Programmierschnittstellen

Google, Facebook, Twitter und LinkedIn setzen bei Werbegeschäft auf APIs

21.02.2013

TechCrunch:

What Google and Facebook found, and Twitter and LinkedIn are now exploring, is that by offering programmatic access to their ads inventory, third parties solve the problems for them.

In exchange, the platforms allow providers of full-service advertising or ad tool licenses to earn a margin. Typically that comes in the form of a 10 percent to 20 percent cut of total spend by clients that typically goes down the more they spend. Otherwise the margin comes by charging a "cost per action" where clients pay a certain amount per click, download, or certain level of downstream engagement, and the provider keeps the difference between what they paid and what they charged.

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Twitter unterbindet Senden von Tweets an IFTTT und will sich offensichtlich komplett abkapseln

21.09.2012

Ab den 27. September werden IFTTT-Rezepte, die Tweets an Facebook, Evernote und andere Dienste schicken oder etwa auch in Dropbox archivierbar machen, nicht mehr funktionieren.

IFTTT-CEO Linden Tibbets in einer Email an Nutzer des Dienstes:

In recent weeks, Twitter announced policy changes* that will affect how applications and users like yourself can interact with Twitter’s data. As a result of these changes, on September 27th we will be removing all Twitter Triggers, disabling your ability to push tweets to places like email, Evernote and Facebook.

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Twitters Kampf gegen die eigene Plattform geht in die nächste Runde

02.07.2012

Twitter hat am letzten Freitag neben dem Ende der Kooperation mit LinkedIn bekanntgegeben, dass in den nächsten Wochen striktere API-Regeln eingeführt werden.

AllThingsD berichtet über die wahrscheinlichen Konsequenzen, die ein weiteres Ausbluten der Twitter-Clients bedeuten könnten:

While ending the LinkedIn deal was big, I’ve heard from several sources that we should expect more of the same in the not-too-distant future. Just give a close read to product manager Sippey’s blog post, which went up just minutes before LinkedIn’s post. Sippy’s missive contains some especially strong wording, a harbinger of what’s to come for other developers:

“…we’ve already begun to more thoroughly enforce our Developer Rules of the Road with partners, for example with branding, and in the coming weeks, we will be introducing stricter guidelines around how the Twitter API is used,” Sippey wrote.

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6.000 APIs

23.05.2012

Programmable Web zählt mittlerweile 6.000 APIs von Internetdiensten:

One in three social APIs is less than a year old. Already in 2012 we’ve seen well over 100 of the 691 social APIs added to our directory. That puts us on pace for 325 added by the end of the year, which would be about 50% more than were added in 2011.

APIs

In der Tat ein programmierbares Web.

Die exponentiell steigende Anzahl der APIs macht auch das Web selbst exponentiell komplexer.…

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Box OneCloud ist Dateimanagement für die Post-PC-Welt

04.04.2012

Box ist neben Dropbox der spannendste Dienst in Sachen Onlinespeicher, die im von Cloud-Computing bestimmten Post-PC-Zeitalter nach und nach das Dateimanagement an sich neu zu denken.

Box hat in den letzten Jahren bereits eine Plattform aufgebaut, die über APIs erlaubt, bearbeitenderweise auf die auf Box gespeicherten Dateien zuzugreifen.

Mit OneCloud hat Box jetzt ein Angebot vorgestellt, dass sich konkret an mobile Apps richtet und auch dort eine solche Plattform etablieren soll. Damit bekommen mobile Apps plattformübergreifend die Möglichkeit, auf Dateien zuzugreifen.…

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APIs als wichtige Werkzeuge des Datenjournalisten

13.03.2012

Kai Biermann auf dem Data Blog von Zeit Online:

Seit einiger Zeit entwickelt sich auch in Deutschland eine neue Arbeitsweise, Daten-Journalismus genannt. Noch beschränkt sich der auf kleine Teams, die frei oder für ein paar große Verlage arbeiten. Das aber wird sich ändern, und APIs werden schon bald eines der wichtigsten Instrumente von Journalisten sein. Sie werden die Bedeutung haben, die früher das Telefon für die Arbeit von Medien hatte und die derzeit Google hat. Denn sie sind ein machtvolles Werkzeug, um an Informationen zu gelangen.

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Google+ bekommt keine Read/Write-API, weil Google kein Streamdesign kann

12.03.2012

Vic  Gundotra, der für Google+ verantwortliche Manager, gegenüber TechCrunch:

The problem with allowing third-party apps to contribute content is that “if ranking is not good in the stream”, single apps could publish too many posts and push out authentic content from the people you follow. Gundotra said that “When Google opens an API, we want you to know we’re not going to revoke access.” Moderator Guy Kawasaki quipped that developers are used to rapidly changing APIs from Facebook, but Gundotra snapped back, “We hold ourselves to a higher standard”.

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Xing wird für API auf manuelle Freigabe setzen

02.03.2012

Xing wird für die geplante Programmierschnittstelle auf händige Kontrolle und Freischaltung setzen. Martin Weigert auf netzwertig.com:

Xing wird in jedem Fall Personal dazu abstellen, übermittelte Anwendungen mit Xing-Integration einer Qualitätsprüfung zu unterziehen, BEVOR die API für sie freigeschaltet wird.

Irgendjemand überrascht? Ich nicht.

Das wird natürlich nicht funktionieren, denn der größte Konkurrent LinkedIn (Disclosure: Ich besitze Aktien.) wächst auch aufgrund seiner immer stärker verbreiteten Anbindung mit selbständigen Diensten jeder Art. Ein deutsches Netzwerk mit dem Bruchteil der User, das nur noch in Deutschland und Österreich führend ist?…

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Verteiltes Social Network: EyeEm-Fotos jetzt auch vollwertige Facebook-Fotos

12.01.2012

Das Berliner Fotosharing-Startup EyeEm folgt Instagram und macht seine Fotoimports in Facebook zu vollwertigen Fotos mit eigenem Foto-Album:

From today on, EyeEm offers you to share your photos big time on Facebook. This means that whenever you choose to share an EyeEm image on Facebook, it will now appear full-sized in the news feed and, if you have Timeline, the photos will be displayed beautifully on your profile. All photos will be collected in the photo album “EyeEm Photos” and each photo caption also includes the URL to your image on EyeEm.

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Sind Like-Button-Gegner gegen ein dezentrales Web?

13.12.2011

Ist denen, die gegen eine möglichst einfache und damit datenweiterreichende Einbindung des Like-Buttons argumentieren, eigentlich klar, dass sie gegen Dezentralisierungstendenzen im Web argumentieren?

Jede Einbindung von Funktionen eines Dritten in eine Website wird Daten an diesen Dritten weiterleiten. Die Zwei-Klick-Lösung von heise (Erst nach dem Ja-ich-will-sharen-Klick erscheint der eigentliche Like-Button.) ist bestenfalls eine Lösung nur für den Like-Button. Dieser Button ist eine sehr simple Funktion, die 2010 eingeführt wurde.

Was ist mit eingebetteten YouTube-Videos? Was ist mit externen Kommentarsystemen von Livefyre oder, wie hier, Disqus?…

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Das Versagen der offenen Webstandards

07.11.2011

Auf Google+ habe ich einen Artikel von Nick Bradbury, unter anderem Entwickler von FeedDemon/NetNewsWire, verlinkt, in dem dieser die Abhängigkeit von Web-APIs und das damit verbundene Problem für Entwickler anspricht:

we’ve also learned that while web APIs enable us to tap into a wealth of data, they can only be relied upon in the short term. The expiration date of software we create has been shortened due to the whims of those who create the web APIs we rely on.

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GoogleMaps wird teurer, und könnte die Onlinekartenvorherrschaft verlieren

31.10.2011

Das GoogleWatchBlog fasst die Preis-Änderungen bei Google Maps, die ab 2012 gelten sollen, so zusammen (hatte ich schon heute früh hier verlinkt):

Im schlechtesten Falle kann es, wie auf der Tabelle ersichtlich ist, schon ab 2.500 Abrufen am Tag richtig teuer werden – nämlich bis zu 8$ für 1.000 weitere Abrufe. Und ganz wichtig: Als Abruf zählt nicht nur der komplette einmalige Aufbau der Karte, sondern jedesmal wenn eine Anfrage an den Server geschickt wird – von der Suche auf der Karte über die Routenplanung bis zum Abruf von Sateliten-Fotos.

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Ordr.in zeigt, wie eine Plattformstrategie für Essensbestellungen aussieht

20.10.2011

Ordr.in, in das just Google Ventures investiert hat, fährt eine klassische Plattformstrategie für Online-Essensbestellungen über seine API (Programmierschnittstelle). TechCrunch:

Ordr.in’s solution has been to parter with 72 local food ordering sites (and counting) across the United States, which let users order from some 7,000 restaurants. It then normalizes all of that data, and gives other apps and services access to it via an API.

It’s this API that lets any app or service integrate food ordering. Say, for example, Netflix wanted to integrate an option to oder dinner alongside your evening streaming movie.

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Programmierer erstellt Blog aus Inhalten von Google+ mittels API

10.10.2011

Der Entwickler Daniel Treadwell hat aus seinen öffentlichen Inhalten auf Google+ ein Blog mit Hilfe der Programmierschnittstelle erstellt.

Das Blog kann man hier sehen. Wie das für den eigenen G+-Stream aussehen würde, kann man testen, indem die Google-ID an die Blogadresse angehangen wird. Hier sieht man zum Beispiel meinen Stream.

Das Ganze ist noch eine recht simple Umsetzung, zeigt aber, wohin die Reise gehen wird.

Interessant wird es, wenn ein WordPress-Plugin erscheint, das Inhalte von Google+ herausziehen kann.

Dann kann man etwa die sehr guten Vernetzungs- und Verbreitungsmöglichkeiten von Google+ nutzen, ist aber nicht auf Google+ für Zugang und Archivierung der eigenen Inhalte angewiesen.…

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1. Google+-API veröffentlicht, kann nur öffentliche Updates lesen

15.09.2011

Google hat die erste Google+-API veröffentlicht. Die API kann nur öffentliche Postings lesen.

Das ist also ein sehr zaghafter Schritt von Google, der außer mehr Öffentlichkeit und Sichtbarkeit für Nutzer und öffentliche Inhalte keinen Einfluss auf die Nutzung von Google+ selbst haben wird. (Eine API, die schreiben kann, wird das genaue Gegenteil sein: Neben Clients wird dann auch das automatische Posten mit Apps hinzukommen. Wahrscheinlich lässt sich Google deshalb damit Zeit.)

Dave Winer hat allerdings nicht ganz unrecht:

They should just support RSS, and forget APIs to read publicly available content.

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Nischenangebote werden zu Plattformen. Heute: Kik und RunKeeper

14.07.2011

Egal in welcher Nische ein Startup aktiv ist: Wenn es erfolgreich ist, ist ab einem gewissen Punkt der nächste logische Schritt der zur Plattform. Mit einer Programmierschnittstelle (API)  lässt sich im Idealfall der Marktanteil weiter ausbauen und verfestigen, weil so eine Andockstelle für Randangebote von Drittanbietern entsteht, die insgesamt den Markt besser abdecken können als es der eigentliche Anbieter jemals könnte.

Diese Entwicklung kann man vielerorts mittlerweile auch abseits der bekannten Beispiele (Facebook, Twitter etc.) beobachten. Der ortsbasierte Dienst Foursquare etwa war von Anfang an darauf ausgelegt, eine mobile Plattform zu werden.…

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Der Club der API-Milliardäre

28.05.2011

Seit einigen Jahren schreibe ich über die steigende Bedeutung von Programmierschnittstellen (APIs) im Web. Manchmal sagen Zahlen mehr als Worte:

Api milliardaere

Weitere Fakten von Programmable Web:

Other API Billionaires may only measure in billions per month, but its as impressive given their own scale. Hardly a Google or Facebook, NPR used its API and the 1.1 billion API-delivered stories to double its web traffic. The single Netflix API supports hundreds of devices. And the Salesforce.com API, which makes up 50% of the company’s traffic, is often credited with the Software-as-a-Service pioneer’s success.

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LinkedIn baut Plattform massiv aus. Was ist mit XING?

08.04.2011

LinkedIn-Dev

Das 100 Millionen User große Business-Network LinkedIn baut seine Plattform nach dem Vorbild von Facebook weiter aus:

In addition to support for OAuth 2.0 and Javascript APIs, this release also includes our new Plugins — self-contained features that can be customized and embedded on your website with minimal effort. Within minutes, you can now enhance your site with LinkedIn’s professional network.

LinkedIn bekommt damit auch einen eigenen Like-ähnlichen Button für das gesamte Web und weitere spannende Erweiterungen:

The plugins include:

Sign In with LinkedIn, which makes it easier for users to authenticate or register for your site using their LinkedIn identity
Share, a button which enables users to share your website with LinkedIn’s professional audience
Member Profile, which brings LinkedIn profiles to your site
Full Member Profile, which brings larger, more detailed LinkedIn profiles to your site
Company Profile, which displays key company info at-a-glance
Company Insider, which shows rich company data from several different views
Recommend, a button which enables users to recommend your products and drive traffic back to you

Es ist die Öffnung nach außen, wie es sie Facebook vor einem Jahr vorgemacht hat.…

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Die SoundCloud-API und andere deutsche APIs

17.03.2011

Vor einigen Wochen hatte ich SoundCloud als das einzige deutsche Startup bezeichnet, das das Zeug hat, zu einem globalen Player zu werden (wenn es das nicht bereits ist). SoundCloud scheint in allen Feldern aktuell alles richtig zu machen. Und das nicht zuletzt auch bei der API. Erstaunlicher- und verwunderlicherweise gibt es auch 2011 noch ausgesprochen wenige offene und erfolgreiche APIs von deutschen Startups.

Wie wichtig eine Programmierschnittstelle sein kann, sieht man exemplarisch an der SoundCloud-API. SoundCloud selbst listen in ihrer App Gallery all die unzähligen, die API nutzenden Applikationen auf.…

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Plattformen als Distributionskanäle

26.02.2011

VC Fred Wilson (Union Square Ventures, Investor unter anderem in Twitter, Tumblr, Etsy) in seinem viel zitierten Marketing-Artikel über die Bedeutung von Plattformen, bzw. hier im Speziellen APIs:

Developers – I’ve said many times that developers are the new power users. Twitter is the iconic example. By launching with an almost totally open plaform and a dead simple API, Twitter got thousands of developers to build products that had “Twitter inside.” Those developers and their products pulled Twitter into the market.

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