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Suchen und Finden in der Übersicht

Die Artikel der Serie “Suchen und Finden” rund um, nun, Suchmaschinen nochmal in der Übersicht:

Hope you enjoyed it!

Do It Yourself Suchmaschinen

Eine eigene Suchmaschine einzurichten, kann durchaus sinnvoll sein. Damit ist natürlich nicht das Gründen eines eigenen Search-Startups gemeint, sondern das Einrichten von Suchmaschinen mit wie auch immer gearteten (meist wohl thematisch eingeschränkten) Indizes. Für Ergebnisse mit einer besseren Signal-Noise-Ratio als bei einer normalen Websuche.

rollyo-logoRollyo ist besonders gut geeignet viele vertikale Suchen einzurichten und zu verwalten. Das Einrichten von sogenannten Searchrolls geht schnell von der Hand. Im umfangreichen Archiv von Rollyo findet man auch die öffentlichen Searchrolls anderer Rollyonutzer. Diese und die eigenen Searchrolls kann man zur eigenen Startseite hinzufügen, die dann schön übersichtlich die verschiedenen Suchen zur Auswahl stellt:

rollyo-dashboard

google-coop-logoAuch Google selbst bietet mit Google Co-op die Möglichkeit, eine eigene Suchmaschine einzurichten. Mit den nachwievor hervorragenden Suchalgorithmen von Google bekommt man damit ein starkes Werkzeug an die Hand.

deligoo-logodeliGoo hat auch einen interessanten Ansatz. Nachdem man seinen del.icio.us-Nutzernamen angegeben hat, durchsucht deliGoo nur genau die Seiten, die man auf del.icio.us gebookmarkt hat. Clever.

deligoo-screenshot

Last not least will ich noch mal auf die eingebaute Suche im GoogleReader hinweisen. Ein ebenso mächtiges wie leicht zu unterschätzendes Werkzeug. Hervorragend geeignet zum Datamining .

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden“.

4 Personensuchmaschinen

Ob man es nun mag oder nicht, Personensuchmaschinen waren nur eine Frage der Zeit und gehören mittlerweile zum Internetalltag. Und die qualitative Erhebung und Sortierung bereits öffentlich zugänglicher Daten wird eher noch zunehmen als abnehmen. Eine Übersicht.

4 Suchmaschinen zum Suchen von Informationen über Personen:

Spock sorgte bei Launch für eine hitzige Datenschutzdebatte in Deutschland. Was wohl zum Teil auch an der Qualität der Ergebnisse liegt. Spock bietet in meinen Augen die besten Ergebnisse.

Wer möchte, kann sich bei Spock anmelden und sein eigenes Profil claimen. Dann lassen sich Informationen zur eigenen Person hinzufügen. Ebenso wird man per Email informiert wenn ein anderer User Informationen an der eigenen Person ändert.

yasni-logo

Yasni ist eine deutsche Personensuchmaschine. Die Auslastung in Richtung deutscher Personen sieht man bereits auf der Tagcloud auf der Startseite:

yasni-cloud

Auch hier kann man sein eigenes Profil anlegen. Die Ergebnisse der Suche sind in meinen Augen noch nicht so gut wie bei Spock. Es sei denn man ist eine deutsche Berühmtheit. Ausführliche Reviews zu Yasni auf blognation germany und zweinull.cc.

wink-logoWink ist die älteste Suchmaschine im Bunde. Mit 270 Millionen Profilen behauptet man für sich den Titel der größten Personensuchmaschine weltweit. Ist kein Profil der gesuchten Person auf einer der durchsuchten SocialNetworks angelegt, werden die Googleergebnisse angezeigt. Man kann sich auch ein wink-Widget mit den eigenen Daten auf das eigene Blog pappen.

pipl-logoPipl bietet lediglich eine spartanische Oberfläche an und clustert die Ergebnisse nicht. Die Ergebnisse sind es aber allemal wert, um Pipl wenigstens anzutesten. Denn Pipl durchsucht das sogenannte ‘deep web’:

How come the best search engines fail so miserably when it comes to people search? The answer lies in a little known but very important part of the web called “the deep web”.

Also known as “invisible web”, the term “deep web” refers to a vast repository of underlying content, such as documents in online databases that general-purpose web crawlers cannot reach. The deep web content is estimated at 500 times that of the surface web, yet has remained mostly untapped due to the limitations of traditional search engines.

Since most personal profiles, public records and other people-related documents are stored in databases and not on static web pages, most of the higher-quality information about people is simply “invisible” to a regular search engine.

Pipl fördert zum Teil erstaunliche Ergebnisse zu Tage.

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden“.

Ein Strauß voll Googletipps

Trotz guter Alternativen kommt man bei der Onlinerecherche oft an Google nicht vorbei. Ein paar Tipps zur Nutzung von Google:

Im Google Cheatsheet findet man viele Hinweise zu zielgerichtetem Suchen. Einige der Parameter werden auch auf Wikipedia näher erläutert. Die erweiterte Suche ist ebenfalls sehr praktisch.

Experimentelles Google: Auf Searchmash führen die Google-Ingenieure Backendexperimente durch. Googles Index, (vielleicht) besseres Interface.

Firefox: Das hier bereits vor einer halben Ewigkeit vorgestellte Greasemonkeyscript, mit dem man am Ende einer Ergebnisseite ohne zusätzliches Klicken direkt auf die nächste Seite weiterscrollt. (siehe den älteren Artikel für eine Erklärung, was Greasemonkey ist)

Außerdem: Das Firefox-addon CustomizeGoogle mit dem man die GoogleSeiten anpassen kann.

siehe auch:

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden”.

Clusty ordnet Suchergebnisse in Clustern an

clusty-logoClusty ordnet, wie es der Name bereits vermuten lässt, die Suchergebnisse in Themenclustern an. Man könnte es also mit dem vor ein paar Tagen vorgestellten Kartoo vergleichen. Clusty geht aber einen eher traditionellen, nichtgrafischen Weg. Das Interface wirkt dadurch vertrauter und ist intuitiver zu handhaben.

In einer Sidebar links von den Suchergebnissen werden die identifizierten Themencluster dargestellt:

clusty-mom

Gibt es zu einem Cluster noch Untercluster, kann man noch verfeinern:

clusty-mom2

Clusty ist eine Metasuchmaschine. Das heißt, Clusty unterhält keinen eigenen Index. Stattdessen werden die Ergebnisse von mehreren Suchmaschinen zusammengefasst.

 

Neben jedem Ergebnis sieht man die Suchmaschinenquelle:

clusty-quellen

Mit Clusty können auch Blogs durchsucht werden. Ausgewertet werden die Ergebnisse von Blogdigger, Blogpulse, Feedster und Technorati.

Fazit

Ich verwende Clusty schon eine ganze Weile. Aufgrund des einfacher zu handhabenden Interfaces öfter als Kartoo. Clusty ist durchdacht und kann im Vergleich zu einer unstrukturierten Googlesuche sehr viel gewinnbringender sein.

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie “Suchen und Finden”.

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