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neue Fakten zum GoogleReader

Diese Woche wurde ein internes Google-Video geleakt. Einige interessante Informationen zum GoogleReader kamen dabei zutage. Ich zitier einfach mal Googlesystem:

Google Reader has two kinds of feeds:
- feeds that have one subscriber (two thirds from the number of feeds, they’re updated every 3 hours)
- feeds that have more than one subscriber (these feeds are updated every hour)
* Google Reader uses 10 TB for storing all the raw data
* Google Reader crawls 8 million feeds
* Google Reader is the only major feed reader that keeps the entire history for all the feeds. [..]

* 70% of the Google Reader traffic comes from Firefox (a lot of geeky users) [..]

* future features:
- very soon: internationalization, feed recommendations, accepting pings sent to Google Blog Search
- in the near future: simple clustering based on links (posts that link to the same page), adding comments to the shared items
- idea for monetization: adding AdSense ads and sharing the revenue with publishers, assuming they use AdSense

[tags]GoogleReader[/tags]

GoogleReader: ‘Next Item’-Bookmarklet

Nun habe ich zwar hier sehr ausführlich den GoogleReader vorgestellt aber man kann schließlich nicht immer alles erfassen. Und so bin ich letztens auf ein weiteres, nettes GoogleReader-Gimmick gestossen:

Unter Settings/Goodies findet man ein Bookmarklet namens ‘next’. Dieses Bookmarklet legt man auf der Toolbar seines Browsers ab. Klickt man jetzt auf dieses Bookmarklet wird der letzte in den abonnierten Feeds veröffentlichte Artikel auf dessen Seite geladen.

adactio fasst den Nutzen recht gut zusammen:

I don’t know exactly what I’m going to get but I know that it will something that I haven’t read before, it will be written by someone I enjoy reading and it will be fresh.

Ein wie ich finde recht netter Weg, mal eben schnell zwischendurch einen Artikel zu lesen.

Auch toll: Man kann diese Bookmarklets auch nach Tags filtern lassen. So könnte man sich zum Beispiel ein Bookmarklet auf den Browser pappen, das nur Artikel aus dem Ordner mit den wichtigsten Blogs lädt. Sweet.

Die so angesurften Artikel werden im Reader automatisch als gelesen markiert.

 

So und jetzt ist gut hier mit GoogleReader. Gibt ja auch noch ne Menge anderer, interessanter Webthemen.

(via adactio (und das via Carstens Linkblog (viaviapopia)))

[tags]GoogleReader[/tags]

Feeds effizient managen: Pimp my GoogleReader

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Reihe “Feeds effizient managen”.
Teil 1:
Wie ich über 300 Feeds lese
Teil 2: Feedreader und Onlinebookmarking verbinden

 

googlereader-logoZugegeben, die Überschrift zu diesem Artikel ist ziemlich ausgelutscht und nicht sonderlich witzig. Aber mir wollte nichts Besseres einfallen. So, und jetzt Fuchsschwänze raus und an den Monitor gepappt!

 

Grundsätzliches

GoogleReader nutze ich erst seit einigen Monaten. Vorher war ich mit Netvibes allein ganz zufrieden. Aber irgendwann bei 250 Feeds und über 10 Tabs merkte ich, das geht so nicht mehr. Also habe ich mir noch einmal den GoogleReader angeschaut, von dem so viele RSS-Poweruser schwärmen. Und nach einer kurzen Aufwärmphase habe ich nicht mehr zurückgeschaut.

Was ist das Besondere am GoogleReader?

Zunächst mal ist es der einzige mir bekannte Feedreader, bei dem man seine Feeds anhand von Tags und nicht in Ordnern (bzw. Tabs) sortieren kann. Das hat diverse Vorteile. Mehr dazu weiter unten.

Kurzer Einschub: Nicht verwirren lassen, bei GoogleReader bedeuten Ordner und Tags das Gleiche. Mal wird von Tags, mal von Ordnern geredet, das ist leider unnötig verwirrend.

Zum Anderen ist es ein Feedreader, der den eigenen Bedürfnissen sehr leicht angepasst werden kann, da er viele verschiedene Nutzungsweisen unterstützt. Auch dazu gleich mehr.

Nebenbei: Ich bevorzuge außerdem grundsätzlich webbasierte Feedreader gegenüber Desktopprogrammen, da sie mir die Freiheit geben, unabhängig vom Rechner vor mir meine Feeds zu lesen. Überall wo ich Internetzugang habe, habe ich auch Zugang zu meinen Feeds.

 

Umsortieren von Feeds

Allerdings ist nicht alles toll und glänzend beim GoogleReader. In den Kommentaren zu meinem Vielefeedslesen-Artikel wurde ich gefragt, wie man denn bei GoogleReader abonnierte Feeds umsortiert. Noch interessanter wird’s, wenn man einen Tag/Ordner umbenennen will. Das kann da leider etwas kniffelig sein.

Googlereader-feedsettings Feedabos einzeln umzusortieren ist noch relativ einfach. Oben rechts findet man den Button “Feed settings”. Dort kann man unter anderem den Feed umsortieren. Dazu klickt man den Ordner an, in dem man den Feed künftig vorfinden will. Daraufhin wird der Feed zusätzlich in dem neuen Ordner aufgeführt. Wenn man jetzt bei dem Feed in den Feedsettings den alten Ordner löscht, ist der Feed umsortiert.

Mehrere Gruppen von Feeds können auch gleichzeitig umsortiert werden. Dazu analog die im Folgenden erklärte Vorgehensweise nutzen.

 

 

Umbenennen von Tags und Ordnern

Etwas komplizierter wird es, wenn man einen mit Abos gefüllten Ordner/Tag umbenennen will. Dazu geht man ganz oben auf Settings. Hier findet man jetzt alle abonnierten Feeds vor. Will man nun einen Ordner umbenennen, gibt man dessen Name in die Suchmaske ein. Dadurch werden alle Feeds in diesem Ordner angezeigt (Vorsicht: wenn der Ordnername komplett in einem anderen Ordner nochmal vorkommt, werden auch dessen Feeds angezeigt, das Gleiche gilt für Feednamen und URLs. Man sollte also besser kurz über die Liste drüberschauen.).

Jetzt geht man bei einen der Feeds auf den ‘Change Folder’-Button und im Dropdown-Menü auf ‘New Folder’. Dort gibt man den neuen Namen für den Ordner ein.

Anschließend wählt man alle Feeds aus, welche sich im umzubenennenden Ordner befinden (entweder ‘all x subscriptions’ oben links auswählen oder per Hand das Häkchen setzen). Nun geht man auf das Dropdown-Menü ‘more actions..’ oben in der Mitte und wählt den neuen, eben angelegten Tag/Ordner unter ‘add tag..’ aus. Jetzt sind alle ausgewählten Feeds im neuen und im alten Ordner abgelegt.

Um die Feeds aus dem alten Ordner zu entfernen, geht man wieder auf das Dropdown-Menü ‘more actions…’ und scrollt dort bis zum Punkt ‘remove tags’. Dort findet man alle mit den ausgewählten Feeds assoziierten Tags. Den gewünschten Ordner bzw. Tag nun entfernen. Wenn dem Ordner keine Feeds mehr zugeordnet sind, wird er automatisch im GoogleReader nicht mehr angezeigt und ist damit gelöscht.

Googlereader-settings

 

Ja, ich weiß, dass das umständlich ist. Hat man aber einmal die Arbeitsweise dahinter verstanden, gehen auch solche Aufräumarbeiten recht schnell von der Hand. Hat man außerdem einmal sein eigenes System von Feeds zurechtgebastelt, sind solche Arbeiten eher die Seltenheit. Außerdem: Hat man einmal diesen Hindernisparcour absolviert, wird man mit einem sehr effizienten Feedreader belohnt.

 

Ordnerwahnsinn, der River of News und Shortcuts

Als ich hier von 9 und mehr Ordnern sprach, in denen ich meine Feeds einordne, wurde das an mancher Stelle als zu kleinteilig und an anderer Stelle ich sogar als Ordnungsfanatiker bezeichnet (Ha! Wer sowas sagt, hat noch nie das Innere meiner Wohnung erblickt). Ich werde jetzt nochmal etwas näher darauf eingehen, warum ich soviele Ordner nutze.

Zunächst möchte ich aber nochmal darauf hinweisen, dass das hier alles nur Empfehlungen dazu sind, wie man es machen könnte. Jeder muss sein eigenes System finden. Das nebenbei von ganz allein kommt, wenn man viele Feeds liest und etwa Experimentierfreude und den Willen zu ein wenig Effizienz an den Tag legt. Weiter mit den Ordnern:

GoogleReader eröffnet Einem verschiedene Möglichkeiten, seine Feeds zu lesen. Man kann jeden Feed einzeln lesen oder sich alle Artikel eines Ordners oder gar die Artikel aller abonnierten Feeds anzeigen lassen. Man kann zwischen einer Expanded View (Artikelansicht) und einer List View (Artikelüberschriften) wählen. Man kann sich alle Artikel anzeigen lassen, oder nur die ungelesenen.

Ich habe meinen GoogleReader so eingestellt, dass er alle ungelesenen Artikel eines Ordners in der Artikelansicht anzeigt. Bei Start des GoogleReaders werden automatisch die Artikel meines Priorität1-Ordners geladen.

Jeder Ordner fungiert also für mich quasi als großer Monsterfeed. Deswegen habe ich auch soviele Ordner und bin vielleicht ein wenig versessen darauf, die Einordnung der Feeds in den Ordnern aktuell zu halten. Mit der Aktualität der Einordnung steht und fällt die Nützlichkeit meiner Monsterfeeds. Ab und an lese ich allerdings auch einzelne Blogs. Je nach Stimmung eben. Immer öffne ich aber in der Artikelansicht und all unread items.

Jetzt kommt eine der wirklichen Stärken des GoogleReaders zum Tragen: Tastatur-Shortcuts . Ich lese den angezeigten Artikel und wenn ich fertig bin, klicke ich auf ‘j’ und springe damit zum nächsten Artikel. Falls der Artikel über den Monitorplatz hinaus geht, scrolle ich mit der Leertaste runter.

Hier zeigt sich auch an einem schönen, kleinen Beispiel, wie durchdacht der GoogleReader in kleinen Details sein kann: Versucht mal ohne auf die Tastatur zu schauen, mit ‘j’ die im GoogleReader am häufigsten genutzte Taste zu finden. Das ist eine von den zwei blind auffindbaren Tasten auf einer Standardtastatur..

Mittlerweile wurden die Shortcuts ‘j’ für das nächste item und ‘k’ für das vorhergehende auch von vielen anderen Webapplikationen übernommen.

Hier findet man eine übersichtliche (englische) Liste aller Shortcuts. Je nach Nutzungsweise können verschiedene Shortcuts wichtig sein. Die für mich wichtigsten Shortcuts:

  • ‘j’ nächster Artikel, ‘k’ vorhergehender Artikel
  • Leertaste für Scrollen nach unten, Leertaste + Shift für Scrollen nach oben
  • Shift + s um den ausgewählten Artikel im Linkblog zu sharen (gleich dazu mehr)
  • ‘l’ (für label) um den ausgewählten Artikel zu taggen

 

Tagging galore

Und damit sind wir auch schon bei der nächsten großen Stärke des GoogleReaders. Im Gegensatz zu anderen Feedreadern wird hier alles (trotz der verwirrenden Benennungen im Reader selbst) in Tags statt Ordnern organisiert. Wer einen Onlinebookmarking-Dienst wie del.icio.us oder mister-wong nutzt, weiß bereits um die Vorteile von Tags gegenüber Ordnern:

Tags ermöglichen das Verschlagworten in mehreren Dimensionen. Während Ordner im Grunde Tags mit der Beschränkung 1 Tag pro vertaggtes Item sind. Wie kann man das nun bei einem Feedreader nutzen?

Ich hatte im ersten Teil dieser Reihe erklärt, dass ich alle meine Feeds nach Prioritäten geordnet habe. Nun ist diese Einordnung zwar das Wichtigste an meinem System aber wie ich auch dort schon erwähnte nur die halbe Wahrheit. Ich nutze im GoogleReader nämlich auch die Möglichkeit, einige Feeds neben der Priorisierung auch in thematischen Ordnern zu sortieren.

Da zum Beispiel aktuell das Social Network Facebook und dessen Öffnung für Drittanbieter eines der heißesten Themen für mich ist, habe ich Blogs, die sich nur mit Facebook beschäftigen, neben der Einordnung in Prio2 und Prio3 auch in einem separaten Facebookordner eingeordnet. Wenn jetzt zum Beispiel der Facebookserverpark abbrennt oder FB-CEO Mark Zuckerberg in der Nase bohrt, kann ich jeden Aspekt davon sofort im Facebook-Ordner nachlesen. Ist alles aber Business as usual finde ich die Feeds dort, wo ich sie der allgemeinen Priorität nach eingeordnet habe. Ähnlich mache ich das mit den wichtigsten deutschsprachigen Blogs die zum einen mit den ganzen US-Blogs auf die Prio-Ordner verteilt sind, zum anderen in einem extra Ordner auch gesammelt auf mich warten. Die Grenze hier ist wirklich nur die eigene Imagination.

Zusätzlich kann man auch einzelne Artikel taggen, um sie später wiederzufinden zum Beispiel. Ich nutze das Tag ‘l’ (weniger Buchstaben sparen Zeit..) um längere Artikel für späteres Lesen zu speichern, was man aber auch mit starring machen kann (eine Art Favoritensystem). Mit ‘fnn’ tagge ich Dinge, über die ich eventuell auf neunetz.com schreiben werde.

Damit aber nicht genug: Unter Settings -> Tags kann man für jedes Tag ‘private’ (voreingestellt) oder ‘public’ einstellen. Stellt man ein Tag auf public, wird für dieses Tag ein Feed erzeugt, den wiederrum andere wieder abonnieren können. Man kann also so unzählige, spezielle Linkblogs ausgeben.

 

Linkblogs mit GoogleReader shared items

GoogleReader hat aber auch von Haus aus einen eingebauten Linkblog, so dass man nicht über den Umweg der einzelnen Tags gehen muss. Wie bereits beschrieben, werden ausgewählte Artikel mit Shift + s automatisch im Linkblog gespeichert und dort geshart. Das bekannteste Linkblog dürfte, das Linkblog von Robert Scoble sein. Vorsicht, kommt mit unmenschlich hohem Output.

Sowohl die Linkblogs als auch die Tagfeeds geben den in den jeweiligen Feeds befindlichen Content komplett wieder. Im Zweifelsfall also die kompletten Artikel. Das ist sicher nicht unproblematisch in Hinblick auf das Urheberrecht. Da die Artikel auch in diesen Linkblogfeeds aber ganz normal zu den Originalquellen linken, sehe ich für mich persönlich und meine neunetz.com-Artikel da aktuell kein größeres Problem drin.

 

GoogleReader mit Firefox-Addons verbessern

Wenn es eine Regel im Netz gibt, dann diese: Keine Webapplikation ist so gut, dass sie nicht mit Firefox-Addons noch besser werden kann. Und das trifft natürlich auch hier zu.

Better GReader

Das hier schon mal erwähnte Better GReader ist ein Firefox-Addon von Gina Trapani, ihres Zeichens Chefredakteurin des großartigen Lifehackers. Sie hat damit mehrere Greasemonkeyskripte zusammengeführt. Folgendes wurde verbessert:

  • GoogleReader Oberfläche: Es wird mehr Platz für die eigentlichen Artikel geschaffen.
  • Der Vorgang des Abonnierens: Normalerweise zwingt einen Google beim Abonnieren zwischen iGoogle und GReader zu entscheiden. Unnötiger zusätzlicher Klick. Wurde entfernt.
    BetterGreader-abonniertAußerdem wird auf jeder angesurften Seite oben rechts ein Feedicon angezeigt, über das man die Feeds der Seite auswählen und abonnieren kann. Praktisch für Vielabonnierer: Mit einem Häkchen werden schon abonnierte Seiten erkennbar.

 

Fuller Screen

Wenn ich in Feedlesmodus gehe, mutiere ich nicht nur zum eine Taste die ganze Zeit drückenden, leicht verrückt wirkenden Freak. Nein, ich gehe mit Fuller Screen auch in einen richtigen Fullscreenmodus, und nicht in diese abgespeckte Fullscreenmöchtegernvariante, die Firefox von Haus aus mitbringt. Für maximales Lesen mit minimalem Scrollen.

Google Reader Gears Search

Das hier schonmal vorgestellte Google Reader Gears Search ergänzt GoogleReader um eine Suche. Voraussetzung: Man muss Google Gears installiert und mindestens einmal eingesetzt haben.

Navigate anything like Bloglines

Der Autor von Navigate anything like Bloglines weiß zwar wahrscheinlich nicht, dass die Shortcuts vom GoogleReaderteam eingeführt wurden, hat dafür aber was sehr Sinnvolles mit diesem Greasemonkeyskript erstellt: Damit kann man auf Seiten, wie zum Beispiel Foren, mittels ‘j’ und ‘k’ vor- und zurücknavigieren. Klingt für GoogleReader- oder Bloglinesanfänger albern, für Poweruser dieser Reader aber wie eine Offenbarung (in Verbindung mit einem leisen Kichern und einem “Bin ich also nicht der Einzige der auf anderen Seiten versehentlich ‘j’ drückt”-Gemurmel).

 

Weitere Vor- und Nachteile

Pro

Es ist Google. Die Google-Serverpower und die Architektur des GoogleReader allgemein lässt ihn auch mit vielen Feeds noch sehr flüssig agieren. Downtime ist selten, kommt aber vor. So wie diese Woche erst wieder geschehen. Dafür ist GoogleReader der zur Zeit einzige webbasierte Feedreader den man notfalls mit Google Gears auch offline lesen kann. Was Ausfälle angeht, ist man nichtsdestotrotz mit Google auf einer Seite, die sicherer kaum sein könnte.

Contra

Es ist Google. Die Krake, die überall im Netz ist und alles über Einen wissen will. Eine Diskussion dazu würde jetzt hier den Rahmen dieses sowieso schon wieder viel zu langen Artikels sprengen.

Ich für mich aber habe es abgewogen und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir das Feedlesen zu wichtig ist, als dass ich den zweitbesten Feedreader verwenden würde. Und der Beste zur Zeit ist nun mal der GoogleReader.

 

Now you

Ich habe versucht, hier alles abzudecken, was ich in Bezug auf den GoogleReader als wichtig empfinde. Habe ich etwas vergessen oder ungerechtfertigt unter den Tisch fallen lassen? Bitte in den Kommentaren ergänzen. Auch mögliche, weitere Kontrapunkte würden mich interessieren.

 

weitere Links zur Nutzung des GoogleReaders

mobile Version von GoogleReader

Deutsch:

aktuelle GoogleReader-News beim Googlewatchblog

Englisch:

Komplette Liste der Shortcuts mit Erklärungen was genau sie bewirken

Lifehacker: Einige noch tiefer gehende Tipps zu Shortcuts usw.

Lifehack.org: 10 Tipps zum Feedmanagement mit GoogleReader. Deckt sich größtenteils mit meinen Tipps.

Schon in Teil 1 verlinkt, hier aber nochmal: Video, in dem Robert Scoble erklärt, wie er mit GoogleReader täglich durch 600 Feeds geht. Kurzfassung: j,j,j,j,j,j,j,j

offizielles GoogleReader-Blog: GoogleReader auf dem Fernseher via Nintendo Wii

Google Reader FAQ

itligenz: Regulating your ‘River of Information’

[tags]rss, GoogleReader, tipps[/tags]

Feeds effizient managen: Feedreader und Onlinebookmarking verbinden

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Reihe “Feeds effizient managen”.
Teil 1: Wie ich über 300 Feeds lese
Teil 3: Pimp my GoogleReader

In den Kommentaren zum Artikel über Feedmanagement kamen wir darauf zu sprechen, dass es doch eigentlich ganz praktisch wäre, wenn man schnell und einfach aus dem Feedreader einzelne Artikel für späteres Lesen oder zum Archivieren bookmarken kann.

Vorausgesetzt man nutzt einen der großen webbasierten Newsreader und als Browser Firefox (was die Mehrzahl der Leser hier tun), kann man direkt aus dem Reader zumindest zum Bookmarkingdienst del.icio.us und zu Ma.gnolia leicht abspeichern. And here is how:

 

Vorgehen

Falls man es noch nicht nutzt, muss man sich zunächst das Greasemonkeyaddon für Firefox von hier installieren. Greasemonkey ist ein Addon mit dem man selbstgeschriebenes Javascript auf Seiten ausführen kann. Nach der Installation startet man Firefox neu. Jetzt kann man den hier angegebenen Links folgen und die jeweiligen Skripte installieren. Fertig.

 

Google Reader

GoogleReader to del.icio.us

Unten rechts nach jedem Artikel wird zusätzlich ein ‘Add to del.icio.us’ Link angezeigt. Die dem Feed bereits zugeteilten Ordner/Tags sind bereits als Tags vorgetragen. Notfalls kann man weitere bzw. neue Tags eintragen.

GoogleReader to Ma.gnolia

Laut Autor eine Portierung des del.icio.us-Skriptes. Mangels Account kann ich das jetzt nicht testen. Wenn Ma.gnolia User anwesend, bitte in den Kommentaren posten ob es funktioniert. Funktioniert. Danke, Carsten.

Netvibes

netvibes to del.icio.us

Nach dem Installieren gibt man den del.icio.us-Namen und den Tag, unter dem man speichern will, an. Anschließend findet man auf Netvibes neben den Überschriften der Artikel das del.icio.us-Zeichen. Ein Klick auf das Logo speichert den Artikel auf del.icio.us.

Die Auswahlmöglichkeiten sind beschränkt, aber dafür bekommt man das Abspeichern mit einem Klick -einfacher und schneller geht’s nicht.

Bloglines

Bloglines to del.icio.us

Fügt laut Autor einen “Post to Del.icio.us”-Link unter jeden Artikel auf Bloglines hinzu. Mangels Bloglines-Account (zumindest finde ich meine Logindaten nicht mehr auf Anhieb) kann ich nicht bestätigen, ob das Skript einwandfrei funktioniert. Ich gehe aber mal von funktionsfähig aus bei über 1300 Installationen des Skripts.

 

Wer jetzt noch ein Wordpress-Blog sein eigen nennt und in die Sidebar auf einfache Weise eine Linkliste zu aktuellen Artikeln von anderen Blogs einbinden will, kann das leicht mit einem Tagfeed und dem WP-RSS-Import-Plugin von Bueltge bewerkstelligen.

Weitere Möglichkeiten, wie man einfach Feedreader und Bookmarking verbinden kann, bitte in den Kommentaren posten.

 

Ausblick

Morgen werde ich noch einmal etwas ausführlicher auf die vielen Möglichkeiten eingehen, die der GoogleReader bietet. Außerdem werde ich ein paar Tipps geben, wie man die Nutzung des GoogleReaders zusätzlich noch verbessern kann.

[tags]GoogleReader, Netvibes, Bloglines, Firefox, rss, tipps[/tags]

2 großartige, relativ unbekannte Firefoxerweiterungen

Bekanntermaßen bin ich ja bekennender Firefoxerweiterungsfetischist, die folgenden äußerst sweeten Browseflow-Erleichterungen kannte ich aber bis vor kurzem noch nicht:

  1. Mit Add to Search Bar kann man einfach neue Suchen zur Firefox-Suchleiste hinzufügen. Einfach Rechtsklick in der Sucheingabe der entsprechenden Seite und ‘zur Suchleiste hinzufügen’ wählen. Schneller und leichter wird’s nimmermehr.
  2. Configuration Mania ist ein wahres Monster von einer Erweiterung. Die kryptischen Einstellungsmöglichkeiten von about:config werden hier in übersichtliche Menüs überführt, so dass auch Halbnerds genüsslich ihren Firefox zurechtcustomizen können. Alles Mögliche und Unmögliche einstellbar: Sehr groß!

 

Bonusgreasemonkeyscript für Nutzer des GoogleReaders: Google Reader Gears Search fügt dem GoogleReader eine Suche für die eigenen Feeds hinzu. Vorausgesetzt man hat GoogleGears installiert und mindestens einmal seine Feeds lokal synchronisiert. Durchsucht werden dann die runtergeladenen Artikel. Mit GoogleGears kann man Onlinedienste auch offline nutzen, zB Feeds via GoogleReader offline lesen.

(Durchsuchen der abonnierten Feeds ist übrigens auch mit Blogrovr möglich.)

 

(alle Erweiterungen via lifehacker)

[tags]Firefox, GoogleReader[/tags]