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Tatsache: Digitale Inhalte sind kopierbar und werden verteilt

19.03.2012

Die tatsächliche Gretchenfrage der Urheberrechtsdebatte ist: Wie gehen wir mit dieser Tatsache um?

Dirk von Gehlen über Pinterest, das Teilen von Inhalten und Verständnisprobleme:

Die Welt, die sich im Digitalen öffnet, ist grundlegend anders als jene Welt, die sich die Politiker vorstellen, die Anfang März im Kanzleramt über das Leistungsschutzrecht sprachen. Die Prinzipien, die in dieser digitalen Welt gelten, unterscheiden sich deshalb so fundamental, weil sie eine Prämisse nicht nur akzeptieren, sondern beständig fortentwickeln, die die Politik einbremsen oder gar rückgängig machen möchte: digitalisierte Inhalte sind leicht teilbar, sie sind gleichzeitig an unterschiedlichen Orten verfügbar und kaum einzubremsen.

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Der nächste große Trend: Privates Filesharing über Facebook

16.03.2012

Als ich vor einigen Tagen über den langsamen Aufstieg von Darknets im Filesharing schrieb, erwähnte ich auch das schnell wachsende Retroshare. Retroshare setzt für das private Teilen auf PGP-Schlüssel. Das ist ausgesprochen unhandlich und wenig mainstreamfähig. Bis heute verwenden verhältnismäßig wenige Leute PGP für Email. Werden sie für Filesharing damit auf breiter Basis anfangen? Unwahrscheinlich.

Welches Problem löst Retroshare mit PGP? Es löst das Problem der sicheren Identifizierung von Personen. Auf diese Art wird sichergestellt, dass man sich nur mit den Personen verbindet, mit denen man das auch möchte.…

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Das unaufhaltsame iPad

13.03.2012

Ipad 2

Farhad Manjoo vergleicht auf Slate die Entwicklung des iPads mit der des iPods, um zu zeigen, in welche Richtung der Tabletmarkt aktuell zeigt:

Apple begins by releasing a novel, category-defining product. Then, as rivals scramble for some way to respond, Apple relentlessly puts out slightly better versions every year, each time remaining just out of reach of the competition. Meanwhile it lowers its prices and expands its product lineup, making its devices more accessible to a wider audience. Then, to finish the game, it finds a way to boost its position through network effects and customer lock-in.

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Twitter: Der Niedergang einer Plattform

14.03.2011

twitter

Als Twitter vor einigen Tagen mit der Einführung der Quickbar/Dickbar seine Werbeform auf recht brutale Art (die schnell korrigiert wurde) in den vor einem Jahr gekauften, mittlerweile offiziellen Twitter-iOS-Client integrierte, dürfte dem letzten klar geworden sein, wohin Twitter steuert. Deswegen wollte ich vor einigen Tagen einen Artikel über Twitter und das notwendig feindseliger werdende Verhältnis zur eigenen Plattform schreiben.

Aber dann kommt mir Twitter am Freitag zuvor und macht, womit ich seit der Übernahme von Tweetie rechnete: Twitter erklärt den eigenen Twitter-Client-Entwicklern, dass sie sich besser eine andere Geschäftsgrundlage suchen sollen.…

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Netzwerkeffekte sind wichtiger als alles andere für den Erfolg von Webdiensten

09.02.2011

Sascha Lobo schreibt in einem lesenswerten Text auf Spiegel Online über die Bedeutung von Einfachheit und Verständlichkeit von Interfaces und die Bedeutung von UIs generell.

Das ewige Ziel der einfachstmöglichen Benutzbarkeit aller digitalen Dinge ist noch fern, denn die technologieformende Wirtschaft orientiert sich bisher zu wenig am Idioten.

Es ist richtig, dass Interfaces und User Experience generell in der Techwelt noch zu wenig wichtig genommen werden. Apple ist nicht zuletzt deswegen so erfolgreich, weil sie weit mehr als der Rest der Industrie auf die Gestaltung von User Interface (UI) und User Experience (UX) achten.…

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Groupons Erfolg erklärt: Raus aus der Vollkostenfalle und rein in die Preisdifferenzierung

20.01.2011

groupon-logoEs ist erstaunlich, wie sehr Groupon, dessen Erfolg und, vor allem, dessen Bewertung und rekordverdächtige Finanzierung, oft für Unverständnis bei Beobachtern sorgt.

Groupon ist nicht nur eines der fünf interessantesten Webdienste 2010, Groupon wird auch 2011 weiter für Furore sorgen. Nicht zuletzt, weil Groupon neben LinkedIn und Facebook zu den Web-Unternehmen gehören wird, die voraussichtlich 2012 an die Börse gehen werden. Angesichts dessen erscheint es mir sinnvoll, einmal zu erklären, worin die Attraktivität von Groupon für teilnehmende lokale Händler liegt.…

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5 Aspekte der aktuellen WikiLeaks-Revolution

08.12.2010

wikileakslogoDer Kindergeburtstag in Sachen Internet ist vorbei. Wikileaks greift die etablierten Strukturen mit bisher ungekannter Stärke an und zeigt, zu was das Internet in der Lage ist oder was es anrichten kann; je nachdem, wie man es sieht.

5 Aspekte der aktuellen WikiLeaks-Revolution:

Reaktionen: (journalistische) Institutionen statt (journalistische) Kulturpraktiken

Ausgesprochen bemerkenswert an der aktuellen Diskussion ist, wie schwer es vielen Journalisten und Redakteuren zu fallen scheint, mitanzusehen, wie eine wichtige Aufgabe ihrer Profession von einer Outsider-Organisation wahrgenommen wird.…

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Döpfner und Handelsblatt: Der Aufstieg der Konkurrenz-Kultur

08.11.2010

twitter-julius01

Hans-Peter Siebenhaar (Der Handelsblatt-Autor, der vor kurzem bereits über das von Presseverlagen geforderte Leistungsschutzrecht und erfundene ‘Raubritter im Netz’ schrieb) hat gemeinsam mit Gabor Steingart für das Handelsblatt Springer-Vorstand Mathias Döpfner interviewt. Das Interview ist auf beiden Seiten erstaunlich voll mit Halbwahrheiten und Nebelkerzen.

So sagt Döpfner bereits am Anfang:

Gute Inhalte bedeuten einen Aufwand. Sie stellen einen Wert dar und müssen daher bezahlt werden.

und

In den vergangenen Jahren haben manche geglaubt, sie könnten die Gesetze der Schwerkraft in der Marktwirtschaft aus den Angeln heben.

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Crowdfunding-Plattformen in Deutschland: Startnext und mySherpas

27.10.2010

Startnext

Startnext ist eine neue deutsche Crowdfunding-Plattform, die offiziell am 09.10.2010 für Projektinitiatoren gestartet ist. Seit dem 21.10. ist die Dresdner Plattform komplett im Netz: Seit diesem Zeitpunkt können Projekte finanziell unterstützt werden. Aktuell sind 13 Projekte online. Insgesamt 25 Projekte befinden sich laut Eigenaussage in der Einrichtungsphase. Startnext beschränkt sich auf medien-kulturelle Projekte.

startnext

Startnext behält von erfolgreichen Projekten zehn Prozent ein. Projektbudgets werden auf 110 Prozent hochgerechnet, so dass die Projekteinsteller ihre 100 Prozent erhalten. Das führt zu teilweise eigenartigen Summen, für die die Projekte werben.…

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Trend: Zunehmend (erfolgreiche) Experimente mit Crowdfunding

14.10.2010

Immer mehr Startups experimentieren mit verschiedenen Ansätzen des Crowdfundings. Wikipedia definiert Crowdfunding so:

Crowdfunding ist eine Art der Finanzierung, durch die sich Aktionen (Produkte, Projekte oder auch Geschäftsideen von Privatpersonen) mit Fremdkapital versorgen lassen. Als Kapitalgeber fungiert die anonyme Masse der Internetnutzer.

Eine Aktion ist durch eine Mindestkapitalmenge gekennzeichnet, die durch die Masse fremdfinanziert sein muss, bevor die Aktion startet. Im Verhältnis zur Mindestkapitalmenge leistet jedes Mitglied der Masse (Crowdfunder) nur einen geringen finanziellen Anteil.

Kickstarter stellt eine Crowdfunding-Plattform für Kreative bereit.…

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Zweiseitiger Markt: Warum Google TV günstig sein wird

05.10.2010

google-tv

Google hat die offizielle Seite von Google TV gelauncht, dem kommenden Versuch Googles das Web plus TV auf den Fernsehschirm zu bringen. Des weiteren hat Google einige Kooperationen bekanntgegeben:

Google also announced a few new apps: NBC Universal has created a CNBC Real-Time app which lets you access stock and news feeds while watching CNBC content, and the NBA has also created an NBA Game Time ap which lets you follow scores and highlights in real-time. The company has also worked with technology and media companies to optimize sites “like The New York Times and USA Today; music sites like VEVO, Pandora and Napster; information networks like Twitter; and online networks like blip.tv.”

Die erste Hardware mit Google TV werden eine Settop-Box von Logitech und Fernseher von Sony sein.…

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Sofortkultur und das Ende der Monopole für Inhaltedistribution

30.09.2010

newyork

Felix Schwenzel weist auf einen auf absurde 7 Unterseiten aufgeteilten Artikel über die “Kostenlos-Kultur” hin, den er für screen.tv geschrieben hat. Darin nimmt er einige Themen auf, die wir hier auch regelmäßig diskutieren:

Diejenigen, die jetzt lauthals über die angebliche „Kostenlos-Kultur” klagen, wissen natürlich ganz genau, dass „kostenlos” keinesfalls ein Internet- Phänomen ist, sondern ein bewährtes, Umsatz steigerndes Marketinginstrument. Ansonsten hätten sich die Manager der Musikindustrie sicher nicht jahrelang dafür eingesetzt, dass ihre Songs im Radio und ihre Videos im Musikfernsehen laufen.

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Filesharing, Flattr und Bezahlschranken: Die Auflösung historischer Unfälle

25.08.2010

cds

Als ich neulich Clay Shirkys neues Buch Cognitive Surplus (Affiliate-Link) las – Review des Buches folgt -, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Es existiert ein offensichtlicher Zusammenhang zwischen der öffentlichen Debatte zur Digitalisierung, der Existenz von Filesharing, dem Potential von Micropayment-Systemen wie Flattr und Kachingle und dem vorhersehbaren Misserfolg der meisten Versuche, Bezahlschranken zu errichten.

Seit einigen Jahren schreibe ich über die Verschiebungen der Kostenstrukturen, wenn die Wertschöpfung von analog zu digital wechselt. Die Tatsache, dass Vervielfältigung und Distribution von autonomen digitalen Gütern (i.d.R.…

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Facebook Places, Google Places, Foursquare & co.: Das ortsbasierte Web

19.08.2010

Jetzt werden sie Mainstream: Mit dem Einstieg von Facebook in das Geschäft ortsbasierter Dienste geht der Boom jetzt richtig los. Aber Facebook ist nicht der einzige Plattformprovider auf dem Markt ortsbasierter Dienste. APIs und Plattformen ermöglichen bereits unzählige Mashups und innovative Ansätze.

Ein Überblick über das aktuelle Angebot und die Aussichten.

Inhalt:

Facebook Places

facebook-placesFacebook Places ist letzte Nacht in den USA gestartet und wird stückweise weiter ausgerollt.…

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Der Aufstieg der Ein-Klick-Geste

29.07.2010

Ein-Klick-Geste

Mit einem Klick Inhalte bewerten, weiterverbreiten oder Aktivitäten wie das Bekanntgeben des eigenen Standortes ausführen: Die kleinste Einheit von bewusst getätigter Aktivität, ein einzelner Klick, nimmt an Bedeutung für das Web zu. Die Ein-Klick-Geste gehört zum wichtigsten Instrumentarium von Web-Angeboten und prägt das Web in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen.

Inhalt:

Die Geschichte der Ein-Klick-Geste

Es fing mit der Social-News-Site Digg an.…

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“Verleger-Schreck” Flipboard: Auch auf Tablets gelten Marktdynamiken des Webs

26.07.2010

flipboardVor zwei Monaten hatte ich über Medien-Applikationen auf dem iPad geschrieben und ausgeführt, dass auch auf dem iPad die Marktdynamiken des Internets weitgehend ihre Gültigkeit behalten. Das betrifft beispielsweise die zunehmend um sich greifende Trennung von Produktion und Distribution von Inhalten. Ich schrieb unter anderem:

Auch in einem Ökosystem, in dem Apple die meisten Infrastruktur-Fäden in der Hand hält, bleibt die Grundausgangslage die gleiche: In einem digitalen Markt, der von Vernetzung bestimmt ist, kommt es zu einer kleinteiligeren Arbeitsteilung zwischen Unternehmen, weil die Vernetzung eine einfachere Verknüpfung der Wertschöpfungsbeiträge ermöglicht.

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500 Millionen: Nach dem Google-Jahrzehnt kommt jetzt das Facebook-Jahrzehnt

22.07.2010

Facebook hat die schlagzeilenträchtige Marke von 500 Millionen aktiven Nutzern bekanntgegeben. Aktive Nutzer bei Facebook sind solche, die sich in den letzten 30 Tagen mindestens einmal eingeloggt haben.

Inhalt:

Kontext

Irgendwann letztes Jahr, aber spätestens dieses Jahr zum Start des Open Graph Protocols und der Social Plugins ist Facebook vom größten Social Network der Welt endgültig zum Internet-Giganten geworden (siehe hier für eine ausführliche Analyse zu den Social Plugins, Open Graph Protocol und Graph API).…

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