Plattformen

Das Verhältnis zwischen Appstores und App-Preisen

19.01.2012

David Barnard, ein Entwickler mobiler Apps, über die Preisentwicklung im Appstore des iPhones:

In July 2009 the average price for games was $1.39 and all apps combined averaged $2.58. Today it’s $1.01 for games and $2.12 for all apps. Prices do tend to drop in a free market as competition, increased efficiency, economies of scale, and other factors come into play, but I still contend that Apple’s policies and the design of the App Store itself initiated and even accelerated the race to the bottom.

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Die P2Pisierung der Wirtschaft

05.01.2012

Was haben die meisten erfolgreichen Webplattformen gemeinsam?

Sie ermöglichen unterschiedlichen Parteien, die früher nur über Mittelsmänner in Kontakt treten konnten, jetzt direkt miteinander zu interagieren. In manchen Fällen kommen sogar neue Parteien, neue Marktteilnehmer, dazu. Das senkt die Transaktionskosten und hebt somit die Gewinne für die Beteiligten und greift so die umgangenen Instanzen an. Zweiseitige Märkte statt Gatekeeper.

Das passiert aktuell in den verschiedensten Branchen auf unterschiedliche Arten. Ein paar Beispiele:

Das ist an sich erst einmal keine bahnbrechende oder überhaupt neue Erkenntnis.…

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Google TV könnte das gleiche Schicksal wie Android bevorstehen

19.12.2011

Also: Hoher Marktanteil im Markt und Fragmentierung.

Fragmentierung, die den hohen Marktanteil für alle Beteiligten (Endnutzer, App-Entwickler) abgesehen vom Plattformprovider (Google) wieder relativiert.

Janko Röttgers zählt auf GigaOm mehrere Gründe auf, warum Google TV im SmartTV-Markt ‘gewinnen’ (im Sinne von die Mehrheit des Marktanteils abfassen) wird und merkt als Grund dafür unter anderem Customization an:

But what this really points to is that Google TV can be customized easily, which should give CE makers and service operators a huge incentive to use the platform.

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Facedroid: Facebook arbeitet mit HTC an eigenem Mobiltelefon auf Androidbasis

22.11.2011

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Facebook wird laut AllThings D, der Techpublikation des Wall Street Journals, innerhalb der nächsten 12 bis möglicherweise 18 Monate ein eigenes Mobiltelefon herausbringen.

Leider heißt das Projekt nicht Facedroid sondern ‘Buffy’.

AllThingsD:

Code-named “Buffy,” after the television vampire slayer, the phone is planned to run on a modified version of Android that Facebook has tweaked heavily to deeply integrate its services, as well as to support HTML5 as a platform for applications, according to sources familiar with the project. Facebook only recently chose HTC, after also considering at least one other potential hardware partner — Korea’s Samsung.

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Wie Square von der Softwareseite aus den Paymentsektor umkrempeln kann

17.11.2011

Auf Exciting Commerce habe ich anlässlich des neuen Loyalty-Features des Krediktartenpayment-Dienstes Square darüber geschrieben, wie Square von der Softwareseite ausgehend, den Paymentsektor umkrempeln kann:

Dies weitergedacht sind viele weitere Verknüpfungen zwischen Offline und Online denkbar, die mit Square irgendwann einmal umgesetzt werden könnten:

  • Verknüpfung mit Twitter, Facebook oder gleich mit Klout: Multiplikatoren bekommen Sonderangebote
  • Identifizierung von Gruppen am Verkaufsschalter für Gruppenverkaufskonzepte
  • Verknüpfung mit Liveshoppinganbietern

Grundsätzlich könnte Square als eine der Schnittstellen zwischen Web und stationärem Handel agieren. Auch eine Verknüpfung von Groupon Now!

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Kindle Fire und die Zukunft von einem Android im Hintergrund

03.11.2011

Amazon kindle fire teaser6

Apple-CEO Tim Cook sieht im Kindle Fire eine zunehmende Android-Fragmentierung, was gut für Apple ist:

Barclays analyst Ben Reitzes just met with Apple CEO Tim Cook and CFO Peter Oppenheimer, and here’s what he heard about the Fire:

“While the pricing at $199 looks disruptive for what seems to be the iPad’s most important rising challenge, the Amazon Fire – it is important to note that it could fuel further fragmentation in the tablet market—given it represents yet another platform.

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Shared Items im Feedreader: Es darf auch ein offener Link-Sharing-Standard sein

26.10.2011

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In meiner Analyse über die bevorstehende Abschaffung der Shared-Items-Funktion schrieb ich über die daraus entstehende Chance für GoogleReader-Clients:

Es gibt jetzt für Reeder und andere Feedreader, die auf GoogleReader als Synchronisationsplattform setzen, die einmalige Chance sich abzusetzen und Nutzer an sich zu binden, in dem sie die alte Shared-Items-Funktion clientintern kopieren. Für mich als Nutzer würde der Nutzen eines Clients, der es schafft, das erfolgreich zu implementieren, so stark steigen, dass ich GoogleReader wohl fast ausschließlich nur noch über diesen Client benutzen würde.

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Analyse: Google schafft Shared Items im Google Reader ab, eine Chance für Reeder und co.

24.10.2011

Googlereaderlogo

Google wird im Laufe dieser Woche die Shared-Items-Funktion im GoogleReader zugunsten einer Google+-Verknüpfung abschalten:

Im Rahmen des Facelifts plant Google außerdem, sich von einigen sozialen Features des Readers zu trennen: Das Sharing gelesener Artikel und das Abonnieren der “Shared Items” anderer Nutzer innerhalb des Google Readers wird abgeschafft. Stattdessen verspricht Google eine engere Verbindung zwischen dem Reader und Google+ – für lesenswert befundene Artikel aus den eigenen RSS-Feeds sollen dann direkt ausgewählten Kreisen bei Google+ zugänglich gemacht werden können.

Inhalt:

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Ordr.in zeigt, wie eine Plattformstrategie für Essensbestellungen aussieht

20.10.2011

Ordr.in, in das just Google Ventures investiert hat, fährt eine klassische Plattformstrategie für Online-Essensbestellungen über seine API (Programmierschnittstelle). TechCrunch:

Ordr.in’s solution has been to parter with 72 local food ordering sites (and counting) across the United States, which let users order from some 7,000 restaurants. It then normalizes all of that data, and gives other apps and services access to it via an API.

It’s this API that lets any app or service integrate food ordering. Say, for example, Netflix wanted to integrate an option to oder dinner alongside your evening streaming movie.

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X.Commerce und die Schwierigkeit, Plattformen aufzubauen

14.10.2011

X.Commerce ist eine neue E-Commerce-Initiative von eBay, die auf das zugekaufte Shopsystem Magento aufsetzend, eine Plattform werden soll, die verschiedenste Systeme und Plattformen möglichst mühelos miteinander verbinden soll.

Jochen Krisch auf Exciting Commerce: Ist X.Commerce der Anfang oder das Ende von Magento?:

“Von ATG über Demandware, Hybris, Intershop bis Magento unterstützen 10 der wichtigsten Shopsysteme das neue X.Commerce” – so oder so ähnlich hätte die Ankündigung von X.Commerce auf der laufenden Entwicklerkonferenz lauten müssen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

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Amazon Kindle Fire und die Macht der Plattformen

06.10.2011

Amazon kindle fire

Auf Exciting Commerce habe ich letzte über das vorgestellte Tablet Amazon Kindle Fire geschrieben und dort Vermutungen zur Preisstrategie von Amazon angestellt:

Der Preis dürfte neben der Verbindung mit Amazon und seinen Diensten dazu führen, dass das Kindle Fire das erste Tablet wird, das neben dem iPad erfolgreich sein wird. Das Kindle Fire ist so günstig, weil Amazon zum Teil den Hardware-Preis über zusätzliche Verkäufe von zum Beispiel Musik, Filmen und Büchern, alles in Form von Downloads, refinanzieren will. Zusätzlich ist es sehr wahrscheinlich, dass Amazon zur Etablierung des Kindle-Systems einen Verlust pro verkauften Geräts in Kauf nimmt.

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Facebook ist nicht AOL 2.0, Facebook ist das Gegenteil

26.09.2011

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Die unheilvolle Allianz von CCC und FAZ-Feuilleton, die Schnittmenge ist die gemeinsame Abscheu gegenüber erfolgreichen US-Webunternehmen, hat erneut einen Text von CCC-Sprecher Frank Rieger für die FAZ hervorgebracht.

Darin schreibt Rieger über Facebook:

Auf diese Bequemlichkeit setzt auch der Facebook-Konzern, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dass seine Nutzer möglichst nirgendwo anders mehr hingehen sollen, weil es ja eigentlich alles, was man braucht, schon in Facebook gibt. Die Freunde sind dort, die Einladungen zu Veranstaltungen und Parties, die Bilder, der Chat, die E-Mail ersetzenden Nachrichten und nun bald auch alles andere.

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Nischenangebote werden zu Plattformen. Heute: Kik und RunKeeper

14.07.2011

Egal in welcher Nische ein Startup aktiv ist: Wenn es erfolgreich ist, ist ab einem gewissen Punkt der nächste logische Schritt der zur Plattform. Mit einer Programmierschnittstelle (API)  lässt sich im Idealfall der Marktanteil weiter ausbauen und verfestigen, weil so eine Andockstelle für Randangebote von Drittanbietern entsteht, die insgesamt den Markt besser abdecken können als es der eigentliche Anbieter jemals könnte.

Diese Entwicklung kann man vielerorts mittlerweile auch abseits der bekannten Beispiele (Facebook, Twitter etc.) beobachten. Der ortsbasierte Dienst Foursquare etwa war von Anfang an darauf ausgelegt, eine mobile Plattform zu werden.…

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Wann Entwickler Plattformen annehmen

17.06.2011

Marco Arment (Ex-Tumblr, Instapaper) über verschiedene Aspekte, die Plattformen für Entwickler attraktiv machen:

Developers come, generally, when at least two of these three criteria are met:

  1. Developers themselves use and love the platform’s products.
  2. The platform has a large installed base.
  3. Developers can make decent money on the platform.

Different types of developers, and therefore different types of apps, show up depending on which criteria are met.

Und wie ältere und neuere Plattformen aktuell dastehen:

Windows has lost a lot of ground on the first for quite some time.

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Android: Kontodaten und Fragmentierung könnten Amazon zum Majorplayer machen

17.05.2011

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Seit einigen Tagen geht das Gerücht um, dass Amazon an einem eigenen Android-Tablet arbeitet. Das neueste Gerücht besagt sogar, dass Amazon gleich an einer ganzen Palette von Android-Geräten arbeitet. Gestern wurde es auch vom sonst immer recht gut informierten BGR bestätigt.

Normalerweise berichte ich hier nicht über Gerüchte und gehe nur in Ausnahmefällen auf diese ein.  Aber Amazon-CEO Jeff Bezos antwortete kürzlich auf die Frage nach einem Amazon-Tablet abseits des Kindle mit “stay tuned”. Damit ist klar, dass ein Amazon-Tablet kommen wird:

That’s about as clear of a confirmation as you can get from a company that doesn’t preannounce products.

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Die Plattformmöglichkeiten von Amazon

10.05.2011

Amazonpayments

Auf Exciting Commerce habe ich anlässlich der Einführung des PayPal-Konkurrenten “Bezahlen mit Amazon” in Deutschland über die Plattform-Möglichkeiten von Amazon geschrieben:

 

Amazon könnte ein E-Commerce-Netzwerk aufbauen, bei dem die Netzwerkeffekte und Möglichkeiten der Plattform weit über die Möglichkeiten des Amazon Marketplace oder anderer Binnenplattformen im E-Commerce hinausgehen.

 

So könnte Amazon beispielsweise den bei sich eingeführten Gefällt-Mir-Button zum E-Commerce-Äquivalent des Facebookschen Like-Buttons machen; mit entsprechend auf E-Commerce abgestimmten Zusatzeigenschaften, die sich daraus ergeben und durch die Fokussierung möglich werden, dass ein Gefällt-Mir-Klick immer einem Produkt gilt.

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LinkedIn baut Plattform massiv aus. Was ist mit XING?

08.04.2011

LinkedIn-Dev

Das 100 Millionen User große Business-Network LinkedIn baut seine Plattform nach dem Vorbild von Facebook weiter aus:

In addition to support for OAuth 2.0 and Javascript APIs, this release also includes our new Plugins — self-contained features that can be customized and embedded on your website with minimal effort. Within minutes, you can now enhance your site with LinkedIn’s professional network.

LinkedIn bekommt damit auch einen eigenen Like-ähnlichen Button für das gesamte Web und weitere spannende Erweiterungen:

The plugins include:

Sign In with LinkedIn, which makes it easier for users to authenticate or register for your site using their LinkedIn identity
Share, a button which enables users to share your website with LinkedIn’s professional audience
Member Profile, which brings LinkedIn profiles to your site
Full Member Profile, which brings larger, more detailed LinkedIn profiles to your site
Company Profile, which displays key company info at-a-glance
Company Insider, which shows rich company data from several different views
Recommend, a button which enables users to recommend your products and drive traffic back to you

Es ist die Öffnung nach außen, wie es sie Facebook vor einem Jahr vorgemacht hat.…

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Cloud Drive und Cloud Player: Der Anfang von Amazons B2C-Cloud-Plattform?

29.03.2011

Auf neumusik.com beschäftige ich mich ausführlich mit den verschiedenen Aspekten zum neuen Onlinemusikspeicher von Amazon. Hier mein Ausblick:

Meine Prognose ist, dass Amazon über kurz oder lang aus dem Cloud Drive eine Plattform macht, die quasi eine Art AWS für Endkonsumenten darstellt und mittels APIs von Startups integriert werden kann. Man denke etwa an leichte Transfermethoden von Dateien von externem Dienst zu Cloud Drive und in die andere Richtung. Oder man denke auch an Apps zur Bearbeitung von im Cloud Drive abgelegten Dateien (ähnlich Box.net) oder Clients für den Zugriff auf dort abgelegte Dateien (Innovative Musikplayer für verschiedenste Plattformen etwa).

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Twitter: Der Niedergang einer Plattform

14.03.2011

twitter

Als Twitter vor einigen Tagen mit der Einführung der Quickbar/Dickbar seine Werbeform auf recht brutale Art (die schnell korrigiert wurde) in den vor einem Jahr gekauften, mittlerweile offiziellen Twitter-iOS-Client integrierte, dürfte dem letzten klar geworden sein, wohin Twitter steuert. Deswegen wollte ich vor einigen Tagen einen Artikel über Twitter und das notwendig feindseliger werdende Verhältnis zur eigenen Plattform schreiben.

Aber dann kommt mir Twitter am Freitag zuvor und macht, womit ich seit der Übernahme von Tweetie rechnete: Twitter erklärt den eigenen Twitter-Client-Entwicklern, dass sie sich besser eine andere Geschäftsgrundlage suchen sollen.…

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Plattformen als Distributionskanäle

26.02.2011

VC Fred Wilson (Union Square Ventures, Investor unter anderem in Twitter, Tumblr, Etsy) in seinem viel zitierten Marketing-Artikel über die Bedeutung von Plattformen, bzw. hier im Speziellen APIs:

Developers – I’ve said many times that developers are the new power users. Twitter is the iconic example. By launching with an almost totally open plaform and a dead simple API, Twitter got thousands of developers to build products that had “Twitter inside.” Those developers and their products pulled Twitter into the market.

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