlag entstehen und ein wenig über die Hintergründe im Digitalvertrieb von Nachrichten zu schreiben wird hier gleich im allerersten Satz die “Skandal” Keule rausgeholt und im Titel von Arroganz und Monopolisten geschwafelt.

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La Serrata

16.10.2012

The Self-Destruction of the 1 Percent – NYTimes.com:

Businessmen like to style themselves as the defenders of the free market economy, but as Luigi Zingales, an economist at the University of Chicago Booth School of Business, argued, “Most lobbying is pro-business, in the sense that it promotes the interests of existing businesses, not pro-market in the sense of fostering truly free and open competition.”

Ähnliches kann man bei deutschen Wirtschaftspolitikern, besonders aus den Reihen von CDU/CSU und FDP, beobachten. Mit ‘Markt’ ist nicht der Markt gemeint, welcher als Anreizsystem uns als Gesellschaft voranbringt, sondern bestehende Unternehmen, deren Geschäftigkeit geschützt werden muss.…

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Twitter war immer im Krieg mit Eurasien

10.09.2012

Biz Stone, einer der Gründer von Twitter, im September 2007:

The API has been arguably the most important, or maybe even inarguably, the most important thing we’ve done with Twitter. It has allowed us, first of all, to keep the service very simple and create a simple API so that developers can build on top of our infrastructure and come up with ideas that are way better than our ideas …

So the API, which has easily 10 times more traffic than the website, has been really very important to us.

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Twitter beginnt mit der Vernichtung der Plattform

17.08.2012

Twitter setzt auf Werbung als einzige Einnahmequelle und will dafür (Pageviews! Reichweite!) die eigene Plattform unter Kontrolle bekommen. Nun wurden die ersten konkreten Änderungen bekanntgegeben.

GIGA hat eine gute Zusammenfassung der Veränderungen:

Ein Client darf nun nur noch 60 mal pro Stunde die Twitter-API aufrufen, zuvor waren es noch 350 API-Aufrufe. Davon sind allerdings nicht alle API-Calls betroffen. So fällt etwa das Aufrufen von Profilen und die Suche nach Nutzern unter ein höheres Limit mit 720 Aufrufen pro Stunde.

Durch die heute vorgestellten Änderungen limitiert Twitter effektiv aber auch die maximale Zahl der Nutzer, die ein inoffizieller Client jemals haben kann.

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Twitter-CEO: Wir wollen uns von Unternehmen abwenden, die Twitter bei sich einbinden

25.07.2012

Twitter-CEO Dick Costolo benennt die Strategie des Mikrobloggingdienstes im Interview mit dem Wall Street Journal sehr direkt. WSJ.com:

In its events push, Mr. Costolo said Twitter is vying to “more closely tie the shared experience on Twitter to the actual event that is happening.” As Twitter burnishes its platform, Mr. Costolo added that Twitter also wants to move away from companies that “build off of Twitter, to a world where people build into Twitter.”

Die Übersetzung im deutschen Wall Street Journal:

Gleichzeitig wolle das sechs Jahre alte Unternehmen aus San Francisco anderen Firmen stärker erlauben, Funktionen bei Twitter einzubauen, die man selbst nicht anbieten könne oder wolle, sagte Costolo.

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Twitters Kampf gegen die eigene Plattform geht in die nächste Runde

02.07.2012

Twitter hat am letzten Freitag neben dem Ende der Kooperation mit LinkedIn bekanntgegeben, dass in den nächsten Wochen striktere API-Regeln eingeführt werden.

AllThingsD berichtet über die wahrscheinlichen Konsequenzen, die ein weiteres Ausbluten der Twitter-Clients bedeuten könnten:

While ending the LinkedIn deal was big, I’ve heard from several sources that we should expect more of the same in the not-too-distant future. Just give a close read to product manager Sippey’s blog post, which went up just minutes before LinkedIn’s post. Sippy’s missive contains some especially strong wording, a harbinger of what’s to come for other developers:

“…we’ve already begun to more thoroughly enforce our Developer Rules of the Road with partners, for example with branding, and in the coming weeks, we will be introducing stricter guidelines around how the Twitter API is used,” Sippey wrote.

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Google Nexus 7 wird so günstig sein, weil Google damit keinen Gewinn macht

29.06.2012

Das Google Nexus 7, Googles eigenes, diese Woche auf der Google I/O vorgestellte, von Asus produzierte Android-Tablet, wird über Google Play, dem Onlinestore des Suchgiganten, zum Break Even Point verkauft. Also noch einmal im Klartext: Zumindest Google wird keinen Gewinn mit dem Verkauf des Tablets machen.

AllThingsD:

One way the companies managed that is through razor-thin margins. Google is selling the device through its Google Play store, essentially at cost, and also absorbing the marketing costs associated with the device.

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24% der 10.000 größten Websites haben Facebook integriert

19.06.2012

Pingdom:

A full 24.3% of the top 10,000 websites in the world have some form of official Facebook integration on their homepage. And if you include regular links to Facebook, the number soars up to a highly impressive 49.3%.

Facebook ist die erste kommerzielle Plattform, der solche Dimensionen gelungen sind. Entgegen da und dort geäußertem Wunschdenken wird Facebook deshalb auch nicht in absehbarer Zeit wieder in der Versenkung verschwinden. Diese Integrationen sind Facebooks Wassergraben.

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Der nächste große Trend: Privates Filesharing über Facebook

16.03.2012

Als ich vor einigen Tagen über den langsamen Aufstieg von Darknets im Filesharing schrieb, erwähnte ich auch das schnell wachsende Retroshare. Retroshare setzt für das private Teilen auf PGP-Schlüssel. Das ist ausgesprochen unhandlich und wenig mainstreamfähig. Bis heute verwenden verhältnismäßig wenige Leute PGP für Email. Werden sie für Filesharing damit auf breiter Basis anfangen? Unwahrscheinlich.

Welches Problem löst Retroshare mit PGP? Es löst das Problem der sicheren Identifizierung von Personen. Auf diese Art wird sichergestellt, dass man sich nur mit den Personen verbindet, mit denen man das auch möchte.…

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Disqus macht Kommentarmoderation jetzt noch einfacher mit Reputationsanzeige

09.03.2012

Das auch auf neunetz.com zum Einsatz kommende Kommentarsystem Disqus hat die Moderationsoberfläche überarbeitet und bietet jetzt unter anderem auch eine auf das ganze Netzwerk zurückgreifende Reputationsmessung der Kommentatoren. Man kann jetzt also zum Beispiel sehen, wenn Disqus-Nutzer, die neu auf der eigenen Site und damit noch unbekannt sind, sich in Disqus-Kommentaren auf anderen Websites schlecht benommen und dafür schlechte Bewertungen kassiert haben.

Das dürfte besonders die Arbeit von Moderatoren auf kommentarreichen Sites enorm erleichtern.

Über das Reputationssystem:

There are three reputation tiers:
High: These are your most active and liked users.

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Facebook, Apple und Google brauchen das Web, und sie wissen das auch

29.02.2012

Johnny Haeusler sieht auf Spreeblick zwei parallele Netze entstehen, ein offenes, chaotisches und ein geordnetes, ‘sicheres’, von Konzernen be- und getriebenes Netz:

Bei genauerer Betrachtung gibt es das „geschützte“ Netz schon an mehreren Stellen:

Ließe man auf einem iPhone von Apple auch noch den Browser weg, hätte man dieses Netz schon, denn Apps und deren Funktionen unterliegen den Entscheidungen von Apple, Netzfunktionalitäten sind meistens App-interner, also eingeschränkter Natur und schwer zu umgehen, die Funktionen des Geräts sowie seine Inhalte lassen sich nach Altersstufen einschränken.

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Apple ist ein eigener Wirtschaftssektor geworden, sagt JP Morgan

27.02.2012

The Unofficial Apple Weblog:

Apple’s income and operations actually compete with whole industries, not just the rest of the PC market. This isn’t just the iPhone or the iPad being a new class of device, it’s Apple as a whole company creating a tech sector of its own. That’s pretty incredible, and if you haven’t yet realized how big Apple has gotten in the past few years (as if the $98 billion in cash wasn’t clear enough), maybe that’s your wakeup call.

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Warum Dropbox disruptiv ist

27.02.2012

Bill Gurley von Benchmark Capital beschreibt, warum sie bei der letzten Finanzierungsrunde in den Onlinespeicher und Dateisynchronisierungsdienst Dropbox ebenfalls investiert haben. Why Dropbox Is A Major Disruption:

Once you begin using Dropbox, you become more and more indifferent to the hardware you are using, as well as the operating system on that device. Dropbox commoditizes your devices and their OS, by being your “state” system in the sky. Storing credentials and configurations of devices, and even applications are natural next steps for this company.

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Zynga war 2011 für 12 Prozent der Umsätze von Facebook verantwortlich

03.02.2012

Der Social-Games-Anbieter Zynga war 2011 für 12 Prozent der Umsätze von Facebook verantwortlich. AllThingsD:

Facebook said today in its filing with the Securities & Exchange Commission that Zynga accounted for approximately 12 percent of the company’s revenue last year when Facebook’s revenues totaled $3.7 billion. The revenue came from both its 30 percent payments processing fee related to the sale of virtual goods from games, such as FarmVille and Words With Friends, but also from advertising purchased by Zynga. Additionally, Facebook said Zynga’s apps generate a large number of pages on which it displays ads from other advertisers.

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Airbnb, das eBay der Reisebranche

03.02.2012

Airbnb, bei dem just der Medienkonzern Axel Springer eingestiegen ist, habe ich auf Exciting Travel als das eBay der Reisebranche beschrieben:

Auf Airbnb und den deutschen Konkurrenten werden zwar keine Wohnungen versteigert (Das kommt vielleicht noch?), aber wie auch eBay leben diese Angebote davon, dass Privatpersonen, Amateur oder Nebenherunternehmer, als Anbieter auf Kunden treffen, auf die sie ohne die Plattform nie gestossen wären.

Wie eBay haben Airbnb und co. einen vorher nicht existenten Markt aufgemacht. Der Markt für Unterkünfte abseits des Hotelgeschäfts.

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The Wire, Institutionen und das 21. Jahrhundert

31.01.2012

We stole from the Greeks and made the gods into institutions.

- David Simon über The Wire

The Wire by JCapela

Die US-Serie The Wire wird von vielen (allen?) TV-Kritikern als die beste TV-Serie aller Zeiten bezeichnet:

Die Kritiker schwärmen: „Beste Serie seit Jahrzehnten“ („New York Times“); „beste Show in der Geschichte des amerikanischen TV“ („Philadelphia Inquirer“); „wird als das beste Drama, seit es Fernsehen gibt, erinnert werden“ („San Francisco Chronicle“); „HBOs Meisterwerk – eine TV-Revolution“ („Entertainment Weekly“).

[..]

„Time“ entschuldigte sich bei seinen Lesern dafür, nicht schon früher über „The Wire“ berichtet zu haben: „Wir haben versagt.“ Das Intellektuellenmagazin „Atlantic Monthly“ empfiehlt, die DVDs zwischen Dostojewskij, Dickens und Tolstoi einzusortieren, und der „New Yorker“ begleitete den Erfinder der Serie, David Simon, monatelang für einen elfseitigen Artikel, in dem selbst das Weihnachtsmahl seiner Eltern beschrieben wird.

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