29.10.2012
“But we buy ink by the barrel!”
Die Hysterie im Redaktionsblog von Spiegel, die den Autor “Spiegel-Red.” im Artikel Die Arroganz der Monopolisten vor allem auszeichnet, ist fast schon wieder amüsant:
Im App-Store wird auch der SPIEGEL-Preis erhöht – weil Apple das so entschieden hat. Wir halten das für einen skandalösen Vorgang von grundsätzlicher Bedeutung.
Max Winde findet auf Pinboard und in den Kommentaren unter dem Artikel die richtigen Worte:
Anstatt sachlich darüber zu berichten, welche Probleme durch die Änderung der Preisstufen für den Spiegel-Verlag entstehen und ein wenig über die Hintergründe im Digitalvertrieb von Nachrichten zu schreiben wird hier gleich im allerersten Satz die “Skandal” Keule rausgeholt und im Titel von Arroganz und Monopolisten geschwafelt.
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16.10.2012
The Self-Destruction of the 1 Percent – NYTimes.com:
Businessmen like to style themselves as the defenders of the free market economy, but as Luigi Zingales, an economist at the University of Chicago Booth School of Business, argued, “Most lobbying is pro-business, in the sense that it promotes the interests of existing businesses, not pro-market in the sense of fostering truly free and open competition.”
Ähnliches kann man bei deutschen Wirtschaftspolitikern, besonders aus den Reihen von CDU/CSU und FDP, beobachten. Mit ‘Markt’ ist nicht der Markt gemeint, welcher als Anreizsystem uns als Gesellschaft voranbringt, sondern bestehende Unternehmen, deren Geschäftigkeit geschützt werden muss.…
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