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mit Splashcast Programmdirektor werden

Well, kind of.

Splashcast, die einen youtubeähnlichen Flashplayer zur Verfügung stellen, der, dare I say it again, multimediamässig alles von Video über Audio bis zu Bildern und Text in einem darstellen kann, haben vor kurzem* mypodcastnetwork gestartet.

Nun kann jeder RSS-Feed der ein gültiges media-enclosure mitbringt eingebunden werden. Man kann also nun quasi als Programmdirektor aus seinen Lieblingspodcasts und -vlogs seinen eigenen Kanal in Flashplayerform basteln und auf seine Webseite pappen. Die Besucher können das dann, wie damals in TV und Funk, einfach laufen lassen und sich -hoffentlich- an der Programmauswahl erfreuen. Die einzelnen Sendungen werden nacheinander abgespielt, können aber auch übersprungen werden.

Hmm, man könnte sich damit auch seinen eigenen, praktischen Onlinepodcatcher zurechtbasteln.

Wer hier Möglichkeiten zu Contentdiebstahl befürchtet: Nicht ganz von der Hand zu weisen. Splashcast bietet aber zu jeder Zeit im Player einen Link zur syndizierten Originalseite an. Der Splashcastnutzer ist in erster Linie also erstmal nur Distributor, Filter, Mulitiplikator im besten Falle. Für genauere Infos siehe deren podcasterfaq.

Ich hatte hier bereits Splashcast ausführlich vorgestellt.

UPDATE: Ich habe mal beispielhafterweise einen Channel aus verschiedenen Feeds erstellt. Man beachte auch die Optionen oben links:

 

* Euphemismus für ‘vor einem Monat’. Da ich aber eh scheinbar der Einzige in Deutschland bin, der über so etwas schreibt, kann ich da auch mal später drüber berichten. So.

Tags:[tag]Splashcast[/tag]

Splashcast- Hosterunabhängige Mediasyndikation und gleichzeitig die spannendste Startupidee seit geraumer Zeit

Am besten beschreibt man Splashcast, wenn man es als einen Multimedia-Syndikation-Player/Service bezeichnet.
Da war es wieder, das böse M-Wort der alten New Economy: Multimedia.

Damals mehr Schall und Rauch als alles Andere, scheinen sich die ehemals leeren Versprechen heute einzulösen. Alles in einen Topf geworfen und Sie dürfen selbst umrühren, werte Damen und Herren. Denn, um es kurz zu machen:

Splashcast ist eine großartige Idee.

Splashcast sagen von sich selbst:

SplashCast is an easy to use, multi-file, mixed media embedable player that can have updates pushed to it by RSS.

How is this different from other services?

Plays multiple items in one player.
Plays more than just video, photos, audio and text are also supported.
Most important: players subscribed to a channel are updated by RSS when new shows are published.

Das heißt, man added schlicht alles Mögliche an Content, seien es Videos, Fotos, Blogtexte oder Audiofiles zu einer sogenannten ‘Show’ hinzu. Diese Show wird dann neben möglichen anderen Shows einem Channel zugeordnet, welcher wiederrum in Playerform, wie man sie von Youtube kennt, auf jede Webseite gepappt werden kannn, auf der Thirdparty-Code erlaubt ist.
Besser noch: Wenn man RSS-Feeds in die Shows aufnimmt, werden die Shows automatisch upgedated. Großartig. Man kann einen solchen Player auch als stets aktuelles Widget in die Blogsidebar zaubern.

Die Reihenfolge der abzuspielenden Contentbausteine kann man nach dem Hinzufügen anschließend noch per drag&drop einfach veränden (Wenn es sich nicht um einen RSS-Feed handelt). Oder man stellt auf Randomize.

Splashcastintroduction-Video

Menschliche Content-Filter und andere Einsatzmöglichkeiten

Unabhängig von den Seiten, auf den die Videos (oder die anderen Formen von Content) gehostet werden, kann man mit Splashcast seinen eigenen TV-Kanal erschaffen. Damit werden User bei der Distribution von jeder denkbaren Form von digitalem Conent zu denselben menschlichen Filtern, wie es bei Texten bereits die Blogger seit geraumer Zeit sind. Die Freiheit für den User ist hier besonders groß, da er nicht an eine Seite gebunden ist. Der Vorteil gegenüber zB einer Alternative, die Youtube einmal anbieten könnte.

Die Einsatzmöglichkeiten für Splashcast sind extrem vielseitig. Ich stelle mir zum Beispiel eine Band auf Tour vor, die quasi ein Multimediaonlinetagebuch damit führen könnte. Bilder von den Konzerten, vielleicht sogar automatisch über Flickrtags importiert, kurze Mitschnitte, niedergeschriebene Eindrücke, und das alles in einem Objekt, das man simpel abspielen kann.

Konflikte mit Videohostern

Können entstehen. Müssen aber nicht. Wenn Seiten wie revver und youtube Ihre Werbeeinnahmen durch eingebettete Spots am Anfang und Ende der Videos erzielen, dürften sie auch kein Problem mit einer weiteren Verbreitungsform haben. Inwieweit das in der Realität so sein wird, wird sich zeigen.

Was ich mir noch wünsche

Ein ‘Advanced-Feature’ für die Random-Abspielweise
bei dem man einstellen kann, inwieweit neue Videos zuerst berücksichtigt und gespielt werden. Vielleicht auch generell eine Gewichtung der einzelnen Videos die bei der automatischen Erstellung de Reihenfolge einbezogen wird.

Bessere Einbindung
Praktisch wäre das Hinzufügen ganzer Playlists, die man mühsam auf Youtube (oder anderen Seiten) erstellt hat. Das geht so zur Zeit noch nicht. Generell muss Splashcast sehr schnell mehr Seiten smooth einbinden. Abhängigkeit von youtube könnte zum Problem werden. Und wie gesagt, gerade die Unabhängigkeit des Syndikationsservice Splashcast gegenüber simplen Hostern ist eine der Stärken der Seite.

Beispielplayer

mit einer kruden Mischung aus großartigen Musicvideos und seltenen Livemitschnitten, die man gehört haben muss um zu wissen, was Musik ist. Gleichzeitig positioniere ich mich damit als offizieller Nachfolger von Viva Zwei. Das ist doch mal was.

Vollbildmodus

Screenshots

 

Splashcast ist ab heute in der PublicBeta-Phase.

(via Techcrunch)

Tags:[tag]rss, splashcast, youtube[/tag]