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4 Personensuchmaschinen

Ob man es nun mag oder nicht, Personensuchmaschinen waren nur eine Frage der Zeit und gehören mittlerweile zum Internetalltag. Und die qualitative Erhebung und Sortierung bereits öffentlich zugänglicher Daten wird eher noch zunehmen als abnehmen. Eine Übersicht.

4 Suchmaschinen zum Suchen von Informationen über Personen:

Spock sorgte bei Launch für eine hitzige Datenschutzdebatte in Deutschland. Was wohl zum Teil auch an der Qualität der Ergebnisse liegt. Spock bietet in meinen Augen die besten Ergebnisse.

Wer möchte, kann sich bei Spock anmelden und sein eigenes Profil claimen. Dann lassen sich Informationen zur eigenen Person hinzufügen. Ebenso wird man per Email informiert wenn ein anderer User Informationen an der eigenen Person ändert.

yasni-logo

Yasni ist eine deutsche Personensuchmaschine. Die Auslastung in Richtung deutscher Personen sieht man bereits auf der Tagcloud auf der Startseite:

yasni-cloud

Auch hier kann man sein eigenes Profil anlegen. Die Ergebnisse der Suche sind in meinen Augen noch nicht so gut wie bei Spock. Es sei denn man ist eine deutsche Berühmtheit. Ausführliche Reviews zu Yasni auf blognation germany und zweinull.cc.

wink-logoWink ist die älteste Suchmaschine im Bunde. Mit 270 Millionen Profilen behauptet man für sich den Titel der größten Personensuchmaschine weltweit. Ist kein Profil der gesuchten Person auf einer der durchsuchten SocialNetworks angelegt, werden die Googleergebnisse angezeigt. Man kann sich auch ein wink-Widget mit den eigenen Daten auf das eigene Blog pappen.

pipl-logoPipl bietet lediglich eine spartanische Oberfläche an und clustert die Ergebnisse nicht. Die Ergebnisse sind es aber allemal wert, um Pipl wenigstens anzutesten. Denn Pipl durchsucht das sogenannte ‘deep web’:

How come the best search engines fail so miserably when it comes to people search? The answer lies in a little known but very important part of the web called “the deep web”.

Also known as “invisible web”, the term “deep web” refers to a vast repository of underlying content, such as documents in online databases that general-purpose web crawlers cannot reach. The deep web content is estimated at 500 times that of the surface web, yet has remained mostly untapped due to the limitations of traditional search engines.

Since most personal profiles, public records and other people-related documents are stored in databases and not on static web pages, most of the higher-quality information about people is simply “invisible” to a regular search engine.

Pipl fördert zum Teil erstaunliche Ergebnisse zu Tage.

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden“.

Ein Strauß voll Googletipps

Trotz guter Alternativen kommt man bei der Onlinerecherche oft an Google nicht vorbei. Ein paar Tipps zur Nutzung von Google:

Im Google Cheatsheet findet man viele Hinweise zu zielgerichtetem Suchen. Einige der Parameter werden auch auf Wikipedia näher erläutert. Die erweiterte Suche ist ebenfalls sehr praktisch.

Experimentelles Google: Auf Searchmash führen die Google-Ingenieure Backendexperimente durch. Googles Index, (vielleicht) besseres Interface.

Firefox: Das hier bereits vor einer halben Ewigkeit vorgestellte Greasemonkeyscript, mit dem man am Ende einer Ergebnisseite ohne zusätzliches Klicken direkt auf die nächste Seite weiterscrollt. (siehe den älteren Artikel für eine Erklärung, was Greasemonkey ist)

Außerdem: Das Firefox-addon CustomizeGoogle mit dem man die GoogleSeiten anpassen kann.

siehe auch:

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden”.

Clusty ordnet Suchergebnisse in Clustern an

clusty-logoClusty ordnet, wie es der Name bereits vermuten lässt, die Suchergebnisse in Themenclustern an. Man könnte es also mit dem vor ein paar Tagen vorgestellten Kartoo vergleichen. Clusty geht aber einen eher traditionellen, nichtgrafischen Weg. Das Interface wirkt dadurch vertrauter und ist intuitiver zu handhaben.

In einer Sidebar links von den Suchergebnissen werden die identifizierten Themencluster dargestellt:

clusty-mom

Gibt es zu einem Cluster noch Untercluster, kann man noch verfeinern:

clusty-mom2

Clusty ist eine Metasuchmaschine. Das heißt, Clusty unterhält keinen eigenen Index. Stattdessen werden die Ergebnisse von mehreren Suchmaschinen zusammengefasst.

 

Neben jedem Ergebnis sieht man die Suchmaschinenquelle:

clusty-quellen

Mit Clusty können auch Blogs durchsucht werden. Ausgewertet werden die Ergebnisse von Blogdigger, Blogpulse, Feedster und Technorati.

Fazit

Ich verwende Clusty schon eine ganze Weile. Aufgrund des einfacher zu handhabenden Interfaces öfter als Kartoo. Clusty ist durchdacht und kann im Vergleich zu einer unstrukturierten Googlesuche sehr viel gewinnbringender sein.

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden”.

[tags]suchen und finden[/tags]

Kartoo: Suchmaschine mit Ergebnissen in Kartenform

kartoo-logoKartoo ist eine interessante Suchmaschine. Die komplett in Flash gehaltene Suchmaschine gibt das Suchergebnis in Form einer Karte aus. Zwischen den Ergebnissen, die je nach Relevanz größer oder kleiner dargestellt werden, werden Beziehungen dargestellt.

Eine Suche nach der Band Mouse on Mars zeigt als größtes Feld music an:

kartoo-mom

Fährt man mit der Maus über eine der angezeigten Seiten, werden weitere Informationen zu dieser Seite angezeigt.

Ist man an einem Teilgebiet interessiert, kann man durch Draufklicken die Suche verfeinern. Quasi ein Reinzoomen in die Karte. Der Klick auf free bringt beispielsweise die Verfeinerung:

kartoo-momfree

Die auswählbaren Themencluster können auch auf der Sidebar rechts ausgewählt werden.

Wem die Flashansicht nicht gefällt, der kann in den Optionen auch auf eine Html-Ansicht umstellen. Dort fehlen dann allerdings eine Suchoptionen.

Fazit

Kartoo eignet sich gut für einen schnellen Überblick über die verschiedenen online verfügbaren Aspekte eines Themas. Durch die grafische Darstellung und Gewichtung kann man das Thema schnell überblicken und nach einer Eingewöhnungsphase auch recht fix navigieren.

Der Flaschengeist als Maskottchen ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und unterminiert die Seriosität der Seite ein wenig. Und die Oberfläche ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Als Ergänzung zur altmodischen Googlesuche kann diese Darstellung allerdings durchaus hilfreich sein.

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden”.

Tipps zur Internetrecherche vor dem Einkauf

Wer heutzutage eine Anschaffung plant und nicht auf den Kopf gefallen ist, nutzt das Internet zur vorherigen Recherche. Auf diese Weise kann man sicherstellen, das man das Beste für sein Geld bekommt. Ein paar Tipps zur Onlinerecherche vor dem Shopping.

Die stärkste Waffe für den bewussten Konsumenten von heute ist, klar, Google. Neben einer einfachen Suche nach dem gewünschten Produkt gibt es aber noch weitaus effizientere Einsatzmöglichkeiten von

Google:

  • Die Suche Produktgattung + testsieger: fördert in der Regel einen ganzen Haufen online zugänglicher Testberichte im jeweiligen Segment zu tage. Außerdem sieht man so recht schnell, welche Produkte an der Spitze stehen, werden hier doch auch zu einem Großteil die ‘Fazit’-Seiten der oft auf mehrere Webseiten aufgeteilten Testberichte hochgespült.
  • Ebenfalls nützlich: “[Produktart in der Mehrzahl] im Test” (auf die Anführungszeichen achten)
  • Die Suche Produktname + Problem: Hier liegt die simple Überlegung zugrunde, welche Wörter in einem Erfahrungsbericht vorkommen würden, in dem die unschönen Eigenschaften eines Produkts genannt werden. weitere mögliche Wörter: schlecht, Nachteil
  • Die Suche Produktgattung + Forum: Ist man noch auf der Suche nach einem Produkt, weiß aber noch nicht welches Fabrikat es sein soll, sind spezielle Foren oft sehr nützlich. siehe weiter unten für mehr

Sucht man nach einem bestimmten Produkt, den Produktnamen dabei in Anführungszeichen schreiben. Also etwa “ipod supermegashuffle 600gb”, um so Informationen zu genau dem Produkt zu bekommen, das man gern erwerben möchte. Google sucht nach genauen Wortgruppen nur, wenn diese in Anführungszeichen stehen. Anderenfalls werden Texte gesucht, in denen die angegebenen Wörter irgendwo auf der Seite auftauchen. Oft landet man dann auf Seiten mit verwandten Produkten.

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