Archive for the 'Software' Category

Mit Firefox mehrere Accounts auf Seiten wie Google verwalten

Das Verwenden von verschiedenen Identitäten auf Seiten wie Google, Amazon oder auch Foren und Social Networks ist ziemlich umständlich. Und auch hier ist es wieder eine Firefoxerweiterung, die ein (spezielles) Onlineproblem löst.

Vor Kurzem wurde ich zum Beispiel in den Kommentaren gefragt, wie man auf Google mehrere Gmail-Accounts verwenden kann ohne bei anderen auf Gmail-Accounts zugreifenden Google-Diensten wie dem GoogleReader Probleme zu bekommen.

Eine Lösung wäre, mehrere Browser einzusetzen. Surft man mit Firefox, kann man aber auch die Erweiterung CookieSwap einsetzen. Die erlaubt es, mehrere Cookies mit verschiedenen Identitäten für eine Seite bequem zu verwalten.

Man kann damit auch globale Identitäten verwalten. Nützlich zum Beispiel, wenn der Partner ab und an den gleichen Computer zum Surfen nutzt und man dafür nicht extra ein zusätzliches Profil auf Betriebssystem-Ebene anlegen will (und man keine Geheimnisse voreinander hat).

CookieSwap is an extension that enables you to maintain numerous sets or profiles of cookies that you can quickly swap between while browsing.

CookieSwap

(via seroundtable)

[tags]Firefox[/tags]

Firefox: Erweiterung für bequemeres Uploaden zu diversen Webdiensten

Firefox: Mit der Erweiterung Fire Uploader kann man per Drag and Drop auf bequeme Art viele Dateien bei diversen Diensten hochladen. Das Hochladen funktioniert mit dieser Erweiterung ähnlich wie bei ftp.

weitere Vorteile:

  • einzelne Fortschrittsbalken für jede Datei
  • beliebig viele Dateien gleichzeitig hochladen
  • mehrere Accounts bei einem Dienst verwenden

Zur Zeit werden unterstützt: Flickr (Fotos), Box.net (1 GB freier Webspace), Picasa (Fotos), Facebook (Fotos) und YouTube (Videos). Unterstützung weiterer Dienste ist geplant.

Die Erweiterung ist erst in der Version 0.3 verfügbar. Steht also noch am Anfang, was man zuweilen merkt. Nichtsdestotrotz nützliches kleines Ding.

(via lifehacker)

[tags]Firefox[/tags]

Particls - ein persönlicher Newsticker auf RSS-Basis

particls-logo

Da die Feedsmanagement-Reihe letzte Woche so viel Spaß gemacht hat, legen wir fröhlich gleich nochmal eine Schippe RSS nach.

Particls, so viel vorweg, ist eine außergewöhnliche Applikation. RSS hat in vielerlei Hinsicht die Nutzung des Webs revolutioniert. Erst mittels Webfeeds wurde es möglich, auf bequeme Art den Content von vielen Seiten, wie etwa Blogs, zu konsumieren. Aufgrund des Wechsels vom Pull- zum Pushprinzip*-also zum Content der automatisch zum Konsumenten kommt- kann man getrost bei RSS vom Newsticker des kleinen Mannes reden.

Nun denkt der gewöhnliche Nachrichtenkonsument aber bei Newstickern nicht an einen Feedreader mit einem Strauß Feedabos sondern an ein Laufband auf dem die Nachrichten an einem vorüberziehen. Genau das -und mehr- bekommt man mit Particls.

Der Newsticker und Popup-Alerts

In der Grundeinstellung startetParticls am oberen Rand des Desktops ein Laufband, das sich über alle Programme pflanzt und diese erst darunter beginnen lässt.

particls-liveticker

In diesem Ticker werden die für den Nutzer interessanten Nachrichten aufgrund der eingestellten Präferenzen des Users angezeigt (dazu gleich mehr), und laufen dort von rechts nach links. So wie man es eben von CNN, n-tv und co. kennt.

Fährt man mit der Maus über eine der Nachrichten, erscheint ein Fenster mit einem Ausschnitt aus dem zugehörigen Text. Mittels Rechtsklick lassen sich verschiedene Optionen wahrnehmen, wie etwa die Nachricht zu bookmarken oder die Quelle zu gewichten.

particls-bookmarken

Klickt man auf das Dokumentsymbol (im Screenshot links neben dem Text unter dem Kreuz für ‘gelesen’), wird die Nachricht vom Ticker abgedockt und verbleibt im Hintergrund auf dem Desktop bis man sich mit ihr befasst.

Neben diesem Laufband gibt es noch Popup-Alerts. Diese poppen unten rechts auf. Da das für den sonstigen Arbeitsverlauf recht störend sein kann, kann man das auch abstellen bzw. hier nur die wirklich wichtigen Nachrichten anzeigen lassen.

verschiedene Level der Unterbrechung

Sowohl für die Popups als auch für den Ticker lässt sich einstellen, welche Nachrichten angezeigt werden sollen. Die Abstufungen reichen von “only very important” bis hin zum kompletten Abstellen des jeweiligen Outputmoduls. So kann man lediglich den Ticker laufen lassen und die Popups ausschalten, oder umgekehrt. Je nach eigenen Vorlieben.

Da besonders ein mit ständigen Bewegungen versehenes Objekt auf dem Monitor als auch Popups je nach aktueller Aktivität störend bzw. ablenkend sein können, sind diese detaillierten Einstellungen äußerst nützlich.

Tracking von Content

Particls erlaubt unterschiedliche Möglichkeiten, Webcontent zu tracken. Man kann die eigene OPML-Datei importieren. Außerdem kann man eine Liste von Stichwörtern eingeben, nach denen Particls dann das Netz durchsucht und entsprechende Nachrichten anzeigt. Analog gibt es auch eine Blacklist für Nachrichten mit Stichwörtern, die nicht angezeigt werden sollen.

Nach einer gewissen Zeit fängt Particls an, nach den Vorlieben des Nutzers neue Feeds zu abonnieren. Diese und die anderweitig importierten Quellen kann man in den Optionen bearbeiten und gewichten. Leider funktioniert das aus welchem Grund auch immer noch nicht zu jeder Zeit (beta..). Was etwas frustrierend sein kann.

Aussichten

Da Particls als Plattform angelegt ist, können Entwickler von außerhalb eigene Input- und Outputadapter entwickeln. Das könnte recht interessant werden. Davon abgesehen, ist Particls auch allein schon auf dem Weg zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Informationbroker aller Art zu werden.

Fazit

Particls ist sicher nicht etwas für Jeden. Journalisten, professionelle und semiprofessionelle Blogger, und Newsjunkies generell, dürften mit Particls ihre helle Freude haben. Diese können ein sehr personalisiertes Nachrichtensystem aufbauen, das weit über die Möglichkeiten herkömmlicher Newsreader hinausgeht.

Particls muss man in diesem Zusammenhang auch als Zusatz zum normalen Feedreader verstehen. Ersetzen kann und will es diesen nicht.

Ich nutze Particls nun seit gut 2 Monaten. In der Regel habe ich nur die Popups aktiv. Und diese auf ‘only very important’ eingestellt. Würde ich zu einem der oben genannten Typen zählen, was ich nicht tue (auch wenn mich sicher der Eine oder Andere zum letztgenannten Typus zählt), würde ich Particls bei meiner täglichen Arbeit am Rechner öfter und wesentlich intensiver einsetzen.

Particls ist seit dem 28. Mai in der Public Beta. Seit der Private Beta habe ich aber keine nennenswerten Verbesserungen auf der Oberfläche feststellen können. Unter der Oberfläche allerdings schon: Besonders das Tracken auch nichtenglischen Contents, also hier des deutschsprachigen, funktioniert mittlerweile recht gut.

Ich hoffe, dass die vereinzelten, seht störenden Bugs bald behoben werden, denn Particls ist ein einzigartiges, sehr vielversprechendes Konzept.

Particls ist aktuell Windows only.

weitere Links und Artikel zu Particls

ausführliches Review auf read/writeweb

Review auf Techcrunch

ein Video in dem Particls vorgestellt wird (leider etwas langwierige Einleitung)

Screencasts über die Particlsseite

 


*Technisch gesehen gehören zwar auch Webfeeds zum Pullprinzip, da der Feedreader den Server nach neuem Content abfragt und nicht umgekehrt. Da das aber in der Regel im Hintergrund ohne Zutun des Nutzers abläuft, kann das von der Nutzung her dem Pushprinzip zugeordnet werden.

[tags]Particls, rss[/tags]

2 großartige, relativ unbekannte Firefoxerweiterungen

Bekanntermaßen bin ich ja bekennender Firefoxerweiterungsfetischist, die folgenden äußerst sweeten Browseflow-Erleichterungen kannte ich aber bis vor kurzem noch nicht:

  1. Mit Add to Search Bar kann man einfach neue Suchen zur Firefox-Suchleiste hinzufügen. Einfach Rechtsklick in der Sucheingabe der entsprechenden Seite und ‘zur Suchleiste hinzufügen’ wählen. Schneller und leichter wird’s nimmermehr.
  2. Configuration Mania ist ein wahres Monster von einer Erweiterung. Die kryptischen Einstellungsmöglichkeiten von about:config werden hier in übersichtliche Menüs überführt, so dass auch Halbnerds genüsslich ihren Firefox zurechtcustomizen können. Alles Mögliche und Unmögliche einstellbar: Sehr groß!

 

Bonusgreasemonkeyscript für Nutzer des GoogleReaders: Google Reader Gears Search fügt dem GoogleReader eine Suche für die eigenen Feeds hinzu. Vorausgesetzt man hat GoogleGears installiert und mindestens einmal seine Feeds lokal synchronisiert. Durchsucht werden dann die runtergeladenen Artikel. Mit GoogleGears kann man Onlinedienste auch offline nutzen, zB Feeds via GoogleReader offline lesen.

(Durchsuchen der abonnierten Feeds ist übrigens auch mit Blogrovr möglich.)

 

(alle Erweiterungen via lifehacker)

[tags]Firefox, GoogleReader[/tags]

neuer Realplayer mit eingebautem Youtubevideodownloader und charmantem Manager

RealNetworks starten eine regelrechte Charmeoffensive für ihre User.

Mit der Ende letzte Woche für Mitte Juni angekündigten neuen Version des Players wird man Videos, die eigentlich zum Streamen auf der (Internet-)Welt sind, runterladen können.

Die Formate umfassen Flash, QuickTime, RealMedia und Window Media. Seiten von denen man wird runterladen können sind neben youtube auch Google, Yahoo!, Brightcove und AOL Video.

Es gibt natürlich bereits einige Möglichkeiten, Youtube-Videos auf die eigene Festplatte zu laden: Ich hatte hier eine sehr praktische vorgestellt, noch mehr Alternativen findet man bei mashable.

Anyway, auf was ich eigentlich hinweisen wollte, ist Folgendes: Beim berühmten US-Blogger Robert Scoble hat sich Ben Rotholtz, Manager bei Real, in den Kommentaren gemeldet und Fehler bei der eigenen Software in der Vergangenheit eingestanden:

This is Ben Rotholtz, General Manager of Web Services and Syndication at Real.
It’s true that previous versions of the RealPlayer were not consumer-friendly. We had problems around the turn of the century. We unintentionally confused and exasperated consumers. It may have seemed like a grand evil plot but it was more like a series of experiments that got ahead of themselves. RealPlayer was overloaded and it made for a rough user experience. There’s much we would all do if we could rewrite history.
Forgiveness might not be in order (it’s just like that sometimes, no matter what the excuse), but we are making a very concerted effort to innovate and provide consumers a great new unimpeded experience that addresses the need for off-line, television and device video playback of web content – not just for one format or one site but across tens of thousands of sites that contain Internet video in the four most popular formats – Flash, Windows Media, QuickTime and Real.
We rewrote the client engine to accelerate startup: it’s fast. We’ve redone video rendering and added video controls to deliver smooth and responsive video playback whether it’s a RealVideo, Flash, Windows Media or a QuickTime clip. We’ve partnered with Blinx to search the Internet for video content regardless of format. We’ll have a Macintosh version by the end-of-the-year.
We’ve torn apart the installer and reduced it to the bare essentials. No message center automatic opt-in, no land-grab on media types (we only request playback for Real media and unassociated datatypes). The price of entry is transparency.
We’re not entirely altruistic. We have a Plus version for consumers that want to burn videos to DVDs. We have premium services. Consumers that have a superb experience with the basic version of RealPlayer may want something more but the cornerstone for “something more” is to provide a superb experience with the basic version of RealPlayer. Full stop.
Real helped create the revolution of Internet media back in April of 1995 with the release of the RealAudio player. The lights are burning brightly and we’re working to help create the next revolution. We welcome your feedback. Feel free to blog at http://www.realplayer.com/blog

(via dji)

Das ist doch mal erstaunlich. Ich mach mal den Knüwer und sage: Wow, da meldet sich ein Manager in den Kommentaren eines Blogs und geht auf den berechtigten Verriss seiner Produkte durch die anderen dort Anwesenden ein. Ja, er gesteht sogar unumwunden in der Vergangenheit gemachte Fehler ein. Das wird man so in Deutschland so schnell nicht zu sehen bekommen. Und das nicht nur, weil die Reichweite der hiesigen Blogs nicht so hoch ist.

fidgt - soziale Visualisierung

äußerst sweet.

Bei fidg’t kann man eine Desktopapplikation runterladen, mit der sich die eigenen Netzwerke auf last.fm oder flickr grafisch darstellen lassen (mehr SNs folgen bestimmt bald):

The Fidg’t Visualizer allows you to play around with your network. You interface with the Visualizer through Flickr and LastFM tags, using any tag to create a Magnet. Once a Tag Magnet is created, members of the network will gravitate towards it if they have photos or music with that same Tag.

Ich bin ja sowieso der Meinung, dass im Bereich der grafischen Darstellung noch so einiges geht. Das wird ja bis dato noch kaum genutzt.

Screenshots und Downloads für Win,Mac und Linux hier .

FoxTorrent- BitTorrent für Firefox

BitTorrent, das weiß jedes Kind, ist das am besten skalierende P2P-Protokoll das wo gibt, oder so. Das Tolle an BitTorrent ist neben seiner Effizienz aber auch, dass zum Beispiel RSS unterstützt wird. Das heißt neu verfügbare Dateien (*hust*TV-Shows*hust*) werden im Idealfall automatisch vom Client runtergeladen.

Red Swoosh haben nun mit Foxtorrent gestern das erste voll funktionsfähige BitTorrent-Addon für Firefox releast. Damit können Firefoxnutzer was Operanutzer schon länger können: Dateien über BitTorrent mit dem Browser downloaden. Neben der Browserintegration ist ein weiterer interessanter Aspekt, dass Foxtorrent bei hohen Übertragungsraten Streaming erlaubt. Heißt, man kann ein Video, das noch runtergeladen wird, bereits anschauen. Nachteil ist, dass die einzelnen Teile einer Datei nicht mehr entsprechend der Verfügbarkeit im Torrentschwarm runtergeladen werden, sondern der Reihenfolge nach. Das hat negative Auswirkungen auf die Geschwindigkeit, was am Ende sich selbst in den Schwanz beist indem es im worst case streamen nicht ermöglicht.

Im Zusammenhang mit Firefox’ generellen Arbeitsspeicherhunger (Tipps für Abhilfe hier), ist auch folgende Aussage auf der Foxtorrentseite ganz interessant:

Foxtorrent uses less than 8 MB of RAM

Auch wenn ich das nicht recht glauben will. Man wird sehen. Der ausführliche Artikel auf p2p-Blog scheint meine Skepsis zu bestätigen:

The windows version of Foxtorrent has some major memory leaks that require regular restarts.

Scheint, da gibt es noch Einiges zu tun für die Entwickler.

Es gibt noch weitere Projekte, BitTorrent auf den Firefox zu bringen. Auf Torrentfreak kann man unter anderem über Firestorm und Bitfox sich informieren. Beide befinden sich noch in einem frühen Stadium.

Foxtorrent und die anderen Addons werden in Funktionsumfang und Nützlichkeit so schnell nicht an standaloneclients herankommen. utorrent unter Windows ist einfach nahezu unschlagbar. Browserintegration hilft der allgemeinen Verbreitung von BitTorrent (das auch so schon gut unterwegs ist) aber ungemein. Kein weiteres Programm zu benötigen, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Und irgendwann, in einer fernen Zukunft, werden Torrentdownloads so einfach runterladbar sein wie normale Downloads. Eine schöne Vorstellung.

In diesem Zusammenhang auch interessant: die Torrent Search Bar oder die Torrent Finder Toolbar.

deutsche Artikel über Foxtorrent:

auf netzwelt
auf gulli

englische Artikel über Foxtorrent:

auf Torrentfreak
auf p2pblog

Tags:[tag]Foxtorrent, Firefox, BitTorrent[/tag]

[Firefox] Greasemonkeyscript für endloses Scrollen auf Google

Auf Lifehacker findet man einen Link zu einem Greasemonkeyskript, das endloses Scrollen auf Google ermöglicht. Das macht das Suchen sehr viel einfacher wenn das Gesuchte nicht unter den ersten 20 Ergebnissen ist.

Greasemonkey ist eine Art Meta-Addon für Firefox, mit dem man von Usern geschriebenes Javascript auf Seiten ausführen kann und deren Aussehen damit an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Ein Beispiel: Ich nutze unter anderen ein Skript, das auf myspace jede Seite im Standarddesign anzeigt.

Ich hatte hier schon mal ein interessantes Skript für Wordpressnutzer gepostet, das die Akismetanzeige verbessert.

Die gewöhnliche Anlaufstelle für Greasemonkeyskripte ist userscripts.org . Normalerweise würde ich nicht ein Skript von einer obskuren japanischen Seite empfehlen, da mit Greasemonkey auch schädliche Skripte theoretisch ausgeführt werden können. Gina Trapani, Chief Editor von Lifehacker, schreibt aber unter anderem auch selbst Greasemonkey-scripts, so kann man davon ausgehen, dass das Skript in Ordnung ist wenn es dort empfohlen wird(Notfalls kann mit entsprechendem Wissen sich das Skript auch selbst anschauen).

Wer Greasemonkey nicht installiert hat (Wieso nicht?) oder gar Firefox nicht verwendet (Wasislos?) kann zum endlosen Scrollen ohne Klicken bei hunderten Google-Ergebnissen auch Searchmash verwenden. Searchmash ist ein experimentelles Backend, das Google zum Testen neuer Features verwendet. Searchmash arbeitet im Hintergrund mit denselben Algorithmen wie die eigentliche Googleseite. Pah. Zumindest das mit dem klicklosen Scrollen stimmt nicht mehr. Searchmash wurde in der Hinsicht schon wieder geändert. Dann halt doch Greasemonkey.

 

P.S.: Laut einem Kommentar auf Lifehacker soll das Skript auch mit Opera funktionieren. Und ähnliche Skripte wie das hier vorgestellte findet man auch auf userscripts.org.

Tags:[tag]Firefox, Greasemonkey[/tag]

Multi-Protokoll-IM-Client Gaim heißt jetzt Pidgin

Der Multiprotokoll-Instant-Messaging-Client* Gaim heißt ab sofort Pidgin. Gaim stellte ich unter anderem bereits hier im Rahmen eines Vergleichs von IM-Clients vor.

Die Entwickler hinter Gaim, jetzt Pidgin, beweisen nicht nur erneut, dass OpenSource-Programmierer nicht die Namen** für ihre eigenen Projekte aussuchen sollten, sondern liefern auch noch die häßliche Hintergrundgeschichte dazu. AOL hat massiv gegen Gaim und dessen Entwickler juristisch Druck gemacht:

A few years later AOL trademarked “AIM,” and started referring to their IM services using that name.

Our legal support has changed several times, and each group of lawyers have recommended silence & secrecy. Around the time of Gaim’s first 2.0.0 beta, AOL came back into our lives in a very strong way, this time threatening to sue Sean.

This represents a clear pattern. AOL received more pushback than they expected, and would sort of let things stand for a while. Then they would threaten a different Gaim developer. Each time a new Gaim developer was threatened, we had to look at new legal support, to prevent a conflict of interest.

Heftigst. Ich habe Gaim und AOLs AIM nie in Verbindung gebracht, eine Verwechslung und damit juristische Handhabe halte ich für zumindest wackelig. Ob das von AOL wirklich so nötig war, sei also hier mal dahingestellt. Es ist sehr bedauerlich, dass die Gaim-Entwickler die Vorgänge nicht public gemacht haben. Irgendjemand hätte ihnen mal von dem Ding namens Blogosphäre erzählen können. Da hätte in den USA einiges bewegt werden können.

Wie dem auch sei. Es gibt auch gute News:

We are going to release it with a 2.0.0 version number, and an API compatibility layer for plugin authors.

Das wurde wirklich Zeit.

Offizielle neue Seite von Pidgin.

 


*Bindestrichexzess galore

**Pidgin? Viel Freude bei der Aussprache.

 

Tags:[tag]instantmessaging, Gaim, Pidgin[/tag]

Mozilla plant Social Networking in Firefox zu integrieren

Das könnte mal eben das Ende des social web2.0 Browsers Flock bedeuten. Flock war angetreten, die neuen Verbindungen der User untereinander, die das Web2.0 letztenendes zu einem Großteil definieren, auf den Browser zu bringen. Bis heute ist der auf Firefox basierende Browser nicht wirklich durchgestartet. Und letztens wurde es sehr ruhig um ihn (Die letzten Flock-News die mich erreichten, waren Abgänge der Gründer).

Das Konzept von Flock ist nichtsdestotrotz spannend und wird nun allen Anschein nach von Mozilla selbst in Firefox umgesetzt. In den Mozilla Labs wird unter dem Namen ‘The Coop’ eine Erweiterung für Firefox entwickelt, welche die Freunde auf den sozialen Netzwerken und ihre Aktivitäten auf eben diesen Seiten direkt in eine Sidebar bringen will. Das Ganze basiert auf (Ex-Flock-Mitarbeiter) Chris Messinas ‘People in a Browser’ Konzept.

Eingebunden werden soll Content von den verschiedensten Seiten. Man wird also direkten Zugriff bekommen auf Fotos auf Flickr, die Bookmarks auf del.icio.us usw. Ohne die entsprechenden Seiten besuchen zu müssen, ist man immer auf dem laufenden, was die eigenen Freunde so überall treiben.

Unklar scheint noch zu sein, ob das über ein von Mozilla betriebenes Metanetzwerk (Coop-Server) laufen wird in dem die User sich anmelden müssen und dann ihre ganzen Accounts auf den verschiedenen Seiten aufführen -was ziemlich unsinnig wäre. Oder ob man einfach eine Art Ordner für jeden zu addenden Freund anlegt und dann die Feeds von dessen Accounts dort einfügt. Was ich bevorzugen würde.

Die Coop Projekt-Seite findet man hier.

The Coop ist noch in einem sehr frühen Stadium. Das könnte sehr interessant werden. Und angesichts der lahmen Entwicklung von Flock wurde es wirklich Zeit, dass auch an anderer Stelle darüber nachgedacht wird, wie man die Neuerungen der letzten Jahre im Web auch browserseitig umsetzen könnte und damit die User Experience verbessern kann. Wenn man sich jetzt noch das Add-On-Ecosystem von Firefox anschaut, könnte bei einer entsprechend offenen Architektur von The Coop innerhalb kürzester Zeit jede große bis mittelgroße Networkseite unterstützt werden.

Screenshots bei Mozilla und Techcrunch.

 

Tags:[tag]Firefox, Flock, The Coop[/tag]

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