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Feeds effizient managen: Feedreader und Onlinebookmarking verbinden

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Reihe “Feeds effizient managen”.
Teil 1: Wie ich über 300 Feeds lese
Teil 3: Pimp my GoogleReader

In den Kommentaren zum Artikel über Feedmanagement kamen wir darauf zu sprechen, dass es doch eigentlich ganz praktisch wäre, wenn man schnell und einfach aus dem Feedreader einzelne Artikel für späteres Lesen oder zum Archivieren bookmarken kann.

Vorausgesetzt man nutzt einen der großen webbasierten Newsreader und als Browser Firefox (was die Mehrzahl der Leser hier tun), kann man direkt aus dem Reader zumindest zum Bookmarkingdienst del.icio.us und zu Ma.gnolia leicht abspeichern. And here is how:

 

Vorgehen

Falls man es noch nicht nutzt, muss man sich zunächst das Greasemonkeyaddon für Firefox von hier installieren. Greasemonkey ist ein Addon mit dem man selbstgeschriebenes Javascript auf Seiten ausführen kann. Nach der Installation startet man Firefox neu. Jetzt kann man den hier angegebenen Links folgen und die jeweiligen Skripte installieren. Fertig.

 

Google Reader

GoogleReader to del.icio.us

Unten rechts nach jedem Artikel wird zusätzlich ein ‘Add to del.icio.us’ Link angezeigt. Die dem Feed bereits zugeteilten Ordner/Tags sind bereits als Tags vorgetragen. Notfalls kann man weitere bzw. neue Tags eintragen.

GoogleReader to Ma.gnolia

Laut Autor eine Portierung des del.icio.us-Skriptes. Mangels Account kann ich das jetzt nicht testen. Wenn Ma.gnolia User anwesend, bitte in den Kommentaren posten ob es funktioniert. Funktioniert. Danke, Carsten.

Netvibes

netvibes to del.icio.us

Nach dem Installieren gibt man den del.icio.us-Namen und den Tag, unter dem man speichern will, an. Anschließend findet man auf Netvibes neben den Überschriften der Artikel das del.icio.us-Zeichen. Ein Klick auf das Logo speichert den Artikel auf del.icio.us.

Die Auswahlmöglichkeiten sind beschränkt, aber dafür bekommt man das Abspeichern mit einem Klick -einfacher und schneller geht’s nicht.

Bloglines

Bloglines to del.icio.us

Fügt laut Autor einen “Post to Del.icio.us”-Link unter jeden Artikel auf Bloglines hinzu. Mangels Bloglines-Account (zumindest finde ich meine Logindaten nicht mehr auf Anhieb) kann ich nicht bestätigen, ob das Skript einwandfrei funktioniert. Ich gehe aber mal von funktionsfähig aus bei über 1300 Installationen des Skripts.

 

Wer jetzt noch ein Wordpress-Blog sein eigen nennt und in die Sidebar auf einfache Weise eine Linkliste zu aktuellen Artikeln von anderen Blogs einbinden will, kann das leicht mit einem Tagfeed und dem WP-RSS-Import-Plugin von Bueltge bewerkstelligen.

Weitere Möglichkeiten, wie man einfach Feedreader und Bookmarking verbinden kann, bitte in den Kommentaren posten.

 

Ausblick

Morgen werde ich noch einmal etwas ausführlicher auf die vielen Möglichkeiten eingehen, die der GoogleReader bietet. Außerdem werde ich ein paar Tipps geben, wie man die Nutzung des GoogleReaders zusätzlich noch verbessern kann.

[tags]GoogleReader, Netvibes, Bloglines, Firefox, rss, tipps[/tags]

2 Möglichkeiten mobile Webnutzung zu verbessern

RSS-Feeds, email, usw.

Zum bequemeren mobilen Zugriff auf abonnierte RSS-Feeds oder emails, bringt der Onlinefeedreader Netvibes ein nützliches Feature mit. Einfach am PC einen Tab anlegen mit dem Namen ‘mobile’. In diesem Tab dann alles anlegen auf was man unterwegs zugreifen will. Gmail zum Beispiel. Die Lieblingsfeeds. Andere Netvibeswidgets wie das Wetter zum Beispiel. Einzige Einschränkung: nicht alle Netvibeswidgets sind kompatibel mit dem Mobilmodus.

Mit dem Mobiltelefon surft man nun http://m.netvibes.com an. Dort loggt man sich mit seinem Netvibesbenutzernamen und Passwort ein. Anschließend bekommt man eine für Mobiltelefone optimierte Anzeige des eigenen ‘mobile’-Tabs. Für jeden der sowieso Netvibes nutzt, kaum Aufwand. Für alle Anderen dürfte allein das hier Anreiz sein, sich dort vielleicht anzumelden. Denn einfacher wird’s fast nicht.

Screenshots hier (wer meinen Linkblog abonniert hat, kennt den Artikel wahrscheinlich bereits).

Surfen

Mowser macht Webseiten für Mobiltelefone mit Webbrowsern fit, die eher suboptimal nichtmobilfreundliche Webseiten darstellen. Mowser haut zB große Grafiken von den Seiten und gibt einen RSS-Button an wenn es einen Feed findet. Man kann dann direkt den Feed lesen. Die Darstellung ist nicht immer perfekt: Bei neunetz.com zB wird zuerst die Sidebar angezeigt, die man erst wegscrollen muss um zum eigentlichen Content zu gelangen. Nichtsdestotrotz: nützliche Sache!

 

Tags:[tag]Netvibes, Mowser[/tag]

Startseite Pageflakes bietet jetzt auch GoogleReader-ähnliche Feedansicht an

Ich selbst nutze zum Feedlesen und anderen Dingen wie ToDo-Liste und Wettervorhersage die Startseite Netvibes (Netvibes erklärt für Dummies). Nun mag ich die grafische Darstellung der Feeds sehr, es hat etwas von einem Zeitungsfeeling und man kann schnell beim Scannen der Überschriften einen Überblick gewinnen und selektiv lesen wenn die Zeit nicht reicht.

Jetzt ist es aber so, dass ich mit 297 Feeds mindestens vor 100 Feeds die natürliche Grenze für so eine Darstellung durchbrochen habe. Da helfen auch 17 Tabs nicht. Nein, wirklich ganz und gar nicht. Ein Dilemma, meine Freunde der Nacht, aus dem ich noch keinen Ausweg gefunden habe. Denn bei der Darstellung bei Bloglines oder dem Google Reader fehlt mir etwas. Da kann ich nicht so ausdifferenzieren bei meinen Leseprioritäten wie ich das gern möchte. Deswegen benutze ich auch keinen Desktopclient wie RSSowl, da die Darstellung überall die Gleiche ist. Aber ich schweife ab.

Pageflakes, das, ähnlich wie Netvibes, eine personalisierbare Startseite ist, hat mit dem neuen Release jetzt auch eine für Power User geeignete Readeransicht für Feeds eingeführt, die man bei Bedarf aktivieren kann. Ein Feature, auf das ich bei Netvibes schon länger warte.

Techcrunch berichtet:

By far the most interesting new feature, however, is the “power user” RSS reader. Pageflakes and other Ajax home page sites provide a very good view of RSS information, but only for a few sites. Too many feeds on a page and it gets too cluttered. I use Pageflakes to read a few key feeds multiple times per day, and Google Reader for reading a much longer list of feeds less frequently. With Pageflakes, you now have the best of both. Click “Reader” in the top right corner of any of your pages and you’ll be taken to a RSS reader that looks very much like Bloglines or Google Reader (sometimes called an “Outlook” view because it has two or three panes like Outlook). All feeds from all of your Pageflakes pages are included. It isn’t as feature rich as Google Reader, but it’s close. And it’s fast. Posts can be viewed with or without the original site’s CSS included.

Das klingt ja mal sehr gut. The Best of both worlds. Könnte mich zum Wechseln bewegen.

Tags:[tag]Pageflakes, Netvibes [/tag]

Newssnack: Netvibes, Openid, Google

Netvibes Netvibes-Gründer Tariq Krim hat gestern auf der Future of Web Apps Konferenz in London bekanntgegeben, dass das Startpageunternehmen mit dem nächsten Release namens ‘Coriander’ das sogenannte Universal Widget API einführen wird. Mit dieser Schnittstelle sollen Widgets problemlos plattformübergreifend funktionieren.

A single javascript embed code will add the widget to any of the supported platforms. The code will recognize the platform and run the appropriate code for that platform within the widget. Once Coriander has launched, sites will be able to create and promote a single widget embed code for most platforms.

Krim also announced that Netvibes will be open sourcing the runtime at the same time as the platform launches, allowing anyone to expand the number of widget platforms supported. Expect smaller widget platforms to jump on this.

Techcrunch
Netvibes hat es erkannt: Im Web geht es um Offenheit. Zäune machen die User eher ungehalten (Es sei denn man hält seine Produkte in einem konsequenten Weiß). Mit seinem bereits großen Ecosystem und den nun noch folgendem Widgetsturm verfestigt Netvibes seine Poleposition unter den Startpages weiter.

OpenID Nicht mehr ganz frisch, und AOLs Beweggründe wurden bereits im LinkBlog abgehandelt, soll es nicht unerwähnt bleiben: Der unglaubliche Siegeszug dieses Jahr von OpenID, einer zentralen Anlaufstelle für Identitäten/Loginbestandteilen. Mit einer Identität bei OpenID kann man sich in alle unterstützte Seiten einloggen. Erst Microsoft, dann AOL und jetzt Digg haben angekündigt in nächster Zukunft OpenID zu unterstützen (AIM-Namen sind bereits OpenIDs). Bis jetzt haben eher kleine Seiten OpenID unterstützt. Eine Liste von Seiten, welche OpenID unterstützen findet man hier. Das bringt Vorteile mit sich: bequemes Nutzen mehrerer Seiten auch für Otto Normalsurfer, niedrigere Einstiegsbarrieren für neue Seiten usw. Als auch Nachteile: Erhöhtes Sicherheitsrisiko durch Zentralisierung. Im Großen und Ganzen stehe ich dem aber positiv gegenüber.

Google Google greift Microsofts Office mit seinen Google Apps Premier Edition an.
Details:
-Produkte zusätzlich zu Gmail, Google Calendar, Google Talk und Google Start Page: Google Docs & Spreadsheets, Gmail for mobile devices und Application-level control (Anpassung an unternehmensspezifische Begebenheiten)
-garantierte 99,9% Uptime
-24/7 Techsupport
-10GB pro User
-50$ pro User pro Jahr

Um mit dem aktuellen MS-Office-Preis auf die gleichen Kosten zu kommen, müsste man Letzteres 10 Jahre lang nutzen (Zinsen nicht mitgerechnet), und das ohne Updates. Google bietet somit eine günstigere und dazu einfacher zu verwaltende Alternative an, die selbst aber auch nicht ohne Nachteile ist (Sicherheitsrisiko, Verfügbarkeitsrisiko trotz Garantie). Ausführliche Diskussion in der englischsprachigen Blogwelt hier.

Tags:[tag]Netvibes, Openid, Google[/tag]