E-Books

Warum E-Books auf dem deutschen Buchmarkt noch immer bei nur 1 Prozent liegen

18.09.2012

Während in den USA E-Book-Verkäufe mittlerweile über 20 Prozent des Umsatzes der Buchverkäufe einnehmen, liegt Deutschland noch immer bei ungefähr nur einem Prozent. 

Businessweek zählt ein paar Gründe auf. Neben dem höheren Mehrwertsteuersatz für E-Books (19 statt der üblichen sieben Prozent für Bücher auf Papier) und der Buchpreisbindung spielen auch sentimentale Sichtweisen eine Rolle:

Perhaps because of their deep attachment to the printed word, many Germans believe they simply cannot read as well on digital devices, despite proof to the contrary.

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E-Book nicht in iBookstore zugelassen, weil es Links zu Amazon enthält

01.03.2012

Dumme Richtung von Apple, weil sie in erster Linie den eigenen Kunden schadet und zusätzlich noch ‘reguliert uns!’ schreit.

Seth Godin:

I just found out that Apple is rejecting my new manifesto Stop Stealing Dreams and won’t carry it in their store because inside the manifesto are links to buy the books I mention in the bibliography.Quoting here from their note to me, rejecting the book: “Multiple links to Amazon store. IE page 35, David Weinberger link.”

(Allerdings: Würden die anderen Plattformprovider in der gleichen Situation anders handeln?)

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Readmill will soziale Metaebene für E-Books schaffen

08.12.2011

Das Berliner Startup Readmill will die lang erwartete soziale Metaebene für E-Books umsetzen (über die ich zum Beispiel 2008 geschrieben hatte).

Gründerszene über Readmill:

Readmill ist ein intelligentes Lesezeichen für E-Book-Lesegeräte, eine kostenfreie iPad-App ist das Herzstück des Startups. Nach der Registrierung können Mitglieder ihre nicht-kopiergeschützten elektronischen Bücher in die Readmill-App importieren und mit dem Konto verknüpfen. Dann erst startet das “soziale Erlebnis”. Die App zeigt was der Leser gerade liest, notiert was andere Leser zum Textabschnitt anmerken und vermerkt, welche Passagen der Leser selbst bermekenswert findet, wo er seine Bücher liest – alles kann über Readmill und bekannte Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Tumblr geteilt und öffentlich zur Diskussion gestellt werden.

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Das Bermudadreieck der Buchbranche

25.10.2011

Das sollte Buchverlagen das Fürchten lehren: Amazon nimmt Autoren direkt unter Vertrag und wird somit selbst zum Verlag bzw. übernimmt Verlagsaufgaben:

The company is scheduled to publish 122 books this fall in print and e-book form, according to a report from the New York Times. The move puts Amazon in more direct competition with some of its largest suppliers, like Penguin, Random House and MacMillan.
Amazon’s publishing arm isn’t just a side project either. The company hired publishing veteran Laurence Kirshbaum in May, and it paid actress/director Penny Marshall (of Laverne & Shirley fame) $800,000 for her memoir, according to the NYT report.

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Sind E-Book-Flatrate und Buchpreisbindung vereinbar? Justiziar des Börsenvereins: Es ist kompliziert, aber nein.

11.10.2011

Vor einer Woche hatte ich hier die Frage aufgeworfen, ob ein E-Book-Verleih/Flatrate, vergleichbar mit den Abomodellen aus Musik (Simfy, Spotify) und Film/TV (Netflix) mit der Buchpreisbindung vereinbar wäre.

Alexander Vieß vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat die Frage an Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins, weitergeleitet und die Antwort in den Kommentaren unter meinem ursprünglichen Artikel gepostet.

Herr Sprang schreibt unter anderem, davon ausgehend, dass die Buchpreisbindung auch bei E-Books gilt (offzielle Linie des Börsenvereins), könne man Flatrate-Modelle auch als Verleih ansehen, was beide Konzepte vereinbar machen würde:

Da das Buchpreisbindungsgesetz nur Verkäufe, nicht aber Vermietungen von Büchern regelt, wäre eine Flatrate als monatlicher, vierteljährlicher oder jährlicher Mietpreis für eine definierte Zahl downgeloadeter E-Books vorstellbar, sofern die Verlage mitspielen und der E-Book-Plattform den Betrieb eines solchen Modells mit ihren Büchern gestatten.

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“Prime eBooks”: Wäre ein E-Book-Verleih von Amazon mit der Buchpreisbindung vereinbar?

26.09.2011

Das bereits länger kursierende Gerücht, Amazon plane ein Verleih-Modell für E-Books, verhärtet sich:

A crafty code sleuth over at MobileRead uncovered one of Amazon’s secrets while investigating source code trying find a picture of the new Kindle Tablet that everyone is expecting Amazon to announce at a press conference they scheduled on September 28th.

I did some investigating of my own and it does indeed appear as if Amazon is getting set to introduce something called Prime eBooks, assumingly an ebook rental type of service, like NetFlix for ebooks, as part of their Amazon Prime subscription package.

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Niemand wird verschont.

05.07.2011

David Bosshart,  CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts, ein Think-Tank für Wirtschaft und Gesellschaft, im Interview auf buchreport.de:

Wer wird verschont?
Niemand, egal ob ich Esswaren oder Möbel verkaufe. Aber es bestehen Unterschiede in Bezug auf die Dringlichkeit und das Ausmaß einer Erneuerung: Nicht jeder muss sich gleich schnell anpassen, aber anpassen muss sich jeder. Besonders stark ist der Händler mit seinem Ladenkonzept gefordert, aber auch jeder, der im Hintergrund Infrastrukturleistungen erbringt. In gewissen Kategorien besteht gar mehr als nur ein Regenerierungsbedarf: Wer da nicht rechtzeitig handelt, verschwindet.

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Ab ca. 60 E-Books wird Lesen mit iPad umweltfreundlicher als Konsum gleich vieler Papierbücher

11.04.2011

Interessanter aber nicht unerwarteter Twist im aktuellen technologischen Wandel: Ab einer gewissen Anzahl an E-Books wird das iPad umweltfreundlicher als der Kauf von gleich vielen Papierbüchern.

GigaOm über eine Studie zu diesem Thema:

In the end, the report suggests a sliding scale with ranges wherein the iPad and other e-readers might be more green than their paper counterparts. The more printed books you offset with an e-reading device, the better. At around the 30 to 70 book mark, the report estimates, is where the break-even point lies in terms of general environmental impact, and it’s between 60 and 90 titles where it starts to become better to buy e-books than paper ones.

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26jährige Autorin reich dank selbstpublizierter E-Books auf Kindle

28.02.2011

Soll noch mal jemand sagen, man könne als Kreativer kein Geld im Internet verdienen:

Amanda Hocking is 27 years old. She has 9 self-published books to her name, and sells 100,000+ copies of those ebooks per month. She has never been traditionally published. This is her blog. And it’s no stretch to say – at $3 per book*/70% per sale for the Kindle store – that she makes a lot of money from her monthly book sales.

Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass Amanda Hocking auf diese Art Konditionen erhält, die ihr kein Verlag bieten kann:

a publisher on the private Reading2.0 mailing list has said, to effect: there is no traditional publisher in the world right now that can offer Amanda Hocking terms that are better than what she’s currently getting, right now on the Kindle store, all on her own.

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Kindle bekommt soziale Meta-Ebene

08.02.2011

Das Spannendste am neuen Kindle-Update sind die sozialen Features für Highlights und Anmerkungen:

Mit der Option “Public Notes” kann man nun Anstreichungen (”Higlighting”) und Anmerkungen (”Annotations”) für andere sichtbar machen. Bisher gab es ja bereits das anonyme “Highlighting”-Feature, mit dem sich auf Knopfdruck die am meisten angestrichenen Passagen anzeigen ließen. Die “öffentlichen Anmerkungen” machen nun die Lektüre noch stärker zum sozialen Prozess. Im Kindle-Blog heißt es dazu: “Alle Kindle-Nutzer – vom Autor über die Fans und Kritiker bis zu Literaturprofs und leidenschaftlichen Lesern – können nun auf Wunsch von überall aus ihre Gedanken über Buchpassagen mit Freunden, Familienmitgliedern, Kollegen oder der großen Kindle-Community austauschen.”

Für eine E-Reading-Plattform wie Amazons Kindle ergeben sich damit unzählige Möglichkeiten, um enormen Mehrwert für die Leser als auch Lock-In zu erzeugen.…

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Knappes Gut bei E-Books: Sascha Lobos Buchfrage

11.10.2010

Sascha Lobos Roman Strohfeuer erscheint auch als iPhone-App. Für diese haben sich Lobo und der Rowohlt-Verlag eine interessante Zusatzfunktion ausgedacht:

In der Strohfeuer-App verbirgt sich die so genannte Buchfrage. Dabei kann man an jeder Stelle des Buchs ein Stück Text markieren, drauftippen und dann dazu direkt eine Frage stellen[..]. In der App, auf der Plattform Lovelybooks.de, aber auch hier auf meinem Blog kann man dann unter saschalobo.com/strohfeuer/buchfrage die Fragen sehen – und meine Antworten dazu, denn ich werde sie sämtlich selbst beantworten.

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Review des Kindle 3

21.09.2010

Martin Lindner hat bei den Netzpiloten ausführlich den Kindle 3 vorgestellt.

(Fehlende) Formatunterstützung und DRM bleiben ein Problem:

Viel wichtiger ist aber, dass beim Kindle 3 das Herunterladen und Lesen von Web-Texten im Pdf-Format kein Problem mehr ist. Das Problem ist ePub: Man muss eBooks, die dieses Standardformat haben, erst konvertieren. Das geht leicht mit der wunderbaren freien Software Calibre, aber bei anderswo gekauften deutschen E-Büchern scheitert das am DRM-Schutz.

Davon abgesehen scheint der Kindle 3 der erste wahre mainstreamtaugliche E-Reader zu sein:

Doch genau jetzt, im September 2010, hat sich der doppelte Quantensprung erst ereignet: Erst mit dem Kindle 3 verschwindet wirklich das technische Drumherum beim Lesen im Hintergrund.

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